Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

Zumindest scheint das so. Schließlich hat meine Freundin als Kundin von Yves Rocher, die es nicht auf die Reihe bringen, ihren Namen richtig zu schreiben, Post bekommen. Einen Katalog von Bonprix. Mit Kundennummer!

Mit den gleichen Tippfehlern wie sie Yves Rocher immer produziert!

Dieser Adressenhandel solte endlich wirksam unterbunden und unter Strafe gestellt werden. Ich bekomme die Krise, wenn ich mitbekomme, dass und wo meine neue Adresse trotz nicht gestelltem Nachsendeantrag mal wieder kursiert.

Aber wie das so ist: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, unser Staat ist ja auch nicht ganz unbedarft, was solche Sammelaktionen angeht, bei denen man dann auch nicht weiss, in wessen Hände die Daten am Ende geraten…

PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass die eine Zahlung mit ClickAndBuy anbieten… Ob das Zufall ist?

 

jQuery.FancySelect() version 0.6 beta released

Heute morgen habe ich ein Tag für mein aktuelles Leibprojekt “jQuery.FancySelect” erstellt und damit einer herunterladbare Version auf GitHub erzeugt.

Allerdings habe ich heute nach einer Runde Nachdenken dann nach der Arbeit noch ein wenig Zeit investiert und nach der heute morgen getaggten 0.5-beta gleich noch eine 0.6-beta nachgeschoben.

Darin habe ich die Lizenz geändert und ein paar (meiner Meinung nach notwendige) Dinge angepasst (bessere Demo der HTML-Elemente, Anzeige des aktuell markierten Elements in der Dropdown).

Der Weg zur 1.0 wird immer kürzer… Über ein “peer review” würde ich mich übringes freuen.

Link

 

Odysee im Support von Samsung

Bisher stand ich Samsung relativ freundlich gesonnen gegenüber. Auch als mein Netbook einen Displayfehler aufwies, dachte ich mir nur: “Gut, passiert”. Also habe ich das Gerät eingeschickt.

Das Display kam repariert zurück. Leider zeigt das WLAN am Gerät seit dem Ausfallerscheinungen. Auf meine Anfrage am Montag kam eine Mail zurück die meinte, ja, es könne ein Hardwarefehler sein. Allerdings soll ich das Gerät in den Auslieferungszustand versetzen und schauen, ob der Fehler dann immer noch auftritt.

Auch meine Einwände, dass das Gerät ja unter Linux das gleiche Problem aufweist, wurde zurückgewiesen, man unterstütze ja auf dem Gerät kein Linux.

Bitte was?

Ich soll also ein Backup mit dem beschissenen Samsung-Programm machen, damit es wiederherstellen kann, wenn derAuslieferungszustand das Problem nicht mehr hat?

Wenn das Problem durch eine fehlerhafte Windows-Konfiguration entstanden ist, dann nur beim Wiederherstellen eines ebensolchen Backups, nach dem ersten Einschicken. Was mein Problem dann nicht lösen würde, wenn ich das wiederhole.

Nach dem Auslieferungszustand ist vor dem Auslieferungszustand

Nach einer Wochenendaktion mit der Samsung Recovery Solution ist mein Bedarf erstmal gedeckt. Die Platte ist gesichert, der Auslieferungszustand wiederhergestellt und er Fehler… der ist immer noch vorhanden.

Der freundliche UPS-Guy…

hat das Notebook dann heute abgeholt abgeholt, nachdem ich am Dienstag mit dem Herren vom Support telefoniert hatte… Wenigstens schnell geht das alles einigermaßen.

Was aber gar nicht geht…

Das Online-Support-Ticket-System von Samsung ist scheisse, absoluter Dreck!

  1. Wenn ich eine Mail über das Kontaktformular versende, bekam ich Antworten auf meine Mails. Aber keine Bestätigung das meine Anfrage überhaupt angekommen ist. Hätte ich keine Antworten bekommen, hätte ich also nicht gewusst, ob meine Anfrage überhaupt durchkam.
  2. In der Antwort ist mein Anfragetext nicht mal als Zitat vorhanden. Wer also nicht seinen Text vorher speichert, weiss am Ende nicht mehr, was er überhaupt geschrieben hat.
  3. Wenn ich auf eine Antwort vom Support wieder rückantworten will, muss ich das über das Kontaktformular mit einer neuen Antwort machen – wie bescheuert ist das denn? Es gibt genug Ticketing und Support-Systeme die das Mailhandling integrieren, viele davon Open-Source und kostenlos. Kein Grund also für so einen Scheiss.

Jetzt bin ich also mal wieder mindestens ne Woche ohne Notebook. Toll.

 

Neue Ausrüstung…

Nachdem ich mir letzte Woche am einen Tag vor lauter Wut meine Tastatur zerschlagen habe (okay, nicht wirklich, ich hab draufgehauen und der Ständer unter dem Escapeknopf war schwächer als mein Schlag), und am Tag drauf die gleich alte Explorermaus ihren Geist aufgegeben hatte, war es für mich Zeit, sich nach neuer Eingabehardware umzusehen.

Hängen geblieben bin ich am Ende, als MS-Hardware-gewöhnter (wenigstens das können die Redmonder) an einer MS Curve 2000, einer relativ günstigen halbwegs ergonomisch geformten Tastatur mit Lautstärkeregler und Taschenrechnertaste (Mindestanforderungen), sowie ein Kabel.

Ich hätte auch gerne eine Maus der Firma Microsoft genommen,aber leider ist die einzige Maus, die mir gefallen hätte:

  1. zu teuer
  2. kabellos

Und da meine Forderungen relativ einfach, aber unumgänglich:

  1. Die Maus muss ein Scrollrad haben, einigermaßen schwer sein und gut in der Hand liegen.
  2. Die Tastatur muss Lautstärkeregler haben
  3. beide mit Kabel (ich hasse kabellose Tastaturen und Mäuse, kostet nur Batterien/Akkus und nervt, wenn ebendiese leer sind)

Eigentlich einfach, sollte man denken. Aber Regel 3 ist momentan extrem schwer einzuhalten, sowohl bei Maus, als auch bei der Tastatur. Alle neueren Tastaturen und Mäuse sind kabellos.

Wie gesagt, gerne hätte ich eine Natural Laser 6000 genommen, auch für 60€, aber mit einem verdammten Kabel! Gibts aber nicht. Jetzt rutscht hier neben mir eine Logitech MX518 neben der Curve rum. Das ist zwar alles gerade ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es fühlt sich bereits sehr gut an…

PS: Unter Linux funktionieren ohne weitere Installationen alle Sondertasten der Curve 2000 und alle Tasten der MX518, bis auf diesen “Doppelfenster”-Button…

 

BVerfG kippt Vorratsdatenspeicherung

UND ALLE SO: YEAAHH!!

 

Willkommen in der Zensurrepublik Deutschland

Seit heute morgen, um 00:00:01 Uhr haben wir offizielle Zensurmaßnahmen in Deutschland.

Willkommen in einem Land, das Gesetze hat, die den chinesischen nicht unähnlich sind. Und der JMStV wird da noch tiefer einschneiden. Dazu kommt ACTA, inklusive Three-Strikes, die Lohndaten werden zentral gesammelt und mit Auskünften z.B. über Fehltage im Betrieb und ihrer Art (also, Urlaub, Krank, Streik, Ausschließung…), Kündigungsgrund und anderen im prinzip intimen Details gespeichert.

Die Telefone werden schon seit 10 Jahren mit dem Lauschangriff potientiell überwacht, seit 2009 auch die Verbindungsdaten, die Funkzellen von denen ich telefoniere, und wie ich mich dabei bewege. Vom mobilen Surfen, wo ich gleichzeitig mit dem Handy in einer Funkzelle, als auch mit einer IP-Adresse im Netz bin und damit gleich doppelt überwacht werde, will ich gar nicht anfangen.

Das ist kein Land, in das ich Kinder setzen will. Ja, wo bleibt Sie eigentlich, die Revolution?

 

Webseiten auf Zugänglichkeit testen mit Lynx und w3m

Klar, Designs für Webseiten können schon mal extrem aufwändig und hübsch sein (so wie meins ;-) ), aber wichtiger ist, dass der Inhalt sauber strukturiert und sowohl für Blinde/Screenreader ordentlich aufbereitet ist, was sich auch auf die Suchmaschinenfreundlichkeit auswirkt. Positiv versteht sich.

Mit einem “normalen” Browser

Mit w3m

Mit Lynx

Was man hier sehr schön sieht, ist, das selbst die “Textbrowser” unterschiedliche Rendering-Mechanismen benutzen.

Was bringts?

Eines ist jedoch überall gleich: Die Schriftgrößen sind immer gleich. Die Reihenfolge der Texte ist exakt die im Quelltext. Es gibt keine Bilder, kein Javascript, kein CSS. Während einige Screenreader mittlerweile mittels WAI-ARIA und einiger Arbeit am Javascript auch barrierefrei mit Javascript umgehen können, ist das dennoch nicht der Standard, also sollte man zusehen, dass eine möglichst zugängliche Webseite auch ohne Javascript benutzbar ist.

Da kann man halbwegs gut erkennen, wie tauglich so eine Seite auch für Menschen oder auch für Suchmaschinen ist. Sehr gut kann man mit diesen Browsern übrigens Seiten entlarven, die extrem viel Suchmaschinenoptimierung betreiben. Sehr unschön für solche Browser, übrigens.

 

Link-Ecke #9

Schweizer Steuerzahlerbund ätzt gegen Schäuble

Der Schweizer Bund der Steuerzahler fordert mehr Transparenz bei den Konten deutscher Politiker. Der Chef der Organisation sagte dem Newsportal “20 Minuten”, man solle unbedingt schauen, wie sauber Schäuble und Co. sind. Er warf der Bundesregierung zudem vor, ihre Bürger zu kriminalisieren.

Auch wenn ich zur Schweiz wegen DJ Bobo immer noch ein gespaltenes Verhältnis habe, das ist mal ein hübscher Kommentar aus der Alpengemeinde.

My email contacts list is not a social graph

My email contacts list is not a social graph. It is not a group of people I have chosen to follow, [...]

Mediengestaltung im Umbruch

Die Welt der vernetzten elektronischen Geräte und Plattformen befindet sich in einer aufregenden Phase des Umbruchs und der Neu(er)findung. Während wir die letzten Jahre damit verbracht haben, alle möglichen Computertätigkeiten, für die wir vormals individuelle Programme benutzten, in den Browser und immer mehr Daten von der eigenen Festplatte in die Wolke zu verlagern, startete an anderer Stelle, nämlich auf den i- und Android-Phones, der Krieg um den prominentesten Icon-Platz auf dem Tatschbildschirm der Aufmerksamkeitslieferanten. Apps sind die neuen Bookmarks.

Allerdings glaube ich den letzten Satz des Artikels nicht. Also den mit dem “auf’s iPad müssen”. Das ist vermutlich schon vorher rum.

Paul im Puff

Ich habe nichts gegen Puffs. Also nicht aus ideologischen Gründen. In Coupling heißt es, Stripbars seien der Albtraum eines Mannes, „Porno der dich ansieht“. Der Autor von Coupling ist der einzige Mensch, der mich versteht. Zum ersten Mal heute spüre ich meinen Schwanz nicht.

Ich mag ja Maltes Texte sehr gerne. Sollte er ein Buch über Paul rausbringen, ich glaube ich würde es kaufen. Weil ich will, dass er mehr davon schreibt.

Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland

Deutschland fehlt der öffentliche Diskurs, die angemessene Gesetzgebung und eine entsprechende Mentalität, um mit den Veränderungen durch das Internet zurechtzukommen. Ergebnis: Ein Umgang mit dem Internet von Seiten der Regierung und der Wirtschaft, der uns mittel- bis langfristig auf globaler Ebene in ein Entwicklungsland verändern wird.

Eine Vermutung die ich auch schon hatte. Teil 1, Teil 2, Teil 3

 

Projekt Traumbett: Der Rahmen

Der Rahmen des Betts wird Mit OSB-Platten, Dachlatten und Vierkanthölzern zusammengespaxt. Das bildet die Auflagefläche für den Lattenrost, der Rahmen ist exakt so groß wie der darauf gehörige Lattenrostrahmen.

Aussparungen für Schubladen sind vorhanden.

Ich finde, das ganze sieht relativ zuverlässig aus, wenn man bedenkt, dass wir momentan auf einem Rahmen schlafen, der aus 4 Eckpfeilern, 4 Metallstücken und einer Stütze in der Mitte besteht und in echt nur einen halb so guten Eindruck hinterlässt.

Außerdem werden wir, je nach Stabilität eine weitere Querstrebe aus einer OSB-Platte einbauen, wenn der Rahmen zu instabil wirkt.

Die Bilder sind momentan Skizzen, die ein wenig ausgearbeitet sind, allerdings sind die Maße noch nicht endgültig. Die Skizzen sind auf 200 ×  200  und 40cm Rahmenhöhe eingestellt (zuzüglich Lattenrost + Matratze).

Gibts unter meinen Lesern ein paar Experten, die die Stabilität einer solchen Konstruktion beurteilen können? (Nach dem Klick gibts auch ein paar Bilder…)

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Hilfe: Microblogging-App gesucht

Ich suche eine Microblogging-Anwendung für Windows. Diese Anwendung sollte nativ sein, kein Adobe Air, über Java kann ich mit mir reden lassen. Statuzer/Tweetdeck oder Gwibber wären so meine Vorstellungen einer GUI.

Das ist aber nicht alles, denn: Ich möchte mehrere Accounts da drin haben, und zwar von Twitter und Identi.ca, ausserdem soll die Anwendung beides lesen aber nur mit einem Posten. Also im Prinzip ein Seesmic Windows inklusive Identi.ca Plugin.

Ach ja: Wenn die Anwendung portable wäre, wäre es ganz großes Kino, aber kleines Kino reicht auch. qTwitter ist übringens ganz nett, wenn es wenigstens die Accounts gleichzeitig anzeigen würde.

 
 
 
 

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