Windows oder Ubuntu?

Bei Christoph bin ich über einen Artikel zu Dells Darstellung von Ubuntu auf Dell-Systemen gestolpert.

Dell erklärt die Unterschiede zwischen Windows und Ubuntu

Ich finde die letzte Begründung für Windows ganz großes Kino. Allerdings sollte man “keine Erfahrung mit” durch “keine Ahnung von” ersetzen.

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21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die dritte Begründung für Ubuntu schreckt aber ab: Das klingt ja als müsste man selbst programmieren :-(

  2. Ne ne, das stimmt schon so. Wenn man keine Ahnung von Computern hat, findet man eher ein mit Windows-Kenntnissen als mit Ubuntu-Kenntnissen.

    • also jemand der noch nix über pcs weiß wird sich garantiert bei ubuntu besser zurechtfinden! ich meine er muss ja erst mal 1000 programme zur abwehr, etc installieren und wenn denn doch ein virus da ist… :(

  3. ja klar. Aber so wird auf Windows geschimpft, nicht auf Dell und nicht auf Ubuntu. Wenn Ubuntu durch Halbwissen nicht funktioniert, ist Ubuntu daran schuld und Dell gilt dann als Betrügerkonzern, der den Leuten nur Scheiß andreht. ;-)

  4. Das Ubuntu Argument “Sie mit neuen Programmen für .. arbeiten möchten” find ich lustig, da kriegt man den Eindruck dass bei Windows alles “alt” wäre. Zu dem letzten Punkt bei Ubuntu würde ich “Open Source-Programmierung” durch “Open Source-Programme” ersetzen und gleich noch einen Wikipedia Link zur Erklärung von OpenSource setzen.

    Sonst find ichs ne gute Sache.

  5. Omg
    Ich erinnere mich, damals als die ersten Netbooks rauskamen haben die Leute massenweise die Linux Versionen gekauft, weil sie sich die 30 Euro für die OEM Lizenz für XP sparen wollten. Dann hat glaube ich über die Hälfte das Ding wieder zurück gebracht, wegen so traumhaften Begründungen wie “Ich lege die CD von Office ein und klicke auf die install.exe und nix passiert” Die Leute sind wirklich dumm, was das Thema anbetrifft.

  6. Der Vergleich ist schlicht und ergreifend falsch. OpenOffice und Firefox werden auch unter Windows verwendet. Folglich muss man unter Ubuntu nicht komplett fremde Programme verwenden. Auch Thunderbird erfreut sich unter Windows wie unter Ubuntu großer Beliebtheit. Rythmbox ersetzt iTunes gut, Empathy übernimmt die Aufgaben anderer Messenger zentral und Evolution bzw. Thunderbird ersetzen Outlook (Express) sehr gut. Gerade als Computer-Neuling macht man mit Ubuntu bessere Erfahrungen als mit Windows. Einen un- oder mit „Start“ beschrifteten Knopf drücken müssen, um den Computer wieder auszuschalten, ist sicher keine intuitive Handlung. Bei Ubuntu hingegen wird sauber zwischen Anwendungen, Orte, System und dem Knopf zum Herunterfahren – der konsequenterweise (wie auch die Knöpfe zum Schließen von Fenstern) rechts oben ist – unterschieden. In meinen Augen lohnt sich die Verwendung von Windows nur dann, wenn man unwiderruflich auf Spezialsoftware angewiesen ist, da der Einstieg in Ubuntu wesentlich einfacher ist und auch das „Umlernen“ keine große Kunst darstellt.

  7. @Funatiker
    Seit Windows Vista gibt es keinen Knopf mehr, der Start heißt ;)
    Ubuntu ist zwar Benutzerfreundlich. Gimp und OpenOffice finde ich allerdings nicht mehr wirklich Benutzerfreundlich. Und auch sonst sind viele Linux-Programme ergonomisch gesehen für den Müll.
    Da hat Windows in den letzten Jahren dann doch endlich etwas dran gearbeitet. Und bei Windows 7 finde ich es auch schon durchaus gelungen.

    Und das umlernen ist eine sehr große Kunst. Vor allem, wenn man den Rechner nur für bestimmte Zwecke nutzt, die man sich einmal angeeignet hat und dann immer wieder wiederholt. Da will man nichts neues lernen.
    Wenn man allerdings, dass erste mal an einem Rechner sitzt… dann ist es egal welches System man nimmt. Man denkt sich sehr schnell rein.

    Vorteil von Windows: Du findest an jeder Straßenecke jemanden, der sich damit auskennt.

    Amüsant finde ich aber, dass Ubuntu nur neue Anwendungen hat (laut der beschreibung) und bei Windows man keine neuen Anwendungen hat. Windows = Alt ^^

  8. Mein Gott, jetzt regt euch doch nicht so auf.
    Ich verwende Linux seit Jahren, und muss einfach sagen:
    mit dem letzten Punkt unter Windows haben sie einfach recht.
    Ich habe einem Freund von mir mein optimal vorkonfiguriertes Siemens Notebook verkauft auf dem Ubuntu läuft, und was soll ich sagen, ohne mich als Ansprechpartner käme er einfach nicht damit zu recht, obwohl ich ihm einen verständlichen Einführungskurs geliefert habe.
    Bei Windows hatte er solche Probleme nicht.

  9. Linux ist auch leicht zu bedienen.
    Das Problem ist nur, das die ehemaligen Windowsnutzer die Einstellungen dort vermuten, wo sie sie bisher immer gefunden haben.
    Kein wunder das es da zu Frustrationen kommt ;)

  10. Wieder mal ein typischer „Ich bin ein Linuxfreak da es das beste ist was es gibt und Windows ist grundsätzlich 100%ig in allen Belangen scheiße, da ist einfach alles schlecht“-Artikel. Solche engstirnigen und intoleranten Artikel schrecken auch mich als Ubuntuuser immer wieder ab.

  11. Naja es fällt dem gemeinen Linuxnutzer schwer zu glauben, dass Windows auch Vorteile gegenüber Linux hat ;).

    Er geht ja davon aus, dass die Leute aus folgenden Gründen kein Linux nutzen:

    a) sie kennen es nicht
    b) sie müssen bestimmte Programme einsetzen, die nur unter Win laufen
    c) sie sind zu blöd, um die enormen Vorteile von Linux zu erkennen

    Schön daran ist, dass es ja in keinem der Fälle an Linux selbst liegt, man kann sich also schön auf der faulen Haut ausruhen und sich sagen: “Linux ist perfekt”, die anderen sind daran schuld, dass sie es nicht einsetzen ;).

    • Also ich kenne sowohl Windows als auch Linux. Auf meinem Netbook läuft das vorinstallierte Windows z.B. immer noch und wird es auch weiterhin, solange ich unter Linux keinen Zugriff auf die Stromsparmodi und Hotkeys ohne Bastelei habe.

      Und natürlich weiss ich, das Linux weder Perfekt noch das UberTool ist, und auch, welche Vorteile Windows hat/haben kann. Aber ob man die immer braucht, ist eine andere Frage.

      Ich habe z.B. dem Vater meiner Freundin nachdem er sich sein Windows mit Viren und Trojanern aus Unerfahrenheit oder Naivität mit Download und Öffnen zerschossen hat, ein Ubuntu installiert und er ist damit trotz wirklich kurzer Erklärung (ca. 30 Minuten aufgrund mangelnder Zeit) bisher zurechtgekommen und will sein Windows auch nicht wieder. Und da Wine auf der Kiste installiert wird, ist auch das Viren/Trojaner-Problem halbwegs aus dem Weg.

  12. Ich habe selbst einen Dell-Notebook und habe mich eigentlich ziemlich geärgert. Anstatt dass Dell zumindest die Wahl zwischen Windows und keinem Betriebssystem dem Käufer (der ja König sein soll) überlässt, ist auf 95 % Windows vorinstalliert, und Ubuntu kann man sich bei ein paar Rechnern aussuchen, die nicht interessant sind, wenn man ein einigermaßen leistungsfähiges Gerät sucht.

    Die “Hilfe” zur Entscheidung, wie abgebildet, kann man eher zusammenfassen mit: “Nimm doch Windows, das ist so super, aber Ubuntu ist nur was für Verrückte.” (Außerdem wollen wir es dir gar nicht verkaufen, weil wir an Windows mitverdienen.)

    – “Man findet an jeder Straßenecke jemanden, der sich mit Windows auskennt.” –

    Hm, können wir uns vielleicht darauf einigen: Man findet an jeder Straßenecke jemanden, der selbst Windows verwendet. Ich habe nämlich noch nicht viele getroffen, die sich mit Windows auskennen, nicht mal diejenigen in unserer IT-Abteilung. Wenn was nicht geht, wird dir einfach ein neues Image draufgeklatscht, und fertig. Ist ja klar, selbst ich mit meinen 15 Jahren Windows-Erfahrung habe nie verstanden, wofür das Durcheinander in der Registry gut sein soll…

    Inzwischen kenne ich mich nach 2 Jahren Ubuntu mit Linux um Größenordnungen besser aus als nach 15 Jahren Windows mit Windows. (Ich hatte allerdings auch schon Erfahrung mit anderen Unix-Systemen. Trotzdem finde ich bei Problemen meist innerhalb von 30 Minuten die Lösung im Internet, bei Windows hingegen nicht mal in 50 % der Fälle überhaupt eine; nicht zuletzt, weil ich mich mit Windows eben doch ein bisschen besser auskenne als die meisten Windows-Internet-Hilfe-Anbieter.)

    Und Umstellungsschwierigkeiten hatte ich überhaupt keine. Ich habe ohne Anleitung in Ubuntu sofort alles gefunden, was ich von Windows gewöhnt war. Noch mehr: Schon nach 3 Minuten kam mir die Menüstruktur um einiges logischer und einfacher zu bedienen vor! Ein System von Menschen für Menschen eben, und nicht von Konzernen für Kapitalisten.

  13. Ich finde selbst den letzten Punkt für Windows absolut in Ordnung. Zwar ist Windows nicht leichter zu benutzen als Ubuntu, aber es ist doch weit einfacher jemanden im Bekanntenkreis zu finden, der einem unter Windows kompetent helfen kann als unter Ubuntu. Und das ist für Computer-unerfahrene ein absolut vernünftiges und wichtiges Argument pro Windows.

  14. Der Vergleich ist ein klassischer Fall von “komplizierter Sachverhalt von Leuten, die keine Ahnung haben, in einem Satz zusammen gefasst”. Ich hatte schon oft genug mit so was zu tun – von daher ;-)

    Natürlich ist Linux (bzw. Unix) dem durchschnittlichen Feld-Wald-Wiesen-Windows um Längen überlegen. Das eine ist ein Betriebssystem – mit allem was dazu gehört. Das andere ist eine Spiele-Runtime.
    Okay, der Spruch ist aus den 90ern. Aber es stimmt immer noch. Das dumme ist nur, das 99% aller “coolen Sachen”, die man im Internet, bei Kumpels oder auf lustigen Heft-DVDs (die gibts wirklich noch!) findet, für die Spiele-Runtime gedacht sind.
    Wenn man jetzt Leute mit nem echten Computer-OS beglückt, bei dem diese gefühlten 99% aber nicht funktionieren… Was sollen die da denken?

    Das ist wie wenn man nem Playstation-Zocker nen PC hinstellt. Ich weiß, ein Scheißvergleich – aber so ist es nunmal. “Wie, ich schieb die Scheibe rein und es geht nicht?!??”

    In diesem Sinne – Helau!

  15. Genau,Helau und alaf,oder so!
    Ich muss Dir in allen Dingen recht geben Timm,Auf meinem ersten Computer war Linux vorinstalliert,und ich kam gleich wunderbar damit zurecht,Windows habe ich mir erst später mal installiert,ich glaube da war ich besoffen,aber so ein nur auf Commerz ausgelegtes System habe ich nicht erwartet!!

  16. Dell hätte den letzten Satz vielleicht in “wer keine Lust hat sich näher mit seinem Computer zu geschäftigen” ändern sollen. ;-)

    Mein Eindruck, nachdem ich seit 1991 mit DOS/ Windows und seit 5 Jahren mit Linux arbeitet, ist das Windows besonders für neue Hardware eindeutig die 1.Wahl ist (siehe z.B. aktuelle `ct Fotodruck unter Linux) aber man unter Linux spezielle Probleme besser geklärt bekommt die man in Windows einfach nur hinnehmen muss. Ein Beispiel kann ich dafür jetzt gerade nicht liefern aber ein erfahrender Dual-User kann das ja nachliefern. ;-)

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