Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

Zumindest scheint das so. Schließlich hat meine Freundin als Kundin von Yves Rocher, die es nicht auf die Reihe bringen, ihren Namen richtig zu schreiben, Post bekommen. Einen Katalog von Bonprix. Mit Kundennummer!

Mit den gleichen Tippfehlern wie sie Yves Rocher immer produziert!

Dieser Adressenhandel solte endlich wirksam unterbunden und unter Strafe gestellt werden. Ich bekomme die Krise, wenn ich mitbekomme, dass und wo meine neue Adresse trotz nicht gestelltem Nachsendeantrag mal wieder kursiert.

Aber wie das so ist: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, unser Staat ist ja auch nicht ganz unbedarft, was solche Sammelaktionen angeht, bei denen man dann auch nicht weiss, in wessen Hände die Daten am Ende geraten…

PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass die eine Zahlung mit ClickAndBuy anbieten… Ob das Zufall ist?

2 Gedanken zu “Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

  1. Es ist mir schon vor vielen Jahren aufgefallen, dass Yves Rocher auch meine Adresse verkauft hat (habe meinen Vornamen anders geschrieben und konnte es dadurch kontrollieren). Das scheint bei manchen Händlern ein Zusatzgeschäft zu sein und spricht in meinen Augen nicht gerade für besondere Seriösität hinsichtlich des Umgangs mit Kundendaten. Allerdings verkauft die Post auch Adressdaten weiter. Ebenso die Einwohnermeldeämter. Eine Einwilligung scheint dafür also nicht notwendig zu sein.

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