Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

Zumindest scheint das so. Schließlich hat meine Freundin als Kundin von Yves Rocher, die es nicht auf die Reihe bringen, ihren Namen richtig zu schreiben, Post bekommen. Einen Katalog von Bonprix. Mit Kundennummer!

Mit den gleichen Tippfehlern wie sie Yves Rocher immer produziert!

Dieser Adressenhandel solte endlich wirksam unterbunden und unter Strafe gestellt werden. Ich bekomme die Krise, wenn ich mitbekomme, dass und wo meine neue Adresse trotz nicht gestelltem Nachsendeantrag mal wieder kursiert.

Aber wie das so ist: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, unser Staat ist ja auch nicht ganz unbedarft, was solche Sammelaktionen angeht, bei denen man dann auch nicht weiss, in wessen Hände die Daten am Ende geraten…

PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass die eine Zahlung mit ClickAndBuy anbieten… Ob das Zufall ist?

 

Odysee im Support von Samsung

Bisher stand ich Samsung relativ freundlich gesonnen gegenüber. Auch als mein Netbook einen Displayfehler aufwies, dachte ich mir nur: “Gut, passiert”. Also habe ich das Gerät eingeschickt.

Das Display kam repariert zurück. Leider zeigt das WLAN am Gerät seit dem Ausfallerscheinungen. Auf meine Anfrage am Montag kam eine Mail zurück die meinte, ja, es könne ein Hardwarefehler sein. Allerdings soll ich das Gerät in den Auslieferungszustand versetzen und schauen, ob der Fehler dann immer noch auftritt.

Auch meine Einwände, dass das Gerät ja unter Linux das gleiche Problem aufweist, wurde zurückgewiesen, man unterstütze ja auf dem Gerät kein Linux.

Bitte was?

Ich soll also ein Backup mit dem beschissenen Samsung-Programm machen, damit es wiederherstellen kann, wenn derAuslieferungszustand das Problem nicht mehr hat?

Wenn das Problem durch eine fehlerhafte Windows-Konfiguration entstanden ist, dann nur beim Wiederherstellen eines ebensolchen Backups, nach dem ersten Einschicken. Was mein Problem dann nicht lösen würde, wenn ich das wiederhole.

Nach dem Auslieferungszustand ist vor dem Auslieferungszustand

Nach einer Wochenendaktion mit der Samsung Recovery Solution ist mein Bedarf erstmal gedeckt. Die Platte ist gesichert, der Auslieferungszustand wiederhergestellt und er Fehler… der ist immer noch vorhanden.

Der freundliche UPS-Guy…

hat das Notebook dann heute abgeholt abgeholt, nachdem ich am Dienstag mit dem Herren vom Support telefoniert hatte… Wenigstens schnell geht das alles einigermaßen.

Was aber gar nicht geht…

Das Online-Support-Ticket-System von Samsung ist scheisse, absoluter Dreck!

  1. Wenn ich eine Mail über das Kontaktformular versende, bekam ich Antworten auf meine Mails. Aber keine Bestätigung das meine Anfrage überhaupt angekommen ist. Hätte ich keine Antworten bekommen, hätte ich also nicht gewusst, ob meine Anfrage überhaupt durchkam.
  2. In der Antwort ist mein Anfragetext nicht mal als Zitat vorhanden. Wer also nicht seinen Text vorher speichert, weiss am Ende nicht mehr, was er überhaupt geschrieben hat.
  3. Wenn ich auf eine Antwort vom Support wieder rückantworten will, muss ich das über das Kontaktformular mit einer neuen Antwort machen – wie bescheuert ist das denn? Es gibt genug Ticketing und Support-Systeme die das Mailhandling integrieren, viele davon Open-Source und kostenlos. Kein Grund also für so einen Scheiss.

Jetzt bin ich also mal wieder mindestens ne Woche ohne Notebook. Toll.

 

Projekt 2010: Das Traumbett

Meine Freundin und ich haben uns für 2010 einiges vorgenommen. Da wären zum einen zwei größere motorisierte Anschaffungen, als auch, und das schieben wir seit dem Umzug vor uns her, ein neues Bett. Nun ist es so, dass Betten an und für sich keine günstige Sache sind.

Daher haben wir uns entschlossen, das Geld und etwas Zeit in den Bau eines eigenen Bettes zu stecken. Ich bin sicher kein Heimwerker, mit Bohrmaschinen und Wänden mag ich nicht so viel anfangen, das ist mir zu dreckig und ungenau, aber ein Bett, ein paar (mehr) Bretter aus Holz stellen für mich kein so großes Problem dar, denke ich. Außerdem habe ich notfalls Hilfe von sehr kompetenter Seite. Und das Gefühl in einem Bett zu schlafen, dass man selbst entworfen und gebaut hat, ist garantiert deutlich besser, als in einem Bett zu schlafen, dass man “nur” für teures Geld gekauft hat.

Und da ich meine bzw. unsere Fähigkeiten in der Hinsicht glaube, ganz gut einschätzen zu können, werden wir darauf verzichten, einen Lattenrost selbst da rein zu bauen, der wird gekauft.

Die Key-Features sollten dann wie folgt aussehen:

  • Größe: 140 × 200 oder 200 × 200
  • Rahmen: Holz, naturfarben gebeizt oder geölt, kein Lack
  • Sonderausstattung:
    • Schubladenfähig
    • Kopfteil mit “Wand”
    • evtl Halterung für Nachttisch
    • nach Möglichkeit einfach zusammen- und auseinanderzubauen

Auch wenn ich denke, dass bis zum Projektstart noch einige Wochen oder Monate ins Land gehen werden, sammle ich bereits Ideen und Konzepte für eine einfache und stabile Bauweise. Wer da entsprechend Hilfe und Tipps hat, darf sie gerne abgeben, hier in den Kommentaren.

 

Eine Schachtel voller Rock

Lange ist es schon her, dass mir den Sansa E280 zugelegt habe. Und das alles nur wegen Rockbox. Rockbox, die Linux-basierende quelloffene Alternativfirmware, mit der ich spielen kann, das Last.FM unterstützt, dateibasiertes Browsing, Radiostationen mit Namen anstelle nur mit Frequenzen. Außerdem gibts einige Spiele, sprachbasiertes Menü, das Menübefehle ansagen kann, verschiedene Themes und die Datenbank mit den MP3-Tags ist deutlich besser, sortiert die Lieder nicht, wie die Sansa-Software trotz korrekter Tags durcheinander.

Nicht so Rockbox, dessen einzige Nachteile momentan für mich nur darin bestehen, dass die Akkulaufzeit etwas kürzer ist, aber ganz ehrlich: Der Unterschied zwischen 16 und 20 Stunden ist im Prinzip ja ziemlich wurscht.

Der zweite Nachteil ist, das der USB-Modus nur mit der Original-Firmware funktioniert, allerdings ist auch das, weil es ja nur zum Befüllen des Players genutzt wird, relativ egal.

Es ist nur schade, dass es knapp 2 Jahre gedauert hat, bis ich den Player endlich so nutzen kann, wie ich es wollte, als ich ihn Anfang 2008 gekauft habe, nachdem ich mir bei einem Bekannten die Alternativfirmware auf dem E250 angeschaut habe.

Man kann sich vorstellen, wie sehr man das kotzen bekommt, wenn man mal eben 120€ für einen MP3-Player ausgibt, der nicht mal richtig funktioniert, und der dann, aufgrund eines versteckten Hardwarewechsels im Jahr 2007, seit dem die Geräte der E-Serie ein kleines “v2” neben der Modellbezeichnung auf der Rückseite haben, nicht mal mit der kaufentscheidenden Alternativfirmware bespielt werden kann.

Aber das ist vorbei, ich kann spielen und Musik hören, Radio hören und davon aufnehmen. Und die Radiostationen haben jetzt Namen. Und die Reihenfolge der Lieder ist sowohl über die Datenbank als auch über das Dateisystem richtig.

Danke, Rockbox.  (Ich habe gerade 5$ gespendet…)

 

Idiokratie und maximaler Schmerz

Neulich habe ich mir, in der Hoffnung, ein lustiges Filmerlebnis zu haben, den Film “Idiocracy” angesehen und war auf der einen Seite begeistert, auf der anderen Seite ein wenig geschockt.

Geschockt, dass die Dystopie, die dort in eine Komödie verpackt wird und ein fiktives Amerika 500 Jahre in der Zukunft zeigt, so erschreckend real wirkt. Dazu müsste man nicht mal über den großen Teich gucken.

Alleine in Deutschland ist das Kinderaufkommen in bildungsnahen Schichten deutlich geringer als das in bildungsfernen Schichten.

Insgesamt war mir der Film – von der 500-Jahre-Einfriernummer mal abgesehen – viel zu realistisch, als dass ich es groß lustig finden könnte.

Ich habe bei dem Film kein einziges Mal lachen können.

***

Max Payne ist ein langweiliger Film, dafür mit einer genialen Optik. Das Spiel fand ich klasse, auch oder gerade wegen der Bullet-Time-Option. Im Film sieht das nach Matrix und Equilibrium nur noch halb so spannend aus. Vor allem, weil sich Max in der Zeitlupe nur genauso langsam bewegt wie alles andere auch.

Die Optik und die Orte haben mich ein paar Jahre zurückversetzt, alles kam mir seltsam vertraut vor, aber trotzdem wollte der Funke irgendwie nich überspringen. Es war zu erwarten, aber schade ist es trotzdem.

 

Kino 2010

Nachdem ich ja mal ein paar Zeichentrickserien aus meiner Kindheit habe Revue passieren lassen, hier mal mein Plan, welche Kinofilme es dieses Jahr wohl schaffen, mich ins Kino zu bewegen:

Da wären der Iron Man 2 mit Mickey Rourke und Robert Downey Jr., den ich mir zusammen mit Jude Law auch als Sherlock Holmes ansehen werde. Frau Schatz hat schon angekündigt, mich in “Das Kabinett des Doktor Parnassus” zu schleifen. Und dort spielt auch Johnny Depp mit, den ich mir ziemlich sicher in “Alice im Wunderland” ansehen werde, dann sogar in 3D.

Noch zur Debatte stehen “Surrogates” mit Bruce “McClane” Willis, dessen Prinzip mich stark an David Brins “Copy” – ein großartiges Buch – erinnert.

Wie schaut’s denn bei euch aus? Geht ihr noch ins Kino? Welche Filme werdet ihr euch ansehen? Oder zieht ihr einfach nur alles aus dem Netz? Mit Flachbild-Heimkino, Soundanlage und schnellem Internet kann man ja so einiges ausgleichen, sagt der eine oder andere. In diesem Sinne bin ich dann wohl ein schlechter Pirat, wenn ich ins Kino gehe, CDs und DVDs kaufe…

Update: Ich habe wohl “Kick Ass” vergessen, scheint mir. Mit Nicholas Cage, McLovin und ein paar anderen lustigen Typen.

 

Zeichentrickserien aus meiner Kindheit

Anlässlich einer Diskussion im Büro über alte Serien habe ich mal geschaut, welche Zeichentrickserien ich als Kind trotz Waldorfkindergarten so konsumiert habe. Die Liste ist so lang, dass man denken könnte, ich hätte meine halbe Kindheit vor der Glotze verbracht, was aber so nicht stimmt. Schließlich gabs nicht alles jeden Tag und ich habe auch nicht jede Folge gesehen. Aber das waren so die Sachen, die ich gerne gesehen habe und an die ich mich heute noch mehr oder weniger gut erinnern kann.

  • Alfred J. Kwak
  • Alvin und die Chipmunks
  • Batman
  • Bravestarr
  • Biker Mice From Mars
  • Captain Planet
  • Captain Future
  • Darkwing Duck
  • Ducktales
  • Defenders Of The Earth
  • Familie Feuerstein
  • Flash Gordon
  • Galaxy Rangers
  • Ghostbusters
  • Gummibärenbande
  • Mila
  • Scooby Doo
  • Saber Rider and the Star Sheriffs
  • Spiderman
  • Teenage Mutant Hero Turtles
  • Thundercats

Was habt ihr so geschaut? Hilfe beim Erinnern gibts bei Wikipedia. Oder auch bei Wikipedia(Englisch).

 

Der beste Jahresrückblick aller Zeiten

  1. Krank gewesen
  2. Auto-Führerschein gemacht
  3. Umgezogen
  4. Bundestagswahlkampf gemacht
  5. Viel Streß mit Arbeit gehabt
  6. Motorradführerschein gemacht

Insgesamt war’s ein sehr bewegtes Jahr, mal scheiße, mal saugeil aber im Prinzip sehr schön.

 

E.OFF. Wie Stromlieferanten mit Kunden umgehen

E.OFF

0.5 Die Mahngebühren

Nun, dass Mahngebühren berechtigt sind, mag sein. Die Höhe ist in den meisten Fällen aber diskussionswürdig. Bei Mahngebühren von 5,70€ bei einer gerichtlichen “Norm” von 2,50 pro Mahnschreiben, von denen meines Wissens nach das erste Schreiben gar keine Mahnung sein darf, ist es schon enorm. Aber auf die Mahngebühren komme ich nachher nochmal zurück.

1. Die Schlussrechnung

Am 29.11., also rund einen Monat nach Vertragsende, dass mein neuer Stromlieferant herbeigeführt hatte, kam die Schlussrechnung. Mittgeteilt wurde im Kleingedruckten, dass mein Zählerendstand, der mir als 20.004kWh am 31.10. mitgeteilt wurde, nur geschätzt, war weil ein Ablesen angeblich nicht möglich war. Mit dieser Angabe erstellte man mir eine Schlussrechnung, laut der ich noch 91€ nachzahlen müsste.

Nun habe ich am 5.12. den Zählerstand abgelesen und er betrug 19.486kWh. Da sind also, obwohl ich ca. 1 Monat später abgelesen habe, immer noch über 500kWh Unterschied. Das macht schon gute 100€ aus.

Rechnet man dann noch einen Monat zurück, fallen da nochmal ca. 120kWh weg.

2. Anruf bei bzw. von E.ON

Am 7.12. telefonierte ich dann also mit E.ON, um meine neu errechneten Daten mitzuteilen. Auf meine Frage, warum der Zähler denn bitte nicht abgelesen werden konnte, konnte man mir aber keine Antwort geben, ich müsse mich an meinen Netzversorger wenden. Auf die Frage, mit wem ich denn dann gerade telefoniere, sagte man mir, ich telefoniere mit der E.ON-Mitte Vertriebs GmbH, mein Ansprechpartner sei dafür aber der Versorger, man vertreibe ja nur.

Mit einem Feeling der Verarschung habe ich dann aufgelegt.

3. Die Rechnung

Eine Woche später lag die neue Rechnung im Kasten, mit einem Guthaben von ca. 22€. Mein Fehler, ich hatte nur den Stand am 5.12. auf meinem Spickzettel. Leider ließ sich das nicht nochmal beheben. Schade. Aber die Rechnung zeigt, dass zwischen der tatsächlichen und der Anfangs von E.ON aufgestellten Rechnung alleine schon ca. 100€ Unterschied liegen.

Das ist für mich inakzeptabel und grenzt schon an Kundenverarsche. Auch wenn es ehemalige Kunden sind.

 

Klimagipfel my Ass

Auch wenn ich es nicht alles im Einzelnen so genau verfolgt habe, so blieb doch zumindest die Nachricht der Erklärung, die von einigen Staaten immerhin “zur Kenntnis genommen” wurde, hängen.

Man habe sich geeinigt, dass Sich die Welt nicht mehr als 2°C erwärmen solle.

Was für ein Humbug ist das denn? Wer sagt, denn, dass wir (als Menschheit) überhaupt noch weiterhin Einfluss darauf haben, ob und wie stark sich die Welt weiter erwärmt. Sicher haben wir mit C02 etc. sicher unseren Teil zur Erderwärmung beigetragen, allerdings gab es die schwankenden Temperaturen auch schon weit vor unserer Zeit. Eiszeit wäre da so ein Stichwort.

Lasst uns also alle darauf einigen, dass die Welt in Zukunft nicht untergeht. Das läge mir neben dem Weltfrieden noch am Herzen. Danke.

 
 
 
 

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Dazu kommen bunt gemischte Texte und was ihm sonst noch so in den Sinn kommt.

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