Verkaufe: ASUS EEEBox B202

Beschreibung

Dieser wunderbare Mini-PC hat mir lange als Server auf Ubuntu-Basis gedient, hat aber in meinem Fall mehr Strom verbraucht, als eine sparsamere Hardware, die für mich völlig ausreicht. Im Normalbetrieb hat das Gerät bei mir ca. 13-14 Watt verbraucht.

Wenn ich nicht einen Raspberry Pi gekauft hätte, würde das Gerät hier immer noch laufen, die Leistungsdaten sind schon extrem gut. Aber da die EEEBox hier dauerhaft unterbeschäftigt war, war mir das dann doch zu viel Strom.

Als Desktop-System durchaus brauchbar, kann die EEEBox mit der VESA-Halterung unsichtbar hinter einen Bildschirm mit VESA-Aufnahme geschraubt werden.

Technische Daten:

Prozessor
Atom N270 (1.60 GHz, 533 MHz FSB, 45 nm)
RAM
2GB
Festplatte
160GB, Einbau einer 500er WD Blue möglich gegen Aufpreis
Betriebssystem
“eLinux”. Ich liefere mit keinem oder einem frisch installierten Ubuntu
Anschlüsse
4 x USB 2.0, SD/MMC-Slot, DVI, RJ45 / Gigabit, WLAN 802.11n (b/g/n)
Windows-Lizenz-Aufkleber
Nicht vorhanden. Das Gerät wurde komplett ohne Windows verkauft.
Zubehör
Standfuß, VESA-Mount, Netzteil, WLAN-Antenne, Tastatur, Maus, OVP

Ein Buch für den April 2013

Was lange währt, wird endlich fertig. Letztes Jahr habe ich angefangen, “Flammenbrut” von Simon Beckett zu lesen. Es war spannend. So spannend, das ich nicht dazu kam, es zu lesen. Ein solches Buch will man nicht in 15-Minuten-Häppchen lesen, das wäre Verschwendung. Und meine aktuelle Arbeits- und Kind-Auslastung hat da bisher nicht viel mehr Zeit gelassen. Viel besser ist es aktuell auch weiter nicht, aber die Tendenz geht zu “besser”.

Das ganze Buch war spannend und gut geschrieben, so dass ein Einfühlen und Eintauchen in die Geschichte jederzeit recht schnell möglich war. Einigermaßen glaubwürdige Charaktere, und das da was nicht stimmt mit Alex, wird einem auch klar, wenn man den Klappentext nicht gelesen hätte.

Der Twist am Ende ist genial, der Epilog lahm. Das Buch hätte einen twistigeren Epilog verdient gehabt, aber das ist ja auch nur meine Meinung.


Jetzt lese ich seit dem 07.04.2013 an “1984″ von George Orwell und bin gespannt, wie lange es diesmal braucht, bis ich damit fertig bin…

Restrukturierung meiner Hardware

Mein letzter Stand der funktionierenden Konfiguration des Heimnetzes war, nach der Änderung des NAS-Standortes und der damit verbundenen Umstellung von Devolo auf eine Fritz!Box als WLAN-Repeater, der folgende:

Wohnzimmer:

  • Fritz!Box 6360 von Unitymedia
  • WLAN
    • Wii
    • PS3
    • Notebook
    • Touchpad

Arbeitszimmer:

  • Fritz!Box 7240 (WDS-Repeater der Fritz!Box im Wohnzimmer)
  • LAN an der Fritz!Box
    • Desktop-Rechner
    • EEEBox
    • NAS (Synology DS213)
      • Drucker (Samsung ML-1640) als Netzwerkdrucker

Nachdem ich den Drucker ursprünglich mal an der EEEBox mit CUPS hing, mein Windows7-Notebook den aber dann so nicht fressen wollte (unter Linux hat das ganze sehr gut funktioniert, vom Desktop aus), habe ich den Drucker mal an die Fritz!Box gehängt. Leider hat diese den Drucker nur sehr sporadisch erkennen wollen. Warum auch immer, es wollte partout nicht dauerhaft funktionieren. Einrichten hat funktioniert, danach wollte sie den Drucker nur noch einmal anzeigen.

Da mein NAS auch über einen Druckserver funktioniert, habe ich das dann so mal ausprobiert und siehe: Es geht. Das Windows hat sich wieder gesträubt, man muss die Drucker da scheinbar erstmal lokal hinzufügen, bevor man sie als Netzwerkdrucker nutzen kann? Komischerweise hatte ich in der Firma damit bisher nie Probleme (die Drucker haben da allerdings auch nativ eine Netzschnittstelle. Mein irgendwann nächster Drucker dann auch!)

Nachdem die Baustellen WDS einrichten, NAS umziehen und Drucker netzwerkbekannt machen dann also abgehakt sind, kam eine neue Baustelle in Form eines Raspberry Pi hinzu, der die Aufgaben der EEEBox übernehmen sollte. Diese sind durch die Drucker-Thematik noch weniger geworden und da ich die Geräte am LAN im Arbeitszimer habe, braucht der Raspberry dann auch nicht mal WLAN, sondern nur Strom und Netzwerk.

Die Aufgaben sind wirklich überschaubar:

  1. LAMP für WordPress-Testinstallationen,
  2. 3 produktive DokuWikis mit sehr wenig Traffic,
  3. meine Messaging-Zentrale und
  4. einen SOCKS5-Proxy (mit recht viel Traffic)

Dazu habe ich Raspian, ein Debian-Derivat verwendet. Ubuntu gibt es für den Raspberry erstmal nicht, als habe ich von Ubuntu 12.04 LTS auf Debian Wheezy (7.0) “migriert”.

Obwohl der Raspberry nur weniger als die Hälfte an Prozessorleistung und nur ein Viertel des RAM der EEEBox hat, kommt er mit den Aufgaben bisher ziemlich gut klar, und das bei ähnlichen Auslastungsindikatoren: der Load Average liegt im Ruhemodus bei unter 0.1, der RAM-”Verbrauch” ist von ca. 20% bei der EEEBox (da waren 2GB drin) auf ca. 25% (von 512MB) “gestiegen”, das System läuft aktuell flüssig und nur unwesentlich langsamer.

Das betrifft in erster Linie Aktionnen wie apt-get update && apt-get upgrade, der Apache reagiert natürlich stellenweise etwas langsamer, allerdings habe ich die Konfiguration des alten Servers nicht übernommen, sondern fange sozusagen “von vorne” an, was die Einstellungen angeht. Aufgrund des Systemunterschieds könnten hier am Ende vollkommen andere Parameter bessere Ergebnisse erzielen. Aber das werde ich noch sehen. Hier werden ja keine Highspeed-Seiten gehostet…

Wie man sieht, ich habe für den Raspberry eher konservative Aufgaben und nutze das Gerät her, um für nicht genutzte Ressourcen keinen Strom bezahlen zu müssen.

Verkaufe: Synology DS411slim

Synology DS411slim

Social Flohmarkt mal wieder:

Verkaufe ein Synology NAS DS411slim mit 2 WD5000BPVT Platten (je 500GB). In das NAS passen nur 2,5″-Festplatten! DAs Gerät ist top leise und wohnzimmertauglich!

Das NAS wurde Ende Februar 2012 erstmalig in Betrieb genommen. Eine Rechnung über das NAS habe ich nicht (war ein Hochzeitsgeschenk), der Neupreis war über 250€. Die Platten hatten einen Neupreis von 80€/Stück.

Die Festplatten sind zwar nicht in der Kompatibilitätsliste von Synology aufgeführt laufen aber zuverlässig und haben recht niedrige LLCs. Das NAS war auch nicht dauerhaft 24 Stunden an, sondern zwischen 18 und 8 Uhr unter der Woche und nur am Wochenende dauerhaft.

OVP ist vorhanden!

= Die Laufzeit/LLC der mitverkauften Platten:

Platte 1: 5343Stunden / 3352 LCC
Platte 2: 5343Stunden / 3362 LCC
(Stand Dezember 2012; mehr SMART-Daten kann ich bei Interesse gerne senden.)
// Die in diesem Blog erwähnten “falschen” Platten verkaufe ich nicht mit.

= Warum ich das NAS verkaufe obwohl es TOP IN ORDNUNG ist:

Ich habe mich für eine größere Ausbaustufe entschieden und musste dabei nicht mehr auf Wohnzimmertauglichkeit achten.

Ich hätte gerne 300€ für das Gerät inklusive der Platten. Ohne Platten für 200€.

Verkauft! Ich habe die Kommentare daher geschlossen.

Wohlstand

Gestern hatte ich ein Päckchen im Briefkasten, genauer: Eine Büchersendung. Das vorbestellte und signierte Exemplar von TeMels Wohlstand. Ich bin bei Kwimbi darauf aufmerksam geworden, wo ich eigentlich nur Astrum Nocturnis  von Sarah Burrini vorbestellen wollte.

Wohlstand von TeMel

Wohlstand von TeMel

Jörg von Kwimbi ist ein Servicemensch. Beide bestellten Bücher waren Vorbestellungen, allerdings habe ich nicht auf die Veröffentlichungsdaten geschaut. Das andere Buch wird erst im Juni erscheinen. Neulich kam dann eine Mail von Jörg, dass “Wohlstand” verfügbar sei und weil das andere Buch ja noch dauert, ob ich das eine schon haben wolle. Das ist Service! Also wenn ihr Comics aus der deutschen Webcomic-Szene kaufen wollt, kauft Sie bei Kwimbi!

Aber kommen wir zum Thema:

2033 – Nach einer schweren Staatsinsolvenz wurde ein neues System zur Rettung des Staates eingeführt. Fortan werden die Arbeitsleistungen der Menschen in sogenannten Leistungspunkten von der Wohlstands-Sicherungs-Behörde (kurz WSB) erfasst. Jeder Mensch bekommt mit der Geburt einen Chip eingepflanzt der diese Punkte und sämtliche andere Daten speichert. Menschen mit wenig Leistungspunkten werden mit Sanktionen bestraft und schließlich aufgefordert, sich in Thanatoszentren selbst zum Wohle der Gesellschaft das Leben zu nehmen. Kommen sie dem nicht nach, können sie durch den implantierten Chip mit einer tödlichen Giftkapsel auch aus großer Entfernung umgebracht werden – zum Schutz der Bevölkerung.

Mirabelle Rapace leidet unter diesem System, das sich nicht für den Wert des Menschen an sich, sondern nur für den Wert seiner Wirtschaftskraft interessiert. In dieser Gesellschaft wird das Leben immer schwieriger und dann kommt es zur Eskalation…
TeMel über Wohlstand

Wohlstand ist eine Dystopie. Ganz eindeutig. Anleihen an den Film “Just in Time” und das Buch “Brave New World” sind deutlich erkennbar, auch der Name der Hauptfigur kam mir irgendwie bekannt vor, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Die Zeichnungen sind handgetuscht, mit Wasserfarben coloriert und insgesamt wunderschön, man kann sehen, wie viel Arbeit und Herzblut darin steckt.

Die Story des Buchs ist eher eine Kurzgeschichte, ich hätte sie auch in 3mal länger ausgeführt spannend gefunden. So hatte ich es direkt innerhalb einer halben Stunde gelesen. Aber ich mag ja Kurzgeschichten sehr und spannend ist es trotzdem. Auf jeden Fall hat sich der Kauf gelohnt.

Ich habe für diesen Artikel von niemandem Geld oder Geschenke bekommen. Ich bin einfach ein glücklicher Kunde und wollte das auch mal loswerden. Ist ja kein Rant-Blog hier.

find.synology.com

Kurzmitteilung

Der Dienst “find.synology.com” für die Installation neuer DiskStations ist großartig. Das muss mal gesagt werden. Nix mit “CD suchen” und “Sie brauchen einen Windows-Rechner…” oder ähnlichem. Gut gelöst und kundenfreundlich. Dirks Probleme bezüglich mangelhafter Downloadraten kann ich nicht nachvollziehen, allerdings brauchte ich auch keine Software außer einem Browser. Hier scheint sich also in der Zwischenzeit deutlich was geändert zu haben.

Alles auf Anfang: Mein Jahresrückblick

Es gibt Momente im Leben, die man nicht mehr missen möchte. Diese Momente haben meistens auch die Eigenschaft, das eigene Leben komplett zu verändern und auf den Kopf zu stellen. Davon gab es dieses Jahr einige für mich.

Im Februar 2012 stand ich strahlend vor dem Standesamt, mit einer wunderschönen Frau und Braut, um uns herum Familie, Freunde, Bekannte und jede Menge Luftballons.  Vom Rest der Hochzeit bekamen wir als Brautpaar nicht wirklich viel mit und noch weniger zu essen. Irgendwann war’s dann auch vorbei, mit der Feier.

Drei Monate später: Ich sitze im Krankenhaus in Gelnhausen, in einem bullig warmen Raum, mit einem Bündel Handtuch, in dem ein kleines, wunderschönes Gesicht zu sehen ist. Ich habe gelacht, ich habe Rotz und Wasser geheult – vor Glück. Ich konnte es nicht fassen, dieses kleine zerbrechliche Wesen, zu klein, zu leicht, war ein kompletter Mensch. Mit Augen, Ohren, Nase, Mund, Arme, Beine, eben alles was ein Mensch so haben kann, nur in winzig: Kleine Finger, ein kleiner Mund, süße Ohren. Und kleine Füße.

Dieser Augenblick war der schönste Augenblick in meinem Leben. Führerschein, die erste Arbeit, die eigene Wohnung, das Motorrad, Heirat, alles großartige Dinge und Momente, wert gelebt zu werden; wert, Sie zu erinnern. Aber das alles ist nichts, absolut gar nichts gegen das Gefühl, das eigene Kind im Arm zu haben.

 

Damit beginnt etwas komplett neues. Alles auf Anfang.