jQuery.FancySelect() version 0.6 beta released

Heute morgen habe ich ein Tag für mein aktuelles Leibprojekt “jQuery.FancySelect” erstellt und damit einer herunterladbare Version auf GitHub erzeugt.

Allerdings habe ich heute nach einer Runde Nachdenken dann nach der Arbeit noch ein wenig Zeit investiert und nach der heute morgen getaggten 0.5-beta gleich noch eine 0.6-beta nachgeschoben.

Darin habe ich die Lizenz geändert und ein paar (meiner Meinung nach notwendige) Dinge angepasst (bessere Demo der HTML-Elemente, Anzeige des aktuell markierten Elements in der Dropdown).

Der Weg zur 1.0 wird immer kürzer… Über ein “peer review” würde ich mich übringes freuen.

Link

 

Ein Server mit der Eee Box und Ubuntu #3 – DynDNS

Da ich den Server extern zur Verfügung stelle, brauchte ich ein entsprechendes Konzept. Mein Gedanke war die Errichtung einer Subdomain-Struktur:

  • xyz.dyndns.org
    • projektverwaltung.xyz.dyndns.org
    • projektabc.xyz.dyndns.org

Das ganze sollte über vhost-Configs abgedeckt werden. Jetzt fehlt mir leider eine qualifizierte Übersicht über die DynDNS-Dienste, die in der Fritz!Box vorkonfiguriert sind und die über eine Wildcard-Option verfügen.

Auch wenn man das auf diversen Internetseiten lesen kann: DynDNS.org bietet Wildcards nur für PRO-Accounts an. Und zahlen wollte ich dafür natürlich nichts.

Also blieb mir nur übrig, eine Ordnerstruktur zu verwenden. Damit bleibt es bei der Technik mit .htaccess-Files, um Berechtigungen auf die Ordner zu vergeben.

Ich werde jetzt allerdings keine Details zu Adressen offenlegen, die Adressen kennen die Menschen, die sie brauchen. Admin-Web-Interfaces sind auch nicht installiert…

 

Ein Server mit der Eee Box und Ubuntu #2 – Netz

Das Einrichten des WLANs war etwas komplizierter als angenommen, immer ging es überhaupt, sprich: Ein Treiber war vorhanden, eine Anleitung auch. Sicher gibt es einfacherere Dinge, als den Treiber für eine RALink RT2860 zu installieren, aber das geht dann auch, wenn man ein paar einfache Dinge beachtet.

Da ich mich nicht auf meinen DHCP verlassen möchte, sondern der Kiste eine feste IP geben will (und muss) um die Firewallregeln in der Fritzbox entsprechend anzupassen und Ports zu öffnen, und nicht intern nach der IP suchen muss, habe ich die WPA-Supplicant-Regeln zusammen mit einer festen IP in die /etc/network/interfaces geschrieben. Dabei habe ich auch die Option genutzt, den DNS bzw. die DNSse statisch einzutragen.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass beim Verbinden mittels WPA_Supplicant nicht automatisch eine IP-Netzwerkconfiguration vorgenommen wird.

Derzeit ist der WPA_Supplicant noch per WPA-Verschlüsselung verbunden, aber ich werde versuchen, das in WPA2 zu ändern. Damit wäre die Verbindung bei WLAN-Draft-n-Anbindung und WPA2 ziemlich schnell und sicher.

Warum ich dann nicht gleich Ethernet genommen habe, werden sich einige fragen. Vielleicht fragen Sie dann auch mich, daher gleich im voraus die Antwort:

Meine Fritz!Box steht im Wohnungsflur und das ist auch gut so. Weniger gut ist, dass unsere Telefonleitung blitztechnisch nicht sonderlich gut abgesichert ist. Daher möchte ich keine physische Verbindung zwischen dem Server und der Fritz!Box, schon gar nicht über ein LAN-Kabel. Neulich bei einem Gewitter schlug der Blitz in unserer Nähe ein, zerstörte die Fritz!Box und schoss durch das LAN-Kabel in den Devolo-Stecker im Flur. Das möchte ich mit dem Server vermeiden.

Daher wird der Server es sich in meinem Arbeitszimmer im Regal gemütlich machen, wo ich auch weniger Probleme habe mit Tastatur und Monitor anzurücken, wenn es doch mal Probleme geben sollte. Außerdem ist dort genug Raum bzw. Steckdosenplatz für eine entsprechende Steckerleiste.

Links

***

Weiter geht’s dann wohl eher nächste Woche, wenn ich mit den DNS-Geschichten irgendwann mal zurandekomme.

 

Ein Server mit der Eee Box und Ubuntu #1 – Installation

Okay. Es mag viele geben, die jetzt fragen, warum ausgerechnet die Eee Box? Die Antwort ist eigentlich einfach: Ich will mir keinen vServer mieten, einen Rootserver noch weniger. Datenhaltung zuhause ist mir in manchen Fällen wichtig. Für die Eee Box habe ich mich aufgrund eines verdammt guten Angebotes und ihrem niedrigen Stromverbrauch entschieden.

Dazu kommt das schnelle WLAN, dass ich als Anbindung für die Box verwende, dazu aber später mehr. Die Wärmeentwicklung und der Geräuschpegel sind optimal, um die die Kiste im Regal unterzustellen.

Die Installation

Klar, unboxing und so, aber das lass ich mal so außen vor.

Zuerst: den Ubuntu Server auf einen USB-Stick pressen. Dazu geht man in jeder halbwegs aktuellen Ubuntu-Version auf System → Systemverwaltung → Create a USB Startup Disk. Ich für meinen Fall habe mich gleich für das aktuelle Ubuntu 9.04 entschieden. Leider hat das in meinem speziellen Fall nicht viel geholfen, allerdings ist es möglich, dass es auch an dem USB-Stick lag. Ich habe mit einem anderen USB-Stick unter Windows einen Bootstick mittels Unetbootin erstellt.

Danach kommt der Stick in die Box und man bootet von USB, installiert Ubuntu.

Installiert wird das Gerät, wie ein Ubuntuserver so installiert wird. Ein paar Dinge eintippen, User anlegen, Servertasks auswählen. Bei mir sind das:

  • Basic Ubuntu Server
  • LAMP
  • Samba
  • SSH

Für meine Zwecke durchaus ausreichend und für meine primären Aufgaben völlig ausreichend.

 

Wuffer

wuffer

 

Der Tag an dem ich lernte, Conditional Comments zu lieben

Es gibt ja viele Möglichkeiten, eine Seite pixelgenau zu designen, so dass Sie in allen Browsern läuft gleich aussieht.

  1. Man baut die Seite aus Imageready-gesliceten Bildern in einem Tabellenlayout zusammen
  2. Man baut die Seite aus Imageready-gesliceten Bildern in einem DIV-Layout zusammen
  3. Man baut die Seite mit einem Tabellenlayout zusammen
  4. Man benutzt ordentliches (x)HTML mit CSS-Hacks
  5. Man benutzt ordentliches (x)HTML und Conditional Comments mit validem CSS
  6. Man benutzt ordentliches (x)HTML und valides CSS

Das Problem des gleichen Layouts betrifft im übrigen fast ausschließlich die Webbrowser aus Redmond. Eine valide Seite sieht in 95% aller Fälle in Firefox, Opera und Safari identisch aus. Lediglich der IE mit seinem verkorksten Boxmodel haut da quer. Der IE 8 im übrigen nur noch ganz selten.

Was nehm’ ich denn da?

Dass wir die Punkte 1-3 vergessen können, sollte sich von selbst erklären. Tabellenlayouts sind rückständig und codeüberladen, außerdem semantisch unsinnig und barrierelastig.

Bleiben die Punkte 4-6 übrig. Wie man sieht, sind die Möglichkeiten ihrer Unsinnigkeit absteigend geordnet und dementsprechend werden wir diese drei Möglichkeiten jetzt mal durchgehen.

(x)HTML mit CSS-Hacks

CSS-Hacks sind kleine “Tricks”, die Interpretationsfehler bei Browsern ausnutzen um bestimmte CSS-Anweisungen nur für bestimmte Browser zugänglich zu machen. Diese Technik ist relativ zielgenau, auch weil es dafür entsprechende Zielhilfen gibt. Problem an der Geschichte ist, dass es leicht möglich ist, das CSS damit invalide zu machen, was zukünftig nicht vorhersehbare Bugs im Rendering noch nicht erschienener Browser erzeugen kann.

(x)HTML und Conditional Comments mit validem CSS

Die sauberste Möglichkeit, einem Rendering, dass von einzelnen Versionen des IE (und es ist in 95% aller Fälle mindestens einer der IEs der querschießt) zerschossen wird, zusätzliche CSS-Regeln beizubringen, sind CSS Conditional Comments. Hier werden zusätzliche CSS-Anweisungen für den Internet Explorer eingebunden. Dabei kann man sowohl ein paar zusätzliche Regeln mittels eines <style>-Tags einbringen oder einfach direkt ein zusätzliches Stylesheet einbinden.

Nachteil ist natürlich, dass diese Methode nur auf Internet-Explorer-Versionen unter Windows anwendbar sind. Meine bisherige Erfahrung hat aber gezeigt, dass Hacks/Workarounds im großen und ganzen nur für den IE nötig sind. Meistens auch unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Versionen.

Vorteil bei dieser Technick ist das Aufrechterhalten sämtlicher Validität in HTML und CSS, auch wenn man in den IE-Stylesheets unter Umständen Hacks einsetzt. Durch die Einbindung der Conditional Comments in Form eines speziell syntaktischen HTML-Kommentars werden andere Browser diese einfach ignorieriern und nicht ins DOM aufnehmen, wie es der IE tut, sofern er mit der Zielversion des Kommentars übereinstimmt.

Die restlichen 5% von Problemen, die sich damit nicht lösen lassen erfordern meist etwas Nachdenken über die CSS-Struktur und wie man Dinge anders beschreiben könnte. Allerdings muss man auch hier eventuell die IE-Styles dann nachpflegen, besonders wenn man am HTML etwas ändert.

(x)HTML mit validem CSS

Die “reinste” Möglichkeit von allen. Erstrebenswert, aber eine Herausforderung, die sich gewaschen hat. Pixelgenaues Arbeiten ohne irgendwelche Kniffe ist kaum möglich. Für einfache Designs geht das bestimmt noch so halbwegs, aber dieses Blogdesign käme schon nicht ohne Extraregeln für den IE 6 aus, wenn ich ihn unterstützen wollte – was ich nicht will.

Vorteil ist bei dieser Methode eine sehr hohe Zukunftssicherheit, während man sich hier nicht allzusehr auf pixelgenaues Arbeiten versteifen sollte. Irgendein IE macht immer einen Strich durch die Rechnung.

Zusammenfassung

Wenn möglich, ohne Hacks, ohne Conditional Comments und Co. Wenn aber unbedingt hier im IE und da was im IE gemacht werden muss (wofür es natürlich mehrere Gründe geben kann, meistens ist es ein Kundenwunsch), dann am besten mit Conditional Comments.

Links

 

Porker and Peeper

Porker

Konnte mich nicht beherrschen. Gleich noch eins. Hier gilt das gleiche: SVG gibts auf Anfrage.

 

Peeper

Peeper

Mit Inkscape gemacht. Wer möchte, bekommt auf Anfrage auch das SVG-File.

 

Hintergrundbilder für Handys

In den Artikel “Handy personalisieren für Anfänger: Hintergrund selbst basteln” schauen pro Tag 5-10 Besucher rein, habe ich gerade gesehen. Wie seht ihr den Artikel? Hilft euch der Artikel weiter?

Gibt es Fragen dazu? Habt ihr schon Bilder selbst damit erstellt? Wollt ihr sie mal zeigen? Oder soll ich Sie zeigen? Handybildparade?

 

Artikel 3, Absatz 3

[...] Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Artikel 3, Absatz 3 ist ein kleines Nebenblog, dass ursprünglich gedacht war, einen Freund von mir zum Schreiben seiner Erlebnisse zu bewegen. Namen nenne ich hier keinen, er möchte das nicht – aus gutem Grund – und das akzeptiere ich.

Daher habe ich mich entschlossen, mit dem Projekt “Artikel 3, Absatz 3” eine Plattform einzurichten, auf der er sich versuchen kann. Bisher hat er sich nicht dazu aufgerafft, etwas zu schreiben, dafür habe ich ein paar Artikel geschrieben. Ich hoffe, es kommt einigermaßen gut an.

Mich würde etwas Feedback zu dem Projekt freuen, ganz besonders natürlich ein paar Kommentare, liebend gern auch dort zur Sache.

 
 
 
 

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Hier schreibt Christian Jung über Webdesign, Web 2.0, Internetrechtsprechung, Linux, Fotografie.

Dazu kommen bunt gemischte Texte und was ihm sonst noch so in den Sinn kommt.

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