Wuffer

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Der Tag an dem ich lernte, Conditional Comments zu lieben

Es gibt ja viele Möglichkeiten, eine Seite pixelgenau zu designen, so dass Sie in allen Browsern läuft gleich aussieht.

  1. Man baut die Seite aus Imageready-gesliceten Bildern in einem Tabellenlayout zusammen
  2. Man baut die Seite aus Imageready-gesliceten Bildern in einem DIV-Layout zusammen
  3. Man baut die Seite mit einem Tabellenlayout zusammen
  4. Man benutzt ordentliches (x)HTML mit CSS-Hacks
  5. Man benutzt ordentliches (x)HTML und Conditional Comments mit validem CSS
  6. Man benutzt ordentliches (x)HTML und valides CSS

Das Problem des gleichen Layouts betrifft im übrigen fast ausschließlich die Webbrowser aus Redmond. Eine valide Seite sieht in 95% aller Fälle in Firefox, Opera und Safari identisch aus. Lediglich der IE mit seinem verkorksten Boxmodel haut da quer. Der IE 8 im übrigen nur noch ganz selten.

Was nehm’ ich denn da?

Dass wir die Punkte 1-3 vergessen können, sollte sich von selbst erklären. Tabellenlayouts sind rückständig und codeüberladen, außerdem semantisch unsinnig und barrierelastig.

Bleiben die Punkte 4-6 übrig. Wie man sieht, sind die Möglichkeiten ihrer Unsinnigkeit absteigend geordnet und dementsprechend werden wir diese drei Möglichkeiten jetzt mal durchgehen.

(x)HTML mit CSS-Hacks

CSS-Hacks sind kleine “Tricks”, die Interpretationsfehler bei Browsern ausnutzen um bestimmte CSS-Anweisungen nur für bestimmte Browser zugänglich zu machen. Diese Technik ist relativ zielgenau, auch weil es dafür entsprechende Zielhilfen gibt. Problem an der Geschichte ist, dass es leicht möglich ist, das CSS damit invalide zu machen, was zukünftig nicht vorhersehbare Bugs im Rendering noch nicht erschienener Browser erzeugen kann.

(x)HTML und Conditional Comments mit validem CSS

Die sauberste Möglichkeit, einem Rendering, dass von einzelnen Versionen des IE (und es ist in 95% aller Fälle mindestens einer der IEs der querschießt) zerschossen wird, zusätzliche CSS-Regeln beizubringen, sind CSS Conditional Comments. Hier werden zusätzliche CSS-Anweisungen für den Internet Explorer eingebunden. Dabei kann man sowohl ein paar zusätzliche Regeln mittels eines <style>-Tags einbringen oder einfach direkt ein zusätzliches Stylesheet einbinden.

Nachteil ist natürlich, dass diese Methode nur auf Internet-Explorer-Versionen unter Windows anwendbar sind. Meine bisherige Erfahrung hat aber gezeigt, dass Hacks/Workarounds im großen und ganzen nur für den IE nötig sind. Meistens auch unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Versionen.

Vorteil bei dieser Technick ist das Aufrechterhalten sämtlicher Validität in HTML und CSS, auch wenn man in den IE-Stylesheets unter Umständen Hacks einsetzt. Durch die Einbindung der Conditional Comments in Form eines speziell syntaktischen HTML-Kommentars werden andere Browser diese einfach ignorieriern und nicht ins DOM aufnehmen, wie es der IE tut, sofern er mit der Zielversion des Kommentars übereinstimmt.

Die restlichen 5% von Problemen, die sich damit nicht lösen lassen erfordern meist etwas Nachdenken über die CSS-Struktur und wie man Dinge anders beschreiben könnte. Allerdings muss man auch hier eventuell die IE-Styles dann nachpflegen, besonders wenn man am HTML etwas ändert.

(x)HTML mit validem CSS

Die “reinste” Möglichkeit von allen. Erstrebenswert, aber eine Herausforderung, die sich gewaschen hat. Pixelgenaues Arbeiten ohne irgendwelche Kniffe ist kaum möglich. Für einfache Designs geht das bestimmt noch so halbwegs, aber dieses Blogdesign käme schon nicht ohne Extraregeln für den IE 6 aus, wenn ich ihn unterstützen wollte – was ich nicht will.

Vorteil ist bei dieser Methode eine sehr hohe Zukunftssicherheit, während man sich hier nicht allzusehr auf pixelgenaues Arbeiten versteifen sollte. Irgendein IE macht immer einen Strich durch die Rechnung.

Zusammenfassung

Wenn möglich, ohne Hacks, ohne Conditional Comments und Co. Wenn aber unbedingt hier im IE und da was im IE gemacht werden muss (wofür es natürlich mehrere Gründe geben kann, meistens ist es ein Kundenwunsch), dann am besten mit Conditional Comments.

Links

 

Porker and Peeper

Porker

Konnte mich nicht beherrschen. Gleich noch eins. Hier gilt das gleiche: SVG gibts auf Anfrage.

 

Peeper

Peeper

Mit Inkscape gemacht. Wer möchte, bekommt auf Anfrage auch das SVG-File.

 

Hintergrundbilder für Handys

In den Artikel “Handy personalisieren für Anfänger: Hintergrund selbst basteln” schauen pro Tag 5-10 Besucher rein, habe ich gerade gesehen. Wie seht ihr den Artikel? Hilft euch der Artikel weiter?

Gibt es Fragen dazu? Habt ihr schon Bilder selbst damit erstellt? Wollt ihr sie mal zeigen? Oder soll ich Sie zeigen? Handybildparade?

 

Rainbow-Wallpaper

Keine Ahnung, was mich da gerade überkam. Aber ich hab mal ein buntes Wallpaper gemacht. Bedient euch!

2009-02-15-minimal-rainbow-wp

Made with GIMP on Linux, die Schrift ist Ubahn von Manfred Klein.

Wenn’s euch gefällt, sagt es mir, dann werd ich zukünftig auch mal das eine oder andere Wallpaper einstellen, wenn’s gefällt.

 

Aussen ist alles neu

Außen ist alles neu weiterlesen »

 

Handy personalisieren für Anfänger: Hintergrund selbst basteln

Wer sein Handy liebt, der verschönert es. Oder so.

Natürlich kann man bei Jamba und Co. schicke Hintergründe herunterladen für sein Handy. Allerdings hat dann unter Umständen ein Abo an der Backe, dass auf eine Stop-SMS nicht reagiert, so wie es meiner Schwester passiert ist.

Um so etwas zu vermeiden kann man sich mit ganz einfachen Mitteln ein Ton-in-Ton-Hintergrundbild selbst basteln. Ich erkläre das mal am Beispiel der Handys “Nokia 7210 Supernova” und “Nokia 5310 Xpress Music”. Die Bilder werde ich mit Gimp unter Linux erstellen.

Der Trick bei Ton-In-Ton-Bildern ist, dass das Bild ganz einfach eine andere Farbe bekommen kann, ohne dass das Bild verwurstet aussieht. weiterlesen »

 

we♥WP feat. campino2k.de

Guckst Du. we♥WP ist ein Portal, bei dem mit Wordpress betriebene Seiten, die entweder ein komplett eigenes Design haben, oder ein vorgefertigtes Design, das zur Unkenntlichkeit (im positiven Sinn) verfremdet wurde, benutzen.

 

Design mit Linux am praktischen Beispiel

Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten und die Erwartungshaltung ins unermessliche steigern, aber ich möchte es mir nach dem aktuellen Stand der Dinge nicht nehmen lassen, mal eine kleine Vorschau auf das neue Theme zu geben.

Das neue Theme wird nicht ganz so grell, eher mit einem stumpferen Blau. Darüber hinaus wird es mit dem 960 Grid System realisiert, was mir nicht alles, aber einiges an Arbeit abgenommen hat, so dass ich mich auf die eigentliche Aufgabe, die  ich mir gestellt hatte, konzentrieren konnte: Das Design und das Layout.

Das neue Theme wird breiter als bisher, ausserdem werde ich einige neue Sachen einbauen und die Navigation in den Seiten etwas überarbeiten.

Derzeit ist noch Arbeit zu tun, weshalb ich das Theme momentan nicht online stellen möchte:

  • Die Kommentar-Funktion wird überarbeitet, ich werde nicht mehr auf die Standard-Comments-Templates zurückgreifen, außerdem werden Kommentare und Trackbacks getrennt.
  • Der Header in dem aktuellen Zustand ist nur ein Draft, da muss noch was besseres her.
  • Die Darstellung der Seiten (“Static Pages”) muss im Theme noch überarbeitet werden, da die Metabox von den Postings ziemlich blöde darin aussieht.
  • Der Footer ist zwar nett, aber noch nicht in einem Stadium, in dem ich ihn als fertig ansehen würde. Da fehlt noch ein würdiger Abschluss

Alles in allem liegt eine Menge Arbeit schon hinter mir, aber die eigentliche Feinarbeit liegt noch vor mir. Besonders im Bereich “Kommentare” werde ich noch so einiges zu beissen haben, fürchte ich.

Um nochmal kurz auf den Titel zurückzukommen: Die verwendeten Tools hierbei waren bis jetzt: Geany, Inkscape, Firefox mit Firebug und das 960 Grid System (welches reset.css benutzt). Und das alles unter Linux. (Abgesehen von dem IE7-Check auf einem Windows-Rechner)

 
 
 
 

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Hier schreibt Christian Jung über Webdesign, Web 2.0, Internetrechtsprechung, Linux, Fotografie.

Dazu kommen bunt gemischte Texte und was ihm sonst noch so in den Sinn kommt.

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