Die US-Schulbehörde will “geistiges Eigentum” an Schülerwerken

Der PGCPS-Sprecherin Verjeana Jacobs zufolge zielt man mit der Regel aber nicht auf die Kinder krebskranker Eltern, sondern auf einen “wachsenden Online-Markt” für Unterrichtsablaufpläne und Lehrmaterialien, die von Lehrern auf schuleigenen iPads erstellt werden. Darauf sei man durch eine Präsentation der Firma Apple aufmerksam geworden.
Feudale Formulierung | Telepolis

Ich bin ja nun bekanntermaßen kein Freund der Firma Apple. Ich finde den exzessiven Einstieg in die Bildung durch Apple ein wenig befremdlich. Schulliteratur via iBooks? Das stelle ich mir in gewissen Bereichen etwas schwierig vor. Biologie zum Beispiel. Oder Kunst(historie). “Oh, eine nackte Brust in einem Bild von Michelangelo, dieses Buch muss gesperrt werden.” Puritanismus und Kontrollwahn im Bildungssystem gab es schon einmal. Sie nennen es heute “das dunkle Mittelalter”. Demnächst kommt dann das iMiddleAge.

Und dann die Schulbehörden anzustiften “geistiges Eigentum” an Lehrer- und Schülerwerken gleich mal in den Bestand der Schulbehörden zu integrieren ist ein wenig übertrieben, oder? Schulhardware hin, Schulhardware her. Als nächstes kommt das “geistige Eigentum” an allen Texten, weil man den Schülern ja das Lesen und Schreiben beigebracht hat… Vielleicht hat man die Präsentation seitens der Behörden auch überinterpretiert. Man weiß es nicht. Die fragliche Präsentation wäre hier sicher hilfreich.

Umzug auf den Asteroiden – Uberspace

Ich zog gerade zu Uberspace um. Dort ist für mein Seelenheil gesorgt, und ich kann wieder ein wenig ruhiger schlafen, anstatt mir Gedanken um die Pflege eines Servers zu kümmern. Nicht dass ich das nicht könnte oder das Netcup einen miesen Service gehabt hätte, nein. Ich gehe als zufriedener Kunde.

Für mich ist es einfach entspannter, wenn sich um Updates, Mailing und Co. jemand kümmert, der mehr Ahnung und Know-How hat als ich. Wenn er mir darüber hinaus noch einen SSH-Zugang und eine ziemlich gute Doku für ihre Funktionen, Features und Möglichkeiten gibt, bin ich sehr zufrieden.

Und die Möglichkeit, in Zukunft auch mit Docpad auf dem Uberspace arbeiten zu können, ist gegeben. Etwas umständlicher als auf dem eigenen Server, aber irgendwas ist ja immer.

Wer keine Angst vor schwarzen Fenstern hat, ist bei Uberspace gut aufgehoben. Ich habe auch bei einem etwas schwierigeren Problem mit Rewrite-Rules einen schnellen Support und eine gute Erklärung für das Problem und wie man es umschiffen kann, bekommen.

Das ist mehr als man bei anderen Hostern für mehr Geld bekommt. Ich erinnere mich da an lustige Erlebnisse eines Bekannten bei einem großen Massenhoster, der als einer der wenigen auch in bezahlbaren Tarifen SSH anbietet.

Neue Schuhe drücken aber immer ein bisschen und wenn euch hier irgendwas komisches auffällt, lasst es mich wissen.

E-Book-Reader, mal wieder

Ein Bekannter von mir hat sich damals einen der ersten OYOs gekauft. Nun ist es so, dass Thalia auf Adobe Digital Editions setzt, eines der etablierten DRM-Systeme beim “Schutz” von E-Books. Um das zu Nutzen braucht man eine Adobe-ID. Das hat >2 Jahre lang gut funktioniert. Bis der OYO kaputt gegangen ist.

Er hat sich dann einen der neueren Generation gekauft. Und wollte sich da anmelden. Ging nicht. Er muss sich die Bücher, wenn er sie nochmal lesen will, nochmal kaufen. Zu einem vollen Preis. Sagt Adobe. Und irgendwann habe ich resigniert, von E-Book-Readern abzuraten. Magengeschwüre und Co. kann man sich auch mit wichtigeren Dingen holen.

Wenn dein DRM also spinnt, ist das mieser, als wenn dein Haus mit einer Bibliothek abfackelt. Die ist in der Regel ja versichert…

Das sorgt dafür, dass für mich die einzig mögliche Alternative ein Kindle wäre. Klar, da gibts auch DRM. Aber auch Calibre und das eine oder andere Plugin dafür… Das ist für mich auch keine befriedigende Lösung, das wäre dann eher so ein Notbehelf. Aber so dringend nötig habe ich das noch nicht, außer natürlich jemand möchte mir so ein Gerät schenken. Dafür würde ich es nehmen. Bücher damit kaufen momentan eher nicht. Ich mag dieses “Wir verkaufen’s vermieten’s gerade mal nen Euro unter der Papierversion” echt nicht. Allerdings bietet Amazon auch oftmals E-Books kostenlos an, da ist nicht immer nur Schrott dabei.

Ein Kunde ist kein Qualitätsbeauftragter

Wenn ich Kunde bin, bin ich Kunde. Ich bezahle und erwarte eine entsprechend eines Kauf- oder Dienstleistungs- oder Werks- oder was-auch-immer-Vertrages eine Gegenleistung.

Ich bin kein Beauftrager für Prozessmanagement oder Qualitätsmanagement. Die bekommen Geld dafür, dass sie Missstände und Schieflagen in entsprechenden Bereichen aufdecken. Allerdings scheinen gerade große Firmen das mittlerweile anders zu sehen.

Wie das Land Hessen Arbeitszeit vernichtet

Kurzmitteilung

Da kommt das Land Hessen so frisch, fröhlich, frei daher und sperrt vom 7.11. bis 13.11. mal eben so ein Stück Landstraße und sorgt dafür, dass ich nicht zur Arbeit komme. Prima. Ich frage mich, was ich da machen sollte, hätte ich kein Auto und Frau, die mich Notfalls fahren könnten.

Und während das Busunternehmen vom 7. bis 13. rechnet, behauptet das Land Hessen, die Baustelle ginge vom 12.11. bis zum 17.11. Wenn also alles schief geht, fährt also vom 7. bis zum 10 kein Bus an meine Arbeitsstelle, es sei denn ich nehme eine 1,5 Stunden-Tour über Hanau auf mich, von wo aus ein Sonderbus fährt.

 

Ohne optische Laufwerke

Status

Apple stellt, wenn ich das richtig sehe also nur noch zwei Geräte mit optischem Laufwerk her: das alte MacBook Pro und den Mac Pro. Noch. Der Rest muss also schon nur über Download und App Store befüllt werden. Riesige iPads also.