DokuWiki als praktisches Autorentool

Ich schrieb neulich ein Buch. Über WordPress. Ein Buch für Kunden, die eine WordPress-Installation übernehmen und selbst pflegen wollen oder sollen.

Viele Wege führen nach Rom, sagt man ja immer und ich schreibe gerne in Wikis. Versionierung, Plattformunabhängig und immer auf dem aktuellsten Stand, egal von wo man zugreift, waren für mich Gründe, das Buch mit einem Wiki als Authoringsystem zu schreiben.

Dazu brauchts nur ein paar kleine Plugins und Überlegungen: Weiterlesen

Linux als Spieleplattform

Kurzmitteilung

Ich finde es durchaus reizvoll, Linux als Plattform für große Produktionen von Spielen zu betrachten. Das würde nämlich endlich mal etwas Druck auf Hardwarehersteller erzeugen, die dann hoffentlich mal vernünftige Treiber die Linux bereitstellen müssten.

Spiele und Sex sind immer die richtigen und wichtigen Zugpferde, wenn es um die Einführung von neuen Technologien geht. Und Spiele sind da doch wirklich eine bessere Wahl wie als mit “unter Linux laufen die Pornos flüssiger” zu “werben”.

Und Valve hat ja bei der Steam-Portierung schon festgestellt, das manche Dinge unter Linux schneller gehen…

Vielleicht wird dann ja 2013 das Jahr des Linux-Desktops. #scnr

Wohlfühldinge für den Desktop

Kurzmitteilung

Da ich ja schon mal schrieb, dass das Grid-Plugin von Compiz und sein Nicht-Vorhandensein in anderen Desktop-Environments ein Grund dafür sei, dass ich eher weniger umstiegslustig sei, habe ich mittlerweile eine passende Lösung gefunden, die auf jeden Fall unter KDE4 und Gnome3 funktioniert. Unter Gnome3 habe ich sie selbst laufen, unter KDE4 hat sie mein Kollege getestet. Dort auch sogar mit 2 Bildschirmen. Da ich nur einen habe, sei das mal egal.

Wer sich aber für so eine Grid-Lösung á la Winsplit Revolution interessiert, darf sich bei Stephan Sokolow bedanken, der das wunderbare Python-Skript “Quicktile” geschrieben hat.

leDashboard Update

leDashboard Login-Maske

Ich finde ja immer noch recht wenig Zeit, aber ich habe in dieser Zeit bisher noch ein paar nette Dinge eingeschraubt: Ein meiner Meinung nach sehr schickes Login-Formular mit User-Handling, stellenweise eine bessere Überprüfung der JSON-Daten und die Loading-Animation habe ich mit der spin.js-Bibliothek ersetzt.

Das Handling von neuen Usern schiebe ich noch ein bisschen vor mir her… Für Anmerkungen und Pull-Requests: Her damit!

Der US-Kongress hat Angst vor IT-Spionage aus China…

Der Spiegel berichtet:

Spionagevorwürfe: US-Kongress warnt vor chinesischen IT-Konzernen – Spiegel.de

Vielleicht sollte man sich dabei dann auch gleich Gedanken um den Rest seiner IT-Hardware aus China, Hongkong, Korea und Co. machen. Denn wir haben beim “Staatstrojaner” gelernt: In einer Blackbox kann man die Existenz von versteckten Funktionen niemals komplett ausschließen, diese können auch gut getarnt sein. Und Cisco wird sicher nicht nur in USA fertigen. Von den tollen Cloud-Management-Funktionen mal ganz abgesehen…

Und was Foxconn vielleicht an zusätzlichen Special-Features auf den iPhone- oder Android-Platinen vergräbt kann man nie wissen. Und ja, das kann auch genauso andere Telefone, Firmen und Hardware wie Notebooks betreffen.

Vor diesem Hintergrund ist auch Trusted Computing dann irgendwie sowas von für die Füße. Was bringt es, wenn ich die vom User kontrollierte Software bestimme, wenn die Hardware lustige Dinge machen kann?

In diesem Sinne sollte auch Computer- und Smartphone-Hardware mehr Open Source enthalten.

12.04 ist da.

Bildschirmfoto vom 2012-09-27 23:01:55

Ich habe es getan. Ich habe von Ubuntu 10.04 auf 12.04 geupgraded. Natürlich kam nach dem Neustart erstmal das hässliche Unity auf mich zu, aber ein beherztes “sudo apt-get install gnome3-desktop-environment” und ein Wechsel auf Gnome3 im LightDM erspart einem dann auch das. Vorher musste ich beim Updaten allerdings jede Menge dependency-Fehler von Mono wegklicken, ansonsten lief’s ganz gut…

Next Step: Warten bis sich 12.10 stabilisiert, und dann das System updaten und mal ordentlich neu installieren. Problem hierbei sehe ich noch in der ecrypt-Partition mit meinen Daten… Wenn da jemand Tipps hat, her damit, sonst bau ich das System komplett neu, nachdem ich die Daten im entschlüsselten Zustand zwischenspeichere.

Übrigens läuft mein Desktop-Rechner nun nicht mehr mit Kabel, sondern mit einem TP-Link-WLAN-Stick. Der wurde unter 10.04 nicht erkannt, tut unter 12.04 aber seinen Dienst. Die 104 Mbit sind zwar keine vollen 300 aber besser als nix und vor allem besser als die bisherige Verbindung über Devolo-Stecker, die neuerdings dann doch recht langsam wurden…

Für den Anfang habe ich mal den Avant Window Navigator installiert, als Panel-Ersatz. Mal sehen wie ich damit dann weitermache oder ob ich dann vielleicht doch lieber XFCE ausprobiere.

Falls jemand hier weiss, wie das abgebildete Verhalten beseitigen kann (Klick auf’s Bild machts groß), immer her mit den Tipps. Die Anwendungssymbole werden teilweise doppelt gezeigt, wobei ein Symbol hoch und eins niedrig aufgelöst ist. Stellenweise wird auch ein “bin”-Symbol neben dem normalen Starter Icon (siehe Brasero) gezeigt.

Im übrigen weise ich dabei auch gerne noch mal auf Yet another tiling Extension hin…