Die Vögelsterne: MacGyver
Da glaubt man immer, die Amerikaner wären so stockprüde, aber wenn man genauer hinsieht, merkt man, das das nicht so genau stimmen kann. An sich wäre das ja kein Problem, aber die Amerikaner machen den größten Ausnutzer weiblicher Hilflosigkeit zum
Idol, das alle Kinder, Junggebliebenen, vor allem aber Frauen verehren.
Frauen lieben ihn seines Aussehens wegen, Kinder (besonders Jungs) schätzen seine großartigen Ideen, seine Tüfteleien und sein Schweizer Taschenmesser. MacGyver, der professionelle Witwentröster und weltweit agierender Abschleppdienst für
hilflose junge Frauen, deren alleinerziehende Väter entführt wurden (oder ähnliche abstruse Dinge), ist der Grund, warum sich 99% aller Kinder ein „echtes schweizer Taschenmesser“ wünschen.
Man sollte meinen, es fällt auf, wenn Mac in jeder Folge mit einer neuen ankommt, ihr verspricht, sie sei die einzige, sie flachlegt, und dann erst mal die nächste Folge im Ausland spielt…
Aber nein, seinen besten Freund Jack und seinen etwas rundlicheren Vorgesetzter bei Phönix habe ich noch nie etwas in der Art von „Na, wieder eine flachgelegt!?“ sagen hören. Das ist wie Porno ohne Ton, sehen kann man es, aber hören…?
Ehrlich gesagt glaube ich, die beiden hängen da mit drin, vielleicht ist die Firma von Mac ein getarnter Menschenschmugglerring, international und überkontinental organisiert, ähnlich der Illuminaten.
Und gerade deshalb hat es mich früher in meiner kindlichen Naivität immer verwundert, das Jack hin und wieder auch mal eine Frau dabei hatte. Wenn hässliche Männer im Fernsehen hübsche Frauen bei sich haben, gibt es normalerweise vier Möglichkeiten:
- Die Frau ist blind, taubstumm und geistig umnachtet,
- Sie wird im Verlauf des Filmes getötet und man braucht jemanden der Mac nahe steht, um sie zu finden,
- 3. Er muss sie schwängern (wie in „Jacks Baby“, aber der sah noch gut aus),
- 4. oder sie wird von ihm bezahlt (für ihren RICHTIGEN Job, nicht so wie in Pretty Woman, oder sind wir in Hoolyweed?)
Bei MacGyver schließe ich generell die ersten vier Thesen aus und füge die MacGyver’sche Konstante hinzu:
- TESTFAHRT bzw. EINREITEN!
Und weil diese ganzen Liebesdamen ja immer mehr werden, und MacGyvers Libido auch nicht unbegrenzt ist (tja meine Damen, so ist es nun mal…) hat er professionelle Pornodarsteller (aus der Freak-Pornoecke sind besonders günstig zu haben) angeheuert und gibt sie als seinen besten Freund und seinen Vorgesetzten aus.
Anders kann ich mir das gute Verhältnis zwischen „Chef“ und „Untertan“ nicht erklären:
„Chef, ich brauch mal Urlaub, ich hab schon wieder drei Bomben aus Strohhalmen, Fäden und Erde gebastelt, drei arme junge Dinger vernascht und ihnen allen die Heiratversprochen! Ich brauch dringend ca. drei Monate Urlaub im Kongo oder am Amazonas, sonst bin ich erledigt…“
Darauf der Chef: „Ja ist gut Mac(!!!), fahr ruhig, ich seh’ nach den Mädels, vielleicht gefällt es denen ja bei uns.“
Und während das Genie mit dem Klappmesser im Busch ist, raucht und säuft es , und macht alles das, was es vor der Kamera nicht kann. Nebenbei, wenn er auf der Toilette sitzt (die hat im übrigen eine Klobrille aus Elfenbein; soviel zum Tierschützer), baut er
eine Bombe aus seinem Darmprodukt, dagegen sehen Jean Pütz’ gesamte Nitroglycerinvorräte mager aus. Aber das kann dem lieben Mac ja egal sein, schließlich geht das ja nur bei einer Erschütterung, im Gegensatz zu seiner Bombe, die geht in Jean’s Hobbythek-Freak-Labor hoch, wenn er es will, Jean aber nicht.
Wenn Jean aber mehr Grips gehabt hätte, hätte er seinen Sprengstoff nicht im eigenen Keller aufbewahrt, dann wäre sein Haus auch nicht das erste gewesen, das man ins All „gebeamt“ hat…
Und eine Woche drauf steht Mac wieder mit seinem strahlenden „Ich benutze „Blend-Obäh-Zahnscheiss“ – Lächeln“ vor der Kamera und zeigt kleinen Kindern wie man Bomben mit Haushaltsgeräten und Gewürzen baut und junge hilflose Frauen zum Verkehr zwingt.
alles wird gut
chris



