Fotobestellung mit CEWE – umständlich wie irgendwas

Bei unserem Rewe-Markt gibt es neuerdings die Möglichkeit über CEWE-Druck Fotos zu bestellen.

Das habe ich eben ausprobiert und muss sagen: umständlicher und umweltzerstörender geht es kaum. Ich schiebe meinen USB-Stick in den Automat, wähle die Bilder aus und klicke auf „bestellen“. Auf einmal liegt im Warenkorb eine CD. Diese ist nicht abwählbar, ein Preis ist auch nirgends zu finden.

Der Bestellvorgang sieht also folgendermaßen aus: Stick oder Karte einlegen, von den zu bestellenden Bildern eine CD brennen, diese in eine Fototasche schmeißen, diese in den Tascheneinwurf stecken, ein paar Tage warten, Bilder abholen.

Wie umständdlich ist das denn? Warum kann ich die Bilder mit dem CEWE-Automaten nicht einfach per Internet an CEWE schicken? Das wäre deutlich kosten- und umweltschonender. Und einfacher. Nochmal mach ich so einen Mist nicht mit.

Ein schwarzer Tag für Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie.

Der Bundesrat hat nur einen Tag nach dem Bundestag in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag die im Vermittlungsausschuss geänderte Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt (BKA) gebilligt. Die Länderchefs beschlossen das umkämpfte Vorhaben erwartungsgemäß mit der denkbar knappsten Mehrheit von 35 gegen 34 Stimmen. Nach einem mehrjährigen Streit in der großen Koalition und zwischen Bund und Ländern kann der Vorstoß nach der Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler (CDU) zum Jahreswechsel in Kraft treten. Die Wiesbadener Polizeibehörde erhält damit umfangreiche neue Befugnisse, die der Terrorismusbekämpfung dienen sollen. Dazu gehören heimliche Online-Durchsuchungen, Rasterfahndungen, das präventive Abhören der Telekommunikation nebst Internet-Telefonie oder die Möglichkeit zum Abfragen von Verbindungsdaten und zur Ortung von Mobiltelefonen.

Quelle: heise online – 19.12.08 – Bundesrat nickt BKA-Gesetz endgültig ab.

Ein schwarzer Tag für Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie: der 19. Dezember 2008. «Welcome to the real World, Neo» hab ich mir grade so gedacht – Werte, auf die unsere Gesellschaft baut, werden hier mit Füßen getreten. Schon die Einführung der VDS anfang des Jahres hat bei vielen Menschen zu einer (berechtigten) Paranoiden Störung geführt, was man auf dem Lawblog von Udo Vetter verfolgen kann.

Der letzte Tag…

Nein, nicht ganz, aber zumindest der letzte Tag in diesem Jahr, den ich im Büro verbracht habe. Jetzt ist jetzt erstmal Urlaub angesagt.

Und ein Facelift von hier steht ja auch noch aus und in den Startlöchern – na gut, es ist wohl vielleicht noch eher auf dem Weg zu den Startlöchern, aber ich schätze Anfang des Jahres sollte mein eigener Zeitplan einhalten können, wenigstens mit dem Grunddesign.

Schau’n wir mal, was noch so kommt.

Nachtrag zum Fahrplanwechsel

Ongar buses by Mags on Flickr

Zum Glück habe ich heute morgen noch mal kurz auf den ausgedruckten Fahrplan geschaut. Und zum Glück habe ich den versteckten Hinweis „nicht täglich“ entdeckt. Sonst würde ich ich irgendwo in Hanau irgendwo rumstehen und nicht wissen, wo ich hinfahren sollte.

Denn zumindest an meiner „Haushaltestelle“, bei der ich nicht durch den ganzen Ort laufen muss, habe ich doch keine Wahl, mit welchem Bus ich fahren kann. In der Schulzeit die Strecke mit dem Schulbus, in der Ferienzeit die Strecke mit dem Wald. Sehr nett.

Kundenverscheißerei at it’s best. An der anderen Haltestelle am anderen Ortsende ist es nicht ganz so schlimm. Da sind es nur 3 von 5 Linien, die man als „Normalroute“ benutzen könnte. Und hier kann ich dann Wählen, zwischen „Schulbus und Pampa“ oder „nur Pampa, in der vermutlich kein Bus hält“.  Allerdings fährt von den 3 „zuverlässigen“  Linien eine zu der Zeit, zu der ich noch schlafe.

Fahrplanumstellung beim RMV – Ein Schlag ins Gesicht

Oder: „Der Wahnsinn hat Methode.“

Ich fahre Bus. Oder besser: Ich würde es gerne. Denn mein Weg zur Arbeit hat sich noch mehr verschlechtert als bisher. Jedes Jahr bei der alljährlichen Fahrplanumstellung werden Linien gekürzt. Das führt natürlich dazu, das weniger Leute den ÖPNV benutzen, was wiederum zu Kürzungen führt usw.

Konkretes Beispiel: Anstatt morgens nach Hanau zu fahren und ca. 20 Minuten später zur Arbeit fahren, darf ich mich (an Schultagen) morgens in einen überfüllten Schulbus quetschen, über eine dicht befahrene, nicht beleuchtete und nicht mit Gehweg ausgestattete zweispurige Straße bewegen, nur um die Hälfte des Weges, den ich bis dahin gefahren bin, zurückzufahren und an meiner Arbeit aussteigen zu können.

Oder ich fahre wie bisher, nur anstelle an meiner Firma auszusteigen, muss ich eine Haltestelle weiter aussteigen (die in der Pampa liegt und an der kein Busfahrer in den letzten vier Jahren angehalten hat), über eine dicht befahrene, nicht beleuchtete und nicht mit Gehweg ausgestattete zweispurige Straße latschen und hoffen, dass der Busfahrer der gleichen Linie auf der Gegenrichtung auch schnallt, dass er dort anhalten muss (was auch er seit 4 Jahren nicht getan hat).

<ironie>Das lässt hoffen.</ironie>

Klar, dass viele Leute bei solchen Einschnitten lieber auf das Auto umsteigen, CO2 produzieren, Staus verursachen und die Umwelt verschmutzen. Demnächst auch bei mir. Danke, Scheiss-RMV.

Längere Züge auf den S-Bahn-Linien S1 und S2 bieten mehr Platz am Wochenende. Auf vielen Linien verbessern sich Anschlüsse, und der Einsatz neuer Busse nach Ausschreibungen steigert den Komfort für die Fahrgäste. Die Preiserhöhung liegt bundesweit am unteren Level und unter der Teuerungsrate im Nahverkehr.

Und dann noch so eine Pressemitteilung mit vollen Worten veröffentlichen und für die neuen Fahrpläne auch noch Geld verlangen. Kapitalismus at it’s best: Selbstzerstörungsmodus.

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Um den Geist zu befreien, muss man ihn einengen

Man sagt ja oft, die Mutter der Kreativität sei die Freiheit. Ich finde, diese These trifft nur zum Teil zu. Natürlich benötigt Kreativität eine gewisse Freiheit, dennoch ist es meiner Meinung nach sinnvoll, diese mit Regeln einzuschränken.

Ein Beispiel für gesteigerte Kreativität durch engere Vorgaben sind Haikus und das allseits beliebte „Microblogging„, verbreitet durch Dienste wie Twitter, identi.ca, Jaiku und andere. Hier wird – ähnlich wie bei SMS – durch die künstliche Knappheit die Kreativität gefordert um mehr Text als vorhanden in die Nachrichten zu packen.

Anders als bei SMS werden hier allerdings selten krude Abkürzungen verwendet, die über den „normalen“ Internetslang hinausgehen, was mich ab und an verwundert. Allerdings werden durch so genannte Hashtags genutzt, um eine Message mit bestimmten Zusammenhängen zu versehen, auch wenn dieser aus der eigentlichen Nachricht nicht hervorgeht.

Eine Andere möglichkeit, diese Hashtags zu benutzen ist, alle Nachrichten zu einem bestimmten Thema mit einem möglichst eindeutigen Tag zu versehen. So sind die meisten Nachrichten auf Twitter und Identi.ca betreffend der Microblogging Conference 2009 mit dem Hashtag #mbc09 versehen. Allerdings ist diese Art, Tags zu benutzen natürlich die gebräuchlicherere, weil dafür gedachte Variante.

Insgesamt zeigt sich bei Kommunikation mit begrenzter Ausdrucksmöglichkeit, das diese meistens auf eine andere Weise flexibler, interessanter und kreativer ist. Das weiß auch schon der Kurzfilm und die Kurzgeschichte. Vielleicht kann man damit behaupten, dass Twitter und Co. die Kommunikation nicht nur schneller, sondern auch kreativer gestalten können.

Allerdings – wie man an diesem Artikel sicher erkennen kann, sind etwas längere Gedanken und Artikel natürlich nicht damit zu ersetzen. Aber die Ergänzung als solche finde ich großartig.

Die Hosen als Headliner auf dem Hessentag 2009

Mit ihrem neuen Programm „machmalauter“ kann man „Die Toten Hosen“ am 11. Juni ab 18 Uhr in Langenselbold live erleben. Sie werden hier eine riesige Party feiern und dabei nicht nur ihre jugendlichen Fans begeistern. Denn Konzerte zu spielen ist nach wie vor das Herzstück der Band.

Quelle: Hessentag 2009. (via)

Karten sind bestellt.

Liebe Röder Busreisen GmbH: Es reicht

Nachdem ich mich ja neulich beim Busunternehmen, dass mich heimfahren sollte, beschwert habe, habe ich interessanterweise keine Antwort bekommen. Dass meine Mail ankam und gelesen wurde, weiß ich von dem Busfahrer, der mich hatte stehen lassen. Der hat mir das nämlich bestätigt.

Nun, ich schätze es war der gleiche, der gestern wieder einfach an mir vorbeigefahren ist. Nun ist es ja nicht so, dass ich keine Fahrkarte hätte. Die habe ich nämlich. Eine Jahreskarte. Schon lange bezahlt.

Warum erklärt der RMV mir, wenn ich mich an die „Mobilitätszentrale“ wende, er könne da jetzt auch nichts tun? Dann sollte man sich doch lieber in Beschwerdehotline umbenennen.

Ich schätze, ich muss mal Briefe und Mails schreiben. An den RMV, an das Busunternehmen Röder Busreisen, die die Linie 5904 von Hanau nach Erlensee um 18:10 Uhr ab der Bushaltestelle „Dunlop Übergang“ fährt (bzw. fahren sollte)…