Link-Ecke #5

Ich habe das Logo für die Link-Ecke mal ein bisschen kleiner gemacht. Anschließend: Die Link-Tipps der Woche. Gesammelt von Montag bis Freitag.

Kunden aus der Hölle

Clients From Hell nennt sich sich das Tumblelog, dass Geschichten zum Lachen, zum Kopfschütteln und zum so-lange-den-Kopf-auf-den-Tisch-hauen-bis-Blut-spritzt sammelt. Schwerpunkt dabei: „Webdesigner“ im allgemeinen. Und ja, ich kenne solche auch.

WTF-burg

Die Stadt Augsburg antwortet mit Abmahnungen auf höfliche Anfragen: 1900€ Abmahnrechnung für die Registrierung der Domain -wtf-burgr.de hält die Stadt -WTF–burg für okay. Kommentare bei Caschy weisen den Weg zur ePetition für Kostenfreiheit bei fristgerechter Entfernung des Abmahngrundes.

Urheberrecht: Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co

Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?

Sehr lesenswerter Artikel bei Netzpolitik, „geklaut“ mittels CC-BY-ND-Lizenz bei iRights.info.

Kulturstaatsminister: „Es gibt kein Recht auf Privatkopie“

Und wieder die CDU, die das Internet und die kommende Generation zum gößten Teil immer weiter verliert. Ganz übel das.

Das ZDF feuert Brender wegen der CDU

Die Unionsmehrheit im ZDF-Verwaltungsrat hat sich durchgesetzt: Der Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender wird nicht verlängert. Damit ist der Journalist zum Opfer einer parteipolitischen Machtdemonstration geworden.

Reaktionen wie diese http://twitpic.com/r6d03 sind nur berechtigt. Aber die Terrorgruppe hat’s damals schon gewusst unter dem Inkognitonamen „Dog Summer“ im Jahr 2004 eine Single mit dem Namen „Bananenrepublik“ veröffentlicht. Der Spiegel hat übrigens direkt mitausgeholt und einen Artikel mit der Überschrift: „Deutschland ist jetzt Berlusconi-Land“ veröffentlicht.

Der Zustand unserer Demokratie am Beispiel Wikileaks

Wikileaks – immer häufiger stolpern nicht nur Netizens über das Projekt, welches sich auf der Fahne geschrieben hat, geheime Veröffentlichungen und Analysen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In den letzten Monaten hat Wikileaks immer häufiger den Weg in die etablierten Medien gefunden. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr erfreulich, auf der anderen Seite jedoch sagt der Erfolg Wikileaks verdammt viel über den Zustand unserer Demokratie aus. Eigentlich sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.

Chris von F!XMBR schreibt über Wikileaks, über das es auch schon im August eine (sehr hörenswerte) Folge ChaosRadio gab.