Mobile WordPress pre-alpha

Anlässlich des Releases von jQuery Mobile 1.1 habe ich mich mal daran gemacht, eine einigermaßen generische Version für ein WordPress-Blog mit jQuery Mobile zu schreiben. Das ganze ist derzeit alles andere als perfekt, aber ein Ansatz.

Ich versuche hier explizit, eine Alternative zu einem integrierten Ansatz wie es z.B. WordPress Mobile Pack zu entwickeln, denn wenn ein WordPress als CMS mit nur nebensächlich genutzter Blog-Funktionalität genutzt wird, kann man mit dem WordPress Mobile Pack eigentlich nichts mehr anfangen.

Das Projekt ist auch weniger als finale Version eines fertigen Packages gedacht, sondern als Vorlage und Beispiel, wie eine mobile Seite aussehen kann und wie man die Daten aus WordPress abholen kann, ohne direkt im WordPress zu sein.

Super wäre ein Tipp, wie ich die URLs möglichst einfach umschreiben kann.

3 Frameworks für das mobile Web – Der Mobile Framework-Battle

Anlässlich meiner intensiven Beschäftigung mit mobiler Webentwicklung habe ich mich mal mit den bekanntesten Frameworks für mobiles Web auseinandergesetzt.

Der objektive Teil

Sencha jQuery Mobile jQTouch
Basis Ext.js jQuery jQuery
Größe
  • 200Kb JS
  • ca. 300kb CSS
  • 45Kb JS
  • 82Kb jQuery 1.5
  • 40Kb CSS
  • 35Kb JS
  • 82Kb jQuery 1.5
  • 23Kb CSS
Plattformen iPhone/iPad/iPod,
Android,
Blackberry 6
iPhone/iPad/iPod,
Android,
Symbian und viele mehr in definierten Abstufungen
„iPhone,
iPod Touch, and other forward-thinking devices“
Webseite www.sencha.com www.jquerymobile.com www.jqtouch.com

Im folgenden eine genauere Beschreibung der Frameworks:

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Usability-„Studie“ Android vs. iOS

Ich habe ja derzeit die Notwendigkeit, iOS auf dem iPad und iPhone, als auch Android zu bedienen, um eine mobile Webseite zu entwickeln.

Dabei stelle ich fest, dass das iOS 3 ziemlich unbedienbarer Scheiss ist und auch Version 4 zwar besser, aber teilweise immer noch bescheiden ist.

Allem voran ist die universelle „Zurück-Taste“, die fehlt, ist ein verdammtes Hindernis. Stellt euch folgendes Szenario vor: Ihr klickt tappt auf einen E-Mail-Link in einer Webseite. Sehr angenehm: Das Telefon weiss sofort, welche Anwendung geöffnet werden muss (im Falle mehrer Möglichkeiten, wenn kein Standard definiert ist, fragt Android nach).

Ihr entscheidet euch, die Mail doch nicht zu senden und wollt auf der Seite weitersurfen.

Schritt iOS 3 iOS 4 Android
1 Abbrechen klicken Home-Button doppelklicken Zurück-Button drücken
2 Home-Button drücken Safari auswählen
3 Safari wieder öffnen

Das gleiche gilt, wenn man z.B. eine Web-App-Verknüpfung hat, in der ein Link den Safari öffnet. Oder wenn man eine Seite aus einem Feedreader öffnet. Da ist so ein Zurück-Button schon immens praktisch, oder etwa nicht?

Design, Design, was soll’n des sein? Funktionales Design sieht anders aus, zumindest ist das meine Meinung. Dazu kommt die fehlende Accessibility durch nicht mehr festgelegte wichtige Bedienelemente. (Siehe auch in der Link-Ecke #30, „Remnants of a Disappearing UI“).

Design ist dann fertig, wenn man nichts mehr wegnehmen kann, ohne wichtige Dinge wegzulassen.

Usability von Smartphone-Aktivierungen

Ich habe heute versucht ein Palm Pre ohne SIM-Karte zu aktivieren. Bisher dachte ich, nur Apple baut so beknackte Aktivierungsprozesse. Aber der von Palm ist ja noch bescheidener.

Bei Apple reicht ein Rechner, eine SIM und das Phone. Bei Palm brauche ich zwar keinen Rechner, muss aber, bevor das Handy überhaupt angeht, einen Palm-Account erstellen. Und das alles über die Mobilfunk-Verbindung. Was ein Scheiss.

Da lobe ich mir mein Desire HD. Keine Aktivierung nötig, Handy anschalten, Google Account verbinden (oder auch nicht), Daten von alten Phones können per Bluetooth automatisiert übernommen werden. Von meinem E71 wurden so Kontakte, Termine und SMS übernommen.

Was die anderen Telefone angeht, die ich derzeit zum Test auf dem Tisch habe, kenne ich deren Aktivierungs- bzw. Inbetriebnahmeprozedur nicht, das Nokia N8, den Blackberry Storm 2 und das Dell Streak hat der Azubi eingerichtet. Aber bei dem Dell auch ein Android) und dem Nokia kann ich mir nicht vorstellen, dass die Prozedur sonderlich schwerer ist, als bei dem Desire HD.

Hier gibts für die Zukunft also jede Menge Verbesserungspotential. Immerhin sagt man beim Menschen, dass die ersten Sekunden entscheidend sind. Ich sehe das bei den Mobilgeräten ähnlich. Und das erste Date ist hier echt nicht sexy.

Konsequent die eigene Definition ignoriert

Apple bietet für die Entwicklung von Web-Apps auf Basis einer „Webseite“ verschiedene meta-Tags an. Unter anderem diese Option zur Beeinflussung der „Statusbar“:

<meta name="apple-mobile-web-app-status-bar-style" content="black" />

Apple schreibt zu dem Tag in seiner Dokumentation:

If content is set to default, the status bar appears normal. If set to black, the status bar has a black background. If set to black-translucent, the status bar is black and translucent. If set to default or black, the web content is displayed below the status bar. If set to black-translucent, the web content is displayed on the entire screen, partially obscured by the status bar. The default value is default.

Eigentlich klar: Schreib ich nix rein, bekomm ich ne normale Leiste, schreib ich was rein, macht die Leiste, was ich ihr sage. Wir reden wohlgemerkt nur vom Aufruf über ein Home-Screen-Bookmark. Das iPhone 4 zeigte allerdings in meinem Test immer den „black-translucent“-Stil an. Was ich definitiv nicht will.

Oh Wonderful World…

Vom Verlust des Fingerspitzengefühls #2

Ich habe ja vor 2 Jahren schon mal zum Thema Fingerspitzengefühl bei mobile Devices geschrieben, damals mit Schwerpunkt MP3-Player.

Neulich habe ich mal 5 Minuten mit dem iPad eines Kollegen versucht 2 verschiedene Shooter zu spielen: Duke Nukem 3D und „N.O.V.A.“.

Fazit: Ich kann den Hype um die großartige Spieleplattform absolut nicht verstehen. Sachen wie „Angry Birds“ und die ganzen Ocassional Games mögen ihre Berechtigung haben, das will ich gar nicht abstreiten. Aber eine Gamepad-Steuerung, für die man das iPad wie ein Gamepad halten muss, mit nur nem Touchscreen realisieren ist irgendwie… blöd…