„Das neue Design“ – 10 Jahre später…

Sonntags hat man ja nichts anderes zu tun, als mit einer Windows-XP-CD auf der sich Service Pack 1 befindet, einen 1,8Ghz-Rechner mit 512MB RAM zu installieren.

Immerhin gibts hier schnelles Internet, so dass der Download der restlichen Software nicht ganz so lange dauert. Die Installation dagegen… Naja. Windows ist dann ja erstmal nackt… Aber die Wartezeit kann man sich ja am eigenen Notebook (jetzt wo hier auch WLAN läuft) damit verbringen, leDashboard weiter zu entwickeln… Wenigstens etwas…

DIY-Mach-Dir-Deine-Windows-Systemdisk-CD-Doch-Selbst

Diese „DIY-Mach-Dir-Deine-Windows-Systemdisk-CD-Doch-Selbst“-Mentalität bei den Herstellern von Notebooks mit ihren Custom-Recovery-Partitionen, die auf krude Weise mit dem BIOS verstrickt sind, kotzt mich an.

Ich habe hier ein Samsung N130 liegen, dass ich damals mit Linux als Dual-Boot installiert habe. Problem ist: Die F4-Taste, die im BIOS angezeigt wird, startet das Recovery-Programm nicht mehr.

Würde ich nun Linux nebst GRUB in den aktuell leeren Bereich schreiben, könnte ich die Recovery-Solution von der geheimen Partition starten (GRUB erkennt die Partition und kann auch von ihr booten). Allerdings wäre dann mein MBR im Eimer und ich dürfte wieder mit einer Debian-XFCE-Live-CD und dem Dienstprogramm „MBR“ von einem Linux aus einen Windows-Boot-Record reparieren. Denn das Starten der SRS (Samsung Recovery Solution) sorgt direkt für eine Manipulation des Boot-Loaders, womit GRUB nicht umgehen kann und das Notebook dauerrebootet.

Diese proprietäre Scheisse geht mir auf den Sack. Es hat mich zum zweiten Mal in meinem Leben fast 2 Stunden Arbeit gekostet, das Ding in einen brauchbaren Zustand zu bringen. Und dann gibts kein CD-Laufwerk. Aber das macht ja nix, CDs gibts ja eh nicht mehr. Und glaubt ihr, es gibt irgendwo mal schnell ne Möglichkeit, ne WinXP Boot-CD bzw. ein USB-Image oder so legal runterzuladen, wenn man nur diese bescheidene Recovery-Partition hat?

Nein, ich mag Linux. Wirklich doll, manchmal. ISO-Image ziehen mit DD auf den USB-Stick pressen, Notebook booten, install-mbr laufen lassen, fertig. Zumindest das Windows geht schon mal wieder. Schließlich will ich das Netbook verkaufen, da sollte das schon gehen.

Wenn Betriebssysteme Autos wären

Windows

Pflegeintensiver Geländesportbus. Vom Anfänger bis zum Profi. Wird mit zunehmendem Alter immer langsamer.

Ubuntu

Ein  SUV  Volvo. Komfortabel und geht alles, von Gelände bis Autobahn, für Anfänger geeignet.

Crunchbang Linux

Sportwagen. Schnell, kaum Federung und Erfahrung sollte man mitbringen.

Archlinux

Ein selbstgebauter Sportwagen. Etwas divenhaft und wartungsintensiv.

Debian

Ein Lada. Alt, aber beständig und nicht kaputtzubekommen.

Fedora

Ein SUV Volvo mit teilweise unausgereiften Teilen. Anleihen an einen Bobbycar sind vorhanden.

OSX

Ein quietschbuntes Bobbycar. Keine Bremsen, kein Blinker (nur bei gleichzeitigem Bewegen des entsprechenden Vorderrads rückwärts und des gegenüberliegenden Hinterrads vorwärts), Hauptsache minimalistisch. Nix für den Straßenverkehr.

openSUSE

die souveräne Premiumlimousine. Leistung ohne Ende, komfortables, sicheres Fahrwerk, Top-Ausstattung, immer zuverlässig, muss nie in die Werkstatt. (via Gust)

TinyCore

Das Aktentaschenauto (von Loriot)
ist klein, leicht, schnell aufgeklappt und hat viele Fächer zum verstauen von Dingen.
Und falltet sich beim Unfall zusammen und schützt vor Schaden und behördlichen Unannehmlichkeiten (via Das Wort)

Ihr dürft mich hassen und Flamen. Das ist meine Meinung, nicht zwingend korrekt und beruht nicht immer auf Fakten.

Gerne dürft ihr Korrekturvorschläge und/oder Ergänzungen dazuschreiben.

(Ergänzt. Danke für den Volvo-Tip)

Was man bei Wubi nicht tun sollte

Nachdem ich ja einen Desktop und einen Server auf Ubuntu laufen habe, läuft auf meinem Netbook (Samsung NC10) Windows XP. Oder sagen wir besser: „lief“.

Da ich auf die Möglichkeiten eines komfortablen Linux nicht verzichten wollte, habe ich mit Wubi ein Ubuntu installiert, welches ich gestern auf Lucid aktualisiert habe. Dummerweise habe ich dabei einen kleinen Fehler gemacht und in der Auswahl einer Partition für GRUB2 meine Rootpartition ausgewählt, in der Annahme, es sei die Root-Partition des Virtuellen Filesystems.

Nun habe ich ein Netbook, das extrem schnell bootet. In die „grub rescue>“-Shell.

Heute abend werde ich mal gucken, was sich da mit einem Boot-USB-Stick retten lässt. Leider ist der Bootsektor nämlich so unbrauchbar, dass ich nichtmal die Rescue-Funktion booten kann. Vielleicht ist das dann doch der Anstoß, das System auf Linux umzustellen. Wir werden es sehen.

Wie man einen ZTE K3536-Z mit jedem Anbieter nutzen kann

Ich bin mittlerweile stolzer Besitzer dreier Mobilfunkkarten. Meine Handy-Karte, meine UMTS-Stick-Karte und eine Vodafone-Websessions-Karte mit 3 Stunden Guthaben.

Letztere habe ich nur, damit ich einen angeblich geSIMlockten, de Facto abervermutlich nicht geSIMlockten UMTS-Stick von ZTE neu für günstige 30€ erwerben konnte.

Nachdem ich nun auch einmal die Möglichkeit hatte, den Stick auch einmal mit meiner UMTS-Karte von Medion Mobile  zu testen, weil das WLAN des Brückenkopf nicht ging, kann ich bestätigen: Der Vodafone Websession Stick von Vodafone (in der Ausführung des K3536-Z) ist nicht geSIMlocked. (Zumindest war das bei dem meines Kollegen und bei meinem nicht so, die Angabe ist also vermutlich richtig, aber ohne Gewähr)

Während unter Ubuntu 9.10 der Betrieg des ZTE-K3565-Z quasi keinen Aufwand darstellt, ist der Betrieb unter Windows ohne die Vodafone-Software etwas aufwändiger:

Software

Zuerst braucht man eine alternative Software, nämlich „MWConn„. Diese Software kann mit fast allen UMTS-USB-Sticks kommunizieren, und das auch Anbieterunabhängig.

Modifikation am Stick

Zuerst einmal muss man die Software von Vodafone installieren, die enthält nämlich auch die entsprechenden Windows-Treiber für den Stick. Den Ordner „Drivers“ in dem entsprechenden Programmverzeichnis sollte man dringlichst irgendwo mal hinkopieren. Der Treiber ist nämlich leider nicht so einfach aus den Installationsdateien extrahieren.

Danach wird die Vodafone-Software deinstalliert. Der installierte Treiber wird dabei nicht deinstalliert, wohl aber die „Installationsdateien“ aus dem Programmverzeichnis.

Dann kommt der Punkt, an dem ich (dummerweise) fast verzweifelt bin.

Da man ja nicht möchte, dass jedesmal wenn ich den Stick anstecke, versucht wird die Vodafone-Software zu installieren, will man das CD-Autorun des Sticks deaktivieren. Dabei gibt der Hersteller selbst eine Anleitung zum deaktivieren des Autoruns (pdf) auf seiner Homepage.

Mit MWConn und dem installierten Stick ist das deutlich einfacher. MWConn wird installiert und konfiguriert vorausgesetzt.

Zuerst kommt der wichtigste Punkt: Im Explorer muss das „CD-Rom“-Laufwerk, mit der Vodafone-Software mit der rechten Maustaste » Auswerfen auf dem Laufwerk ausgeworfen werden. Sonst ist das folgende nutzlos.

Diese Ausgabe im Feld „Servicekonsole“ wurde durch das klicken in das Eingabefeld darunter erzeugt. In dieses Feld gibt man den Befehl:

AT+ZCDRUN=8

ein und drückt Return/Enter. Man bekommt eine Bestätigung mit OK am Ende.

Sollte man die Software-Installation mal wieder brauchen oder eine Vodafone-Karte benutzen und den den Vodafone-Connection Manager nutzen wollen, gibt man an der gleichen Stelle einfach ein

AT+ZCDRUN=9

ein und hat das CD-Rom-Laufwerk wieder. Der Zugriff auf eine eventuell eingelegte microSD-Karte wird davon nicht beeinflusst (lt. Herstellerangabe), testen konnte ich es noch nicht.

Liebling, ich habe das Notebook geschrumpft

Mein altes Medion MD96400 geht in den Ruhestand.Die Daten im Überblick: AMD Turion x64, 512 MB RAM, 60GB Festplatte. Seit 3 Jahren mir, seit 2 Jahren mit Ubuntu.

Nachfolger ist das Samsung N130, 1,6Ghz Intel Atom-Prozessor, 1 GB RAM, 160 GB Festplatte.

Neben dem DVD-Laufwerk fiel auch der Bildschirm dabei der Radikalkur zum Opfer: 1280 x 800 in 13″ werden zu 1024 x 600 in 10,2″. Insgesamt aber kein Schritt, den ich bereue, bis jetzt.

Schade finde ich, dass die Möglichkeiten, mich von Windows auf dem kleinen Notebook zu trennen, so viele Nachteile haben. Zuerstmal wird die Reichweite des WLAN kleiner. Dann funktionieren die Info-Keys nicht mehr und zusätzlich die Stromsparfunktionen nicht. Das hat mich dazu veranlasst, die Windowsinstallation nicht zu löschen, sondern auf dem Notebook zu lassen und damit zu arbeiten. Nicht schön, aber besser, als die Akkulaufzeit einzuschränken, weil ich das Display nicht dunkler bekomme. Sonst hätte ich liebend gerne nichts anderes getan, als die Kiste zu rasieren und mit einem 9.10 zu starten.

Das habe ich jetzt nur in einer Wubi-Installation zum Dual-Boot laufen. Besser als nichts. Und man sollte ohne Tux-Power nie das Haus verlassen.

Nun, wir werden sehen, wie sich das Gerät in Zukunft schlägt, aber ich bin da guter Dinge. Im übrigen ist das Gerät schneller da als das alte Notebook, welches auch unter Windows schon ein wenig lahmte.

Wenn einer RDP benutzt, dann kann er was erzählen

Montag. Normal bin ich ja nicht so der Montagshasser, aber wenn an einem Tag alles schief geht, dann ist es entweder Montag oder ein dreizehnter Freitag.

Zuerst ging heute morgen der RDP auf den Vistarechner nicht richtig, die Taskbar zeigte keine geöffneten Programmfenster an. Dazu nutze ich unter Windows gerne die Funktion, einen Ordner als Toolbarpanel auf dem Desktop zu nutzen. Im Regelfall stelle ich dann die Eigenschaften auf „Immer im Vordergrund“ und „Automatisch im Hintergrund“, um die maximale Desktopfläche beizuhalten. Diese Leiste, die ich auch auf dem Vistarechner benutze, wollte ums verrecken nicht verschwinden. Kontextmenüs waren auch nirgends zu sehen.

Erst ein Starten des Rechnersmit einem dedizierten Bildschirm führt zu einem normalen Verhalten.

Wer sich jetzt fragt, warum ich einen Rechner via RDP bediene, wenn ich doch einen dedizierten Bildschirm habe: Den schließe ich an das Notebook an, das auf dem Tisch steht, denn so habe ich zwei Bildschirme auf dem Monitor, und für die Anwendungen auf dem Notebook, das im Prinzip noch der primäre Arbeitsrechner ist, zwei Bildschrime, von dem der externe gleichzeitig auch für die Workstation benutzt wird. Effinzienz pur, da mittels RDP auch die Zwischenablage zwischen den Rechnern funktioniert.

Jetzt hat also der Rechner seinen eigenen Bildschirm und das Notebook den Briefkastenschlitz. Und alles nur, weil der RDP-Server vom Vista spinnt. Oder das Vista selbst. Manche Tasten haben im RDP nämlich auch nicht funktioniert: mindestens das „m“, das „c“ und das „t“. Leider kann ich, außer bei dem „c“ keine größere Bedeutung respektive Shortcuts nachsagen, so dass ich nicht weiss, warum das so war/ist.

Aber als  wäre das für einen Montag nicht genug, musste ich auch noch feststellen, dass eine Applikation beim Kunden zwar auf dem Entwicklungs- und dem Staging-Server lief, aber aufgrund mir nicht bekannter Umstände, es nicht möglich war, mit dem Adminclient von Notes mehrere Repliken auf diversen Servern gleichzeitig zu erstellen, so dass ich auf ca. 10 Servern die Repliken per Hand anlegen musste. Natürlich mittels einem lahmen Citrix, der durch den Briefkastenschlitz vom Notebook gesteuert werden sollte. Ganz großes Kino.

Zum Glück sind nicht alle Montage so. Eigentlich die wenigsten. Immerhin hab ich trotz viel Arbeit und extrem nete Kollegen und Spaß bei der Arbeit. Außer an solchen Tagen.

Vista and me

Tja, was soll ich sagen? Ich habe Vista. Auf einem PC.

Nein, nicht auf meinem eigenen, die Firma stellt mir zusätzlich zum Notebook einen PC, der mit Vista ausgeliefert wurde. Ein Mitarbeiter hat den PC mit der Downgrade-Option versucht auf XP umzurüsten, was sich aber als ziemliche Schnapsidee herausgestellt hat, nachdem der Rechner ständig Bluescreens produzierte.

Ich habe mich entschieden, Vista auf dem Rechner zu lassen und mein Glück zu versuchen.

Die Installation war mit OEM und dem vom Hersteller gestellten Wizard kein Problem, Accounts anlegen war easy. Selbst das Einhängen in eine Domäne war gegenüber dem Aufwand bei XP ein Kinderspiel.

  1. Weniger lustig ist, dass ich den Rechner momentan via Synergy bediene und die ständigen „Achtung, sie müssen hier Administrieren“-Warnungen die Möglichkeit nehmen, das zu tun, da Maus und Tastatur in dem Moment blockiert sind.
  2. Notes starten geht auch nur als Admin gut und mit aktivierter UAC muss ich jedesmal bestätigen, dass ich wirklich Notes starten will. Damit fällt UAC also erstmal flach. Danke, IBM. Und danke Microsoft für das dämliche Nagscreen-System.
  3. Die Farbwiedergabe von Windows Vista ist standardmäßig auf irgendeine MCE-Einstellung gesetzt. Bei Vista Business. WTF!? Leider habe ich nur via dem ATI-Center die Möglichkeit gefunden, die Einstellungen auf „Standart PC“ zu setzen, so dass ich auch am Vista-Rechner an HTML-und Grafikdesigns arbeiten kann, die dann auch aussehen, wie sie aussehen sollen. Was soll das denn?
  4. Das Aktivieren der Office-Trial mit einem originalen Product Key für Office Enterprise war nicht möglich, ich musste die CD einlegen und drüberinstallieren.
  5. Der Netzwerkdialog mit den Eigenschaften errreiche ich nur durch 2 Untermenüs. Das nervt.

Es gibt allerdings sogar etwas, dass ich an Vista gut finde: Die Suchfunktion im Startmenü.