Link-Ecke #16

  1. Peng

    Wenn also behauptet wird, durch die angeblich wirklichkeitsnahe, interaktive Darstellung von Gewalt würde das Töten trainiert, kann man höchstens davon ausgehen, dass vor allem beim Kritiker das Verständnis von Realität und Fiktion durcheinander geraten ist! → weiterlesen

  2. Eva Herman vermutet Gott hinter Massenpanik

    Wenn es noch eines Symbols für die Radikalisierung der früheren Nachrichtensprecherin Eva Herman bedurft hätte, hat sie es heute mit ihrem Kommentar zur Katastrophe auf der Love Parade selbst geliefert. Eva Herman vermutet, dass vielleicht ein Akt Gottes dafür gesorgt hat, dass es zu der tödlichen Massenpanik kam, um auf diese Weise die sündige Veranstaltung, das „Sodom und Gomorrha”, für immer zu beenden.

  3. Mobbing eines Behinderten

    Auf einem städtischen Bauhof im Siegerland quälten Arbeiter jahrelang ihren körperlich behinderten Kollegen.

    Ich könnte Galle kotzen wenn ich sowas lese. Ich kenne leider Menschen, deren Behinderung offensichtlich ist und weiß leider auch aus eigener Erfahrung, wie grausam Menschen sein können, wenn jemand augenscheinlich „schwächer“ ist.

  4. Berlin: Die Hauptstadt der Niedrig-IQ-Verbrecher

    Berlin ist die Hauptstadt der dummen Gauner. Jeder, der eine Machete hat oder einen Baseballschläger, denkt, er könne reich werden, indem er in einen Supermarkt spaziert und Geld verlangt.

    Sozialstudie über Berlins Kriminelle. Sehr erheiternd, auf eine traurige Art und Weise.

  5. Fefe will ein Notebook kaufen…

    Ansonsten geht der Trend zur kleinen Display-Auflösung. Die Branche scheint sich geeinigt zu haben, dass 1366×768 eine akzeptable Auflösung ist. Ist es nicht. Und was für eine Frechheit, an so eine Knauser-Auflösung auch noch „HD“ dranzuschreiben!

    Er spricht mir dabei einfach aus dem Herzen.

Liebling, ich habe das Notebook geschrumpft

Mein altes Medion MD96400 geht in den Ruhestand.Die Daten im Überblick: AMD Turion x64, 512 MB RAM, 60GB Festplatte. Seit 3 Jahren mir, seit 2 Jahren mit Ubuntu.

Nachfolger ist das Samsung N130, 1,6Ghz Intel Atom-Prozessor, 1 GB RAM, 160 GB Festplatte.

Neben dem DVD-Laufwerk fiel auch der Bildschirm dabei der Radikalkur zum Opfer: 1280 x 800 in 13″ werden zu 1024 x 600 in 10,2″. Insgesamt aber kein Schritt, den ich bereue, bis jetzt.

Schade finde ich, dass die Möglichkeiten, mich von Windows auf dem kleinen Notebook zu trennen, so viele Nachteile haben. Zuerstmal wird die Reichweite des WLAN kleiner. Dann funktionieren die Info-Keys nicht mehr und zusätzlich die Stromsparfunktionen nicht. Das hat mich dazu veranlasst, die Windowsinstallation nicht zu löschen, sondern auf dem Notebook zu lassen und damit zu arbeiten. Nicht schön, aber besser, als die Akkulaufzeit einzuschränken, weil ich das Display nicht dunkler bekomme. Sonst hätte ich liebend gerne nichts anderes getan, als die Kiste zu rasieren und mit einem 9.10 zu starten.

Das habe ich jetzt nur in einer Wubi-Installation zum Dual-Boot laufen. Besser als nichts. Und man sollte ohne Tux-Power nie das Haus verlassen.

Nun, wir werden sehen, wie sich das Gerät in Zukunft schlägt, aber ich bin da guter Dinge. Im übrigen ist das Gerät schneller da als das alte Notebook, welches auch unter Windows schon ein wenig lahmte.

Komfort

Ich hatte heute das „Vergnügen“, einem Bekannten sein neu gekauftes Notebook, ausgerüstet mit Windows Vista Premium und jede Menge (anderer) beschissener Software einrichten zu dürfen.

Ein Wahnsinn, was heute auf so nem „jungfräulichen“ Notebook alles installiert ist. Ein Wahnsinn wie unkomfortabel es ist, Software auf so einem Gerät zu installieren. Ich muss das Zeug

  1. suchen,
  2. herunterladen,
  3. auf der Platte suchen
  4. doppelklicken
  5. bestätigen, dass ich der Datei vertraue (Benutzerkontensicherheit)
  6. bestätigen, dass ich das installieren will (siehe 5.)
  7. immer schön gucken dass Sachen wie „Toolbar LeckMichFett installieren“ ausgeschaltet werden
  8. 35 mal jeden Dreck bestätigen

Und das bei Software, die nicht mal außergewöhnlich ist: Firefox, Thunderbird, Virenscanner, OpenOffice.org, Miro, VLC.

Unter Linux geht das irgendwie schneller:

  1. Terminal auf
  2. sudo apt-get install firefox thunderbird openoffice.org miro vlc-player
  3. Passwort eingeben
  4. Etwas warten

Okay, setzt natürlich das einmalige Einfügen der Miro-Paketquelle voraus, damit käme ich auch auf acht Schritte. Allerdings geht das trotzdem deutlich schneller, muss ich doch nur die Miro-Webseite besuchen. Dafür sind Firefox und OpenOffice.org meist schon in der Startkonfiguration installiert.

Zeitersparnis wären gewesen: ca. 4-5 Stunden. Und da sag noch einer, Linux wäre unkomfortabel.

(Ich habe die Kiste übrigens mal mit der Jaunty RC-Live-CD gebootet und das sah eigentlich schon sehr vielversprechend aus: WLAN funktionierte schonmal. Ton kam auch, also prinzipiell lauffähig auf dem HP-Book…)

Der gehd! Ich hab auf den Knöpp gedrüggt ün der gehd!

Da fällt es einem wie Schuppen aus den Augen Haaren! Nicht das Acer-Notebook meiner Schwester und der verkorkste WLAN-Chip von Broadcomm waren schuld, sondern mein komischer alter ehemaliger WLAN-Router. Der mit 11 MBit und WEP-Only-Verschlüsselung.

Mit dem Interims-Router von TP-Link hatte ich das gar nicht ausprobiert, mit dem Acer und dem WLAN, ich dachte ja, es liegt am Notebook, aber gestern in der Küche hat es mich mal kurz gereizt, zu gucken, ob das nicht doch funktioniert. Und der Broadcomm fragte und die FritzBox! antwortete.

Und zack, war ich im Netz. DHCP-IP und alles paletti. Da hätte ich auch früher drauf kommen können. Vielleicht demnächst malgleich  mit Alternativen WLAN-Routern gegenchecken, ob das nicht doch funktionieren könnte. Interessant ist aber, dass mein Notebook da noch nie Probleme hatte.

Danke, Acer

Acer Aspire OnePhoto by mpolla

Ein Freund von mir hatte neulich das Acer Aspire One 150L gekauft. Also das mit Linux und so. Die Oberfläche ist an und für sich nicht schlecht, aber:

  • Out Of the Box war es nicht möglich, ein verschlüsseltes WLAN zu betreten. Auch nicht nach einem Update per Kabel. Offene und unverschlüsselte WLANs funktionierten problemlos. Nicht aktzeptabel.
  • Das Anschließen einer mit NTFS formatierten externen Festplatte wurde mit einem „unknown Filesystem: NTFS“ kommentiert. Ebenfalls nicht akzeptabel.

Zwar sind das vielleicht „Kleinigkeiten“, aber aus Anwendersicht extrem wichtige. Denn wie oft bekommt man denn bitte eine FAT32 oder EXTn-formatierte Platte in die Hand gedrückt? Und wie oft surft man in unverschlüsselten WLANs? Vor allem, wenn man sich das Notebook speziell zum Einsatz in einer Uni kauft?

Und warum schafft es Acer nicht, solche Dinge in sein Linux-Betriebssystem zu integrieren? Sollte ja nicht allzuschwer sein. Bei Asus geht es ja auch. Und bei allen meinen Ubuntu-Rechnern auch. Jetzt hat er – obwohl der Wille, sich mit Linux anzufreunden da war – sich die Windows-version gekauft. Und von Linux will er auch nichts wissen, erstmal.

[ironie] Danke Acer. Sehr gut gemacht. [/ironie]

Synergie-Effekte nicht ausgeschlossen

Neulich mal, da hatte ich meinen kleinen Mephisto auf dem Schreibtisch (Mephisto ist mein Notebook). Und da hab ich doch glatt versucht, mit meiner Maus auf den anderen Bildschirm zu hüpfen. Der Versuch war natürlich dämlich. Kein VNC (was in dem Fall auch blöd gewesen wäre) oder ähnliches, X over SSH war und ist zwar nett, aber auch nicht das, was ich suchte. Ich wollte einfach nur meinen Desktop auf mein Notebook erweitern.

Und wer jetzt denkt, ich spinne, der sollte sich mal Synergy angucken. Bei ubuntuusers.de gibts im Wiki sogar ne Anleitung und ein Tool, um sich die Config-Datei zu ersparen. Klappt hervorragend, solange die WLAN-Verbindung nicht abreisst und man sich auch genau durchliest, wie man das benutzt. Die Sache mit den Rechnernamen ist nämlich richtig, bei den eingetragenen Desktops, denn der Client identifiziert sich bei der Anmeldung am Server nicht mit der IP, sondern seinem Namen.

Im übrigen funktioniert das Tool mit Unix, Linux und quasi allen *x-Systemen, Win9x und WinNT-Systeme und Mac OS X. Getestet bei mit 2 Ubuntu-Rechnern.

Netbooks

Ich würde mein 12″ Notebook wirklich gerne abgeben. Aber bisher habe ich noch kein Netbook gefunden, dass meinen Ansprüchen gerecht wird:

  • Ohne Probleme linuxtauglich (Damit fällt lt. heise open das Aldi-Notebook raus)
  • ~9 Zoll bei 1024 sollte es haben. Damit fällt der EeePC 700 raus.
  • Kein Windows vorinstalliert (womit auch der 900er rausfällt)
  • Atom-Technik sollte drin sein
  • Dauer ab 3h Laufzeit
  • Der Preis sollte nicht signifikant höher als 400 € sein

Damit bleibt mir momentan nichts anderes übrig, als auf Acer und Dell zu warten. Bleibt die Frage, ob Dell sein Mini-Note mit Linux oder Windows XP ausliefern wird. Jedenfalls ist mir davon noch nichts bekannt.

Die Geister, die sie riefen

Microsoft hat ein Problem. Ein großes. Und Asus ist schuld. Asus und der Eeepc. Denn keiner hätte vorher gedacht, dass ein Markt für billige, aber schwache Rechner existiert.

Das Problem an der Geschichte: die Rechner sind stark genug für XP – jedenfalls gerade so, aber zu schwach auf der Brust für Vista. Und nachdem Vista sowieso schon fast nur als OEM über den Tisch ging (ich will nicht bestreiten, dass es nicht auch ein paar Verrückte gibt, die das auch so gekauft haben), die Verkaufszeit für XP schon verlängert wurde, jetzt auch noch die Verfügbarkeit für „schwache Rechner“ verlängert wurde.

Und warum? Weil man Angst hat. Was ist günstiger und kann auch auf schwacher Hardware relativ performant laufen? Richtig.

Linux. Microsoft hat Angst vor Linux. Aber warum?

Die Antwort ist relativ simpel, finde ich: Man hat sich größtenteils auf den Markt beschränkt, der das meiste Geld versprochen hat. Aufrüstwillige, Gamer, Speedfreaks. Und dabei den Long Tail des Hardwarebusiness vergessen oder ignoriert.

Grafik von trnd.com
Rechenpower-Umfrage bei trnd.com

Wer erwartet auch, dass jemand ein Notebook kauft, dass nicht so viel kann, wenig kostet und ultraklein ist? Vielleicht, weil es für viele Menschen ausreicht. Natürlich kaufe ich den Aldi-PC für 500 Euro, weil die Hardware die nächsten zwei Jahre hält, bis das neue Windows mehr Ressourcen frisst, als der aktuelle Rechner unter Volllast. Und das nur für ein bisschen surfen? Und was mache ich eigentlich, wenn ich Zug fahre, oder Bus? Wenn die IT-Zielgruppe ja auch größtmögliche Flexibilität und Mobilität getrimmt wird? Und so jemand kann mit einem kleinen Notebook im Zug eher was anfangen wie mit einem 12-Zoll- (hab ich ausprobiert) oder gar 15-Zoll-Notebook (will ich gar nicht ausprobieren, weil ich das mit dem 12er schon probiert habe).

Und aufgrund der geforderten Mobilität der Geräte ist die Leistung dem entsprechend schwächer. Und da stinkt Vista nun mal ab. Sowohl in der Performance, als auch bei den Kosten. Und selbst bei trnd-Partnern ist die Rechenpower nicht überdurchschnittlich, obwohl diese eine perfekte Werbezielgruppe abgeben: Jung, netzaffin, vermutlich einigermaßen zahlungkräftig.

Aber mit der ganzen weiterschlepperei wird das nie was, mit dem Vista-Absatz. Entweder, das nächste Windows zieht wirklich einen Schlussstrich, oder es wird eine Extraversion für schwache Rechner veröffentlicht, sonst wird das nichts. Aber das nächste Windows hat ja vermutlich den gleichen Kernel wie das aktuelle Vista. Und ein sich „in Entwicklung“ befindlicher Microkernel, der 24 Megabyte groß ist (auf der Platte, nicht im RAM) wird so schnell auch nichts retten können. Aber wir werden es sehen. Ganz sicher.

Update: Golem hat gerade ein Interview mit Nat Friedman von Novell veröffentlicht. Titel: Mini-Notebooks sind eine große Chance für Linux.

Hardy Heron – Ubuntu 8.04

Okay, ich geb’s ja zu, das System ist schon einen Moment länger draußen. Und zwei geupdatete Geräte mit 8.04 und ein mit Wubi installiertes Firmennotebook habe ich auch unter meinen Fittichen und problemlos hinter mich gebracht.

Das Acer Extensa von meiner Schwester kann jetzt 3D-Desktop und Open-GL-Transitions von OpenOffice.org, mein kleines Medion/MSI auch, aber extrem langsam. Da müsste ich mal nach dem ATI-Treiber gucken, ob sich da nicht was in Bezug auf Compositing und 3D-Beschleunigung machen lässt. Allerdings ist das eher unwichtig, das System läuft stabil und WLAN geht auch.

Die erwarteten Features für den neuen Kernel 2.6.24 sollten eigentlich eine Unterstützung der Broadcom-Treiber enthalten, der, so hatten wir gehofft, dem WLAN-Modul im Acer endlich Leben einhauchen sollte. Das hat dann doch nicht geklappt, ist aber ja keine Verschlechterung gegenüber vor dem Update. Aber mit einem selbstkompilierten NdisWrapper wollte ich es dann demnächst mal probieren, ich hab da ein sehr plausibles und gut erklärtes HowTo gefunden, die Zeit es durchzumachen allerdings noch nicht.

Trotz guter Erfahrungen fehlt da noch ein Rechner. Mein „home“. Gegenüber den zwei Notebooks habe ich hier einige Fremdquellen und angepasste Sachen drauf, von daher könnte ein Update hier etwas kritischer werden. Da dieser Rechner in den letzten zwei Wochen allerdings unverzichtbar war, auch nicht für 3 Stunden und da ich hier ein komplettes Partitionsbackup fahren möchte, bevor ich update, war das bisher nicht möglich.

Die Entscheidung, den Firefox 3 beta 5 als Standardbrowser einzusetzen halte ich nach wie vor für eine absolute Fehlentscheidung, insbesondere bei einem als Enterprise-System gedachten LTS-Release. Mein Firefox-Profil werde ich unter diesen Umständen wohl nochmal extra sichern müssen. Der Rest des Updates sah allerdings sehr gut aus, auch unter Performance-Gesichtspunkten.

Hallo ihr VICO-Mädels!

Wenn ihr schon dabei seid und hier mitlest, richtet doch bitte mal bei Fujitsu aus:

  1. Die FN-Ende-Geschichte nervt extrem (aber das wisst ihr ja schon, gelle?)
  2. Das Display vom Amilo Pro v3505 ist ziemlich farbarm.
  3. Wenn ich eine externe Tastatur anschließe, sollte diese automatisch den Nummernblock anschalten.
  4. Wenn ich die externe Tastatur wieder abziehe, sollte das Num-Lock am Notebook automatisch ausgeschaltet sein. (Ganz Besonders nervig: Mit Tastatur in den Ruhemodus, heimfahren, ohne Tastatur anschalten, Passwort eingeben müssen… Den Rest könnt ihr euch denken)
  5. Wenn ich direkt mit dem Notebook arbeite, stechen die Statusleuchten ziemlich in die Augen.
  6. Das Notebook ist trotz Dauerbetrieb extrem kühl. Dafür mal ein Plus.

Wollte ich mal loswerden. Danke für die Aufmerksamkeit, Kommentare dürft ihr auch abgeben.