Bewusstsein und Sprache

Es ist wirklich spannend, meiner Tochter beim Bewusst werden zusehen zu können. Reflektion und Projektion werden immer deutlicher, „Ich“ und „Du“ sind für Sie keine Fremdworte mehr, sondern werden bewusst und sicher eingesetzt.

Apropos Worte. Der Wortschatz wächst jeden Tag und ich bin immer wieder erstaunt und platt, wie schnell diese kleinen Menschen doch lernen.

Eiwen-Bahn!

„Tut tut“ – Eiwen-Bahn!

Es ist faszinierend, wie sehr sich Kinder begeistern können. Unsere Tochter liebt ihre Eisenbahn über alles. Für ihre doch recht ausgeprägte Sprunghaftigkeit ist es erstaunlich, dass Sie sich mit einer simplen Holzeisenbahn ebenso lange und ausführlich auseinandersetzen kann, wie mit der Tut-Tut-Baby-Garage, die Sie seit Weihnachten hat. Und immerhin singen und blinken da Garage und Autos.

Wir haben uns im voraus dahingehend viele Gedanken gemacht, ob die Eisenbahn nach der Garage noch angenommen würde. Ich finde es ganz gut, denn 4 singende Autos plus singende Garage können ein Nervenkostüm ganz schön schnell demolieren. Allerdings sind wir dann übereingekommen, dass die Eisenbahn mit der Altersangabe ab 3 vermutlich doch eher schwierig ist bei einer anderthalbjährigen. Nun mit fast 2 Jahren sieht das anders aus.

Mittlerweile können wir unserer Tochter mehr zutrauen (und trauen uns auch mehr, es ihr zuzutrauen – schwieriges Thema) und deutlich besser einschätzen, was man ihr geben kann und was nicht. Wir sind dabei zu der Erkenntnis gelangt, dass diese ganzen Altersangaben doch eher Richtlinien sind (logisch) und darüber hinaus doch extrem schwammig.

,♥

Was mir viel mehr aufstößt als der Heartbleed-Bug ist die löchrige Infrastruktur, die nun zutage tritt und sich in meinem Kopf etwa folgender Kommentar bildet: „Was wenn der Ernstfall eintritt?“ – „Der darf nicht eintreten!“ – „Okay! Dann ist ja alles gut!“
„,♥“ weiterlesen