Alternativen zu Ubuntu

Nach der Nachricht, dass Natty (Ubuntu 11.04) Unity als Standarddesktop haben wird, habe ich mir wirklich mal ein paar Gedanken gemacht, auf welche andere Distribution man als Ubuntu-Verwöhnter Mensch so umsteigen könnte, sollte man nicht den Gnome-Desktop weiter nutzen können.

Eine Nachfrage ins Internet nach „Distribution, debian-basiert, Gnome, aktuelle Pakete“, wurde sehr schnell mit „Linux Mint“ beantwortet, außerdem gab’s dann noch Debian Unstable bzw. Debian Testing und Archlinux.

Keyfeatures, die möglichst out-of-the-box (wobei ich ein apt-get install [paket] noch als ootb akzeptiere) funktionieren müssen:

  • 3D mit meiner NVidia-Karte (ohne Compiz und das Grid-Plugin ist das mit dem 24″-Moni echt bescheiden)
  • verschlüsseltes Homeverzeichnis (vollverschlüsselte Platte ist nicht mehr-Personen-durchsetzbar)
  • MP3 / Video und Krams

Im Endeffekt soll das System möglichst bequem aktuelle Software vorhalten, unkompliziert, und auch für Schwiegerväter und Mütter nach Installation möglichst selbstsständig bedienbar sein. Aber ich mag’s ja auch bequem. Wie bequem so ein Linux sein kann, habe ich ja damals relativ schnell festgestellt, nachdem ich meinen Rechner auf 7.04 umgestellt hatte.

Gut, zwischendrin gab’s z.B. mit der Eeebox schon auch mal Schwierigkeiten, aber: was ich da gebaut habe, würde ich mit Windows nie hinbekommen.

Aber zurück zum Thema: Ich such außer den oben genannten drei Distributionen noch mindestens weitere brauchbare Vorschläge (damit meine ich keine anderen Editionen á la Kubuntu und co.). Daraus mach ich dann ne Serie und beleuchte die Linuxe mal auf geforderte Eigenschaften.

48 Antworten auf &‌#8222;Alternativen zu Ubuntu&‌#8220;

  1. Hi,

    nach dieser Hiobsbotschaft habe ich auch beschlossen nach dem nächsten Release von Gnome nach KDE zu wechseln. Ich werde wahrscheinlich einfach nur zu Kubuntu wechseln, obwohl ich schon öfter mal gelesen habe, dass die Integration von KDE in Kubuntu nicht so gut sein soll wie z.B. bei OpenSUSE

    1. Naja, dann waren deine Quellen aber entweder total veraltet oder keine Ubuntu- bzw. Canoncial-Freunde. ;-)

      Bei Jaunty war die KDE Integration wirklich noch unter aller Sau. Karmic habe ich mit KDE nicht getestet, aber seit Lucid kann man von einer hervorragenden Integration sprechen, welche mit Maverick (gefühlt) noch besser wurde.

      Mittlerweile kann man Kubuntu wirklich weiterempfehlen.

      Ich muss aber auch gestehen, dass ich bisher noch nie eine andere Distri mit KDE getestet habe.

  2. Ähm, Archlinux und Debian-Basierend? Archlinux ist ne eigenkreation (Der Paketmanager heißt pacman), ist auf Hands-On ausgelegt, soll heißen du musst alles selbst einstellen (Auch wenn mit dem neusten X-Server nvidia ootb funktioniert). Und einen Installer der dir direkt ein grafisches System installiert gibt es nicht, Handarbeit an den Systemdateien ist da angesagt um GDM zu starten etc. Also nicht das was du testen willst.

    Vllt. solltest du aber aptosid (früher sidux) hinzufügen, das basiert auf Debian sid (unstable). http://aptosid.com/

    1. Das Archlinux kein debian-Derivat ist, ist mir wohl bewusst, dem Vorschlagenden auch. Aber ich nehm es trotzdem mal in die Liste auf, weil ich mir das eh schon angucken wollte und ich dem vorschlagenden sehr wohl Ahnung zurechne…

      1. Nicht falsch verstehen, ich nutze es selbst und bin sehr zufrieden. Insbesondere die sehr detaillierten Einrichtungsmöglichkeiten haben es mir angetan. Mein System macht nur was ich will. Ich denke ich werde es im Endeffekt länger nutzen als Kubuntu. Nur wollte ich halt nur darauf hinaus das es, wie bereits mehrfach erwähnt, alles andere als einfach ist und ootb die Sachen die du beschreibst nicht laufen.

        1. Es dauert zwar eine Weile bis man Arch Linux eingerichtet hat, aber danach musst du im Prinzip nichts mehr ändern. Ich habe das letzte Mal kurz vor Weihnachten etwas gemacht. Bei Ubuntu hätte ich im April schon wieder eine Neuinstallation machen müssen wenn ich alle neuen Programme etc. haben möchte. Und das man „sudo pacman -Syu“ alle paar Tage eintippen muss dürfte auch nicht das Problem sei, GUI Programme gibt es auch dafür. Also ich würde fast behaupten dass ältere Leute damit besser zurechtkommen als mit Ubuntu; erkläre ihnen erst einmal plausibel warum du alles jedes halbe Jahr (oder alle zwei) neu installieren musst.

  3. Ich bin auch auf der Suche nach einer anderen Distribution. Aber warum unbedingt Debian-basiert? Ich habe Fedora ins Auge gefasst, zumal Fedora 14 nächste Woche erscheint. Ob ich nun „yum“ oder „apt-get“ tippe ist mir wurscht. Fedora ist immer sehr aktuell, viele Gnome-Entwickler verwenden Fedora, und als Community-Distribution zu Red Hat weiß ich, dass Fedora von einer Firma unterstützt wird, die Open Source verstanden hat, mit Upstream zusammenarbeitet und Linux-Projekte maßgeblich voranbringt, statt sich abzuschotten und Forks zu entwickeln, die Copyright-Assignment von Kontributoren an Canonical benötigen.

  4. Hallo allerseits!

    Mir würden – zwar wird ein anderer Ansatz verfolgt – openSUSE mit GNOME und Fedora auf GNOME-Basis einfallen, wobei gerade letzteres mich sehr interessieren würde. Natürlich ist Unity geschmackssache, aber mir gefällt die Oberfläche sehr. Gut, ich benutze sie auch nur auf einem Netbook und nicht auf einem xy“-Monitor, grundsätzlich finde ich dieses neue Konzept (das stark an die Windows Super-Bar erinnert) doch recht interessant!

    Auch wenn nicht nach Alternativen aus der selben Reihe gefragt wurde, ist XUBUNTU meiner Meinung nach eine Empfehlung wert: Dort gibt es auch Effekte und Co, und man fühlt sich als UBUNTU-Freund sofort heimisch. Auch die Farbtöne gefallen mir (bitte nicht steinigen) besser, als das Orange, Rot und Braun, das auf Dauer aggressiv machen soll (wenn man den Forschern Glauben schenken darf…).

    Grüße aus dem Pott,
    Matthias

  5. Haha, Mint basiert auf Ubuntu. Wenn die nicht anfangen wollen, den klassischen Gnome Desktop zu supporten, müssen die mitziehen. Bin eh gespannt, was die jetzt machen.

    Debian Testing hat das Problem, dass Sicherheitsupdates nicht unbedingt zeitnah verfügbar sind und Debian Unstable ist… naja, instabil

    1. Jein, in Zukunft wird Mint aber direkt auf Debian basieren. Aktuell basiert es aber noch auf Ubuntu.

    2. Naja, also das mit dem unstable=instabil… ich habe seit 2 Jahren sidux alias heute aptosid auf meinem Rechner, das auf debian unstable basiert. Im Vergleich zu Ubuntu 9.4 kann ich nur sagen, es läuft stabiler als alles was ich vorher bei Ubuntu erlebt habe, und das ganze wirkt durchdacht und ist nicht irgendwie zusammengeschustert. Und nicht alle 6 Monate ist alles plötzlich umgeworfen.

      Das „unstable“ heisst ja auch eher „nicht in ihrer Gesamtwirkung getestete Pakete“. Da Ubuntu oft Dinge aus experimental verwendet, ist auch nicht zu erwarten das es viel stabiler sein sollte :-)

  6. Warum denn die Panik vor Unity? Wenn Unity denn kommen sollte UND das einem nicht gefallen sollte, dann kann man immer noch den üblichen GNOME Desktop nachinstallieren.

    1. Unity ist das gegenteil von dem wesshalb ich zu Ubuntu gekommen bin (damals bei 6.10): es ist nicht frei, es ist nicht community driven, es erfordert erheblichen aufwand die „Inovationen“ der Entwickler (wie der fehlende Eltern Ordner Button in Nautilus, Ok is n nicht Unity, gehört aber zur attitüde mit der Marc mit den Nutzern umgeht) zu ändern. Unity ist offensichtlich noch im Beta-Status, unausgegoren. Und ich bin weg von Windows, weil die in immer stärkerem Masse mir erzählen wollten, ‚wath i’ve got to want to do in these days‘. Unity steht bei Ubuntu für das neue Geschäftsmodel: Die große Nutzerzahl soll jetzt endlich gewinne bringen. Das führt zu propriätären Technologien, Copy right und dem durchsetzen von entwicklungen, die die Community zwar nicht will, die aber dem Geschäft dienen. Ich bin auch auf der such nach Alternative!
      Gruß Carl

  7. Bleib doch ruhig weiter von Ubuntu verwöhnt, indem Du weiter GNOME verwendest. Das wird installierbar bleiben, keine Sorge :]

  8. Ich behaupte mal, dass es nach Mint schnell recht dünn wird, wenn du auf *all* deinen Eckpunkten beharrst und nicht auf die Mehrwert-freie Flut an Ubuntu-Remixes zurückgreifen willst. Bei Debian Unstable/Testing bzw. dem Sidux-Nachfolger „aptosid“ musst du halt vorsichtig sein, denn so ein „apt-get dist-upgrade“ mit fehlerhaften Abhängigkeiten und schon bist du dein OpenOffice los ;-) Nebenbei bemerkt erfüllt Archlinux deine Anforderungen nur unzureichend. Es ist richtig geil in Sachen Flexibilität und KISS – aber genau deshalb alles andere als Schwiegermutter-kompatibel.

    Meine Vorschläge:
    – Dreamlinux (Debianbasiert, XFCE, halbwegs aktuelle Pakete)
    – Chakra (Archbasiert, KDE, bleeding edge Pakete)
    – Fedora (RPM, Gnome, aktuelle Pakete)

    Du siehst – irgendwas ist immer! :)

  9. @Matthias G: Naja, mit Farben bezüglich Distros zu argumentieren ist immer schwach, da das immer sehr leicht umgestellt ist.

  10. Eine weiter alternative wäre vll noch Aurora OS, den nachfolger von Eeebuntu, die jetzt auf Debian basiert, leider ist diese Version noch nicht raus, d.h. die aktuelle Version basiert noch auf Ubuntu und ist für Netbooks ausgelegt.
    http://www.auroraos.org/

  11. @ E. Marley: Mint hat zwar eine 32bit debian testing based edition herausgebracht, aber das ist in allererster Linie Spielwiese. Natürlich ist deren Hauptfokus (noch) auf Ubuntu.

  12. Hey, ich war bei der letzten Ubuntu-Version schon auf der Suche nach einer Alternative. Inzwischen bin ich glücklicher Arch Nutzer.

    Klar die erste Installation ist deutlich aufwendiger als bei Ubuntu. Aber mit der „Anleitung für Einsteiger“ (https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger) problemlos machbar. Und wenn an sich durch die Installation und Konfiguration gekämpft hat, bekommt man genau das System was man haben will, ohne unnötigen Ballast.

    Seit der Installation vor ca. 1 Jahr hab ich am System nichts mehr gemacht nur noch alle paar Tag ein pacman -Syu und man ist auf den aktuellen Stand. Nie mehr alle 6 Monate neu installieren :D
    @vinz also aus meiner Sicht perfekt für Schwiegermütter

  13. Gubuntu ;)

    Nein, Scherz beiseite, wahrscheinlich reicht ein „apt-get install gnome-desktop“ und schon ist man wieder bei seiner gewohnten Umgebung.

    Wobei ich die Betonung ausdrücklich auf GEWOHNT legen möchte. Vielleicht wird Unity ja sogar besser/einfacher/angenehmer? Diejenigen, die jetzt schon meckern, wollen nur ihre Gewohnheiten nicht aufgeben (was ja völlig okay ist). Aber lasst es doch zu, dass sich Ubuntu in etwas Eigenes entwickelt. Ubuntu ist mittlerweile so groß und etabliert, da wird man die Gewohnheitstiere mit Sicherheit nicht aussperren wollen.

  14. Woher kommt eigentlich immer diese Angst vor Veränderungen in der Ubuntu-Community?

    Ist das bei den anderen Distris auch so?

    Aber wahrscheinlich ist das genau das selbe wie mit den anderen Aufregern auch (Lila, UOMusic –> Kommerzialisierung, etc). Die ersten zwei Wochen nach dieser Meldung gibts wieder potenzielle Umsteiger oder Nutzer die wieder das alte zurück haben wollen und dann wirds wieder leise.

    Erst ein paar Tage vor dem Release regen sich noch ein paar auf oder (wollen) wechseln, doch am Ende hat sich jeder damit abgefunden und findet es überraschender Weise ganz toll oder man hat sich Ubuntu einfach angepasst (aber das sind meist die die sich vorher auch schon alles angepasst haben).

    Also nichts neues nur ein neuer Aufreger.

    1. Das ist immer so, auch im richtigen Leben: Erst meckern, dann trotzdem akzeptieren. Und am besten hinterher noch sagen, dass man ja immer dafür war.

      Ich bin Ende letzten Jahres zu KDE gewechselt und in Folge dessen Anfang dieses Jahres zu Debian Testing gewechselt, da bin ich jetzt glücklicher geworden. OOTB ist auch nicht wichtig, solange es nicht NICHT funktioniert und nicht bei jedem Upgrade wieder repariert werden muss.

  15. Alternative zu Ubuntu? – Ubuntu!

    Ganz einfach: Es hieß ja bereits von Canonical: Gnome wird weiter über die Standardrepos nachinstallierbar bleiben. Und ganz sicher wird es zumindest ein (ev. inoffizielles) Ubuntu-Derivat namens Gnubuntu geben, das weiterhin den Gnomedesktop als Standard haben wird, so wie umgekehrt Lubuntu sich langsam zum offiziellen Mitglied der Ubuntufamilie entwickelt.

    Aber warum den Tag vor dem Abend verfluchen? Sehen wir uns mal an, was draus wird. Schon so manche Entscheidung von Canonical wurde von vielen mit: „Jetzt muss ich wirklich wechseln!“, kritisiert, und dann stellte sich heraus, dass sie so schlecht nicht war; oft sogar überhaupt ein echter Fortschritt.

  16. Leute die auf eine andere Distribution wechseln wollen, weil Gnome nicht mehr der Standard-Desktop ist, haben für mich einen an der Waffel.
    Dann mühen Sie sich ab und suchen einen ähnlich guten Hardware-Support, nur weil scheinbar ein „apt-get install gnome-desktop“ zu viel verlangt ist.

    Au man … fail.

    1. Prinzipiell hast Du recht. Aber ich habe z.B. schon bei 10.04 festgestellt, dass die Richtung in meinen Augen nicht stimmt. Ubuntu hat mich erst in die Linuxwelt eingeführt und das möchte ich nie wieder missen.

      Allerdings sehe ich auch bei besagtem 10.04, dass man auch unter Ubuntu anfängt, Designentscheidungen zu treffen, die mich als User in der Bedienung hindern. Ich hab ernsthaft ausprobiert, die verdehten Fensterknöpfe zu benutzen.

      Ich bin jemand, der neue Umgebungen schnell adaptiert. Siehe die verlinkte Linux-Kategorie. Aber wenn ich ein System installiere und erstmal wild rumbasteln muss um die einen Sachen rückgängig zu machen um andere zu bekommen, dann ist das für mich keine Grundlage. Und dann ist es natürlich so, dass Dinge, die nicht an der Oberfläche liegen, wie ein „in den Repos vorhanden“er anderer Desktop nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die er braucht.

      Ist halt so. Lieber selber confen als erst confen, dann Zeuch wegmachen und wieder neu confen.

      1. Es sind nicht nur paar Buttons die neuerdings verschoben sind bei (K) ubuntu sondern auch die Einstellung zur Gestaltung
        der Softwareauswahl. Ich sage nur KPackage. Vor ca. 3 Monaten las ich in einem Forum ein User fragte einen Kubuntuentwickler warum sie das nicht funktionierende und
        unmöglich zu bedienende KPackage vorinstallieren und nicht synaptic, denn viele user würden als erstes synaptic nachinstallieren. Die Antwort war ungefähr so: Irgendwann in einem späteren Kubuntu Version wird auch mal Kpackage
        richtig funktionieren. Die hohe Anzahl von synaptic Nachinstallationen ist ihnen (den Kubuntuentwicklern) auch schon aufgefallen und sie denken drüber nach die Installation zu unterbinden so dass KPackage zwangweise genommen werden muß, das sei besser für die Paketverwaltung (-auflösung). Da außerdem Kubuntu unter 10.10 immer noch gravierende Fehler aufweißt die seit 9.04 drin sind und bei intensiver Bedienung harkelig und träge wird habe ich vor einiger Zeit auf meinem Testrechner Sidux bzw. jetzt heißt es aptoSID aufgespielt. Alles was ich benötige funktioniert einwandfrei und von träge und harkelig keine Spur mehr.

  17. Ich bin wegen Installationsproblemen bei einer damaligen Version dann zwar doch bei Linux Mint hängen geblieben, aber Parsix GNU/Linux sollte (ggf. mit Nachinstallation von proprietären Paketen) Deinen Anforderungen entsprechen:

    http://www.parsix.org/html/index.php

    Ich hoffe aber immer noch auf eine 64Bit-Version von Linux Mint Debian Edition. Wenn GNOME 3 aber normal aus den Ubuntu-Quellen zu installieren ist, ist es aber auch für Mints Main Edition kein Problem, unter Verwendung der Ubuntu-Quellen weiter auf ein (modifiziertes) GNOME zu setzen. Ob sie das machen werden, wird man halt sehen.

  18. Ich glaube, dir dürfte Gentoo Linux gefallen, ausgesprochen einfach zu bedienen, einfach emerge -av kde und ein paar Tage warten, das wäre doch was für dich!

  19. Probier doch wirklich gentoo. Einarbeitung und erstinstallation benoetigen die freizeit von etwa einer Woche. Anschliessend gibt es keine probleme mehr. Mit einem halbwegs aktuellen pc brauchst du fuer kde auch keine. Paar tage wie der gute schreiber ueber mir meint sondern hoechstens einen halben tag. Ich emerge kde komplett auf nem athlon 2 x2 240 in etwa 8 stunden.

    1. Ja … das ist schön. Ubuntu installier ich aber komplett in ca. 1 Stunde … Soll nicht heißen, dass das grundsätzlich besser ist. Aber Tage oder Wochen hat nun mal nicht jeder.

  20. Also ich empfehle mal PCLinuxOS anzusehen. Das ist zwar auch nicht Debian-basierend, arbeitet aber auch mit apt (und Synaptic) als Paketmanager, ist sehr leicht zu bedienen und hat als Rolling-Release-Distribution eine gesunde Mischung aus Aktualität und Stabilität. Ich nutze es jetzt schon ca. ein 3/4 Jahr sehr zufrieden.

  21. Hallo

    Also wenn ich Gnome-Fan wäre, würde ich dann halt Gnome nachinstallieren und mich ärgern, dass man langsam die halbe Ubuntu-Distri umbauen muss wenn einem die Linie Canonicals nicht gefällt. Oder eben eine andere Distribution einsetzen. Aber der Releaszyklus und den Debian-Unterbau finde ich persönlich perfekt.

    Aber da ich kein Gnome-Fan mehr bin bzw. mir KDE seit einem Jahr einfach besser gefällt, werde ich jetzt endgültig zu Kubuntu wechseln. Vor allem weil ich schon 10.04 und 10.10 getestet habe und die KDE-Integration wirklich kein Schwachpunkt von Kubuntu (mehr) ist.

  22. Auf die Gefahr hin als Trollpost deklariert zu werden, muss ich doch sagen, dass so manche Ubuntu-Benutzer die Aufgeschlossenheit so anderen Distros/OS verloren haben und zu Hypokriten aufgestiegen sind. Das manifestiert sich dann irgendwie in „Windows? Öch ne, stresst zu sehr“, um es mal kurz zu umschreiben, aber wenn Canonicals Entscheidungen der restlichen Community fraglich erscheinen hält so mancher eisern dran fest, nach dem Motto, „der Captain geht als letzter von Bord, und der Staat, äh, Captain, das bin ich“. Dass man erst bei Unity ans Nachdenken kommt ist schon fast traurig.

    Was mich darauf bringt, dass es für diese Gruppe keinen Ersatz geben wird. Windows lehnen sie ja kategorisch ab („Linux baby!“), sitzen sie aber dennoch gewissermaßen in der Kinderkrippe, da viele andere Distributionen eben ein höheres Niveau vom Benutzer abverlangen.

    Nun ja, würden sie den achtfachen Pfad und anderes Zeug (ein paar Erstsemestermathematikvorlesungen führen zum, sind aber nicht gleich, Ziel, logisches Denken und Problemanalyse zu erwerben) begehen kämen auch sie in die „plane of higher existence“ (Beschreibung aus SG-1), die die Nutzung dieser achsoanspruchsvollenaderenDistributionen ermöglichen täte.

  23. apetizer, wie war :)

    ich versteh das genöle auch nicht… nimm ubuntu mit unity, sag der shell die magischen Worte [„sudo apt-get install gnome-desktop -qq -y“], und schon haste ubuntu mit Gnome…
    wenn das schon zu viel ist, greif zu Mint, Fedora, Debian… oder lies dir die LFS-.pdf durch und mach es besser… ;)

    ich bin eh der Meinung: erstmal testen, dann beschweren! ich finde die Entscheidung auf Unity zu setzen richtig… Gnome3 ist immernoch nicht fertig und KDE ist der InteKrations-Horror… also warum nicht was eigenes schaffen? genug Lobby, Community und Entwickler hat Mark Shuttleworth ja…

    ausserdem: der DAU braucht doch immer was neues… 20 Jahre auf Gnome2 setzen? Dann sieht Ubuntu bei Windows 8 ja immernoch so aus wie bei Windows XP [diese Zeitspanne könnt fast 20 Jahre werden :-P]… ob das Vertrauen beim Endkunden schafft? [Stichwort: „ubuntu? ja… da werden nur die Farben von Steinzeit-grau zu aggressiv-orange geändert…“ das auch was unter der Haube passiert, „sieht“ man ja nicht ;)]

    also… Backen halten, Ohren anlegen, Unity testen… oder halt ganz Linux sein: entsag dich der EINEN Entwicklungs-Linie… geh ALLE… geh deine eigene… nimm alle Alternativen, oder mach deine eigene… es gibt auch noch „ein anderes Linux als Ubuntu“ ;)

    in diesem Sinne…
    peace!
    Gorja

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