EuroVideo – ein Drama in mehr als zwei Akten

Okay. Es ist jetzt 17:31 und bisher hat mich, wie nicht anders zu erwarten war, keiner der Anprechpartner bei Eurovideo angerufen. Es wäre ja auch unverschämt, jemanden, der einen Rückruf ab 14:00 Uhr erwartet, einfach so fast pünktlich anzurufen, oder auch ne Stunde später. Schon gar nicht, wenn der jemand aus Hessen kommt, sich beschweren möchte und noch dazu gesagt bekommt, man würde ihn definitiv zurückrufen.

Also führe ich das zweite Telefongespräch nach München. Dort erklärt man mir, dass der zuständige Kollege sich bereits nicht mehr im Haus befindet, ich möchte doch am nächsten Tag zurückrufen und dann bitte vor 16 Uhr, dann wäre der Mitarbeiter noch im Haus. Immerhin konnte ich schon mal die direkte Durchwahl und den Namen meines Ansprechpartners herausfinden. Ich hoffe, er meldet sich, bevor ich morgen beim Saturn auf der Matte stehe.

Wer solche prinzipiell defekten (weil mit manipuliertem Dateisystem) arbeitenden DVDs verkauft, sollte auch entsprechenden Support liefern können. Einen funktionierenden. Und von Supportlegasthenikern im Callcenter habe ich langsam die Nase voll. Wenn ich so arbeiten würde, wäre ich ruck-zuck arbeitslos.

Jetzt habe ich schon ca. 3 zusätzliche Euros und ca. eine Stunde Zeit geopfert, nur weil diese Kopierschutz-Nazis es eine Lernkurve haben, die mit der Funktion „f(x) = 0x“ beschrieben werden können. (Sollte das jemand visualisiert haben wollen, einfach in die Kommentare schreiben, ich bastel das dann).

Hätte ich mir den Film von jemand anderem kopieren lassen oder hätte ich ihn aus dem Netz gesaugt, immerhin gibt es da bestimmt auch Torrents bei der Pirate Bay, hätte ich weniger Stress und Kosten gehabt. Womit man sieht, dass der ehrliche Käufer bei dem ganzen DRM-Kopierschutz-Brainfuck-Schrott am Ende wieder der Dumme ist.

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