Bundestagswahlnachgedanken

Piraten

Natürlich sind 2% im Wahlergebnis nicht das Ergebnis unserer Träume, aber ein verdammt guter Anfang. Davon abgesehen hoffe ich, dass sich in den nächsten 4 Jahren die Strukturen unserer Partei, die durch den durch Zensursula und Stasi-Schäuble-initiierten Mitgliederzuwachs quasi explodiert sind, festigen und beruhigen werden.

Denn eins hat der Spiegel richtig erkannt: nochmal 4 Jahre Uschi und Wolle trägt nicht dazu bei, Feindbilder abzubauen oder unsere Ziele zu schwächen.

SPD

Die SPD hat weniger verloren als ich erwartet hätte. Es bleibt zu hoffen, dass die SPD, genauso wie die Piraten die Zeit bis zur nächsten Wahl nutzt, um ihre Strukturen zu bereinigen (Schmeisst den Münte raus!) und sich auf ihre Werte zurückbesinnt.

In der SPD werden die Rufe nach einem Rücktritt der Führung lauter. Um der SPD beim nächsten Mal ein besseres Ergebnis zu garantieren, sollte diese Chance nutzen und bei der nächsten Wahl eine sozialdemokratische wählbare Alternative bieten.

CDU/CSU

Nichts gelernt. Die ruhen sich da jetzt auf ihrem miesen Wahlergebnis aus und denken sie wären die allerschürfsten. Mit dem für sie zweitmiesesten Wahlergebnis seit kurz nach dem Krieg.

FDP

Die FDP ist natürlich die allerschürfste von allen. Mit Guido, dem Englisch nun nicht wirklich liegt, als potentiellen Außenminister. Allerdings könnte sich dieses Problem schneller lösen, als ihm lieb ist. Im Iran zum Beispiel.

6 Antworten auf &‌#8222;Bundestagswahlnachgedanken&‌#8220;

  1. > Denn eins hat der Spiegel richtig erkannt: nochmal 4 Jahre
    > Uschi und Wolle trägt nicht dazu bei, Feindbilder abzubauen
    > oder unsere Ziele zu schwächen.
    Das dürften zwei irrtümliche Annahmen sein:
    a) In vier Jahre wird Uschi nach Hannover gehen und den pösen Wolf … äh Wulff ablösen. Der wiederum dann womöglich nach Berlin kommt. Aber auf jeden Fall wird Uschi sich ihre familiären Erbhöfe sichern.
    b) Roli könnte schon weitaus früher – nämlich im November hinten runter .. äh hinten rauf fallen. Womöglich musst Du bald ins Ausland in die (bessere) Fressgass fahren um ihn zu treffen. Gernsbach oder FFM sind dann nicht mehr genug.

    Es steht also zu befürchten, dass 2013 beide nicht mehr als Feindbilder zur Verfügung stehen. Und mit solchen Feindbildern wie Schlechtental wird’s wesentlich … schwieriger.

    Auch wenn sich heute selbst Piraten kaum noch daran erinnern können – man muss auf den Weltmeeren nicht gerade selten hart gegen den Wind ankreuzen. Das ist dann kein Spaziergang mehr. So einfach wie _mit_ Roli und Usichi wird’s nicht mehr!

  2. „Allerdings könnte sich dieses Problem schneller lösen, als ihm lieb ist. Im Iran zum Beispiel.“

    Das wünsche ich nicht einmal Guido.

    1. Das hat mit wünschen nichts zu tun. Ich halte es einfach nicht für eine gute Idee, ihn mit diesen Voraussetzungen auf ein solches Amt zu heben. Das könnte nicht nur für den Herrn Westerwelle problematisch werden mit beleidigten Staatschefs.

  3. „Die SPD hat weniger verloren als ich erwartet hätte“

    Die SPD hat gerade zu dramatisch und katastrophal verloren. Schlimmer gings nicht. Von 16 Mio weniger auf unter 10 Mio Wähler. Es wurde im Ergebnis nur nicht sichtbar, weil die meisten SPD-Wähler zu den Nichtwählern abgewandert sind und daher in keiner Prozentrechnung auftauchen. Sonst wäre der Verlust der SPD nicht 11% sondern über 30%.

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