Zum Horst gemacht

Ich kann die Gründe für den Rücktritt Köhlers nicht nachvollziehen. Ich befürchte aber, die Gründe die dem Rücktritt zugrunde liegen sind andere als die genannten. Sollte Köhler „zurückgetreten worden sein“ wäre das ein Außmaß an Demokratieverletzung, das meiner Meinung nach die angebliche Grundgesetzwiedrigkeit seiner eigentlich korrekten Analyse heutiger Kriegsgründe der Gründe für bewaffnete Konflikte.

Das Horst Köhler nicht die Kraft und den Mut hatte, seine Äußerungen entweder deutlicher aufzuklären, sollte es ein Mißverständnis gewesen sein, oder einfach dazu zu stehen, sollte es eine unbedachte aber ernstgemeinte Äußerung gewesen sein, dass er umgangssprachlich „einfach nicht die Eier dazu hatte“, ist bedauerlich und zeigt seine Fehlbesetzung. Besser als die Möglichkeit eines gezwungenen Rücktritts ist das aber auch nicht.

Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland.

Der Rücktritt von Köhler aufgrund „mangelnden Respekts“ vor seinem Amt zeigt im Nachhinein leider, wie berechtigt der mangelnde Respekt war.

Interessant, dass die CDU hiermit ihren zweiten „Spitzenpolitiker“ aufgrund gefühlten Verlusts von Rückhalt und Macht in so kurzer Zeit verliert. Verbrennt hier gerade eine Partei?

Das erste Mal auf dem Motorrad

Frau Schatz hat sich ja als Zeichen ihres Verantwortungsbewusstseins mit Motorradklamotten eingedeckt, in freudiger Erwartung von Ausflügen mit mir auf der Bandit. Eine komplette Ausrüstung mit Helm, Hose, Stiefeln und Jacke. Aktuell noch deutlich hochwertigere Sachen als meiner einer besitzt.

Allerdings – und das hat mir zwischendrin schon deutliche Magenschmerzen verursacht – hat sie noch nie auf einem Motorrad gesessen, außer bei mir in der Fahrschule bei ’nem Meter anfahren. Das war es dann auch schon. Und man kann sich vorstellen, wie ich etwas nervös geworden bin, bei dem Gedanken, dass ihr das mit dem Motorrad so gar nicht gefallen könnte.

Nachdem wir zuerst nur eine Runde um den Block gekurvt sind, haben wir dann am Pfingstwochenende endlich mal die Zeit, Gesundheit und (und das Wetter) gefunden, mal in Ruhe zusammen zu fahren.

Das ungewohnte Fahren zu zweit hielt dann auch zum Glück nicht ganz so lange an, so dass wir Sonntag zu meiner Family Grillen gefahren sind und Montag nach Hainburg zum Eis essen.

Für mich war es das erste Mal bei über 20°C auf dem Motorrad, auch ein sehr ungewohntes Gefühl. Aber alles in allem sehr wiederholungswürdig.

Tweetdeck mit identi.ca und Twitter

Ich hatte es ja schonmal angesprochen, das Problem mit der Microblogging-App. Das neue Tweetdeck kommt schon in die Richtung, wenn man mal aussen vorlässt, dass eine Zusammenfassung der Spalten nicht Account-übergreifend funktioniert.

Das bedeutet: Wenn ich 2 Accounts habe und will bei jedem „Stream“, „Mentions“ und „Direct Messages“ sehen, habe ich 6 Spalten offen, die dann nicht mehr nebeneinander gequetscht sind, sondern scollen.

Außerdem ist das senden von Twitter-Replies mit Identi.ca nicht möglich, in Statuzer und Gwibber geht das mit einem klitzekleinen Extra-Klick.

Stuttgart – Tanz der Vampire

Da ich letztes Jahr von meiner Freundin eine Fahrt nach Stuttgart inklusive Besuch des Musicals „Tanz der Vampire“ geschenkt bekommen habe, haben wir in unserem Mai-Urlaub die Zeit genutzt und uns nach Stuttgart begeben.

Die Anreise

Die Deutsche Bahn machte es möglich. Wochenende ist das mit dem Bus und so aber ziemlich bescheiden, daher sind wir erstmal 3 Kilometer zum Bahnhof gelaufen, und dann nach Frankfurt und von dort direkt weiter nach Stuttgart Hauptbahnhof. Ein Anruf beim Hotel, das auf der Karte etwas außerhalb lag (Golden Leaf Airport+Messe), lag auch in echt ziemlich außerhalb. Die Buchung übers Wochenende machte erstmals einen miesen Eindruck, denn auch in Stuttgart sind die Busse am Wochenende deutlich weniger als unter der Woche. Einmal die Stunde fuhr ein Bus vom ZOB Degerloch nach Plieningen.

Nach der Überlegung ein Taxi zu nehmen hatten wir dann ein kleines Kaffee entdeckt und haben mit Kaffee und Spaghettieis dann die Wartezeit überbrückt. Weise Entscheidung, wie sich später herausstellte.

Das Hotel

Die Rezeption war freundlich, das Zimmer klein. Die Kissen stellten sich am Ende als echtes Schlafhindernis heraus, man hätte fast genausogut auch ohne schlafen können. Das Bad und der Bettrahmen waren sichtlich schon älter, aber sonst war’s ganz ok. Aber 4 Sterne waren das meiner Meinung nach nicht. Und das WLAN über Swisscom ist ein schlechter Witz: 8€/Tag für reinen HTTP/HTTPS-Zugang

Samstag: Wilhelma

Nach dem Hotel dann haben wir beschlossen, uns die Wilhelma anzugucken. Hinkommen mit Bus und Bahn war weniger aufwändig als es zuerst schien, der Park war toll. Lediglich die Nachttiere fand ich einerseits extrem schlecht beschildert (man musste in ein Tropenhaus in deren Mitte sich die Nachttiere befanden) und ziemlich wenige. Der Rest war super, viele Jungtiere, was gerade bei den Affen ein nettes Schauspiel bot.

Es gab Eisbären, die sich an den Ohren leckten und ein Affenbaby. Und natürlich die Gruppe Erdmännchen bei denen einer die ganze Zeit Wache stand.

Sonntag: Musical

Das Musical war toll. Die Bühne wird vermutlich nirgends so bombastisch wie bei „König der Löwen“, aber die Show war gut, die Lieder gefielen mir besser und die Geschichte mit der Projektionsleinwand vor der Bühne, die beleuchtete Personen und Gegenstände im Hintergrund zeigt hat auch ein paar sehr gute Einsätze gehabt.

Vor dem Theater fand übrigens ein Bikertreffen statt, mit ziemlich vielen sehr hübsch umgebauten Harleys. Schick finde ich die ja immer noch, aber kaufen würde ich keine wollen.

Abfahrt

Die Heimfahrt war ähnlich entspannt wie die Hinfahrt, mit dem Unterschied, dass wir in Frankfurt auf Gleis 12 auf den Zug warteten und es keine wirklich wahrzunehmende Ansage oder Anzeige gab, die uns informiert hätte, dass der Zug auf Gleis 4 fahren würde.

Und was das mit dem Taxi angeht: 7 Kilometer vom Bahnhof nach Hause haben immerhin 13,50€ gekostet. Da fahr ich dann doch lieber Bus oder selbst.

Webseite: IN-LIVE-EVENTS & GASTRO

Anforderungen

Die Webseite der Firma IN-LIVE EVENTS lief bisher auf einem proprietären CMS der Firma Compose. Ein Umzug auf einen anderen Server ist natürlich mit der kompletten Neuentwicklung der Seite verbunden.

Die Entwicklung hatte den Schwerpunkt auf bestmöglicher Suchmaschinenfreundlichkeit. Dazu zählte das Konzept, dass jetzt einen eindeutigen Fokus auf die Hauptgeschäftszweige der Firma legt: Cocktails und Events.

Screenshot: www.in-live-events.de

Umsetzung

Dem System liegt als Plattform das Wikisystem DokuWiki zugrunde, dass sich durch eine einfache Erweiterbarkeit durch Plugins und eine geringe Größe auszeichnet. Das Design und die Struktur basieren grob auf dem 360.gs-Framework, die einzelnen Seiten sind mittels dem „WRAP-Plugin“ für Dokuwiki sehr individuell gestaltbar.

Die Wahl auf DokuWiki im Vergleich zu WordPress fiel aufgrund der Möglichkeit, einzelne Inhaltselemente zu bearbeiten. Durch die flexible Inhaltsgestaltung haben wir den goldenen Mittelweg zwischen Einheitlichkeit durch vordefinierte Elemente und Vielfältigkeit durch einfache Variation und Anordnung der Elemente erreicht.