Ubuntu auf dem Notebook reloaded

Ich habe mir die Arbeit gemacht, mein Notebook mit Jaunty komplett neu aufzusetzen. Mit verschlüsseltem LVM und darauf verschlüsseltem home-Verzeichnis.

WLAN geht, Bildschirm geht, 3D-Effekte funktionieren, Sprache usw. alles richtig.

Allerdings ist die WLAN-Verbindung extrem langsam (gewesen). Das trat auch nach dem Update auf Intrepid auf und ist die Folge einer mir nicht nachvollziehbaren Einstellung, die Jaunty weismacht, meine WLAN-Karte könne nur 1Mbit. Also in die /etc/network/interfaces ein beherztes “pre-up iwconfig wlan0 rate 54MB” und ins Terminal schnell ein “sudo iwconfig wlan0 rate 54MB” geschmissen und schon geht alles schnell.

Allerdings hatte ich da noch so ein Problem. Das verschlüsselte LVM will ja beim Starten ein Passwort. Das ist sogar ziemlich lang und dürfte auch entsprechend Sicher sein. Damit habe ich mir dann so gedacht: Prima, stellste deinen User auf Autologin. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es am LVM oder am verschlüsselten home-Verzeichnis liegt, ich vermute zweiteres.

Effekt der Geschichte mit dem Autologin: Der X-Server startet, die Maus ist auch zu sehen. Der Rest des Bildschirms bleibt aber schwarz. Ich vermute wie gesagt dass hängt damit zusammen, dass der GDM ohne das eingegebene Passwort ~/ nicht entschlüsseln kann und damit null Einstellungen lesen kann und somit der Login nicht funktioniert. Gut, da hätte man ja vor warnen können, in den Einstellungen vom GDM…

Insgesamt aber läuft das kleine Notebook rund und gut. Subjektiv trotz Vollverschlüsselung schneller als Intrepid. Das Booten ist auf jeden Fall schneller…

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11 Antworten auf Ubuntu auf dem Notebook reloaded

  1. Frank sagt:

    Auf meinem IBM T60 und auch auf dem Lenovo S10 war die Installation vom jaunty so etwas von problemlos, dass hatte ich noch nicht erlebt. Selbst meine externe UMTS-Karte wurde problemlos erkannt und eingebunden. Echt klasse!

  2. zerwas sagt:

    Warum überhaupt ein verschlüsseltes Home? Für micht macht das absolut keinen Sinn.

  3. @Frank: IBM Notebooks sind auch bekannt dafür, dass Sie mit Linux in den meisten Fällen sehr gut zusammenarbeiten. Das mit dem S10 ist auch nicht verwunderlich, wird es doch auch mit Linux angeboten.

    @Zerwas: Wieso?

  4. zerwas sagt:

    Na wozu eine doppelte Verschlüsselung? Paranoia ist gut, aber so weit würde ich auch nicht gehen ;-).

  5. Basti sagt:

    Kann ich vollkommen bestätigen. Eine verschlüsselte home in einer verschlüsselten Partition ist reine verpuffte Rechenleistung ;)

  6. Phylu sagt:

    Das mit dem Login müsste am verschlüsselten Home liegen. Dies wird nämlich durch Eingabe des Passworts im GDM entschlüsselt. Das da aber keine Meldung kommt, ist schon etwas blöd.

    Und mir langt auch ne komplette Festplattenverschlüsselung…

  7. shakal sagt:

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der “Fehler” mit dem X Server an den Intel Grafik Treibern liegt.
    Habe ich auch gehabt … versuch das Update mal:
    https://bugs.launchpad.net/bugs/252094

    Seither macht X keine Probleme mehr.

    Ps.: den Weg mit ecryptfs und LVM und ./~PRIVATE begrüße ich.

  8. shakal sagt:

    Ps.: Derzeit arbeite ich auch auf einem Lenovo, jedoch dem W500 und da ist das GSM/GPS Modul bereits integriert und auch das wurde erkannt.

  9. Frager7 sagt:

    Wozu verschlüsselst du dein Home-Verzeichnis extra, wenn du doch schon eine komplette Festplattenverschlüsselung hast?

  10. Pingback: WLAN unter Linux – campino2k - das Blog von Christian Jung über Design, Web, digitales Leben, Linux, Open Source, Fotografie und den Rest des Lebens

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