WordPress 2.5 » Meine Meinung

So, seit etwa einer Stunde läuft hier jetzt WordPress 2.5. Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass mein geliebtes „Flexible Upload“-Plugin nicht mehr seinen DIenst tut, der neuen, schicken Oberfläche erstes Opfer. Vielleicht werde ich mal das bisher viel gelobte Fluency Theme mal ausprobieren.

Tags

Die Tagverwaltung funktioniert, aber ich hatte mir mehr davon erhofft. Mehr im Sinne von Konsolidierungsfeatures, eine richtige Übersicht über alle Tags vielleicht und nicht so eine 10seitige Liste von einzelnen Wörtern. Vielleicht ist das aber auch mein Problem und außer mir benutzt niemand anderes über 100 Tags. Wenigstens gibt es eine Tagempfehlung unter dem Beitrag.

Bilder/Upload

Was den neuen Bildupload angeht, den werde ich demnächst mal angemessen untersuchen, auf den ersten Blick schauts ganz gut aus, auch wenn ich das alte Upload-Form besser fand, weil es einfacher und vor allem parallel zum Schreiben bedienbar war. « Allerdings geht es trotzdem parallel, wenn man die Dateilinks mit dem Mausrad andrückt, um ein neues Tab damit zu füllen »

Der Rest

Es wird sich zeigen, wie die neue Oberfläche in Zukunft funktioniert, die fehlenden Entwurfslinks im neuen Artikel vermisse ich momentan, und der Speed ist auch nicht so pralle wie behauptet.

Bei Problemen halte ich es wie alle anderen: Sollte euch was auffallen, was hier garantiert nicht richtig ist, bitte ab in die Kommentare damit. Danke.

Und bitte benutzt ECHTE eMail-Adressen. Ihr werdet von mir nicht vollgespammt und ich gebe keine eMail-Adressen weiter. Alles safe hier. Aber ich möchte keine „nospam@irgendwo.xyz“ oder „peter@ist.lustig“ oder ähnliches mehr sehen. Danke.

Podcasts. Wer nutzt sowas eigentlich?

Eben bin ich beim Korsti auf eine Blogparade zum Thema Podcasts gestoßen. Da bei mir grade im Hintergrund der DRadio-Podcast läuft, werde ich einfach mal die Frägelchen beantworten.

  1. Wie viele Podcasts hörst Du derzeit?
    30. Also 30 hab ich abonniert, hören kann ich immer nur einen einzelnen auf einmal. Dabei höre ich bei den meisten auch nur einzelne Folgen, die mich interessieren.
  2. Welche Themen interessieren Dich bei Deinen Podcasts?
    Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe hier von der Tagesschau bis zu Timo 2.0 alles mögliche in meinem Aggregator, Kino, Nachrichten, Technik, Musik.
  3. Welche Podcasts hörst Du besonders gerne (max. 2)?
    Timo 2.0 (wenn mal wider Folgen kommen) und die Tagesschau
  4. Wo hörst Du Deine Podcasts (zu Hause, unterwegs, im Auto, etc.)?
    Je nach Podcast unterschiedlich. Audiocasts höre ich, wenn Sie länger sind, morgens im Bus zur Arbeit/Schule, Videocasts und kurze Audios sind meistens schneller gehört als auf meinen Player geladen, daher auch zuhause.
  5. Womit hörst Du Deine Podcasts (iTunes, Flash-Player auf d. Seite, Winamp, etc.)?
    Zuhause mit Miro. Das hatte ich auch schon mal genauer vorgestellt. Unterwegs benutze ich meinen Sansa E280v2 (auf dem leider noch kein Rockbox läuft).
  6. Nimmt die Anzahl deiner Podcasts eher zu, eher ab oder bleibt sie gleich?
    Dazu kann ich nichts genaueres sagen, aber die Anzahl bleibt im großen und ganzen gleich, schließlich komme jetzt schon kaum dazu, mal wirklich alles anzuhören und gucken.
  7. Produzierst Du selber einen Podcast?
    Nein
  8. Wenn (7.) ja, seit wann und wie oft (täglich, wöchentlich, alle x Tage, etc.)?
    Geht ja nun nicht, wenn man man sich die 7. Frage anschaut…

Live CD ohne Neustart mittels VM

Trotz der Einordnung in die Kategorie Linux behaupte ich mal, ich das ganze funktioniert genausogut unter Windows. Allerdings sind bei mir sowohl Host als auch VM beides Linuxe.

Was macht man also, wenn man ein Linux, eine Live-CD (in meinem Fall das neue Knoppix mit KDE4) und keinen Bock auf Neustart und fehlenden Zugriff auf meine Programme und die laufende Musik hat?

Ich hab mir ne VM erstellt, 1GB RAM und 100MB Festplatte (was ich vermutlich nicht mal gebraucht hätte, es geht ja um das Testen von Live-CDs). Im Bootmenü fix mal eben auf CD-Boot umgestellt und fertig.

bildschirmfoto-linux-live-cd-vm-vmware-server-console.png

Schick ist KDE4 ja… Aber das Menü finde ich sehr gewöhnungbedüftig.

Windows Mobile 5 und Ubuntu/Evolution synchronisieren mit Funambol

Ganz wichtig: Diese Prozedur wurde mit Ubuntu 7.10 und einem xda Cosmo (stellvertretend für WM5-Geräte) getestet.

Fangen wir vorne an – oder „First Things First“, wie der Anglophile sagen würde. Wer Linux und absolut kein Windows hat (wir unterstellen die Nichtexistenz meiner VM (die nämlich ein USBmäßiges Problemchen hat) und meines Windows-XP/Office 2003-Firmennotebooks) hat und die Termine abgleichen will, der hat ein Problem. So ein bisschen. Auf jeden Fall mit Windows Mobile 5.

Zuerst einmal sucht man sich auf der Funambol-Seite (funambol.com) den Funambol-Server als Bundle heraus. Die vorherige Besorgung der Install- Admin- und User-Guides setze ich voraus. Wichtig ist, das Bundle zu nehmen. Damit spart man sich die Extra-Installation der Admintools und hat am Ende schon gleich ein Web-Interface.

Die nächsten Schritte sind diejenigen aus dem Install-Guide: Konsole öffnen, sh ./Funambol-blablabla.bin und immer schön „yes“ eingeben.

Wichtig wird es dann ab dem Punkt, an dem man den Server beim Systemstart gleich mithochfahren möchte (soll ja so Leute geben). Dabei sollte man sich nur insoweit an die Anleitung halten, als das man das Funambol-Skript nach /etc/init.d kopiert. Die Sache mit dem Symlink funktioniert unter Ubuntu nicht. Ein sudo update-rc.d /etc/init.d/funambol defaults schafft hier Abhilfe.
Wer es genau der Anleitung entsprechend nur auf dem Runlevel 3 starten möchte, kann das gerne tun.

Den nächsten Teil (das mit den Accounts und Mobilgeräten) guckt man sich dann wieder von den Handbüchern (in diesem Fall dem Admin-Guide) ab. Wie gesagt, der Admin-Client ist beim Bundle dabei…Kleiner Tip zur optimalen Reihenfolge:

  1. User-Account anlegen
  2. Funambol-Plugin auf den xda/MDA/VPA what-so-ever draufspielen. Ich habe das per WLAN direkt vom Cosmo aus von der Funambol-Seite heruntergeladen und installiert. Das war bei mir zwar etwas Scroll-Orgie, hat aber tadellos funktioniert.
  3. Einstellungen im MDA setzen (wenn man mit Evolution synchronisieren möchte: Kalender, Kontakte, Aufgaben)
  4. Einmal den MDA über WLAN mit dem Rechner syncen (optimalerweise hat der Server eine feste IP und ist ohne Proxy aus dem WLAN erreichbar)
  5. Im Funambol-Admin das neu aufgetauchte Mobilgerät dem User zuordnen.

Das war der spaßige Teil. Kommen wir zu Evolution.

Zuersteinmal braucht man das Tool „SyncEvolution„. Das gibts nicht in den Standard-Repositories von Ubuntu, also fügen wir die entsprechende Quelle vom Anbieter des Programms in die Quellen-Liste hinzu, laden die Paketlisten neu und installieren das entsprechende, für unser Evolution verfügbares SyncEvolution. Bei Evolution 2.12.1 (bei mir in Ubuntu Gutsy) ist dass das Paket „syncevolution-evolution-2.12„.

Da das ganze aber relativ unfortabel ist, benutzen wir ein grafisches Frontend, nämlich Genesis, das von einem User von ubuntuusers.de bereitgestellt wird. Einfach die Version 0.2.1 (derzeit aktuell) runterladen, irgendwohin entpacken und das Skript „genesis.py“, falls nötig, ausführbar machen.
Die Konfiguration von Genesis an sich sollte kein Problem darstellen, klicken auf das Trayicon synchronisiert, rechte Maustaste drauf bringt das Menü. Neuen Server anlegen, die Daten vom eigenen Server reinhacken, Einstellungen auswählen und fertig.

Etwas ausführlicher als in Genesis kann man die Einstellungen übrigens im Verzeichnis ~/.sync4j finden und mit einem Texteditor seiner Wahl bearbeiten.

Am besten noch einen Link unter System » Einstellungen » Sitzungen anlegen und fertig.

Zu guter Letzt

  • Wer Windows Mobile 2003 und älter einsetzt, der synchronisiert mittels Multisync und SynCE problemlos zwischen Evolution und dem Mobilgerät.
  • Wer Windows Mobile 6 einsetzt ist selbst schuld und muss warten, bis Funambol eine Sync-Applikation für WM6 rausbringt.
  • Wer Fragen und Anmerkungen hat, darf kommentieren oder mir eine eMail schreiben.

Es wird heiss.

Momentan bin ich bzw. sind wir noch am Sachen zusammensuchen, nach meiner Abschlussprüfung will ich richtig loslegen. Das Projekt „SUA“ wird vermutlich Mitte bis Ende Mai starten. Wir wollen ja genug für euch haben.

Macht euch auf einen ganz besonderen Marathon gefasst.

Fummp

Fummp, das etwa war das Geräusch. Der eine oder andere kennt es bestimmt, wenn unter Spannung stehende Boxen, gerade wenn sie einen Ton herausbringen wollen, einfach unterbrochen werden. Durch duckmäuserische Sicherungen, die nur darauf warten, endlich mal nach oben hüpfen zu dürfen.

Ich hatte damit gerechnet, es inständig gehofft, insgeheim gefleht, es möge doch durch einen Zufall, wie er drei- oder viermal im Jahr hier eintritt, das ganze Haus sich abrupt der Stromversorgung entsagt haben, vielleicht auch wie bereits einmal das ganze Dorf. Allein der Lichtschein von oberhalb der Treppe ließ mich vermuten, dass ich Unrecht und vergebens gehofft und gefleht hatte. Dunkel war es nur im Keller.

Die nächste Vermutung musste her. Das Netzteil, meinem gerade startenden Computer schon einmal aufgrund häßlicher Gerüche und magelndem Stromerguss transplantiert. Es hatte damals beim Eingriff schon leicht gerochen. Die nasale Untersuchung jedoch – ergab nichts. Kein Geruch, nicht die leiseste Duftnote nach Verbranntem ging von ihm aus und doch roch es beinahe Übel erregend nach der einen oder anderen Art des Schmorens, wie sie bisher kein elektronisches Gerät in meiner Nähe jemals absonderte.

Der Übeltäter war, als ich meiner Nase folgte, schnell ausgemacht, obwohl ich mich beinahe zwingen musste, ihm näher zu treten. Der Gestank des Versorgungsgerätes war kaum auszuhalten, die Entfernung selbigens von seinem Platz kaum weniger anstrengend.

Und obschon ich zwei vertraute Gesellen fand, die den Platz der drei nun nicht mehr versorgten einnahmen, so ist die Musik in meinen Ohren nur noch halb so farbig, der Klang der Stimmen nicht annähernd so klar, wie einst. Ein Mond wird vermutlich vergehen müssen, ehe ich die Frische der Musik, die Farben der Stimmen, die Klänge eines weltweiten Netzes voller Bewegung und Laute wieder genießen kann.

Aber wenigstens kann ich die Boxen unfrei verschicken und solange habe ich an den alten Boxen wenigstens einen Kopfhöreranschluss. Trotzdem Mist.