Bluetooth unter Linux

Ich weiss, ich bin spät dran, mit Bluetooth und so. Und ich hab ja auch immer noch 8.04 installiert. Aber da O2 sein Bonusprogramm schließt, habe ich mir für mein vorhandes Restguthaben einen kleinen USB-Bluetooth-Adapter bestellt. Und nachdem ich die Bluetooth-Sachen, die ich einst deinstalliert hatte, wieder re-installiert habe, war ich erstaunt wie verdammt schnell und einfach das funktioniert, mit dem GNOME und dem Bluetooth und so.

Jetzt kann ich von meinem WM5-Gerät also endlich die Bilder auch an meinen Rechner zuhause schicken. Und für den Kalender- und Kontakte-Sync wird sich da bestimmt auch die eine oder andere neue Möglichkeit ergeben. Mal sehen.

Und ich habe schon mit der Desktop-CD von 8.10 herumgespielt und am Notebook festgestellt, dass die 3D-Effekte jetzt auch endlich mit meiner X200M funktionieren. Flüssig! Jedenfalls das, was ich bisher gesehen habe.

Virtuelle Desktops

Frank Helmschrott fragt nach der Benutzung von virtuellen Desktops/Spaces, nach dem ob und wie. Boris Stumpf hat schon darauf geantwortet, wie er das unter Linux handhabt, und wie er das bei dem großen Bunten OS aus dem sonnigen Redmond vermisst.

Bei mir sieht das eigentlich ähnlich aus wie bei Boris, ich benutze die Desktops als thematische Trennung. Browsen, Mailen, Videos, Bildbearbeitung, ist die meistgenutze Sortierung bei mir. Manchmal ist das auch ein bisschen anders, je nachdem, was ich gerade mache, aber so kann ich einen groben Überblick behalten.

Und es gibt es wirklich, dass man an einem Windows-System sitzt und versucht mit Alt+Strg+Pfeiltaste auf den anderen Desktop zu wechseln. Oder dass man versucht, mit Alt+F2 einen Launcher zu öffnen.

Technik vs. Recht: Radiotatort

Ich mag ja Hörspiele und auch Krimis, und und auch ÖR-Fernsehen ist oft weniger schlecht, als behauptet. Und Tatort mag ich ja auch. Also fand ich die Sache mit dem Radiotatort echt super. Folge runterladen, auf den MP3-Player schieben und morgens im Bus hören.

Ich frage mich, was soll das? Und hat euch noch keiner erklärt, dass es aus technischen Gründen nicht möglich ist, den Download des Hörspiels zu verhindern? „Technik vs. Recht: Radiotatort“ weiterlesen

Webtechnologie auf dem Desktop – Die Zukunft mit Gnome3

Noch ist GNOME 3 ja weit weg, doch erste „Schlagzeilen“ macht das Projekt schon: bei roitberg.net habe ich einen Screenshot von einem Gnome-Theme auf Basis der GTK-CSS-Engine gesehen gefunden. Den Blogeintrag und den Screenshot gibt’s beim GNOME Theming-Blog.

Zusammen mit der Tatsache, das GNOME auch heute schon der erste (und soweit ich weiss, bislang auch der einzige) Desktop ist, der Icons im SVG-Format benutzen kann. Das wird noch ganz groß.

Was ein Glück…

Gestern, als ich nach Hause kam, war ich angenehm überrascht: Die frisch portierte Rufnummer war bereits von 1&1 in der Fritzbox eingetragen. Schnell die Wählregeln wieder geändert, dass sie wieder passten, dann die Rufnummernmitsendungen wieder deaktiviert und fix geschaut, was sich sonst noch so ergeben hat im DSL-Land.

Und man höre und staune: Trotz komischer Briefe scheint meine Verbindung stabil genug für ca. 6000Kbit/s zu sein. Jedenfalls sagte die Fritz!Box gestern was von 5700 und nach neuerlichem Connect von 4900 Kbit/s.

Sollte es so bleiben und nicht weniger werden, für mich ein akzeptables Maß. Und das mit dem Telefon funktioniert auch, sieht also aus, als wäre alles ok. Hoffen wir, dass das so bleibt.

Design mit Linux am praktischen Beispiel

Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten und die Erwartungshaltung ins unermessliche steigern, aber ich möchte es mir nach dem aktuellen Stand der Dinge nicht nehmen lassen, mal eine kleine Vorschau auf das neue Theme zu geben.

Das neue Theme wird nicht ganz so grell, eher mit einem stumpferen Blau. Darüber hinaus wird es mit dem 960 Grid System realisiert, was mir nicht alles, aber einiges an Arbeit abgenommen hat, so dass ich mich auf die eigentliche Aufgabe, die  ich mir gestellt hatte, konzentrieren konnte: Das Design und das Layout.

Das neue Theme wird breiter als bisher, ausserdem werde ich einige neue Sachen einbauen und die Navigation in den Seiten etwas überarbeiten.

Derzeit ist noch Arbeit zu tun, weshalb ich das Theme momentan nicht online stellen möchte:

  • Die Kommentar-Funktion wird überarbeitet, ich werde nicht mehr auf die Standard-Comments-Templates zurückgreifen, außerdem werden Kommentare und Trackbacks getrennt.
  • Der Header in dem aktuellen Zustand ist nur ein Draft, da muss noch was besseres her.
  • Die Darstellung der Seiten („Static Pages“) muss im Theme noch überarbeitet werden, da die Metabox von den Postings ziemlich blöde darin aussieht.
  • Der Footer ist zwar nett, aber noch nicht in einem Stadium, in dem ich ihn als fertig ansehen würde. Da fehlt noch ein würdiger Abschluss

Alles in allem liegt eine Menge Arbeit schon hinter mir, aber die eigentliche Feinarbeit liegt noch vor mir. Besonders im Bereich „Kommentare“ werde ich noch so einiges zu beissen haben, fürchte ich.

Um nochmal kurz auf den Titel zurückzukommen: Die verwendeten Tools hierbei waren bis jetzt: Geany, Inkscape, Firefox mit Firebug und das 960 Grid System (welches reset.css benutzt). Und das alles unter Linux. (Abgesehen von dem IE7-Check auf einem Windows-Rechner)

OpenMicroBlogging

Wie Markus Heurung bei MBC09 angekündigt hatte, fand gestern eine Jabber-Konferenz zum Thema OpenMicroBlogging (OMB) statt. Zwar konnte ich nicht teilnehmen, jemand hat sich allerdings bereit erklärt, das serverseitige Logging einzuschalten. Daher gibt es (außer der Agenda) einen „Mittschnitt“ der Sitzung.

Prinzipiell ist das Thema laconi.ca sehr spannend, allerdings gibt es wohl noch die eine oder andere Schwachstelle, die einen Einsatz für Lischen Müller unmöglich bis unpraktikabel machen. Chris und Oliver, die beiden Jungs von F!XMBR berichten in der Kategorie „lallus“ davon, wie spannend, aber auch wie anstrengend der Wirkbetrieb eines Laconi.ca-Servers sein kann. Interessant – und ein wohl wirkliches Argument gegen eine Servereinrichtung für einen Wirkbetrieb bei beschränkten Ressourcen findet man im Artikel „Was Laconica mit 18.446.744.073.709.551.615 Reiskörnern gemein hat„.

Allerdings steckt die Entwicklung auch noch in den Kinderschuhen, bisher ist Laconi.ca hauptsächlich ein One-Man-Ding. Aber das ganze wird uns noch eine Weile begleiten, da bin ich sicher.

Wasser predigen und Wein saufen – Freiheit wird mit DRM geschützt

Die Maxi „Freiheit“ von Curse bei Musicload. Irgendwie ist das zynisch. Und die CD ist wahrscheinlich kopiergeschützt. Manche lernen’s nie.

Lieber Curse,

Freiheit heißt für mich, dass ich Dinge, die ich kaufe, solange benutzen kann, wie ich will. Benutzen, wie ich will. Denn DRM beschränkt meine Freiheit, mit den von mir gekauften Dingen umzugehen, wie ich es gedenke.

Das große Wort ist für dich also auch nur ein Wort. Schade.