Amazon Silk Browser auf dem Kindle Fire

oder: wie Amazon den Webverkehr von Tablets mitlauschen will

http://www.youtube.com/watch?v=_u7F_56WhHk&feature=player_embedded

Amazon bietet bei seinem neuen Tablet „Kindle Fire“ einen neuen „revolutionären“ Browser an. Warum ich das so betone? Weil die Idee, den ganzen HMTL/CSS/JS-Kram ausgelagert vorzuberechnen und zu optimieren nicht neu ist.

Opera Mini macht das in Extremform indem es aus Webseiten Bilder mit Imagemap macht (quasi), Opera Desktop kann einen „Turbo-Modus“ einschalten, wenn Bandbreite knapp ist um Bilder und JS/CSS komprimiert über Server in Osteuropa zu laden. Mobilfunkanbieter machen das ganze auch per Default, um den Handysurfern ein besseres und schnelleres Erlebnis zu bieten.

Insgesamt ist das ganze zwar praktisch, aber auf Dauer, wenn das ganze Standard und nicht abschaltbar ist, finde ich das eher bedenklich, wenn alle meine Daten zwanghaft durch einen Proxy geleitet werden.

Bei all dieser zwanghaften Datenspeicherung in dem ja ach so rechtsfreien Raum muss jetzt auch noch Amazon mein normales Surfverhalten außerhalb der Amazonseite mitschnüffeln?

Nein Danke!

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Update: Sorry, habe in meiner Eurphorie mit der WebOS-App zu früh „veröffentlichen“ gedrückt.

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