E-Book-Reader, mal wieder

Ein Bekannter von mir hat sich damals einen der ersten OYOs gekauft. Nun ist es so, dass Thalia auf Adobe Digital Editions setzt, eines der etablierten DRM-Systeme beim „Schutz“ von E-Books. Um das zu Nutzen braucht man eine Adobe-ID. Das hat >2 Jahre lang gut funktioniert. Bis der OYO kaputt gegangen ist.

Er hat sich dann einen der neueren Generation gekauft. Und wollte sich da anmelden. Ging nicht. Er muss sich die Bücher, wenn er sie nochmal lesen will, nochmal kaufen. Zu einem vollen Preis. Sagt Adobe. Und irgendwann habe ich resigniert, von E-Book-Readern abzuraten. Magengeschwüre und Co. kann man sich auch mit wichtigeren Dingen holen.

Wenn dein DRM also spinnt, ist das mieser, als wenn dein Haus mit einer Bibliothek abfackelt. Die ist in der Regel ja versichert…

Das sorgt dafür, dass für mich die einzig mögliche Alternative ein Kindle wäre. Klar, da gibts auch DRM. Aber auch Calibre und das eine oder andere Plugin dafür… Das ist für mich auch keine befriedigende Lösung, das wäre dann eher so ein Notbehelf. Aber so dringend nötig habe ich das noch nicht, außer natürlich jemand möchte mir so ein Gerät schenken. Dafür würde ich es nehmen. Bücher damit kaufen momentan eher nicht. Ich mag dieses „Wir verkaufen’s vermieten’s gerade mal nen Euro unter der Papierversion“ echt nicht. Allerdings bietet Amazon auch oftmals E-Books kostenlos an, da ist nicht immer nur Schrott dabei.