Link-Ecke #9

Schweizer Steuerzahlerbund ätzt gegen Schäuble

Der Schweizer Bund der Steuerzahler fordert mehr Transparenz bei den Konten deutscher Politiker. Der Chef der Organisation sagte dem Newsportal “20 Minuten”, man solle unbedingt schauen, wie sauber Schäuble und Co. sind. Er warf der Bundesregierung zudem vor, ihre Bürger zu kriminalisieren.

Auch wenn ich zur Schweiz wegen DJ Bobo immer noch ein gespaltenes Verhältnis habe, das ist mal ein hübscher Kommentar aus der Alpengemeinde.

My email contacts list is not a social graph

My email contacts list is not a social graph. It is not a group of people I have chosen to follow, [...]

Mediengestaltung im Umbruch

Die Welt der vernetzten elektronischen Geräte und Plattformen befindet sich in einer aufregenden Phase des Umbruchs und der Neu(er)findung. Während wir die letzten Jahre damit verbracht haben, alle möglichen Computertätigkeiten, für die wir vormals individuelle Programme benutzten, in den Browser und immer mehr Daten von der eigenen Festplatte in die Wolke zu verlagern, startete an anderer Stelle, nämlich auf den i- und Android-Phones, der Krieg um den prominentesten Icon-Platz auf dem Tatschbildschirm der Aufmerksamkeitslieferanten. Apps sind die neuen Bookmarks.

Allerdings glaube ich den letzten Satz des Artikels nicht. Also den mit dem “auf’s iPad müssen”. Das ist vermutlich schon vorher rum.

Paul im Puff

Ich habe nichts gegen Puffs. Also nicht aus ideologischen Gründen. In Coupling heißt es, Stripbars seien der Albtraum eines Mannes, „Porno der dich ansieht“. Der Autor von Coupling ist der einzige Mensch, der mich versteht. Zum ersten Mal heute spüre ich meinen Schwanz nicht.

Ich mag ja Maltes Texte sehr gerne. Sollte er ein Buch über Paul rausbringen, ich glaube ich würde es kaufen. Weil ich will, dass er mehr davon schreibt.

Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland

Deutschland fehlt der öffentliche Diskurs, die angemessene Gesetzgebung und eine entsprechende Mentalität, um mit den Veränderungen durch das Internet zurechtzukommen. Ergebnis: Ein Umgang mit dem Internet von Seiten der Regierung und der Wirtschaft, der uns mittel- bis langfristig auf globaler Ebene in ein Entwicklungsland verändern wird.

Eine Vermutung die ich auch schon hatte. Teil 1, Teil 2, Teil 3

 

Was mir bei Google grade gar nicht Buzzt

Was bei Google Buzz alles stinkt und welche Schwächen Buzz in anderen Google-Produkten aufzeigt.

Klar, Google weiss einiges über jeden von uns und sie machen daraus auch kein Geheimnis. Das ist zwar unangenehm, aber nicht immer ganz so problematisch, solange Google die Infos für sich behält.

Wenn allerdings ein “Social Network” anfängt, seine Fühler in meine Mails und meine Lesegewohnheiten einzumischen, mit Empfehlungen und “Buzz”-Empfehlungen, dann habe ich damit ein Problem. Denn Buzz hat dafür gesorgt, dass diverse Personen auf meinen Reader-Follower-Listen gelandet sind, die ich dort nicht haben wollte. Normalerweise gehen meine Share-Items nur über Identi.ca/Twitter raus und dadurch auch zeitverzögert. Wenn die Leute mittels Buzz und dem Reader direkt angekoppelt sind, dann habe ich eine Echtzeitverfolgung, die mir persönlich schon ganz schön aufstößt. Und das nur, weil diese Personen in meinem Mailfile existieren.

Dazu kommen, nach dem ersten kurzen Test mit den Kollegen, auch ein paar Fehler, die teilweise besorgniserregend sind:

1. Die Picasa-Unsicherheiten

Zwei der Kollegen haben Bilder aus “unlisted”-Picasa-Alben gepostet. Interessant war, dass bei beiden jeweils ein Link zum gesamten Album vorhanden war bei dem man dann auch das ganze Album ansehen konnte.

Sorry, aber sowas erwarte ich bei StudiVZ oder WKW, aber nicht bei Google. Das ist ein absolutes No-Go und nicht akzeptabel. Warum kann man keine Authkeys für einzelne Bilder vergeben oder nicht wenigstens den Link zum Album weglassen?

2. Die Unblockbaren

Warum kann ich meine Follower nicht blocken? Ich habe nach ner Stunde Buzz schon den ersten Spam in meiner Timeline gefunden. Und nicht nur dass, ich bekomme, wie schon erwähnt, alle möglichen Leute aus meinem Mailfile als Follower angehängt.

Was ich erstens ja nicht unbedingt will und zweitens auch nicht verhindern oder rückgängig machen kann. Was bei Twitter und Identi.ca ja ganz gut funktioniert, auch bei WKW, um nur mal die “größeren” Netzwerke, ich ich von innen kenne, zu bemühen.

Noch schlimmer ist dabei, dass diese User gleichzeitig auch zu anderen Diensten, bei denen Informationen teile, wie z.B. beim Google Reader geschickt werden.

***

Vielleicht ist das dem einen oder anderen egal, mir ist es nicht. Und darüber hinaus ist es bei Buzz ohne Probleme möglich, längere Artikel einzustellen, was bei Twitter und Co. nicht passiert, was dazu führt, dass man kreativ werden muss. Kreativität entsteht aus Einschränkungen und Restriktionen.

Außerdem ist das ganze Buzz-Mail-Verhalten ziemlich nervend, auch wenn man das halbwegs komfortabel wegfiltern könnte. Man muss es selbst tun. Und das finde ich nicht angemessen, wenn mir der Dienst einfach mal eben so untergeschoben bekommt.

 

Link-Ecke #8

Keine Halterhaftung für Internetzugänge

Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke führt zu zivilrechtlichem Ärger. Die Rechteinhaber lassen Tauschbörsen überwachen. Sie mahnen ab und verlangen Schadensersatz. Ihre Schreiben sind regelmäßig an den Anschlussinhaber gerichtet, obgleich damit natürlich keineswegs feststeht, dass der Anschlussinhaber auch tatsächlich selbst in der Tauschbörse war. (lawblog.de)

BRAIN FREEZE

Eiswürfel in Form von… GEHIRNEN!!! (via Nerdcore)

Unfailbar?

Kai Müller vom Stylespion nimm die neue Seite “Bewegungsmelder” von JvM auseinander. Mit Recht.

Die Piratenpartei und der Rechtsbruch

Die Piratenpartei hat die aktuell diskutierten Steuerdaten aus der Schweiz in einer Pressemitteilung thematisiert. Die Frage selbst interessiert mich nicht besonders – ob Kapitalgewinn vom Staat für die Interessen einer Gruppe eingesetzt wird oder direkt bei dieser Gruppe verbleibt ist für mich eher eine Frage der Ästhetik als politisch relevant. Die Antwort zum Thema finde ich jedoch in der Beschäftigung mit der Piratenpartei interessant. (via lallus.net)

Googles großer Fehler

Immer wenn man den Namen “Google” erwähnt, schwirrt der Begriff “Datenkrake” in den meisten Köpfen. Wenn ich mir das mal genauer anschaue, ist der größte Fehler, den Google gemacht hat: Transparenz.

und weiter:

Vergleicht man das mal mit einem anderen großen deutschen Webmailer GMX, bekommt man da schon etwas mehr Panik

Den Rest lest ihr dann bei Martin Thielecke.

Einen deutschen Bogen spannen – Kleine Anekdoten aus öffentlichen Diskursen

Morgen beginnt die Berlinale. Der neue Film von Roman Polanski wird gezeigt, die Darsteller werden da sein. Nur Polanski nicht. Der sitzt mit Fußfessel in seinem Schweizer Anwesen, weil er vor rund 30 Jahren eine 13-Jährige mit Drogen und Alkohol gefügig machte, sie stundenlang missbrauchte, das darauffolgende Verfahren als unzulässig erklärt wurde, Polanski aus den USA flüchtete und vor einiger Zeit entschieden wurde, das Verfahren neu aufzurollen.

 

Link-Ecke #7

Tja, im Jahresendstress lässt sich so manches nicht wirklich aufrechterhalten. Eigentlich sollte die Link-Ecke alle Woche erscheinen, nach der Pause starten wir dann mit der Ausgabe 7 ins neue Jahr.

Banshee und die verteilte Musikdatenbank

Der Umstieg von Pidgin auf Empathy? Das war bisher für die meisten eher Fluch statt Segen. Doch nun zeigt sich das vielfach angekündigte Potential in der libtelepathy. In Verbindung mit dem XMPP-Protokoll wird der Musikaustausch nun zum Kinderspiel.

Die Schizophrenie der Zahlschranke

Der Paid Content des Springer-Verlages ist über Google umsonst zu bekommen – und das ist vom Verlag gewollt. Trotzdem könnten bald alle im Netz zahlen.

Springer (vs.|&) Google: Mit Cloaking zum Erfolg?

Seit gestern ist ein Großteil der Inhalte des Hamburger Abendblattes im Internet nur noch kostenpflichtig erhältlich. Auch wenn der – laut Stefan Niggemeier für Mitarbeiter und Leser gleichermaßen überraschende – Schritt des Springer-Blattes für das Netz auf den ersten Blick keinen sonderlich großer Verlust bedeuten dürfte, ist er doch mit einer klaren Ansage verbunden: Bei Hamburgs größtem Lokalblatt ist’s vorbei mit kostenlos.

26C3: Wikipedia – Wegen Irrelevanz gelöscht

Ein brachialer Löschaktionismus, ein rüder Umgang mit Neuankömmlingen, ja gar der Stallgeruch einer Art Loge – betrachtet man beispielsweise die technische und intellektuelle Abgrenzung gegenüber Novizen – brachten der Wikipedia in den letzten Jahren einen stagnierenden Nachwuchs, sowie einen schlechten Leumund ein.

Thunderbird und die Sache mit der Schriftgröße

Im Thunderbird ist es kein Problem die Schriftgröße der Nachricht einzustellen (Strg + / Strg -). Davon unabhängig lässt sich die Schriftgröße der Mailanzeige und der Ordnerstruktur nicht ohne weiteres ändern.

 

Link-Ecke #6

Link Ecke

Deutsches Recht gilt auch für Rechtsanwälte

Die Piratenpartei hat einen “offenen Brief” verfasst, der provoziert. Wertvoll.

Medienkompetenz, Quellenkritik oder Wie man einen Wikipedia-Artikel… liest

Warum Til Schweiger für mich ganz unten auf der Liste der tollen Menschen steht

Man hätte Til Schweiger auch ins Familienministerium setzen können. Sperren für unliebsame Filmkritiker kann er ja schon. Aber das sieht den Menschen ähnlich, die damals den Brief für den Erhalt des Urheberrechts und Verschärfung von Strafen für Verletzer ebendieses unterschrieben haben. Wer mit Kritik nicht umgehen kann, sollte am besten auch nichts tun. Schon gar nicht öffentlich.

Informationen zur Hardware gehören nicht in die Forensignatur

Bei Recherchen zu Computerproblemen stolpert man über kurz oder lang immer wieder über Internet-Foren, in denen sich die Benutzer über ihre Schwierigkeiten unterhalten. Oft sind diese Threads eine wertvolle Informationsquelle, denn es ist extrem unwahrscheinlich, dass man mit seinem Problem völlig alleine ist.

Lady Gaga, als Sie noch nicht Lady Gaga war

Admartinator (genau, der mit dem toten Internet) hat’s mir geschickt. Irgendwie. Sehr nett.

 

Link-Ecke #5

Link Ecke

Ich habe das Logo für die Link-Ecke mal ein bisschen kleiner gemacht. Anschließend: Die Link-Tipps der Woche. Gesammelt von Montag bis Freitag.

Kunden aus der Hölle

Clients From Hell nennt sich sich das Tumblelog, dass Geschichten zum Lachen, zum Kopfschütteln und zum so-lange-den-Kopf-auf-den-Tisch-hauen-bis-Blut-spritzt sammelt. Schwerpunkt dabei: “Webdesigner” im allgemeinen. Und ja, ich kenne solche auch.

WTF-burg

Die Stadt Augsburg antwortet mit Abmahnungen auf höfliche Anfragen: 1900€ Abmahnrechnung für die Registrierung der Domain -wtf-burgr.de hält die Stadt -WTF–burg für okay. Kommentare bei Caschy weisen den Weg zur ePetition für Kostenfreiheit bei fristgerechter Entfernung des Abmahngrundes.

Urheberrecht: Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co

Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?

Sehr lesenswerter Artikel bei Netzpolitik, “geklaut” mittels CC-BY-ND-Lizenz bei iRights.info.

Kulturstaatsminister: “Es gibt kein Recht auf Privatkopie”

Und wieder die CDU, die das Internet und die kommende Generation zum gößten Teil immer weiter verliert. Ganz übel das.

Das ZDF feuert Brender wegen der CDU

Die Unionsmehrheit im ZDF-Verwaltungsrat hat sich durchgesetzt: Der Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender wird nicht verlängert. Damit ist der Journalist zum Opfer einer parteipolitischen Machtdemonstration geworden.

Reaktionen wie diese http://twitpic.com/r6d03 sind nur berechtigt. Aber die Terrorgruppe hat’s damals schon gewusst unter dem Inkognitonamen “Dog Summer” im Jahr 2004 eine Single mit dem Namen “Bananenrepublik” veröffentlicht. Der Spiegel hat übrigens direkt mitausgeholt und einen Artikel mit der Überschrift: “Deutschland ist jetzt Berlusconi-Land” veröffentlicht.

Der Zustand unserer Demokratie am Beispiel Wikileaks

Wikileaks – immer häufiger stolpern nicht nur Netizens über das Projekt, welches sich auf der Fahne geschrieben hat, geheime Veröffentlichungen und Analysen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In den letzten Monaten hat Wikileaks immer häufiger den Weg in die etablierten Medien gefunden. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr erfreulich, auf der anderen Seite jedoch sagt der Erfolg Wikileaks verdammt viel über den Zustand unserer Demokratie aus. Eigentlich sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.

Chris von F!XMBR schreibt über Wikileaks, über das es auch schon im August eine (sehr hörenswerte) Folge ChaosRadio gab.

 

Link-Ecke #4

Link-Ecke

Piratenparteitag Hessen

Michael Miller hat einen sehr schönen Rückblick zum Landesparteig der hessischen Piratenpartei geschrieben: Piraten auf dem Seeweg nach Demokratia

Einstiege in Google Wave

Das “Webkompetenz”-Blog hat einen sehr lesenswerten Artikel zum Einstieg in Google Wave verfasst. (via Netzwertig). Außerdem gibts noch den “complete Guide” und bei Webworker Daily 6 Tips zum Benutzen von Google Wave beim ersten Projekt. Trotzdem finde ich das ganze bisher eher unspektakulär.

Mein Hirn explodiert

Der Spiegel hat einen interessanten Artikel über Informationsverarbeitung und die Grenzen des Verstands. Sehr netter Artikel.

Internet Explorer 9 – Microsoft gewährt erste Einblicke

BeimWebstandard-Blog gibt es Neuigkeiten rund um den Internet Explorer 9. Sehr schön, was da alles geplant ist. Leider macht dem Enthusiasmus das Wissen um Support für den IE6 bis 2014 den gar aus.

Googles Betriebssystem Chrome OS

Google stellt ChromeOS vor und alle so: “Yeaahh”. Ich nicht. Sorry. Aber kompletter Verzicht auf lokalen Speicher? Wozu nehmt ihr denn euer Notebook? Bei mir spielt das Ding auch Filme und Musik. Viel Spass mit dem ChromeOS, aber “in the Cloud” halte ich für einen ziemlich bescheidenen Ansatz.

 

Link-Ecke #3

Link-Ecke

Wikipedia: Die große Relevanz-Diskussion

Gestern Abend lud der Verein Wikimedia Deutschland in seine Geschäftsräume zur Diskussion. Es sollte um die in den letzten Tagen nach einigen umstrittenen Artikellöschungen hochgekochte Frage gehen, was in die Wikipedia gehört und was nicht. Dazu saßen auf dem Podium die beiden Wikipedianer Leon Weber und Martin Zeise sowie die Blogger Johnny Haeusler und Pavel Mayer.

Netzpolitik.org berichtet über die Relevanz-Diskussion bei Wikimedia. Fefe hat da noch ein paar zusätzliche Einblicke und ich muss sagen, wenn das alles so stimmt, ist das wirklich traurig. Auf Spreeblick schreibt der oben schon genannte Johnny seine Eindrücke auch noch mal nieder.

Trieb VZnet einen jungen Mann in den Selbstmord?

Eine mehr als traurige Geschichte. Wenn aber der Bericht des Spiegels in seiner neuen Ausgabe stimmt, muss die Frage gestellt werden, ob VZnet, das Unternehmen hinter schülerVZ, studiVZ und meinVZ, einen jungen Mann mit vielleicht falschen Verdächtigungen in den Selbstmord getrieben hat.

Das Familienministerium betreibt weiterführende Zensur und spielt Moralapostel

Das Ministerium für Familie, das die Internetsperren schon so vehement durchsetzen wollte (in Gestalt von Frau von der Leyen), hat jetzt verfügt, dass das neue Rammstein-Album “Liebe ist für alle da” auf den Index wandert. Man beachte folgendes Zitat:

Im Einzelnen wurde der Track “Ich Tu Dir Weh” sowie ein Artwork-Foto, das Gitarrist Richard Kruspe mit einer auf seinen Knien liegenden Frau darstellt, moniert: dies seien jugendgefährdete Darstellungen von S/M-Praktiken. Außerdem befanden die Medienwächter, dass der Titel “Pussy” zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr in Zeiten von Aids animiere.

(Auch wenn ich das Lied nicht gelungen finde, kann hier maximal das Video gemeint sein. Und das befindet sich meines Wissens nicht auf dem Album). Dabei frage ich mich, warum dann Pornos, in denen Frauen auch ins Gesicht gespritzt bekommen, dann “nur” ab 18-FSKisiert werden und nicht auf dem Index landen.

40 shades of blue

Google hat Unterschieden zwischen Klickraten bei Links in 40 verschiedenen Blautönen untersucht. Darauf muss man erstmal kommen (via Isotopp)

Wenn Farben weniger werden

Six Revisions über die Tatsache, dass sich immer mehr Firmen einen bestimmten Farbton markenrechtlich sichern. Bekanntester Fall hierzulande und in Übersee ist dafür T-Mobile.

Indizierung = Marketing

Ein bisschen zu viel Sex, prompt landet Rammstein mit dem neuen Album auf dem Index. Was für ein tolles Gratis-Marketing – da werden andere Künstler natürlich neidisch. SPIEGEL ONLINE belauschte ein Skandalgespräch mit Florian Silbereisen und Ursula von der Leyen, bei dem kein Tabu ungebrochen blieb.

Ich hätte fast gelacht. Fast. Weil man über Tatsachen ja nicht lachen soll. Aber der Artikel beschreibt die Folgen einer Indizierung sehr gut: Gratis-Marketing.

 

Link-Ecke #2

Link-Ecke

Die zweite Ausgabe mit viel Büro, Linux und Internetusability. Außerdem gibt ein Datenschutz-Spezial.

 

Link-Ecke #1

Link-Ecke

Die Link-Ecke wird ein hoffentlich wöchentlich erscheinender Artikelzyklus, der sich im Laufe der Woche füllt und Freitags oder Samstags veröffentlicht wird.

  • Bundestagger
    Der BundesTagger macht die Plenarprotokolle des Bundestages zugänglicher. Man kann Textabschnitte mit Anmerkungen versehen und Parlamentsreden taggen.
  • Ubuntu Karmic Koala 9.10 aus meiner Sicht
    Christoph Langner schreibt über das neue Release von Ubuntu Karmic Koala, welches am 29. Oktober freigegeben werden soll.
  • Tux im Einzelhandel
    Wo man Linux so überall findet berichtet Windows vs. Linux (auch die Kommentare lesen, da findet man auch Hinweise auf z.B. das Sprottenblog, das über Einwegrecycle-Automaten berichtet)
  • Wikipedia richtet sich zugrunde
    Die Wikipedia stellt – zumindest einige der Administratoren – stellen sich quer, wenn es um Relevanz von extrem bekannten Blogs und/oder Organisation handelt. Klicken, lesen, lachen (oder kopfschütteln).
  • Endlich – König von Deutschland
    “Wir, die FDP, mit mir als Vorsitzenden, sind die Partei der Mitte und werden bald die einzige Volkspartei der Bundesrepublik Deutschland sein. Endlich haben die Menschen begriffen, dass nur die FDP die Lösung für unsere Probleme bereit hält. Natürlich gab es auch die eine oder andere Kritik, aber was wissen diese hirnverbrannten Schmierfinken der Presse schon? Ich kenne als einziger die Lösung auf alle Fragen, die unser Land beschäftigt. Ich bin König von Deutschland.”
  • Regividerm
    Nachdem die Reaktionen auf den ARD-Beitrag über die “Wundersalbe” so gemischt waren, tauchte an mehreren Stellen das Rezept auf. Unter anderem fand man auch die Rezeptur im Patentantrag.
 
 
 
 

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Hier schreibt Christian Jung über Webdesign, Web 2.0, Internetrechtsprechung, Linux, Fotografie.

Dazu kommen bunt gemischte Texte und was ihm sonst noch so in den Sinn kommt.

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