Photoshop: Unbenutzbarer Dreck

Ich neulich das Vergnügen, mit Photoshop arbeiten zu “dürfen”. Aus Usability-Sicht ist Photoshop nach zig Jahren in der Entwicklung immer noch Dreck.

Aktion Photoshop GIMP/Inkscape/etc.
Panning Gedrückte Leertaste, Maus-Dragging Maus-Dragging mit gedrücktem Mausrad
Zoom Strg + / Strg - Strg + Mausrad (Standard)
Werkzeugspitze ändern nur über Menü Strg+Shift+Mausrad (GIMP)

Keines der oben genannten UI-Features würde eine bestehende Funktion überschreiben, soweit ich das feststellen konnte: Die Keys/Combos sind nicht belegt. Und wäre das in vielen anderen Programmen kein Standardverhalten (und ich rede hier nicht nur von GIMP/Inkscape), sondern auch von Word, OpenOffice.org, Firefox und sogar dem Internetexplorer, die zumindest die beiden erstgenannten Funktionen in der Liste oben genau so anbieten.

Ich würde ja fast behaupten, dass das auf dem Mac anders aussieht, unter Linux brauch ich da ja – mangels nativer PS-Version – nicht gucken. Ist hier Mac-Mensch mit Photoshop, der mal die Interface-Interaktionen für die oben angegebenen Aktionen beschreiben kann?

Gibts eigentlich sowas wie unter GIMP/GTK auch bei PS, so dass man seine Shortcuts selbst “programmieren” kann?

Und auch wenn ich dem Programm Photoshop und seinen Nutzern ganz sicher nicht ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Werke absprechen will: Photoshop ist ein absoluter unusabler Dreck. Das ist meine Meinung.

 

Warum die CSS-Evangelisten doch gar nicht so falsch liegen

Neulich bei Technikwürze: Die 13 Punkte des Mike Davis und warum Tabellenlayout angeblich und womöglich doch gar nicht so schlecht ist. Im Podcast gab es eine Diskussion um die Denkanregung, doch mal über den blinden “CSS-Evangelismus” nachzudenken. Der Originalartikel findet sich ebi isolani: “The shallowness of CSS evangelism“.

Gerade im Bereich Traffic wird auch in TW diskutiert, sei es ja möglich, ebensogroße Datenmengen zu laden, wie bei Tabellenlayouts, gerade bei aufwendigen Stylings und unter der Prämisse, dass bei einem sauberen Stil das CSS getrennt geladen wird und somit einen weiteren HTTP-Request benötigt (inklusive Overhead).

Das mag beim ersten Besuch der Seite durchaus stimmen, aber dafür ist es dann ja egal, ob man nun CSS oder Tabellen hat. Beim zweiten Klick muss das CSS-Layout aber nicht alles nochmal laden. Nur das HTML-Gerüst wird ausgetauscht, der Rest (CSS) bleibt gleich. Eine Seite mit vielen PIs hat damit also im “Long Tail” deutliche Vorteile.

Weiter stellt man die SEO-Vorteile auf den Prüfstand. Ich bin der Meinung, ein ordentlich gemarkuptes Layout mit entsprechender Dokumentstruktur wird immer einen Vorteil gegenüber den Table-Layouts haben, denn

  • die Content/Code-Quote ist höher, es gibt im HTML keinen so großen Overhead, damit ist die Keyworddichte pro Zeichen deutlich höher
  • das CSS juckt eine Suchmaschine nicht. HTML wird indexiert. Weiteres im Punkt obendrüber
  • Suchmaschinen machen oft einen nicht unerheblichen Teil des Traffics aus. Weniger HTML = Weniger Traffic

Ein wichtiger Punkt ist allerdings die Zukunftssicherheit und die Wartbarkeit der Seite(n). Ich habe allein mit CSS schon einige Sachen umgestyled, die man mit einem Tabellenlayout nicht hätte machen können – jedenfalls nicht so schnell und pragmatisch.

Und was ich tagtäglich erlebe sind HTML-Tabellen in generierten Seiten. Hier mal eine Ausgabe, da mal eine Ausgabe und das alles in verschachtelten Tabellen. Das Gerüst wird verdammt schnell verdammt unübersichtlich, auch mit Tools wie Firebug und der IE-Developer-Toolbar. Klar kann man sowas auch mit einem DIV/CSS-Layout produzieren, aber bei weitem nicht so schnell.

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Technikwürze hat eine neue Seite online

Neudesign von Technikwürze

Da ist sie, die lang angekündigte neue Seite von Technikwürze. Wirklich schick geworden und die letzten paar Macken werden sicher bald beseitigt…

 

Aussen ist alles neu

Außen ist alles neu weiterlesen »

 

Handy personalisieren für Anfänger: Hintergrund selbst basteln

Wer sein Handy liebt, der verschönert es. Oder so.

Natürlich kann man bei Jamba und Co. schicke Hintergründe herunterladen für sein Handy. Allerdings hat dann unter Umständen ein Abo an der Backe, dass auf eine Stop-SMS nicht reagiert, so wie es meiner Schwester passiert ist.

Um so etwas zu vermeiden kann man sich mit ganz einfachen Mitteln ein Ton-in-Ton-Hintergrundbild selbst basteln. Ich erkläre das mal am Beispiel der Handys “Nokia 7210 Supernova” und “Nokia 5310 Xpress Music”. Die Bilder werde ich mit Gimp unter Linux erstellen.

Der Trick bei Ton-In-Ton-Bildern ist, dass das Bild ganz einfach eine andere Farbe bekommen kann, ohne dass das Bild verwurstet aussieht. weiterlesen »

 

we♥WP feat. campino2k.de

Guckst Du. we♥WP ist ein Portal, bei dem mit Wordpress betriebene Seiten, die entweder ein komplett eigenes Design haben, oder ein vorgefertigtes Design, das zur Unkenntlichkeit (im positiven Sinn) verfremdet wurde, benutzen.

 

Webtechnologie auf dem Desktop – Die Zukunft mit Gnome3

Noch ist GNOME 3 ja weit weg, doch erste “Schlagzeilen” macht das Projekt schon: bei roitberg.net habe ich einen Screenshot von einem Gnome-Theme auf Basis der GTK-CSS-Engine gesehen gefunden. Den Blogeintrag und den Screenshot gibt’s beim GNOME Theming-Blog.

Zusammen mit der Tatsache, das GNOME auch heute schon der erste (und soweit ich weiss, bislang auch der einzige) Desktop ist, der Icons im SVG-Format benutzen kann. Das wird noch ganz groß.

 

Design mit Linux am praktischen Beispiel

Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten und die Erwartungshaltung ins unermessliche steigern, aber ich möchte es mir nach dem aktuellen Stand der Dinge nicht nehmen lassen, mal eine kleine Vorschau auf das neue Theme zu geben.

Das neue Theme wird nicht ganz so grell, eher mit einem stumpferen Blau. Darüber hinaus wird es mit dem 960 Grid System realisiert, was mir nicht alles, aber einiges an Arbeit abgenommen hat, so dass ich mich auf die eigentliche Aufgabe, die  ich mir gestellt hatte, konzentrieren konnte: Das Design und das Layout.

Das neue Theme wird breiter als bisher, ausserdem werde ich einige neue Sachen einbauen und die Navigation in den Seiten etwas überarbeiten.

Derzeit ist noch Arbeit zu tun, weshalb ich das Theme momentan nicht online stellen möchte:

  • Die Kommentar-Funktion wird überarbeitet, ich werde nicht mehr auf die Standard-Comments-Templates zurückgreifen, außerdem werden Kommentare und Trackbacks getrennt.
  • Der Header in dem aktuellen Zustand ist nur ein Draft, da muss noch was besseres her.
  • Die Darstellung der Seiten (“Static Pages”) muss im Theme noch überarbeitet werden, da die Metabox von den Postings ziemlich blöde darin aussieht.
  • Der Footer ist zwar nett, aber noch nicht in einem Stadium, in dem ich ihn als fertig ansehen würde. Da fehlt noch ein würdiger Abschluss

Alles in allem liegt eine Menge Arbeit schon hinter mir, aber die eigentliche Feinarbeit liegt noch vor mir. Besonders im Bereich “Kommentare” werde ich noch so einiges zu beissen haben, fürchte ich.

Um nochmal kurz auf den Titel zurückzukommen: Die verwendeten Tools hierbei waren bis jetzt: Geany, Inkscape, Firefox mit Firebug und das 960 Grid System (welches reset.css benutzt). Und das alles unter Linux. (Abgesehen von dem IE7-Check auf einem Windows-Rechner)

 

Überfällig

Gerade eben mal schnell mein Impressum überarbeitet und dabei gleich mit einem kleinen Statement versehen.

Und demnächst habe ich dann auch endlich Bilder von meinem letzten Projekt (mein erstes im Print-Bereich).

 

Leg Dich mit den Besten an!

campino2k.de bei commandshift3

Mag sein, dass es für den einen oder anderen schon etwas länger her ist, dass sie es erfahren haben, für andere ist es vielleicht neu: Bei commandshift3.com kann man seine (automatisch von der Seite erstellten) Screenshots wie bei “hot or not” gegen andere antreten lassen, dass heisst: Du bekommst zwei Seiten gezeigt und musst entscheiden welche dir besser gefällt und welche nicht.

Für den Anfang habe ich mal meine Seite reingestellt, die sich seit dem 12. Dezember in immerhin 120 von 202 “Kämpfen” behauptet hat und damit unter den Top 20%-Seiten ist. Immerhin besser als 80% der anderen. Hätte ich nicht erwartet, es freut mich aber trotzdem.

Ich werde eventuell auch noch ein paar zukünftige Seiten am Designkampf teilnehmen lassen, die Seite vom Wildtiermaler habe ich mal reingestellt.

wildtiermaler.de bei commandshift3

 
 
 
 

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