Ubuntu auf dem Notebook Teil 3: Auf dem zweiten sieht sich’s schlechter

Ganz kurz vorweg: Ich habe sehr wohl zu verstehen gegeben, dass Linux meiner Meinung nach das bessere Betriebssystem ist, dabei aber nie behauptet, dass es in allen Belangen perfekt ist.

Warum ich das hier mal eben kurz feststellen wollte?

In dem letzten Linux-Artikel hatte ich kurz meine Erfahrungen mit scp geschildert und den Grund für die tollen Bikinirama-Videos erklärt. Sinn und Zweck des ganzen war, die Videos für eine Präsentation im Deutschunterricht zu organisieren und dann auf dem Notebook über einen Beamer abzuspielen. Und natürlich sollte das Notebook meines sein.

Warum auch nicht, Boxen anschließen war kein Problem, Videos kann ich auch wiedergeben, einen VGA-Ausgang hat der Klapprechner ja auch. Dumm nur, dass dieser seine Zusammenarbeit mit einem an ihn angeschlossenen Beamer verweigerte. Der „Fehler“ war schnell erkannt: Die X-Server-Konfiguration war nicht auf einen externen Monitor/Beamer eingestellt.

Gerade eben habe ich es noch einmal ausprobiert: Der externe VGA-Ausgang lässt sich nur bedingt nutzen, zeigt nur Teilausschnitte des Bildes. Natürlich besteht momentan keine Dringlichkeit, das ganze ordentlich zum Laufen zu bekommen (es ist ja nun zu spät), dennoch würde es mich interessieren, wer sowas schon mal wie hinbekommen hat.

Für den Fall, dass mir jemand helfen kann, hier ein paar Grunddaten:

  • MSI S270 (Medion MD96400)
  • Interne Auflösung (Display): 1280 x 800
  • Externe Auflösung (VGA): 1024 x 768
  • Grafikkarte: ATI Radeon XPRESS 200M
  • Verwendeter xorg-Treiber: proprietärer ATI-Treiber ohne 3D-Unterstützung

Da das Notebook vornehmlich ein Arbeitsgerät ist und ich derzeit mal wieder recht wenig Zeit und eigentlich noch weniger Lust auf stundenlange Google-Suchen, Forumsblättereien und Reboots zum Testen habe, wäre es cool wenn jemand eine praktikable Lösung für das Problem hätte. Und eigentlich wollte ich ja vorher viel lieber noch den SD-Kartenleser zum laufen bringen, da hab ich immerhin schon mal ne leise Ahnung, wie das gehen könnte.

Die anderen Teile:

  1. Ubuntu “Gutsy Gibbon” 7.10 auf Medion MD96400
  2. Ubuntu auf dem Notebook Teil 2: Der Server läuft, der Lüfter auch

Netzwerk

network.png

(klick auf das Bild für eine besser lesbare Version) Gefunden bei xkcd.com. Allerdings kann das prinzipiell auch ins Auge gehen, aber so ne ähnliche Idee hatte ich auch schon mal. Interessant wäre sowas mit polymorphen Viren, die sich „weiterentwickeln“, eine ähnliche Idee hatte ich auch schon.

Allerdings würde ich das vermutlich nicht machen, da ich zu viel Angst vor einem Host-Infecting hätte. Und das mit den Infektionen hatte ich ja erst. Dazu (zu den Folgen) kommt innerhalb der nächsten Woche noch etwas nach.

scp – Beam the files up.

Putty mit ssh und scp

Mag sein, dass der eine oder andere das ganze schon kennt und meint, das wäre ein alter Hut, aber ich habe gerade eben mal wieder was (für mich) neues entdeckt. SSH und Putty sind mir ja nicht mehr so neu, aber für mich bestand die Schwierigkeit, zu verstehen, wie ich auf einem Konsolen-System, bei dem ich per SSH verbunden war, Dateien zu übertragen. Jetzt weiss ich, wie das funktioniert, das heisst, ich muss beim nächsten mal nicht mehr mit Freigaben und/oder wget Arbeiten, wenn ich sowieso per Putty eingeloggt bin.

Und da sag noch einer, Konsole ist umständlich. Nennt mich Freak, aber wenn ich mit 2 Zeilen Konsole schneller bin als mit klicken, warum dann nicht? Natürlich ist das nicht zwingend der Weg für jedermann, aber das muss er nicht sein.

Beim Übetragen des Screenshots von Putty ist mir übrigens aufgefallen, dass ich mich ja nicht mal im Putty befinden muss, um Daten hin und her zu pumpen. Ich find’s geil. Kennt jemand noch mehr so tolle Sachen? ;-)

PS: Wer sich über die Files, die ich da verschiebe, die Seite Bikinirama ist Bestandteil des Deutschunterrichts am Montag und ich habe mich erbarmt Videos und Notebook mitzubringen. Ein Linux-Notebook.

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Raabe,mit Entsetzen habe ich feststellen müssen, dass Sie (im Glauben, in meinem Sinne gehandelt zu haben) am 9. November FÜR die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben.Mich würde dabei interessieren, ob Sie sich vorher mit den Konsequenzen dieses Gesetzes auseinander gesetzt haben oder einfach nur zugestimmt haben, weil die ganze große Koalition dafür stimmen sollte/wollte.Wenn Sie sich damit auseinander gesetzt haben, werden Sie die negativen Folgen sicher auch erkannt haben. Dabei stellt sich dann die Frage, ob es ihnen als „Immuner“ einfach egal ist, was den Rest der Bevölkerung betrifft.

Sollten Sie sich nicht darüber informiert haben, kann ich ihnen nur empfehlen, dass Sie sich mit JEDEM Thema, zu dem Sie eine Stimme in UNSEREM Namen abgeben wollen auch bitte darüber zu informieren, was die Menschen, deren Stimmen Sie VERTRETEN sollen, darüber denken. Sollten Sie sich nicht mit dem Thema auseinander setzen, sollten Sie nicht darüber abstimmen.

Sollten Sie einfach nur aus Fraktionszwang dafür gestimmt haben, muss ich sagen, dass es in ihrer Fraktion immerhin sieben Personen gab, die trotz Fraktionszwang gegen die Verabschiedung der Vorratsdatenspeicherung gestimmt und sich zwei Personen der Stimme enthalten haben.

Für mich sind Sie mit diesem Verhalten, welches Sie mir hoffentlich trotzdem begründen werden, schlicht und ergreifend vom nächsten Wahlzettel verschwunden.

C.Jung

Gerade eben per Email und abgeordnetenwatch.de rausgegangen. Updates dann hier oder in folgenden Postings.

Update: Frage bzw. Antwort bei Abgeordnetenwatch.de angucken.

Ubuntu auf dem Notebook Teil 2: Der Server läuft, der Lüfter auch

Ich habe mich durch den ersten Teil und die dort angesprochenen Probleme nicht abhalten lassen, weiter nach Lösungen zu suchen:

  1. Der Webserver
    Ich bin ja davon ausgegangen, wenn ich mir die Daten per freigegebenen Ordner kopiere (mit meinem Account), bleiben die ganzen Berechtigungen erhalten. Ausgehen ist blöd. Besonders wenn einem die Munition ausgeht und man grade kein Auto griffbereit hat, um den Hubschrauber abzuschießen. Und von etwas ausgehen ist auch nicht unbedingt praktisch, wenn man es nicht weiss. Fakt ist, die Berechtigungen waren falsch, /opt/lampp/etc/mysql hatte keine „Du darfst in diesem Verzeichnis machen was du willst und schreiben wie Du lustig bist“-Berechtigung. Nicht mal als root unter dem der Apache ja laufen muss. Das hindert daran imVerzeichnis /opt/lampp/etc/mysql eine Datei namens „mysql.sock“ zu benutzen/erzeugen, was dann wieder dazu führt, dass der MySQL-Server mit wehenden Fahnen abraucht.
  2. Der Cardreader
    Gut, ich geb’s zu, nach der Installationsorgie von diversen Arbeitsprogrammen auf dem Notebook und mehrmaligem habe ich irgendwie die Lust verloren, nach dem Cardreader zu schauen. Sollte aber jemand auf die Idee kommen, meine Del.icio.us-Links anzuschauen, wird er feststellen, dass ich zumindest schon einmal Grundlagenforschung betrieben und herausgefunden habe, dass der Reader vermutlich von Ricoh ist und im MSI S270 unter Linux nicht standardmäßig funktioniert, dennoch dazu gebracht werden kann. Dieter Ralf Hildebrandt, Dir gebührt mein Dank.
  3. Der Lüfter
    Mein Lüfter ist im Dauerbetrieb. Hat da jemand Ahnung, was da die Ursache sein kann?

Ubuntu „Gutsy Gibbon“ 7.10 auf Medion MD96400

Nachdem ich mir auf dem (ehemals Windows)-Notebook einen fiesen Virus eingefangen hatte, habe ich beschlossen, das System auf Ubuntu 7.10 umzustellen und Windows zum Webseitentesting und xda-Backup in einer VM zu nutzen.

Die damals (vor einem halben Jahr) neue Ubuntu 7.04 hatte ich mit der Live-CD schon getestet, glatt durchgefallen. Die Bildschirmauflösung stimmte nicht, an WLAN war gar nicht zu denken. „Ubuntu „Gutsy Gibbon“ 7.10 auf Medion MD96400″ weiterlesen