Geschafft: Kapitel 7 vom Traumtöter ist fertig

Es wäre ebenso falsch, sie Psychopathen zu nennen, wie es falsch wäre, sie Technik-Junkies, Freaks oder Nerds zu nennen. Sie waren ganz einfach verwirrte, anarchistische junge Menschen, meistens männlich, zwischen 16 und Ende 20. Sie waren Verlorene, sehr viel früher hätte man sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt, im 21. Jahrhundert, als das Internet begann, mobil zu werden – mittels Implantaten – hätte man sieBrain-Hacker genannt und eingesperrt. Heute kontrollierten sie das Netz.
Eigentlich waren sie das Netz. Ihre Existenz allerdings „Leben“ zu nennen – eine Übertreibung. Sie verbrachten den Großteil des Tages unter der Erde, in Kanälen, die sie sich zu ihren Zwecken umgebaut und – gestaltet hatten. Sonne kannten sie nur von Bildern und Erzählungen. Ihre ausgebleichte Haut fing schon im dämmernden Licht des Sonnenuntergangs an, zu schmerzen und sich ins rötliche zu verfärben.

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Danke, Ritchie!

Über Aussehen und Auftreten eines Richard Stallman kann man streiten, ganz sicher. Verkörpert er doch einen Typus der in vielen Hirnen rumschwirrenden Linux/Unix/GNU-Vorurteile.

Worüber man auch streiten kann, aber definitiv nicht sollte, weil der Mann einfach nur Recht hat und sich zu selbigem über diverse proprietäre Produkte in den Schulen aufregt, ist, dass es, wenn man Verfassungen ordentlich legitimierter Staatsmächte betrachtet, eigentlich die Pflicht der Behörden und öffentlichen Institutionen ist, eine freie Software zu unterstützen und selbst einzusetzen und das ausschließlich.

Und ich kenne dabei noch den ein oder anderen, der das genauso sieht.

Und wenn ich mir dann überlege, warum man es sich antut, 25stellige Registrierungsnummern über eine Telefontastatur in eine Telefonleitung zu hacken, und das gleich vier mal hintereinander, weil man zwar das Windows bei uns im Büro über’s Netz aktivieren kann (ohne Einstellungen zu Proy, Firewall etc.), das gleiche dann aber mit Visio, Office, Visual Studio und anderem Krams aber nicht mehr geht.

Die Schule lebt es vor, weil die Industrie es vorgibt. Und warum? Das wüsste ich wirklich gerne. Alternativen gibt es ja mittlerweile in dafür ausreichender Vielfalt und Güte. Aber das Umlernen ist so schwer, scheinbar.

Liebe Uschi,

ungeachtet dessen, dass ich frischgebackener Besitzer „Oliver Stone Collection“ bin, möchte ich darauf hinweisen, dass ich dich gestern mittag gesehen habe, als Du in einem RTL-Magazin über die versteckte Rekrutierung von Scientology aufgetaucht bist.

Nun hast Du dort auf die Rückfrage von RTL etwa ähnlich folgender Floskel geantwortet:

Das wussten wir nicht, aber dann ist es ja richtig und wichtig, dass Sie darüber berichten.

Nun, aus deinem Munde ist das natürlich ein großes Lob, aber findest Du nicht doch, dass das nicht eigentlich dein Auftrag als Familienministerin wäre? Es zu wissen und darüber zu berichten, zu warnen oder doch wenigstens ein kleines bisschen darüber informieren? Ich mein ja nur.

Vielleicht fragst Du ja auch mal deine Freundin Anni, die weiss ja was.

Hallo ihr VICO-Mädels!

Wenn ihr schon dabei seid und hier mitlest, richtet doch bitte mal bei Fujitsu aus:

  1. Die FN-Ende-Geschichte nervt extrem (aber das wisst ihr ja schon, gelle?)
  2. Das Display vom Amilo Pro v3505 ist ziemlich farbarm.
  3. Wenn ich eine externe Tastatur anschließe, sollte diese automatisch den Nummernblock anschalten.
  4. Wenn ich die externe Tastatur wieder abziehe, sollte das Num-Lock am Notebook automatisch ausgeschaltet sein. (Ganz Besonders nervig: Mit Tastatur in den Ruhemodus, heimfahren, ohne Tastatur anschalten, Passwort eingeben müssen… Den Rest könnt ihr euch denken)
  5. Wenn ich direkt mit dem Notebook arbeite, stechen die Statusleuchten ziemlich in die Augen.
  6. Das Notebook ist trotz Dauerbetrieb extrem kühl. Dafür mal ein Plus.

Wollte ich mal loswerden. Danke für die Aufmerksamkeit, Kommentare dürft ihr auch abgeben.

Fakten. Fakten. Fakten. Fakten.

Fujitsu Pfeiltasten

Fakt 1: Die Notebook-Tastatur des Fujitsu Amilo Pro V3505 ist dank Home- und Ende-Tasten, die nur über den zusätzlich gedrückten FN-Button erreicht werden können, für meinen Schreibstil beim Programmieren wirklich, wirklich nervig sind. Aber sowas von.

Fakt 2: Die IHK schafft es nicht, ein ausfüllbares PDF für einen Projektantrag zu erstellen, da muss man dann leider selbst nacharbeiten. Sowas nervt.

Fakt 2,5: Das in Word2003 ein Absatz standardmäßig keinen Abstand nach oben und unten hat, ist semantischer Dummfug. Wenn solche Word-Fuzzis ihr Zeuch in den TYPO3-RTE kopieren (oder einen anderen Quasi-Standard-RTE) und einfach speichern drücken (in gutem Glauben), wird’s gruselig. Doppelter neuer Absatz, falls das jemandem was sagt.

Fakt 3: Wer es gewohnt ist, seine ersten drei oberen Überschriftsebenen mit den Hotkeys Strg+1[2,3] zu vergeben wie in Dreamweaver und Openoffice, wird in Word2003 bitter enttäuscht. Sowas nervt.

Fakt 4: Beim schreiben dieses Textes dreimal die Ende-Taste gebraucht, zweimal „Bild runter“ gedrückt. Beim Copy und Paste bei der Überschrift auch verdrückt.

Was pwnd bedeutet

„pwnd“, auch owned, steht im Gamer-Slang für das obligatorische 1:0 der Glashausmannschaft. Ihr wisst schon, Eigentor und so. So ähnlich sieht der Presssprecher der Pirate Bay, die Anklage der Unterhaltungsindustrie gegen den Torrent-Tracker:

Einen Vergleich mit der Videoplattform „Youtube“, die ja auch gezwungen ist, Material zu entfernen, wenn Urheber dies verlangen, weist Sunde zurück: „Das ist doch genau der Unterschied zwischen uns und „Youtube“. Die haben das Material auf ihren Servern liegen, bei uns liegt kein Byte urheberrechtlich geschützten Materials. Wir sind nur ein Wegweiser zu Internetusern, die etwas, was sie selbst auf dem Rechner haben, mit anderen teilen wollen.“ Und natürlich habe „Pirate Bay“ keine Veranlassung nachzusehen, ob die das dürfen: „Um das zu überprüfen müssten wir ja alles selbst runterladen und prüfen“, sagt Sunde verschmitzt: „Da würden wir ja womöglich gegen Urheberrecht verstossen und eine strafbare Handlung begehen. Deshalb dürfen wir das ja gar nicht.“ (taz.de)

Hut ab. Den Mut muss man auch erstmal aufbringen.