in Internet, Recht und Unrecht

Medienkompetenz in der Politik

Das es mit der Medienkompetenz in der deutschen Politik nicht weit her ist, ist ja nichts neues, das Gerede von Medienkompetenz in der Generation 30+ auch nicht. Ebenso ist nicht neu, dass der eine oder andere aus diversen Gründen (s)einen Artikel verschönern oder in anderer Form zensieren möchte.

Ich möchte Herrn Heilmann hier nicht einmal vorwerfen, dass er möglicherweise falsche Behauptungen aus dem Artikel heraus haben möchte, allein die Art und Weise, mit der er auf diese Aufgabe zugegangen ist, hat beweisen, dass er das Prinzip der Wikipedia [de.wikipedia.org] (und das Verhältnis zum Wikipedia e.V. [wikipedia.de]) nicht verstanden hat. Damit hat er sich und seiner Partei in meinen Augen mehr Schaden zugefügt, als es eigentlich notwendig gewesen wäre. Den so genannten Streisand Effekt kannte ich übrigens auch noch nicht dem Namen nach.

Interessant dabei ist, dass dies schon der zweite Versuch von Mitgliedern der Partei „Die Linken“ ist, Inhalte aus dem Lexikon tilgen zu lassen.

Aber wen verwundert es, wenn deutsche Politiker, die Menschen, die für uns darüber entscheiden sollen, wer, wie, und wann man überhaupt ins Internet darf, was verboten und was erlaubt ist, absolut keinen blassen Schimmer von der Materie haben? Niemanden. Daher: Lernen bei Fixmbr. Jetzt.

Im übrigen fand ich das Statement auf wikipedia.de sehr straight forward. Hut ab.

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Kommentar

  1. Interessant finde ich weniger, dass es hauptsächlich „Linke“ sind, die Ihre Artikel nicht so sehr mögen – immerhin haben da doch eine nicht Unerhebliche Anzahl hoher Würdenträger eine sagen wir mal „fragwürdige“ Vergangenheit.

    Was mich viel mehr schockiert: So langsam müsste es sich doch unter unseren obersten Angestellten und anderen selbst ernannten Eliten rumgesprochen haben, dass man mit so Aktionen keinen Erfolg hat, sondern sich im Gegenteil schadet. Ist schon so oft vorgekommen. Aber anscheinend muss es überall auch Lernressistente Betonköpfe geben…

  2. Was will man denn von einer Partei erwarten und deren Mitgliedern erwarten, deren Vergangenheit genau in die selbe Kerbe schlagen? Anstatt sich jetzt von Herrn Heilmann zu distanzieren, sollte man sich lieber von seiner und der restlichen Mitglieder Stasi-Vergangenheit distanzieren. Aber dass sowas nicht kommen wird, zeigt einmal mehr, mit was für einer Schmutzfink-Partei man es zu tun hat, die mit übelster Hetze und Polemik auf Stimmenfang geht, wie man es einst in der frühen Mitte des letzten Jahrhunderts tat!