*wink*

Genau. Winken, auf englisch „to wave“ ist Googles neue Art zu kommunizieren.

Ich habe 15 14 Einladungen für die Google Wave Developer Preview zu vergeben. Wer also möchte: Kommentar mit gültiger Email-Adresse im dafür vorgesehenen Feld hinterlassen. Die sehe nur ich und werde ich nur zum schicken der Invites benutzen.

Link-Ecke #5

Ich habe das Logo für die Link-Ecke mal ein bisschen kleiner gemacht. Anschließend: Die Link-Tipps der Woche. Gesammelt von Montag bis Freitag.

Kunden aus der Hölle

Clients From Hell nennt sich sich das Tumblelog, dass Geschichten zum Lachen, zum Kopfschütteln und zum so-lange-den-Kopf-auf-den-Tisch-hauen-bis-Blut-spritzt sammelt. Schwerpunkt dabei: „Webdesigner“ im allgemeinen. Und ja, ich kenne solche auch.

WTF-burg

Die Stadt Augsburg antwortet mit Abmahnungen auf höfliche Anfragen: 1900€ Abmahnrechnung für die Registrierung der Domain -wtf-burgr.de hält die Stadt -WTF–burg für okay. Kommentare bei Caschy weisen den Weg zur ePetition für Kostenfreiheit bei fristgerechter Entfernung des Abmahngrundes.

Urheberrecht: Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co

Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?

Sehr lesenswerter Artikel bei Netzpolitik, „geklaut“ mittels CC-BY-ND-Lizenz bei iRights.info.

Kulturstaatsminister: „Es gibt kein Recht auf Privatkopie“

Und wieder die CDU, die das Internet und die kommende Generation zum gößten Teil immer weiter verliert. Ganz übel das.

Das ZDF feuert Brender wegen der CDU

Die Unionsmehrheit im ZDF-Verwaltungsrat hat sich durchgesetzt: Der Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender wird nicht verlängert. Damit ist der Journalist zum Opfer einer parteipolitischen Machtdemonstration geworden.

Reaktionen wie diese http://twitpic.com/r6d03 sind nur berechtigt. Aber die Terrorgruppe hat’s damals schon gewusst unter dem Inkognitonamen „Dog Summer“ im Jahr 2004 eine Single mit dem Namen „Bananenrepublik“ veröffentlicht. Der Spiegel hat übrigens direkt mitausgeholt und einen Artikel mit der Überschrift: „Deutschland ist jetzt Berlusconi-Land“ veröffentlicht.

Der Zustand unserer Demokratie am Beispiel Wikileaks

Wikileaks – immer häufiger stolpern nicht nur Netizens über das Projekt, welches sich auf der Fahne geschrieben hat, geheime Veröffentlichungen und Analysen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In den letzten Monaten hat Wikileaks immer häufiger den Weg in die etablierten Medien gefunden. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr erfreulich, auf der anderen Seite jedoch sagt der Erfolg Wikileaks verdammt viel über den Zustand unserer Demokratie aus. Eigentlich sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.

Chris von F!XMBR schreibt über Wikileaks, über das es auch schon im August eine (sehr hörenswerte) Folge ChaosRadio gab.

Portierung von Miro Profilen? – Am Arsch die Waldfee!

Als ich meinen Rechner ja auf Karmic geupdated habe (mittels der Neu-Installation neulich), habe ich gleichzeitig auch einen neuen Login-Namen benutzt, um auf allen Systemen (derzeit 3) den gleichen Login-Namen zu haben (macht SSH einfacher).

Das stellt soweit ja kein Problem dar, da Linux-Profile (home-Ordner) im Prinzip „portable“ sind. Außer man speichert Pfade irgendwo. So wie Miro.

Unter Linux existiert ein Verzeichnis ~/.miro in dem alle Einstellungen und Medien gespeichert werden. Die Einstellungen und die Verwaltung der Medien macht Miro über eine sqlite-Datenbank. In der werden die Meta-Daten für die Videos und Audios gespeichert. Mit absoluten Pfaden!

Unter Linux habe ich mir daher einen Symlink namens „campino2k“ auf /home/cjung gelegt, was ja sehr einfach ist. Aber man sollte nie, niemals, so wie ich versuchen, ein Linux-Profil auf eine Windows-Kiste zu bringen. das habe ich nämlich versucht, da ich mir so dachte: Kleines Notebook, immer dabei, kannste MTG im Bus gucken. Kann ich jetzt auch, aber ohne eben Miro als Player zu benutzen.

Das ist so erbärmlich, dass man es nicht glauben möchte. Man könnte ja einfach das Verzeichnis im Programm einstellen wie unter Windows und in der Datenbank die dazu relativen Pfade mit einer generischen Variable setzen und das zur Laufzeit „umwandeln“.

Das sähe folgendermaßen aus: Im Programm wird ein Verzeichnis eingestellt (Win): „C:\Dokumente und Einstellungen\User\My Videos\Miro“ unter Linux wird einfach „~/.miro/Movies“ verwendet. In der Datenbank steht nur ein relativer Pfad in der Art „|Meet-The-Gimp|video1.avi“ Das wird dann zur Laufzeit umgewandelt in „C:\Dokumente und Einstellungen\User\My Videos\Miro\Meet-The-Gimp\video1.avi“ bzw. „~/.miro/Movies/Meet-The-Gimp/video1.avi„. Wäre doch gar kein Problem, oder?

Vorteile

  • Plattformübergreifend Portabel
  • Nur einfache Codepflege für die Verwaltung des Datenverzeichnisses
  • Datenverzeichnis kann verschoben werden ohne Metainfos zu verlieren

Nachteile

  • Möglicherweise etwas schlechtere Performance

Zusammenfassend denke ich, dass die Verbesserungen zur Wartbarkeit und Flexibilität den minimalen Performanceverlust aufwiegen.

Link-Ecke #4

Piratenparteitag Hessen

Michael Miller hat einen sehr schönen Rückblick zum Landesparteig der hessischen Piratenpartei geschrieben: Piraten auf dem Seeweg nach Demokratia

Einstiege in Google Wave

Das „Webkompetenz“-Blog hat einen sehr lesenswerten Artikel zum Einstieg in Google Wave verfasst. (via Netzwertig). Außerdem gibts noch den „complete Guide“ und bei Webworker Daily 6 Tips zum Benutzen von Google Wave beim ersten Projekt. Trotzdem finde ich das ganze bisher eher unspektakulär.

Mein Hirn explodiert

Der Spiegel hat einen interessanten Artikel über Informationsverarbeitung und die Grenzen des Verstands. Sehr netter Artikel.

Internet Explorer 9 – Microsoft gewährt erste Einblicke

BeimWebstandard-Blog gibt es Neuigkeiten rund um den Internet Explorer 9. Sehr schön, was da alles geplant ist. Leider macht dem Enthusiasmus das Wissen um Support für den IE6 bis 2014 den gar aus.

Googles Betriebssystem Chrome OS

Google stellt ChromeOS vor und alle so: „Yeaahh“. Ich nicht. Sorry. Aber kompletter Verzicht auf lokalen Speicher? Wozu nehmt ihr denn euer Notebook? Bei mir spielt das Ding auch Filme und Musik. Viel Spass mit dem ChromeOS, aber „in the Cloud“ halte ich für einen ziemlich bescheidenen Ansatz.

Liebling, ich habe das Notebook geschrumpft

Mein altes Medion MD96400 geht in den Ruhestand.Die Daten im Überblick: AMD Turion x64, 512 MB RAM, 60GB Festplatte. Seit 3 Jahren mir, seit 2 Jahren mit Ubuntu.

Nachfolger ist das Samsung N130, 1,6Ghz Intel Atom-Prozessor, 1 GB RAM, 160 GB Festplatte.

Neben dem DVD-Laufwerk fiel auch der Bildschirm dabei der Radikalkur zum Opfer: 1280 x 800 in 13″ werden zu 1024 x 600 in 10,2″. Insgesamt aber kein Schritt, den ich bereue, bis jetzt.

Schade finde ich, dass die Möglichkeiten, mich von Windows auf dem kleinen Notebook zu trennen, so viele Nachteile haben. Zuerstmal wird die Reichweite des WLAN kleiner. Dann funktionieren die Info-Keys nicht mehr und zusätzlich die Stromsparfunktionen nicht. Das hat mich dazu veranlasst, die Windowsinstallation nicht zu löschen, sondern auf dem Notebook zu lassen und damit zu arbeiten. Nicht schön, aber besser, als die Akkulaufzeit einzuschränken, weil ich das Display nicht dunkler bekomme. Sonst hätte ich liebend gerne nichts anderes getan, als die Kiste zu rasieren und mit einem 9.10 zu starten.

Das habe ich jetzt nur in einer Wubi-Installation zum Dual-Boot laufen. Besser als nichts. Und man sollte ohne Tux-Power nie das Haus verlassen.

Nun, wir werden sehen, wie sich das Gerät in Zukunft schlägt, aber ich bin da guter Dinge. Im übrigen ist das Gerät schneller da als das alte Notebook, welches auch unter Windows schon ein wenig lahmte.

Link-Ecke #3

Wikipedia: Die große Relevanz-Diskussion

Gestern Abend lud der Verein Wikimedia Deutschland in seine Geschäftsräume zur Diskussion. Es sollte um die in den letzten Tagen nach einigen umstrittenen Artikellöschungen hochgekochte Frage gehen, was in die Wikipedia gehört und was nicht. Dazu saßen auf dem Podium die beiden Wikipedianer Leon Weber und Martin Zeise sowie die Blogger Johnny Haeusler und Pavel Mayer.

Netzpolitik.org berichtet über die Relevanz-Diskussion bei Wikimedia. Fefe hat da noch ein paar zusätzliche Einblicke und ich muss sagen, wenn das alles so stimmt, ist das wirklich traurig. Auf Spreeblick schreibt der oben schon genannte Johnny seine Eindrücke auch noch mal nieder.

Trieb VZnet einen jungen Mann in den Selbstmord?

Eine mehr als traurige Geschichte. Wenn aber der Bericht des Spiegels in seiner neuen Ausgabe stimmt, muss die Frage gestellt werden, ob VZnet, das Unternehmen hinter schülerVZ, studiVZ und meinVZ, einen jungen Mann mit vielleicht falschen Verdächtigungen in den Selbstmord getrieben hat.

Das Familienministerium betreibt weiterführende Zensur und spielt Moralapostel

Das Ministerium für Familie, das die Internetsperren schon so vehement durchsetzen wollte (in Gestalt von Frau von der Leyen), hat jetzt verfügt, dass das neue Rammstein-Album „Liebe ist für alle da“ auf den Index wandert. Man beachte folgendes Zitat:

Im Einzelnen wurde der Track „Ich Tu Dir Weh“ sowie ein Artwork-Foto, das Gitarrist Richard Kruspe mit einer auf seinen Knien liegenden Frau darstellt, moniert: dies seien jugendgefährdete Darstellungen von S/M-Praktiken. Außerdem befanden die Medienwächter, dass der Titel „Pussy“ zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr in Zeiten von Aids animiere.

(Auch wenn ich das Lied nicht gelungen finde, kann hier maximal das Video gemeint sein. Und das befindet sich meines Wissens nicht auf dem Album). Dabei frage ich mich, warum dann Pornos, in denen Frauen auch ins Gesicht gespritzt bekommen, dann „nur“ ab 18-FSKisiert werden und nicht auf dem Index landen.

40 shades of blue

Google hat Unterschieden zwischen Klickraten bei Links in 40 verschiedenen Blautönen untersucht. Darauf muss man erstmal kommen (via Isotopp)

Wenn Farben weniger werden

Six Revisions über die Tatsache, dass sich immer mehr Firmen einen bestimmten Farbton markenrechtlich sichern. Bekanntester Fall hierzulande und in Übersee ist dafür T-Mobile.

Indizierung = Marketing

Ein bisschen zu viel Sex, prompt landet Rammstein mit dem neuen Album auf dem Index. Was für ein tolles Gratis-Marketing – da werden andere Künstler natürlich neidisch. SPIEGEL ONLINE belauschte ein Skandalgespräch mit Florian Silbereisen und Ursula von der Leyen, bei dem kein Tabu ungebrochen blieb.

Ich hätte fast gelacht. Fast. Weil man über Tatsachen ja nicht lachen soll. Aber der Artikel beschreibt die Folgen einer Indizierung sehr gut: Gratis-Marketing.

Hessischer Landesparteitag 2009 der Piratenpartei

  • Notebook – check
  • UMTS-Stick – check
  • Klamotten eingepackt – check
  • Lust darauf, den Chaotenhaufen aus dem Chat auch mal persönlich kennenzulernen – check
  • Gute Laune  – (warten wir mal bis morgen…)

Insgesamt also gut vorbereitet für meinen ersten Landesparteitag. Dieser entscheidet dann ja auch, ob ich kurzfristig meinen zweiten außerordentlichen Kreisparteitag veranstalten werde.

Also dann Piraten. Wir sehen uns dann auch der anderen Seite von Hessen.

(Im übrigen ist das Twitter/Identi.ca-Tag für den LPTHE2009 #help09 bzw. #helpt09)

Fazit zum Karmic-Update-Livebloggen

Zwei Tage Liveblogging (Tag 1, Tag 2) habe ich hinter mir und das mit einem eigentlich langweiligen Thema wie dem Update eines Linux-Systems. Dennoch – und ich denke, das hat auch ein wenig mit der damaligen Aufnahme in den Ubuntuusers-Planet zu tun, denn von dort kamen extrem viele User.

Interessant ist, dass die Besucher normalerweise am Wochenende weniger sind als unter der Woche. Ich schätze das wird in Zukunft auch wieder so werden. Auf jeden Fall möchte ich mich für die viele und positive Resonanz bedanken. Mir hat das Experiment Spass gemacht und ich hoffe, auch in Zukunft noch ein paar Events zu finden, bei denen Livebloggen möglich ist und genauso viel Spass macht.

Live-Update auf Karmic Koala (Ubuntu 9.10) Tag 2

10:27

Da ich weiss, wie lange sowas dauern kann, habe ich schon mal schnell ne Kopie von etc, home, var und opt angestoßen, damit ich die Nutzerdaten schnell übernehmen kann. Nein, das Backup mittels Partimage ist damit nicht überflüssig gewesen. Schließlich ist das ein Fallback falls nachher gar nix mehr geht. Weiter gehts dann gegen 13.00 Uhr.

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