Peinlich

Eigentlich ist es echt peinlich, wenn nicht armselig, dass man in Deutschland nicht ohne Gefahr für sein eigen Hab und Gut einen Proxy für Anonymisierungsdienste betreiben kann.

grunt – die Lösung für mein Problem

Holla. Das grunt.js bietet mit den Modulen grunt-contrib-watch und grunt-contrib-less genau das, was ich immer gesucht habe für WordPress-Projekte.

/*global module:false*/
module.exports = function(grunt) {

    // Initialisiert Grunt mit den folgenden Projekteinstellungen
    grunt.initConfig({
		less: {
			development: {
				options: {
					paths: ["less"]
				},
				files: {
					"style.css": "style.less"
				}
			},
			production: {
				options: {
					paths: ["less"],
					compress: true
				},
				files: {
					"style.css": "style.less"
				}
			}
		},
		/*
			Watch less files
		*/
		watch: {
			styles: {
				files: '*.less',
				tasks: ['less:development']
			}
		}

    });

	grunt.loadNpmTasks('grunt-contrib-less');
	grunt.loadNpmTasks('grunt-contrib-watch');

    // Default task, der ausgeführt wird, wenn man Grunt
    // ohne weitere Parameter aufruft.
    grunt.registerTask('default', 'less:development');

};

Gist bei Github

 

Inspiriert dazu wurde ich durch einen Artikel bei den Webkrauts. Fertig ist mein Gruntfile allerdings noch nicht. Da muss noch ein bisschen Feinarbeit getan werden.

Linux als Spieleplattform

Ich finde es durchaus reizvoll, Linux als Plattform für große Produktionen von Spielen zu betrachten. Das würde nämlich endlich mal etwas Druck auf Hardwarehersteller erzeugen, die dann hoffentlich mal vernünftige Treiber die Linux bereitstellen müssten.

Spiele und Sex sind immer die richtigen und wichtigen Zugpferde, wenn es um die Einführung von neuen Technologien geht. Und Spiele sind da doch wirklich eine bessere Wahl wie als mit „unter Linux laufen die Pornos flüssiger“ zu „werben“.

Und Valve hat ja bei der Steam-Portierung schon festgestellt, das manche Dinge unter Linux schneller gehen…

Vielleicht wird dann ja 2013 das Jahr des Linux-Desktops. #scnr

Alles auf Anfang: Mein Jahresrückblick

Es gibt Momente im Leben, die man nicht mehr missen möchte. Diese Momente haben meistens auch die Eigenschaft, das eigene Leben komplett zu verändern und auf den Kopf zu stellen. Davon gab es dieses Jahr einige für mich.

Im Februar 2012 stand ich strahlend vor dem Standesamt, mit einer wunderschönen Frau und Braut, um uns herum Familie, Freunde, Bekannte und jede Menge Luftballons.  Vom Rest der Hochzeit bekamen wir als Brautpaar nicht wirklich viel mit und noch weniger zu essen. Irgendwann war’s dann auch vorbei, mit der Feier.

Drei Monate später: Ich sitze im Krankenhaus in Gelnhausen, in einem bullig warmen Raum, mit einem Bündel Handtuch, in dem ein kleines, wunderschönes Gesicht zu sehen ist. Ich habe gelacht, ich habe Rotz und Wasser geheult – vor Glück. Ich konnte es nicht fassen, dieses kleine zerbrechliche Wesen, zu klein, zu leicht, war ein kompletter Mensch. Mit Augen, Ohren, Nase, Mund, Arme, Beine, eben alles was ein Mensch so haben kann, nur in winzig: Kleine Finger, ein kleiner Mund, süße Ohren. Und kleine Füße.

Dieser Augenblick war der schönste Augenblick in meinem Leben. Führerschein, die erste Arbeit, die eigene Wohnung, das Motorrad, Heirat, alles großartige Dinge und Momente, wert gelebt zu werden; wert, Sie zu erinnern. Aber das alles ist nichts, absolut gar nichts gegen das Gefühl, das eigene Kind im Arm zu haben.

 

Damit beginnt etwas komplett neues. Alles auf Anfang.

Wohlfühldinge für den Desktop

Da ich ja schon mal schrieb, dass das Grid-Plugin von Compiz und sein Nicht-Vorhandensein in anderen Desktop-Environments ein Grund dafür sei, dass ich eher weniger umstiegslustig sei, habe ich mittlerweile eine passende Lösung gefunden, die auf jeden Fall unter KDE4 und Gnome3 funktioniert. Unter Gnome3 habe ich sie selbst laufen, unter KDE4 hat sie mein Kollege getestet. Dort auch sogar mit 2 Bildschirmen. Da ich nur einen habe, sei das mal egal.

Wer sich aber für so eine Grid-Lösung á la Winsplit Revolution interessiert, darf sich bei Stephan Sokolow bedanken, der das wunderbare Python-Skript „Quicktile“ geschrieben hat.

DokuWiki als Autorentool

Mit einem aktuellen DokuWiki, 3 Plugins und LibreOffice hat man ruck-zuck ein spitzenäßiges Redaktionssystem für das Schreiben eines Buchs. Aber dazu kommt nach Abschluss der laufenden Projekte dann ein ausführlicherer Bericht.

Archlinux und ich

Ich bin ja prinzipiell ein Freund des Ausprobierens neuer Dinge. Archlinux wird ja gerne mal als „leichtgewichtige“, flexible Distribution angepriesen.

Das ist sie wohl. Ich habe in einer VM mal einen Install-Prozess durchgespielt. Archlinux und ich, wir werden so schnell wohl keine Freunde… Das ist mir dann doch zu leichtgewichtig irgendwie. Kein Installer und für meinen Geschmack zu viel Handarbeit.

Ich schätze an Linux zwar, dass man sich die Arbeit machen kann, wenn man will, aber ich will Sie mir nicht machen, wenn ich nicht muss. Mal gucken ob ich meinen Rechner irgendwann mal auf Debian umrüste… Wheezy hat ja mittlerweile einigermaßen aktuelle Software inkludiert.

Ein Kunde ist kein Qualitätsbeauftragter

Wenn ich Kunde bin, bin ich Kunde. Ich bezahle und erwarte eine entsprechend eines Kauf- oder Dienstleistungs- oder Werks- oder was-auch-immer-Vertrages eine Gegenleistung.

Ich bin kein Beauftrager für Prozessmanagement oder Qualitätsmanagement. Die bekommen Geld dafür, dass sie Missstände und Schieflagen in entsprechenden Bereichen aufdecken. Allerdings scheinen gerade große Firmen das mittlerweile anders zu sehen.

Liebe Bauer KG,

ihr schreibt mir Mails mit Entschuldigungen, dass da was schief gelaufen (Untertreibung des Jahres) ist. Schön. Wie soll ich das denn glauben, wenn ich danach einen Anruf bekomme, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich das Abo frühestens ab dem 1.1.2013 bekomme, aber sich der Ausgabenpreis erhöht und damit auch der Abopreis?

Ich meine, immerhin ruft ihr mich vorher an. Okay. Aber nach der Vorgeschichte? Ihr lasst die Leute Abos zu niedrigen Preisen abschließen, wenn ihr bereits wisst, dass ihr die Preise kurz darauf auch für Bestandskunden erhöht? Ohne darauf hinzuzuweisen?

Das, liebe Bauer KG, grenzt meinem Empfinden nach an Betrug. Und wenn es daran liegt, dass ihr meine Bestellung verschlampt hat, wirkt das nicht nur betrügerisch, sondern absolut Scheisse. Ihr baut Mist, ich zahle dafür Hotline und soll dann noch ein teureres Abo bekommen? (Ja, ich weiss, dass das in den AGB geregelt ist. Mit Kündigungsrecht ab 10% – lachhaft)

Nein Danke.