EDC: Mag-Lite LED XL50

Sie ist da, endlich ist sie da. Neulich bestellte ich mit einem Arbeitskollegen zusammen das unglaubliche 2-für-1-Preis Bundle von 2 Mag-Lite XL50 Taschenlampen. Damit hat eine der Lampen schlappe 18 Euro gekostet (inkl. Versand).

Warum das ganze? Ich habe Lampen vom Aldi, Rossmann und sogar ne kleine LED von Fielmann ausprobiert. Letztendlich bin ich auch so 20-30 Euro damit über die Jahre losgeworden. Gehalten hat  schlussendlich keine der Lampen lange. Einen sonderlich fiesen Outdoor-Usecase gabs dabei bei keiner der Lampen, auch wenn die meisten durchaus tauglich gewesen wären bzw. hätten sein sollen.

Sagen wir’s mal so: Ich habe keine Lust mehr, mich mit drittklassigem Scheiss rumzuärgern. Daher mein Klemmbrett, mein Taschenbegleiter-Kalender-Notizbuch, die BIC-Grip-Pro-Stifte. Alles nicht direkt billig, aber mit einem unglaublich guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wachhupen

Ich frage mich, warum ich mein Fahrrad verkehrssicher gemacht habe, mit Lampe und Reflektoren und in der Dämmerung mit Licht fahre. Das ganze hilft ja im Endeffekt auch nur was, wenn die Autofahrer sich die Mühe machen, mal rechts und Links zu schauen, bevor sie aus Einmündungen und Einfahrten herausschießen.

Vielleicht sollte ich mir einfach so ne Druckluftfanfare mitnehmen und die Penner wachhupen.

Zum neuen Sexualstrafrecht

Nicht nur, dass ich als Vater einer Tochter generell unter moralischem Verdacht stehe (ich schrieb das ja schon bei Google Plus vor einer Weile), jetzt wird auch noch so rumgepfuscht, dass wir als Eltern nun auch noch unter Generalverdacht stehen können, wenn wir unser Kind  beim Planschen im Garten fotografieren.

Ich war heute auf der Photokina. Eine der ersten Ausstellungen am Eingang Nord zeigt Menschen eines Stammes in Afrika. Keiner davon ist nach unseren üblichen Vorstellungen bekleidet und ich bezweifle, dass sie alle eine Verzichtserklärung nach deutschem Recht unterschrieben haben. Würde das Gesetz von Heiko Maas tatsächlich ernst gemeint sein, müsste die Staatsanwaltschaft anordnen, diese und viele weitere Bilder beschlagnahmen zu lassen, den Fotografen vorführen zu lassen und alle, die diese Bilder abfotografiert haben und auf Twitter, Facebook, Instagram verbreitet haben.
Notizblog – Ermittlungstatbestand: Kinderfotos


Zu­recht stößt die sehr weite Re­ge­lung auf breite Ab­leh­nung, etwa beim Prä­si­den­ten des Deut­schen An­walt­ver­eins, Prof. Dr. Wolf­gang Ewer, der darin eine „un­ver­hält­nis­mä­ßige Vor­ver­la­ge­rung der Straf­bar­keit“ sieht. Denn wenn schon die Her­stel­lung ei­nes sol­chen Fo­tos im pri­va­ten Le­bens­be­reich straf­bar sein soll, dürf­ten sämt­li­che Par­ty­fo­tos dicht an der Grenze zur Il­le­ga­li­tät ver­lau­fen.
Strafakte.de – Kosmetik für die geistige Unterschicht


Künftig könnten Eltern, die die Planschbecken-Party beim Kindergeburtstag fotografieren, in den Bereich der Strafbarkeit geraten. Diese Befürchtung wurde – nicht zu Unrecht – soeben beim Deutschen Juristentag in Hannover geäußert. Man muss Kinder, Eltern und das Strafrecht vor solchem Unfug schützen.
Süddeutsche Zeitung – Strafen für Kinderpornografie:
Schlechtes Planschbecken-Gesetz

 

Nochmal zwei Jahre alt sein

Ich würde gerne die Erfahrungen nochmal so machen, wie sie meine zweijährige Tochter macht. Augen zuhalten und denken, man ist verschwunden. Unbändige Freude auf dem Spielplatz oder beim auf’s Klo gehen. Selbst der Gang zur Mülltonne ist jedes mal ein neues Abenteuer.

Ich bin neidisch.