Webdesign mit Linux

Wer unter Linux Photos bearbeiten will, findet bei Rolf Steinorts „Meet The GIMP“ sicher den einen oder anderen Tipp für GIMP, wer Illustrieren will, findet bei HeathenX Tipps zu Inkscape. Und was macht der Webdesigner?

Der Webdesigner guckt sich beides an. Und arbeitet mit einem Texteditor. Für kleine Sachen mit gEdit oder Bluefish, für dynamische Sachen mit Eclipse PDT. Jedenfalls mache ich das so. Notepad++ mittels WINE stellt für mich eine unschöne (das Auge programmiert ja mit) und unsaubere (weil nicht native) Lösung dar. Unter Windows allerdings ist das der beste Editor, den es gibt.

Beim Styling achte ich auf größtmögliche Browser-Kompatibilität und versuche, ohne Hacks auszukommen, was in den meisten Fällen ziemlich gut gelingt dank Eric Meyers CSS-Reset.

Die Grafiken entstehen auf unterschiedliche Weise. Das Bild hinter dem Text ist hier auf der Seite beispielsweise aus Inkscape, während die Headergrafik aus GIMP stammt. Die „Werbe“-Buttons auf der rechten Seite stammen aus Inkscape, ebenso das Favicon, dass im letzten Artikel in groß zu bewundern ist. Das ganze benutze ich übrigens auch unter GNOME als SVG-Icons.

Und ja, ich teste auch mit dem IE. Schließlich habe ich Virtualbox und eine XP-Home-Lizenz (die gab es zu meinem Notebook dazu). Das ist vielleicht nicht das Optimalste, aber zusammen mit dem IE-Tester ist das durchaus ausreichend. Opera und Safari kann ich prinzipiell auch testen, allerdings habe ich in mehren Fällen festgestellt, dass (nur) der IE in 99% aller Fälle das ganze etwas anders rendert. Trotz CSS-Reset.

Und ihr so? Wie designt ihr unter Linux? Und vor allem: was?

Hallo, ubuntuusers.de

Wunderschönen guten Tag, liebe Ubuntuuser.

Wer sich jetzt wundert, dem sei nebenbei mitgeteilt, dass ab heute meine Linux-bezogenen Postings auf dem Ubuntuuser-Planet zu bewundern sind.

Für alle, die das hier im Planeten lesen, möchte ich dabei noch mal anmerken: hier wird nur der Linux-Kategorie-Feed eingebunden. Mein Themenspektrum reicht dabei auch über den Tellerrand hinaus und ich beschäftige mich unter anderem mit der Lizensierung von Inhalten, dem Verhalten der etablierten Medienkonzerne hinsichtlich Einschränklungen in der Nutzungsfreiheit von Inhalten (Stichwort DRM) und der Zukunft von Medien und Wissen im Allgemeinen. Und natürlich: Weltfrieden. Ihr seid von daher herzlich eingeladen, auch den Rest meiner Seite zu erkunden.

P2P-Nutzer abmahnen – eine Steueroase?

Ich frage mich gerade, ob Schadensersatzzahlungen eigentlich steuerfrei sind.

Denn, wären diese Schadensersatzzahlungen steuerfrei, würde sich das Abmahngeschäft nicht nur für die Anwälte lohnen. Denn wenn ich mit einem kopierten und erwischten Song das 2000-fache bekomme, was ich im Ladenverkauf dafür bekäme, das nicht einmal mit den Künstlern sondern nur mit den Anwälten „teilen“ müsste, die Vertriebs und Marketingkosten dabei völlig einspare, dann, ja dann macht die Verklagerei richtig Sinn.

Und weil das ganze ja kein Umsatz, sondern Schadensersatz ist, muss ich den auch nicht verumsatzsteuern (man verzeihe mir den holprigen Neologismus). Damit kann ich meinen Umsatz senken und das Kapital des Unternehmens steuerfrei steigern. Das ist gleich doppelt praktisch: Ich mache unbehelligt weniger Umsatz bei steigendem Gewinn. Und kann trotzdem heulen und mich bei Mama Merkel an der Schulter trösten lassen, dass Sie was unternimmt, gegen „das Herunterladen von Computern“.

Und das demnächst für 95 Jahre bei Musikstücken.

Pulseaudio auf Ubuntu

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil über ein verbuggtes PulseAudio in Ubuntu. PulseAudio ist großartig und seid ich es richtig konfiguriert habe, funktionieren meine ganzen Anwendungen wieder parallel zueinander mit Ton über einen zentralen Mixer.

Keine Abstürze mehr bei Amarok und YouTube gleichzeitig. Ich kan parallel Musik hören und Film gucken (was zwar meistens keinen Sinn macht), ohne dass eine der Anwendungen abstürzt. Und ich kann endlich wieder beruhigt die Sounds bei Pidgin anschalten.

Wie das kommt?

Nun, ich habe bei Martin Gräßlin einen Kommentar gelassen, in dem ich mich ganz besonders über Flash/Audio-Sache aufgeregt hatte. Und dann hab ich geschaut, ob nicht einfach nur was falsch läuft bei mir. Dabei bin ich dann über den Pulse-Audio-Artikel im Ubuntuusers-Wiki gestolpert und habe mich mal drangesetzt, zu erkunden, was bei mir falsch läuft.
Eine Installation von libflashsupport (was ich schonmal installiert hatte, aber nichts gebracht hat) und zusätzlich das Ausführen von „asoundconf set-pulseaudio“ brachte nach 2 Monaten den gewünschten Effekt: Es funktioniert wieder wie vor dem Update.

Allerdings wäre das was für nette Hinweise bei der Installation gewesen. Oder ein Automatisches Ausführen beim Update. Scheinbar wurde meine Soundconf, die auf ALSA und ESD ausgelegt war, weiterverwendet. Ohne ESD ist das allerdings nicht so prickelnd. Mal gucken was bei 8.10 danebenschießt.

What I learned out on the Road

Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Nein, ich habe mich nicht von meiner Freundin getrennt. Ich werde mich von meiner Virtualisierungslösung trennen. Letzte Woche habe ich, nur um mal kurz einen VMWare-Server unter Ubuntu 8.04 zu starten um auf einer Webseite etwas mit Windows (wegen dem besseren Flash-Plugin) auszuprobieren, bestimmt 2-3 Stunden damit verbraten, VMWare mit irgendwelchen any-any-Patches zu „hacken“, nur um es mal kurz zu testen und am nächsten Tag festzustellen, dass die Konsole beim Start wieder eine „not configured“-Meldung auszuspucken.

Virtualisierung mit dem Kernel schön und gut, aber dann sollte man in der Lage sein, seine Produkte kurzfristig an einen neuen Kernel anzupassen. Und es ist ja nicht so, dass sich die Kernelentwicklung nicht öffentlich nachvollziehbar wäre. Und nach zwei Monaten immer noch keine lauffähige Version für Ubuntu anbieten zu können ist ziemlich schlecht für’s Geschäft.

Also werde ich in den nächsten Tagen mal gucken, was Virtualbox so draufhat. Allerdings werde ich dazu die Closed-Source-Version in der Personal-Lizenz benutzen, was mir die USB-Unterstützung bietet, die ich mir in VMWare auch selbst in den VMX-Files erhacken musste. Und die brauche ich unter Umständen auch demnächst.

Auf jeden Fall brauche ich für meine sehr seltenen Ausflüge in die Windows-Welt, die ich zuhause nur über Virtualisierung laufen lassen kann und will eine Lösung, die ich einfach benutzen kann, ohne jedesmal beim Start 2 Stunden herumzudoktoren. Denn auch wenn Linux ein Frickler-System für Freaks, Nerds und sonstiges lichtscheues IT-Gesindel ist, und ich mich da auch gerne dazuzähle:

Können, manchmal wollen: ja; müssen müssen: nein. Ich mag Komfort und von solchen wenigen Ausnahmen abgesehen, habe ich davon mit meinen Ubuntu-Rechnern genug. Aber was kann Linux dafür, dass VMWare einen falschen Ansatz hat? Nichts. Aber die Schuld für ein Bastel-System wird natürlich wieder eine Ebene höher geschoben. Aber das habe ich bei Microsoft-Produkten auch schon erlebt – die Beschuldigungsverschiebung, meine ich. Und wenn der Virtualbox-Download hier gleich fertig ist, wird gleich mal installiert und danach per scp auf meinen anderen Rechner, an dem meine Freundin gerade DVD schaut kopiert (und vielleicht auch gleich mit SSH installiert). Und ja, ich hab meine Keys geupdated.

Netbooks

Ich würde mein 12″ Notebook wirklich gerne abgeben. Aber bisher habe ich noch kein Netbook gefunden, dass meinen Ansprüchen gerecht wird:

  • Ohne Probleme linuxtauglich (Damit fällt lt. heise open das Aldi-Notebook raus)
  • ~9 Zoll bei 1024 sollte es haben. Damit fällt der EeePC 700 raus.
  • Kein Windows vorinstalliert (womit auch der 900er rausfällt)
  • Atom-Technik sollte drin sein
  • Dauer ab 3h Laufzeit
  • Der Preis sollte nicht signifikant höher als 400 € sein

Damit bleibt mir momentan nichts anderes übrig, als auf Acer und Dell zu warten. Bleibt die Frage, ob Dell sein Mini-Note mit Linux oder Windows XP ausliefern wird. Jedenfalls ist mir davon noch nichts bekannt.