Hellsongs (youtubified originals)

Gut, der Titel mag etwas komisch klingen. Das Hellsongs-Album ist ein lounge-mäßiges Album mit Coverversionen von 80er Metal- und Rocksongs. Und da ich mir die Hellsongs demnächst in FFM mal ansehen werde, recherchier ich mal die Originalstücke zusammen.  Ich nehme die Playlist des Albums und linke zu den Youtube-Musikvideos der Originale.

  1. The Trooper (Iron Maiden)
  2. Symphony of Destruction (Megadeth)
  3. Rock The Night (Europe)
  4. Seasons in the Abyss (Slayer)
  5. We’re Not Gonna Take It (Twisted Sister)
  6. Blackened (Metallica)
  7. Thunderstruck (AC/DC)
  8. Run To The Hills (Iron Maiden)
  9. Paranoid (Black Sabbath)
  10. Princess Of The Night (Saxon)

Das ist Recherche die mal richtig Spass macht. Ganz großes Langhaar-Kino übrigens. Ganz besonders die Europe-Frisuren find ich gut.Und nach dem Hörschaden von so viel guter Musik schalte ich mal wieder auf  Hellsongs um.

Wissen 2.0 #2: Wikis

Ein Wiki ist prinzipiell eine Lose-Blatt-Sammlung an Informationen, die durch entsprechende Querreferenzen eine vernetzte Sammlung von Wissen ergibt.

Bestes Beispiel ist Wikipedia, eine freie Enzyklopädie auf Basis eines Wikis (mittlerweile durch mehr, für jede Sprache eine Instanz, die auch wieder untereinander vernetzt sind).

Während man früher immer sagte „Viele Köche verderben den Brei“ ist es heute in Mode (auch aufgrund des Erfolgs von Wikipedia) auf die so genannte „Schwarmintelligenz“ zu setzen. Allerings ist es keine neue Entdeckung, Texte kollaborativ zu erstellen, redigierien, ergänzen.

Neu ist auch in diesem Fall wieder die genutzte Technik, die das ganze Drumherum für den Benutzer vereinfacht, so dass er sich im Prinzip nur noch um den Transfer seines Wissens in die Textform kümmern muss. Andere kümmern sich um das Korrekturlesen, die Formatierungen und die Verlinkungen.

Möglich gemacht wird dies durch bestimmte (einfache) Regeln, die es beim Editieren einzuhalten gilt, so kann innerhalb von kurzer Zeit ein fertiger Artikel entstehen, ohne dass größere Konflikte beim Speichern zu erwarten sind. Diese werden duch die verwendete Software entweder verhindert (Document Locking) oder behoben (automatisiertes diff und merge soweit möglich).

Der Hinweis auf die Vorgänge „diff“  und „merge“ zeigt schon, warum bzw. wie das Prinzip Wikipedia mittels der MediaWiki-Software funktioniert: man führt ein Versionskontrollsystem für den Artikel (Quelltext) ein. Dieses Prinzip funktioniert bei verteilter Softwareentwicklung mittels CVS und SVN sehr gut, hier wird es für einen Artikeltext eingesetzt.

Womit wir wieder bei alten/bewährten Techniken in neuem Kontext wären.

Wissen 2.0 #1: Tags

Wie organisieren wir Informationen im Web 2.0

Mit dem „Web 2.0“ wurden viele altbekannte Techniken erst richtig bekannt, andere Techniken wurden neu entwickelt. Dabei beschränken sich Neuentwicklungen meistens auf die technischen Aspekte, mit denen altbekannte Techniken zu neuem Leben erweckt wurden.

Tags

Tagging an sich ist nichts Neues. Der Name ist aus dem englischen übernommen worden, die Verschlagwortung gibt es schon immer. Im Prinzip ist das „tagging“ nichts anderes als eine Schnittmenge einer Volltextsuche.

Stehen die richtigen Begriffe auch in einem Volltext, ist das Tagging an sich für das Auffinden von Inhalten eher untergeordnet. Eigentlich reicht es auch schon, dass in einem Text zu dem normalen Text ein Abschnitt mit möglichen Suchwörtern eingefügt wird, das wäre die rudimentärste Form.

Tagwolken

Tagwolke auf campino2k.deEines der besten Beispiele für die Verwendung von neuen Technologien mit bewährten Techniken sind die so genannten „Tagwolken“. Durch eine definierte Syntax der Tags wird eine extraktion der Tags aus einem Text, Posting oder Artikel vorgenommen.

In den meisten Systemen werden die Tags getrennt vom eigentlichen Beitrag eingetragen, wie zum Beispiel bei WordPress.

Durch eine eindeutige Extraktion ist es möglich, die Anzahl der Tags (unique) und die Anzahl der Vergabe eines unique-Tags zu zählen und in Relation zu setzen. Dadurch kann eine Gewichtung der Schlagworte vorgenommen werden.

Die Darstellungsweise dafür ist vielfältig, eine geordnete Liste nach Anzahl der Vergaben ist ebenso möglich, die die (sehr beliebte) Darstellung einer so genannten „Tagwolke“. Diese ordnet die vergebenen Schlagwörter im Fall von WordPress alphabetisch und gewichtet die Häufigkeit eines Schlagworts mit der Größe der Schrift.

Wie man also an der Abbildung der Wolke meines Blogs sehen kann, liegen bei mir die Themen Fotografie, Internet und Linux relativ weit vorne in der Beitragsanzahl.

Projekt Nestbau #2: Medien

Ja, so schnell kann’s gehen. Kaum sieht man sich um, schon hat man eine schöne Wohnung gefunden. Schneller als erwartet. Die Planungen laufen daher etwas hektisch, aber insgesamt gut, so dass einem qualifizierten Umzug nichts im Wege stehen sollte.

Was mich vor eine Herausforderung stellt ist die Unterhaltungstechnik. Bisher gab es da kein Problem, da Bett/Couch und PC in einem „Wohnzimmer“ waren.

Da mein PC zukünftig getrennt vom „Wohnzimmer“ steht, muss natürlich eine Lösung her.  Aufgrund mangelnder Kompetenz im Bereich Multimedia fielen mir nur folgende Möglichkeiten ein:

  1. Devolo-Audio-Stecker und X over SSH mit dem Notebook im Wohnzimmer.
    Ist einfach, es fehlt dann aber am Bild.
  2. Fritz!Media-Box von AVM
    Spielt (vermutlich) keine DivX/XviDs
  3. DVD-Player mit USB-Anschluss + Boxen zusätzlich.
    Günstig, aber Turnschuh-Netzwerk nötig
  4. Zusätzlicher Media-PC im Wohnzimmer
    Zeit- und Kostenintensiv, durchaus interessant, aber momentan eher: Nicht.

Alles nicht so einfach, irgendwie. Hat hier jemand noch Tipps oder Tricks zur Video- und Steuersignalübertragung an einen Remote-PC?

Das ganze soll natürlich unter Linux laufen.

Artikel 3, Absatz 3

[…] Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Artikel 3, Absatz 3 ist ein kleines Nebenblog, dass ursprünglich gedacht war, einen Freund von mir zum Schreiben seiner Erlebnisse zu bewegen. Namen nenne ich hier keinen, er möchte das nicht – aus gutem Grund – und das akzeptiere ich.

Daher habe ich mich entschlossen, mit dem Projekt „Artikel 3, Absatz 3“ eine Plattform einzurichten, auf der er sich versuchen kann. Bisher hat er sich nicht dazu aufgerafft, etwas zu schreiben, dafür habe ich ein paar Artikel geschrieben. Ich hoffe, es kommt einigermaßen gut an.

Mich würde etwas Feedback zu dem Projekt freuen, ganz besonders natürlich ein paar Kommentare, liebend gern auch dort zur Sache.

Opfer

In den letzten 24 Stunden habe ich mehr Spamkommentare bekommen als normal. Daher habe ich YAWASP etwas schärfer gestellt.

Bei Problemen, mit den Kommentaren könnt ihr euch (wenn ihr kein SPAM-Bot seid) an die Adresse im Impressum wenden. Ich helfe dann nach Möglichkeit weiter. Sollte es keine Beschwerden geben, werde ich die Einstellungen bis auf weiteres so lassen.

„Er nutzt Windows.“

[…] Neij wurde nach seiner Beziehung zum Werber Oded Daniel befragt. Auf die Frage, ob dieser auch in die technischen Aspekte der Site involviert sei, antwortete Neij: „Nein, Er ist nicht gut darin. Er nutzt Windows. Also…“.

(via)

Dumm und gefährlich

Die CDU/CSU-Fraktionsvizechefin Ilse Falk hat die Gegner von Internetsperren per Access Blocking beschuldigt, Kinderpornografie zu fördern. Kritiker handelten verantwortungslos und stellten „die Interessen skrupelloser Geschäftemacher über den Schutz der Kinder“, sagte Falk wörtlich.

via CDU: Gegner von Internetsperren fördern Kinderpornografie – Golem.de.

Aber ganz ehrlich: Mit einer sochen bush-liken-Formulierung habt ihr aber echt verschissen. Ihr seid dumm dass es brummt. Und gefährlich. Und man sollte euch für solche Aussagen einsperren lassen.

Und zusätzlich verklagen. Wegen Rufmord, übler Nachrede und Verleumdung. Euch vom Verfassungsschutz zerschlagen (ach nee, den hat der Wolle ja schon abgeschafft) und einsperren lassen. Aufhängen, vierteilen und die Zungen rausschneiden. Alles was man seit dem Mittelalter mit solchen Lügen- und Geschichtenerzählern gemacht hat.

Ihr seid echt das letzte.

Mehr Diskussion bei netzpolitik.org eine schöne Zusammenfassung gibts auch bei keentech.

Rainbow-Wallpaper

Keine Ahnung, was mich da gerade überkam. Aber ich hab mal ein buntes Wallpaper gemacht. Bedient euch!

Made with GIMP on Linux, die Schrift ist Ubahn von Manfred Klein.

Wenn’s euch gefällt, sagt es mir, dann werd ich zukünftig auch mal das eine oder andere Wallpaper einstellen, wenn’s gefällt.

Neuer Personalausweis (Symbolbild)

Tja, mein neuer Perso ist da. Mit einem Bild, dass ich lieber nicht darauf gehabt hätte. In Ermangelung eines passenden Passbildes in Machart eines Proträtfoto, bin ich mit einem Bild, dass in Zukunft auch auf meinem Führerschein zu sehen sein wird, abgelichtet.

Ich bin zur Ausweisstelle mit zwei Bildern gegangen: dem hässlichen biometrischen und dem hässlichen Porträtfoto, dass von den aktuellen noch das geeignetste war – die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und selbst auf diesem geeigneteren Bild sah ich aus wie ein kleiner Bruder eines kleinen Türkischen Barbiers. Was nun bei mir völlig daneben ist.

Wobei das biometrische Bild nicht viel besser war. Eine Frontalaufnahme mit diesem „Gestaltungsraster“ ist nun mal nix schönes, für die nächsten 10 Jahre allerdings auf dem Perso und den Rest des Lebens auf dem „Lappen“. Verdammt. Aber ich hätte das andere Bild im Nachhinein auch nicht mehr gewollt.

Und wenn ich bei Heise gerade einen Artikel über den elektronischen Personalausweis lese, dann bin ich schlussendlich doch ein bisschen froh, dass mir das Thema die nächsten 10 Jahre erspart bleibt. Lieber ein hässliches Bild, dass in der Tasche bleibt, als eins, dass jeder Depp von außen lesen kann.