Was ich darf..

Nur noch mal für mich zur Vergewisserung: Ich dürfte also mit 14 Jahren anfangen, großkalibrige Waffen zu benutzen und dann als 21jähriger Sportschütze mit einem Kofferraum voller halbautomatischer Waffen und 0,4 Promille auf der Autobahn mit 320 km/h vom Schützenfest zum CSU-Parteitag fahren – aber Computerspiele sollen verboten werden?

gefunden bei  saschalobo.com

Full Ack, um es im Heise-Jargon zu sagen. The Shit hits the fan. Nagel auf die Finger und so.

Projekt Nestbau #4: What’s keeping me busy

Es ist schon Wahnsinn, was so ein paar kleine Änderungen an der Atmosphäre einer Wohnung tun können. Esstsisch und Kleiderschrank sind irgendwie Grundbedürfnisse. Das erste Essen in der neuen Wohnung am Esstisch war schon etwas besonderes, auch wenn es vom Pizzadienst gebracht wurde. Das Feeling dabei ist more special und mehr Drama, irgendwie.

Ein Teaser auf die nächsten Jahre. Und der Teaser fühlte sich schon sehr gut an, irgendwie. „Projekt Nestbau #4: What’s keeping me busy“ weiterlesen

Warum die CSS-Evangelisten doch gar nicht so falsch liegen

Neulich bei Technikwürze: Die 13 Punkte des Mike Davis und warum Tabellenlayout angeblich und womöglich doch gar nicht so schlecht ist. Im Podcast gab es eine Diskussion um die Denkanregung, doch mal über den blinden „CSS-Evangelismus“ nachzudenken. Der Originalartikel findet sich ebi isolani: „The shallowness of CSS evangelism„.

Gerade im Bereich Traffic wird auch in TW diskutiert, sei es ja möglich, ebensogroße Datenmengen zu laden, wie bei Tabellenlayouts, gerade bei aufwendigen Stylings und unter der Prämisse, dass bei einem sauberen Stil das CSS getrennt geladen wird und somit einen weiteren HTTP-Request benötigt (inklusive Overhead).

Das mag beim ersten Besuch der Seite durchaus stimmen, aber dafür ist es dann ja egal, ob man nun CSS oder Tabellen hat. Beim zweiten Klick muss das CSS-Layout aber nicht alles nochmal laden. Nur das HTML-Gerüst wird ausgetauscht, der Rest (CSS) bleibt gleich. Eine Seite mit vielen PIs hat damit also im „Long Tail“ deutliche Vorteile.

Weiter stellt man die SEO-Vorteile auf den Prüfstand. Ich bin der Meinung, ein ordentlich gemarkuptes Layout mit entsprechender Dokumentstruktur wird immer einen Vorteil gegenüber den Table-Layouts haben, denn

  • die Content/Code-Quote ist höher, es gibt im HTML keinen so großen Overhead, damit ist die Keyworddichte pro Zeichen deutlich höher
  • das CSS juckt eine Suchmaschine nicht. HTML wird indexiert. Weiteres im Punkt obendrüber
  • Suchmaschinen machen oft einen nicht unerheblichen Teil des Traffics aus. Weniger HTML = Weniger Traffic

Ein wichtiger Punkt ist allerdings die Zukunftssicherheit und die Wartbarkeit der Seite(n). Ich habe allein mit CSS schon einige Sachen umgestyled, die man mit einem Tabellenlayout nicht hätte machen können – jedenfalls nicht so schnell und pragmatisch.

Und was ich tagtäglich erlebe sind HTML-Tabellen in generierten Seiten. Hier mal eine Ausgabe, da mal eine Ausgabe und das alles in verschachtelten Tabellen. Das Gerüst wird verdammt schnell verdammt unübersichtlich, auch mit Tools wie Firebug und der IE-Developer-Toolbar. Klar kann man sowas auch mit einem DIV/CSS-Layout produzieren, aber bei weitem nicht so schnell.

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Experimente mit Fenstern

Aufgrund der verwendeten Konfiguration unseres Praktikanten, der (als einziger in der Firma) ein Linux als Host und Windows nur als Gast benutzt, bin ich neugierig geworden auf die TWMs, die Tiled Window Manager. Diese stellen die Fenster nicht losgelöst dar, sondern teilen den Bildschirm zwischen allen Fenstern gleichmäßig auf sofern man nicht etwas daran verändert.

Praktisch ist natürlich, das alle Fenster auf dem Bildschirm zu sehen sind, so dass ich mir keine Gedanken machen muss, ob, wo und wie ich den Platz aufteile um beispielsweise neben dem Bloggen noch Film zu gucken.

Zum ausprobieren habe ich mein Nicht-Produktiv-System (mein Notebook) verwendet, und sofort festgestellt, dass die Benutzung von DWM, wmii und Awesome ohne externe Maus so gut wie gar nicht möglich ist, ohne sich die Finger zu brechen.

Prinzipiell sieht das aber schon relativ gut aus, auch wenn ich das Standard-Gnome-Styling ziemlich bescheiden finde. Das Prinzip ist nicht schlecht, die Umsetzung zumindest gewöhnungsbedürftig. Zum Arbeiten mit vielen Terminals ist das System aber sehr gut geeignet.

Update: Ich habe jetzt auch endlich herausbekommen, welchen Window Manager er benutzt: Xmonad

Sound in Zattoo mit PulseAudio

Wie es bei Zattoo ohne Sound aussah, hatte ich ja schon beschrieben. Ich habe bei mir eine Lösung gefunden, scheinbar hat sich bei mir die Einstellung im „Volume Control“ von PulseAudio verstellt. Die stand nämlich auf „-∞“. Das entspricht also „keinem Sound“.

Keine Ahnung, wie das kam, aber mit der oben abgebildeten Einstellung läuft alles wie geschmiert. Und das hoffentlich nicht nur vorerst.

»Die CD ist tot, lang lebe – ja, was eigentlich?«

Unter dem Titel „Die CD ist tot, lang lebe – ja, was eigentlich?“ macht sich David Bauer Gedanken über zukünftige Erlösmodelle für flüchtige „Eigentumsobjekte“ wie Musik.

Leider sind die Ideen so sehr auf Musik eingespielt, dass man sie nicht vollkommen auf Filme (u.a. wegen der Budgetgrößen) übertragen kann. Wobei das eine oder andere im „Amateur“-Bereich sicher nicht verkehrt ist.

Früher war es einfach: Band nimmt Album auf, Label presst CD, Zwischenhändler verkauft CD – alle verdienen gutes Geld. Das Internet hat dieses Geschäft nicht zerstört, aber doch immerhin gehörig ins Wanken gebracht. Und die Margen so sehr nach unten gedrückt, dass Bands und Labels nach Alternativen suchen. (78s)

gefunden bei Netzwertig

Repräsentative Browserstatistiken

Was mich, als Webentwickler, wirklich mal interessieren würde, wären repräsentative Browserstatistiken. Als repräsentativ würde ich dabei Anbieter wie Google, Yahoo(Flickr) oder Amazon bezeichen.

Wichtig wäre dabei: Aufschlüsselung von IE-Versionen (6, 7, 8). Und das bitte über einen Zeitraum der letzten 12 Monate.

Projekt Nestbau #3: Auf dem richtigen Weg

Was soll man da sagen? Nach einigen Schwierigkeiten sind wir tatsächlich auf dem Weg, die Wohnung in ein Zuhause zu verwandeln. Ein paar Möbel sind schon da, Kleiderschrank und Bett, Stühle und ein Couchtisch (noch als Bausatz), die Couch kommt erst später.

Das Wochenende war entsprechend anstrengend, die Möbel meiner Freundin holen, dann ins Möbelhaus, ein paar Sachen angucken, kaufen, einladen (2 Stockwerke runter), ca. 100km in die neue Wohnung fahren, dort putzen, wischen, saubermachen und die ganzen Möbel wieder hochtragen (1 Stockwerk).

Gestern wurde dann der Flur bzw. eine Seite davon neu gestrichen, was einen fetten Muskelkater in den Armen auf den Plan gerufen hat.  Das abschließende Abendessen um die Ecke war dann leider auch nicht der Bringer und liegt noch schwer im Magen.

Aber das Ende ist langsam abzusehen und das ist Hauptsache. Und an alle Helfer und Helfershelfer bis hier schon einmal unseren Dank.

Klare Worte

Sehr gut zusammengestellte Überlegungen zum Thema „school shootings“, Jugend, Gewalt, Jugendgewalt und Parallelwelten. Danke.

Im Übrigen darf man erwähnen, dass Björn da nicht der einzige ist, auch wenn es so scheinen mag. Bei der „Muschelschubserin“ gibts da auch was nettes zum Thema Jugendzeiten scheinbar behüteter Kinder.

Und bei Fefe bin ich über eine Grafik gestolptert, die die Statistiken zum Thema „Verbrechensrate pro Bürger“ des „Bureau of Justice“ in einen Graphen packt und diesen mit den Erscheinungsdaten markanter Meilensteine der Egoshooter und anderer „Killerspiele“ verbindet.

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Im übrigen spiele ich auch „Killerspiele“ und höre Punk, Rock und Metal. Ich habe auch Tischtennis gespielt. Ich war immer der Kleinste in der Klasse und wurde deswegen gehänselt. Im Schulbus wurde ich von Zehntklässlern verprügelt und der Busfahrer hat nur zugeschaut, obwohl ich um Hilfe gerufen habe. In der Schule gab es Lehrer, die mir schlechte Noten gegeben haben, weil sie mich nicht leiden konnten. Ich habe schon Pornos gesehen. Ich habe schwarze Sicherheitsstiefel, einen schwarzen Mantel und eine schwarze Lederhose. Ich hatte auch schon eine Wasserpistole und eine Erbsenpistole deren Feder ich „getuned“ hatte. Softair habe ich auch schon benutzt (und kleine Ziele getroffen). Ich bin viel (>4h/Tag) im Internet unterwegs.

Bin ich jetzt ein Amokkandidat?

Das soll in keiner Weise beschönigend oder verharmlosend sein, aber ich denke, die Gründe für solch eine Tat liegen vielleicht woanders als in „Internet“, „Killerspielen“ und „Teufelsmusik“.