Wie man einen ZTE K3536-Z mit jedem Anbieter nutzen kann

Ich bin mittlerweile stolzer Besitzer dreier Mobilfunkkarten. Meine Handy-Karte, meine UMTS-Stick-Karte und eine Vodafone-Websessions-Karte mit 3 Stunden Guthaben.

Letztere habe ich nur, damit ich einen angeblich geSIMlockten, de Facto abervermutlich nicht geSIMlockten UMTS-Stick von ZTE neu für günstige 30€ erwerben konnte.

Nachdem ich nun auch einmal die Möglichkeit hatte, den Stick auch einmal mit meiner UMTS-Karte von Medion Mobile  zu testen, weil das WLAN des Brückenkopf nicht ging, kann ich bestätigen: Der Vodafone Websession Stick von Vodafone (in der Ausführung des K3536-Z) ist nicht geSIMlocked. (Zumindest war das bei dem meines Kollegen und bei meinem nicht so, die Angabe ist also vermutlich richtig, aber ohne Gewähr)

Während unter Ubuntu 9.10 der Betrieg des ZTE-K3565-Z quasi keinen Aufwand darstellt, ist der Betrieb unter Windows ohne die Vodafone-Software etwas aufwändiger:

Software

Zuerst braucht man eine alternative Software, nämlich „MWConn„. Diese Software kann mit fast allen UMTS-USB-Sticks kommunizieren, und das auch Anbieterunabhängig.

Modifikation am Stick

Zuerst einmal muss man die Software von Vodafone installieren, die enthält nämlich auch die entsprechenden Windows-Treiber für den Stick. Den Ordner „Drivers“ in dem entsprechenden Programmverzeichnis sollte man dringlichst irgendwo mal hinkopieren. Der Treiber ist nämlich leider nicht so einfach aus den Installationsdateien extrahieren.

Danach wird die Vodafone-Software deinstalliert. Der installierte Treiber wird dabei nicht deinstalliert, wohl aber die „Installationsdateien“ aus dem Programmverzeichnis.

Dann kommt der Punkt, an dem ich (dummerweise) fast verzweifelt bin.

Da man ja nicht möchte, dass jedesmal wenn ich den Stick anstecke, versucht wird die Vodafone-Software zu installieren, will man das CD-Autorun des Sticks deaktivieren. Dabei gibt der Hersteller selbst eine Anleitung zum deaktivieren des Autoruns (pdf) auf seiner Homepage.

Mit MWConn und dem installierten Stick ist das deutlich einfacher. MWConn wird installiert und konfiguriert vorausgesetzt.

Zuerst kommt der wichtigste Punkt: Im Explorer muss das „CD-Rom“-Laufwerk, mit der Vodafone-Software mit der rechten Maustaste » Auswerfen auf dem Laufwerk ausgeworfen werden. Sonst ist das folgende nutzlos.

Diese Ausgabe im Feld „Servicekonsole“ wurde durch das klicken in das Eingabefeld darunter erzeugt. In dieses Feld gibt man den Befehl:

AT+ZCDRUN=8

ein und drückt Return/Enter. Man bekommt eine Bestätigung mit OK am Ende.

Sollte man die Software-Installation mal wieder brauchen oder eine Vodafone-Karte benutzen und den den Vodafone-Connection Manager nutzen wollen, gibt man an der gleichen Stelle einfach ein

AT+ZCDRUN=9

ein und hat das CD-Rom-Laufwerk wieder. Der Zugriff auf eine eventuell eingelegte microSD-Karte wird davon nicht beeinflusst (lt. Herstellerangabe), testen konnte ich es noch nicht.

Mein erstes Mal – Die ELENA-Verfassungsbeschwerde

Ich bin dabei. In der Link-Ecke #10 beschrieben habe ich mich an der Verfassungsbeschwerde gegen ELENA beteiligt. Gestern kam meine Bestätigungsmail, dass ich Teil der fast 30.000 Unterzeichner der durch den FoeBuD organisierten Beschwerde bin, und einer von aktuell (Stand: 04.04.2010, 15:43) 20.005 bestätigten Teilnehmer bin.

Das heisst nichts anderes, als das mein Brief angekommen und mit dem Barcode erfasst wurde.

Es bleibt für mich derzeit übrig, zu wünschen, dass der neuen „Vorratsdatenspeicherung für Arbeitnehmer“ dabei wenigstens Grenzen gesetzt, wenn nicht sogar der Garaus gemacht wird.

Im übrigen: So ne Beschwerde tut nicht weh. Und den Menschen, die davon betroffen sind, am Ende vielleicht sogar gut.

Bike-Check 2010

Während ich aktuell auf der Suche nach einem Motorrad bin, habe ich in Vorbereitung für die Tage der Woche, an denen es nicht regnet schon mal mein Fahrrad gecheckt.

Wer auch immer der Idiot war, der im Keller gestrichen hat, er kann froh sein, dass keine Farbe auf die Tauchrohre der Gabel gekommen sind, sonst würde ich nämlich dafür sorgen, dass er so schnell nicht mehr bei uns im Haus streicht.

Den Rest der kleinen Farbspritzer zu entfernen war sowieso schon nervig.

Testfahren über ein mal kurz die Straße hoch und runter und einmal die Gänge durchzuschalten, war uns dann leider nicht mehr möglich, weil ein ziemlich ekliger Nieselregen dann runterkam. Und da meine Schutzblech leider irgendwo im Keller verschwunden sind, ist das Fahren ohne bei nasser Straße auch etwas unschön.

Link-Ecke #10

Diesmal nur wenig…

Extremismus extrahieren

Es gibt meterweise Forschungsliteratur zum Thema Rechtsextremismus, zu Linksextremismus hingegen so gut wie nichts. Nichts, seit sich die RAF auflöste jedenfalls. Seit Ende der RAF ist Linksextremismus kein Promotionsgebiet mehr. Deswegen ist „Linksextremismus“ genauso beliebig wie „Mitte“, denn es gibt keine Definition.

Nachlese Vorratsdatenspeicherung

  1. welt.de:  Union und Polizei warnen vor Sicherheitsrisiken
  2. Deutschland: Polizei kritisiert Urteil zu Vorratsdatenspeicherung

Zum ersten Artikel passt dann meiner Meinung nach auch folgendes Zitat ganz gut, dass die Methodik ganz beschreibt, wie man Meinung macht:

„Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“ (Hermann Göring, 18. April 1946)

ELENA-Verfassungsbeschwerde

Der FoeBuD plant eine Verfassungsbeschwerde gegen ELENA, den Elektronischen Lohnsteuernachweis.

Mit dieser Verfassungsbeschwerde wollen wir ELENA, den “Elektronischen Entgeltnachweis” kippen. Wir wollen erreichen, dass die zentrale Datenbank mit sensiblen Arbeitnehmerdaten gelöscht wird. Zeigen Sie der Politik und dem Verfassungsgericht, dass auch Sie eine Vorratsdatenspeicherung Ihrer Arbeitsstunden, Krankheitstage, Urlaubstage, etc. ablehnen!

Es gibt Tage, da verliert man, …

… und es gibt Tage, an denen die anderen gewinnen.

Chronik des Tages:

07:03 Uhr

Aufgewacht. Eine halbe Stunde zu spät. Ich bin zu müde und zu faul, mich zu hetzen um den Bus eine Viertelstunde später zu erreichen. Was auch nicht nötig ist, da mein offizieller Arbeitsbeginn 09:00 Uhr ist.

07:20 Uhr

Festgestellt, dass der Server nach Kernelupdates verlangt. Sie zu installieren war ein großer Fehler. Das WLAN des „Servers“ funktioniert nicht mehr. Panik.

Mehrfaches rebooten nach Änderungen an der /etc/network/interfaces und dem flüchtigen Versuch den Treiber neu zu installieren hilft nichts. Klemme das Kabel vom normalen Rechner ab und an den Server.

Stelle die IP-Adressen von beiden Interfaces auf die gleiche IP und fahre das WLAN mit ifdown ra0 herunter. Es läuft, aber meine Freundin wird sich nicht freuen, wenn Sie später nicht ins Netz kommt.

08:20 Uhr

Sitze im Bus. Mache den MP3-Player an.

08:21 Uhr

MP3-Player hört auf Musik wiederzugeben – er hat sich aufgehängt. Ich habe natürlich keine Büroklammer mit, mit der ich den Reset-Knopf drücken könnte.

09:10 Uhr

Fahre per SSH das ra0-Interface hoch. Mit immer noch der gleichen IP wie bei eth0. Sehe im IRC wie sich mein Rechner nach ein paar Minuten mit einem Ping timeout verabschiedet. Dummer Fehler.

***

Scheisstag, ist da glaube ich eine wirklich zutreffende Beschreibung.

21:29 Uhr

Der Server läuft wieder. Nach etwas Arbeit und einer diesmal fachmännisch durchgeführten Installation mit checkinstall und einer etwas mühseligen Entfernung eines alten rt2860-Treibers… Ach ja, ich habe dann meine Config auch mal von WPA auf WPA2 umgestellt…

Samsung – Ende der Irrfahrt in Sicht!

Mein Notebook ist wieder da, es funktioniert, das WLAN scheint einwandfrei zu funktionieren, das Rückspielen des Backups lief diesmal problemloser als beim letzten Mal.

Ob das Ubuntu noch funktioniert habe ich allerdings noch nicht getestet und ein abschließender Test des WLANs steht nächsten Dienstag beim Stammtisch der Piraten in Hanau noch aus, allerdings sehe ich diesem aktuell sehr gelassen entgegen.

Nett übrigens, dass man meinen Displaydeckel wegen ein paar Flecken(?) – oder vielleicht weil da die WLAN-Antennen hinter liegen – gleich mitgetauscht hat. Sieht aus wie neu und knarzt beim Einpacken in die Neoprenhülle nicht mehr so.

Ich will ja hier nun nicht alles miese vergessen und unter den Tisch fallen lassen, aber ich habe trotz allem Ärger ein funktionierendes Notebook einigermaßen fix zurückbekommen…

Samsung Support – Ein Ende der Irrfahrt in Sicht?

Tja, da der Samsung-Support ziemlich bescheidene Möglichkeiten zum „Tracking“ meiner Reperatur bietet, was sich darin spiegelt, dass ich lediglich per Telefon eine Reperaturnummer mitgeteilt bekomme, habe ich gestern abend einfach mal wieder die kostenpflichtige Hotline angerufen und konnte mir dort von einer freundlichen Dame sagen lassen, dass man mein Notebook an UPS übergeben hätte.

Nun, dann bin ich ja mal gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen entwickeln wird. Wenn das WLAN wieder so bescheidene Ergebnisse liefert, werde ich zusehen, dass ich das Gerät schnellstmöglich weiterverwertbar sichere und das Gerät zurückgebe. Ich habe das Gerät schließlich nicht gekauft, um einen besseren Draht zum UPS-Mann zu bekommen…

Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

Zumindest scheint das so. Schließlich hat meine Freundin als Kundin von Yves Rocher, die es nicht auf die Reihe bringen, ihren Namen richtig zu schreiben, Post bekommen. Einen Katalog von Bonprix. Mit Kundennummer!

Mit den gleichen Tippfehlern wie sie Yves Rocher immer produziert!

Dieser Adressenhandel solte endlich wirksam unterbunden und unter Strafe gestellt werden. Ich bekomme die Krise, wenn ich mitbekomme, dass und wo meine neue Adresse trotz nicht gestelltem Nachsendeantrag mal wieder kursiert.

Aber wie das so ist: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, unser Staat ist ja auch nicht ganz unbedarft, was solche Sammelaktionen angeht, bei denen man dann auch nicht weiss, in wessen Hände die Daten am Ende geraten…

PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass die eine Zahlung mit ClickAndBuy anbieten… Ob das Zufall ist?

jQuery.FancySelect() version 0.6 beta released

Heute morgen habe ich ein Tag für mein aktuelles Leibprojekt „jQuery.FancySelect“ erstellt und damit einer herunterladbare Version auf GitHub erzeugt.

Allerdings habe ich heute nach einer Runde Nachdenken dann nach der Arbeit noch ein wenig Zeit investiert und nach der heute morgen getaggten 0.5-beta gleich noch eine 0.6-beta nachgeschoben.

Darin habe ich die Lizenz geändert und ein paar (meiner Meinung nach notwendige) Dinge angepasst (bessere Demo der HTML-Elemente, Anzeige des aktuell markierten Elements in der Dropdown).

Der Weg zur 1.0 wird immer kürzer… Über ein „peer review“ würde ich mich übringes freuen.

Link

Odysee im Support von Samsung

Bisher stand ich Samsung relativ freundlich gesonnen gegenüber. Auch als mein Netbook einen Displayfehler aufwies, dachte ich mir nur: „Gut, passiert“. Also habe ich das Gerät eingeschickt.

Das Display kam repariert zurück. Leider zeigt das WLAN am Gerät seit dem Ausfallerscheinungen. Auf meine Anfrage am Montag kam eine Mail zurück die meinte, ja, es könne ein Hardwarefehler sein. Allerdings soll ich das Gerät in den Auslieferungszustand versetzen und schauen, ob der Fehler dann immer noch auftritt.

Auch meine Einwände, dass das Gerät ja unter Linux das gleiche Problem aufweist, wurde zurückgewiesen, man unterstütze ja auf dem Gerät kein Linux.

Bitte was?

Ich soll also ein Backup mit dem beschissenen Samsung-Programm machen, damit es wiederherstellen kann, wenn derAuslieferungszustand das Problem nicht mehr hat?

Wenn das Problem durch eine fehlerhafte Windows-Konfiguration entstanden ist, dann nur beim Wiederherstellen eines ebensolchen Backups, nach dem ersten Einschicken. Was mein Problem dann nicht lösen würde, wenn ich das wiederhole.

Nach dem Auslieferungszustand ist vor dem Auslieferungszustand

Nach einer Wochenendaktion mit der Samsung Recovery Solution ist mein Bedarf erstmal gedeckt. Die Platte ist gesichert, der Auslieferungszustand wiederhergestellt und er Fehler… der ist immer noch vorhanden.

Der freundliche UPS-Guy…

hat das Notebook dann heute abgeholt abgeholt, nachdem ich am Dienstag mit dem Herren vom Support telefoniert hatte… Wenigstens schnell geht das alles einigermaßen.

Was aber gar nicht geht…

Das Online-Support-Ticket-System von Samsung ist scheisse, absoluter Dreck!

  1. Wenn ich eine Mail über das Kontaktformular versende, bekam ich Antworten auf meine Mails. Aber keine Bestätigung das meine Anfrage überhaupt angekommen ist. Hätte ich keine Antworten bekommen, hätte ich also nicht gewusst, ob meine Anfrage überhaupt durchkam.
  2. In der Antwort ist mein Anfragetext nicht mal als Zitat vorhanden. Wer also nicht seinen Text vorher speichert, weiss am Ende nicht mehr, was er überhaupt geschrieben hat.
  3. Wenn ich auf eine Antwort vom Support wieder rückantworten will, muss ich das über das Kontaktformular mit einer neuen Antwort machen – wie bescheuert ist das denn? Es gibt genug Ticketing und Support-Systeme die das Mailhandling integrieren, viele davon Open-Source und kostenlos. Kein Grund also für so einen Scheiss.

Jetzt bin ich also mal wieder mindestens ne Woche ohne Notebook. Toll.