Link-Ecke #12

Man kommt ja zu nix.

  1. Ubuntu ändert Firefox-Unterstützung

    Ubuntu will den Webbrowser Firefox künftig auch in den stabilen Versionen auf dem neuesten Stand halten. Anstatt korrigierte Fehler in ältere Versionen zu integrieren, soll jeweils auf die neueste Version aktualisiert werden.

  2. Eine klassische Horex

    Ein Traum von Motorrad. Wenigstens die Optik ist genial. Dafür würde ich sogar meine Bandit abgeben. Leider wird’s ohne zeitnahen Lottogewinn wohl eher ein Traum bleiben.

  3. Das Kreuz mit den Lizenzen

    Lizenzen. Der Untergang des Abendlandes, wie ich behaupte, denn Lizenzen versauen uns das mit dem freien Wissen und der freien Bildung.

    Mehr davon!

  4. SIGINT 2010: musikindustrie widerlegt sich selbst

    wie man sieht verlaufen die kurven für illegale downloads und umsätze der musikindustrie auffällig parallel. aufgrund der geringen streuung (fast keine veränderung über die jahre) wirkt die kurve der CD-verkäufe etwas bizarr und läßt keine ähnlichkeit zu den anderen kurvenverläufen erkennen.

  5. Ubuntu plant zusätzliche Softwareupdates

    Ubuntu will es künftig einfacher machen, neue Anwendungen nach der Veröffentlichung der Distribution ins Paketdepot zu bekommen oder eine vorhandene Version zu aktualisieren.

    Ich würde das ja lieber heute als morgen sehen.

Die politische Realität

Nachdem ich ja neulich schon mal berichtet habe, warum ich ausgerechnet Pirat bin, folgt an dieser Stelle ein kleiner Rückblick über die letzten Wochen aus meiner Sicht auf die aktuelle politische Lage um mich herum.

Die Menschen sind unpolitisch und unmotivierbar

Wir, die Kinzigpiraten, machen uns für die Hanauer Bürger stark, streben ein Bürgerbegehren an und sammeln jeden Samstag Unterschriften am Marktplatz. Dann steht ein Bürger vor uns und erklärt, wir wären ja viel zu spät dran, mit dem Bürgerbegehren. Das man jedoch nur bereits gefasste Beschlüsse anfechten kann, interessierte den Menschen wenig.

Sehr oft hat man dann Menschen vor sich, die einem ihr Leid klagen, und das der Innenstadt-Umbau ja so schrecklich wäre. Aber unterschreiben , das machen dann doch leider die wenigsten. Es helfe ja nichts, wäre total sinnlos, und das Begehren würde sowieso scheitern.

Teufelskreis, ick hör dir trapsen. Ich weiss dann jedesmal nicht, ob ich (irre) lachen, schreien oder heulen sollte. Ich opfere hier meine Freizeit, in der ich über Samstags 4 Stunden damit verbringe den Menschen zu erklären, was sie machen können, mit einfachsten Mitteln. Eine Adresse und ’ne Unterschrift.

Wovor fürchten sich die Leute? Vor einer Verwendung ihrer Daten durch die Piratenpartei? Vor einem Misskredit als „Störer“ oder „Rebell“ bei der Stadt oder der Polizei? Wenn das so wäre, dann hätte die (teils ehemalige) Bundesregierung mindestens eines ihrer Ziele erreicht: völlige Verängstigung bei den Bürgern.

Die Begeisterung lässt nach

Natürlich sind diese Nichterfolgserlebnisse vermutlich politische Realität. Aber die Ahnungs- und Beteiligungslosigkeit macht hilflos, ohnmächtig. Ein paar kleine Worte auf ein Papier geschrieben, die Arbeit machen andere, am Ende vielleicht ein Kreuzchen setzen, ist das zuviel politische Beteiligung für einen mündigen Bürger?

Meine Motivation, etwas zu ändern, klarzumachen zum ändern, sie nimmt ab, was ich persönlich bedauere.

Themenüberfluss und Kanalisierung

Wir, als Kreisverband haben außer den Kommunalthemen, ja auch noch andere Themen, die am Infostand vermittelt werden sollen. Das ist in meinen Augen ein absoluter Overkill an Infos, die der Passant da zuerst wahrnimmt.

ACTA, ELENA, §108e, die großartigen Aktionen der Jupis. Dazu noch ein Kommunalthema. Da müssen wir in Zukunft gezielter auftreten.

Schatten

Und dann sind da noch die Leute, die am Infostand vorbeigehen, auf die Flagge starren und leise „Piratenpartei“ vor sich hinmurmeln und/oder lachen. Oder Leute die kommen und fragen „Seid ihr für oder gegen Ausländer?“ und bei unangenehmen Antworten grußlos weitergehen. Leute die uns mit „Ich wähle nur Parteien, die es in den Bundestag schaffen“ begegnen (Das hatten wir ja vorhin schon einmal). Das Logikzentrum hat da die Geburt nicht überlebt.

Licht

Was mich bei Infoständen allerdings wieder ein wenig versöhnt, sind Menschen die interessiert und (teil-)informiert bei uns aufschlagen und mehr Informationen wollen. Die mit uns fundiert diskutieren und Meinungen austauschen. Heute waren unter anderem zwei junge Menschen da, die sich gerne an unseren Stammtischen beteiligen wollten. So etwas freut mich.

Trotz allen entmutigenden, nervenden und demotivierenden Erlebnissen, ist die Piratenpartei, der Weg, den ich weiter gehen werde. Ich werde weiter Infostände machen, Aktionen durchführen, mich in die Politik im Kreis und im Land einmischen und vor allem: Mit den Jungs und Mädels noch viel Spass haben, auf dem langen harten Weg nach vorne. Ich bin mir sicher, dass es sich lohnt.

Was man bei Wubi nicht tun sollte

Nachdem ich ja einen Desktop und einen Server auf Ubuntu laufen habe, läuft auf meinem Netbook (Samsung NC10) Windows XP. Oder sagen wir besser: „lief“.

Da ich auf die Möglichkeiten eines komfortablen Linux nicht verzichten wollte, habe ich mit Wubi ein Ubuntu installiert, welches ich gestern auf Lucid aktualisiert habe. Dummerweise habe ich dabei einen kleinen Fehler gemacht und in der Auswahl einer Partition für GRUB2 meine Rootpartition ausgewählt, in der Annahme, es sei die Root-Partition des Virtuellen Filesystems.

Nun habe ich ein Netbook, das extrem schnell bootet. In die „grub rescue>“-Shell.

Heute abend werde ich mal gucken, was sich da mit einem Boot-USB-Stick retten lässt. Leider ist der Bootsektor nämlich so unbrauchbar, dass ich nichtmal die Rescue-Funktion booten kann. Vielleicht ist das dann doch der Anstoß, das System auf Linux umzustellen. Wir werden es sehen.

Information zur Kennzeichnung schlechter Autofahrer

INFORMATIONSAUSGABE – STRASSENVERKEHRSAMT – JUNI 2010

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen-  Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren. Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

Aus einer eMail.

P!nk auf dem Hessentag 2010

Wir waren auf dem Pink-Konzert in Stadtallendorf auf dem Hessentag. Das war mein drittes Großevent und ich bin vom Konzert sehr begeistert gewesen, von der Organisation drumherum allerdings deutlich weniger.

Fangen wir mit der Anreise per Bahn an

Wir sind morgens um 9 in Langenselbold nach Frankfurt gestartet, von da mit der Bahn direkt nach Stadtallendorf. Am Gleis wunderten wir uns schon darüber, dass diese Regionalbahn nur aus 4 Abteilen bestand. Die waren bis Gießen dann auch proppenvoll, so dass der Schaffner dann die Erste Klasse für alle freigab.  Danach hielt der Zug zwar immer schön an, aber die wartenden auf den Bahnsteigen kamen trotzdem nicht in den Zug. Am Ende hatten wir eine Stunde Verspätung als wir in Stadtallendorf ankamen.

Auf dem Hessentag (mittags)

Die Organisation auf dem Hessentag war okay. Vorerst jedenfalls.

Das Konzert


Einlass um 15:00 Uhr, Beginn um 17:00, 4 Stunden Vorbands in der prallen Sonne. Um 21.15 war dann Pink auf der Bühne und hat gerockt. Auf die Bühne kam sie aus einem Käfig geflogen, der an einem Kran hing. 1,5 Stunden geniale Show und am Ende gab’s dann eine Einlage, bei der sie mit einem an Seilen geführten Gürtel übers Publikum flog und zwischendrin an zwei Säulen King-Kong-mäßig. Für mich das Highlight der Show, standen wir doch direkt neben einer dieser Säulen.

Nach dem Konzert / Auf dem Hessentag (nachts)

Nach dem Konzert fing dann der Ärger an: Offiziell gab es nur einen Zug um 23:23 der nach FFM gefahren wäre, zusätzlich wurde ein!!! Sonderzug nach Frankfurt eingerichtet, der um 0:28 fahren sollte. Was wir am Bahnsteig dann gesehen haben, war aber ziemlich entmutigend, der Bahnssteig lief über vor Menschen.

Außerdem war später als nach dem Zug um 22:30 Uhr von Frankfurt aus nicht weiterzukommen Richtung Langenselbold. Eine solche Orga ist unter aller Sau für einen Hessentag. Und wenn man dann aufgefordert wird, man soll doch bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen und die dann so beschissen organisiert sind, dass man in Stadtallendorf bis 3:44 Uhr rumlungern muss, ohne halbwegs warme Sitzgelegenheit, ohne Getränke, weil man die ja am Konzert abgeben musste und nur mit 20 Milchschnitten ausgerüstet nach dem Konzert wurde.

Ab 01:00 Uhr hatte übrigens alles bis auf den hr-Treff geschlossen. Und da fielen dann lauter Besoffene rum und noch 2 Stunden stehen/tanzen wäre mit unseren Füßen nicht möglich gewesen.

Danke an die deutsche Bahn und die Hessentagsveranstalter. Großes Fuck für die dreckige Orga! Danke für „Um sieben Uhr morgens erst im Bett liegen“ und dafür, dass alle Konzertbesucher ohne Studententicket o.ä. für diese Scheiss-Orga auch noch normale Bahntickets zusätzlich zahlen mussten, weil RMV ja in den Konzerttickets nicht drin war.