Von Autos und Fahrrädern

Ich bin dieses Jahr ja schon recht viel auf dem Rad unterwegs gewesen für meine Verhältnisse. Bisher knapp 250 Kilometer. Und man erlebt so einiges, wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Nicht nur, wenn man Nahtod-Erfahrungen beim Treppenfahren macht.

Alleine in den letzten zwei Wochen: Menschen, die mit dem Auto einfach mal ohne zu schauen ob auf dem Vorfahrts-Fahrradweg jemand kommt, auf die Straße preschen und dabei erstmal schön den Fahrradweg blockieren. Menschen, die an der roten Ampel einfach weiterfahren und den Überweg für Fußgänger und Fahrräder blockieren.

Dann gibts noch die Fahrradfahrer, die einen in die Büsche an der Seite pressen, um zu überholen. Und die Fußgänger, die mit Hunden auf dem Radweg unterwegs sind, teilweise mit Handy am Ohr und dann ohne Kontrolle über ihre wirklich großen Hunde. (Heute morgen hatte ich einen, der hatte seine Schulterhöhe etwa in Höhe meines Lenkkopfes am Fahrrad – 26″ mit XCM Federgabel drauf – und wollte hinter mir her).

Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, dass man auf eigenes Risiko die Verkehrsregeln etwas entspannter auslegt, wenn die Möglichkeit da ist. Aber meistens ist sie nicht da. Und auf die Straße gucken sollte man ja schließlich immer.