Webseiten auf Zugänglichkeit testen mit Lynx und w3m

Klar, Designs für Webseiten können schon mal extrem aufwändig und hübsch sein (so wie meins ;-) ), aber wichtiger ist, dass der Inhalt sauber strukturiert und sowohl für Blinde/Screenreader ordentlich aufbereitet ist, was sich auch auf die Suchmaschinenfreundlichkeit auswirkt. Positiv versteht sich.

Mit einem „normalen“ Browser

Mit w3m

Mit Lynx

Was man hier sehr schön sieht, ist, das selbst die „Textbrowser“ unterschiedliche Rendering-Mechanismen benutzen.

Was bringts?

Eines ist jedoch überall gleich: Die Schriftgrößen sind immer gleich. Die Reihenfolge der Texte ist exakt die im Quelltext. Es gibt keine Bilder, kein Javascript, kein CSS. Während einige Screenreader mittlerweile mittels WAI-ARIA und einiger Arbeit am Javascript auch barrierefrei mit Javascript umgehen können, ist das dennoch nicht der Standard, also sollte man zusehen, dass eine möglichst zugängliche Webseite auch ohne Javascript benutzbar ist.

Da kann man halbwegs gut erkennen, wie tauglich so eine Seite auch für Menschen oder auch für Suchmaschinen ist. Sehr gut kann man mit diesen Browsern übrigens Seiten entlarven, die extrem viel Suchmaschinenoptimierung betreiben. Sehr unschön für solche Browser, übrigens.

Link-Ecke #9

Schweizer Steuerzahlerbund ätzt gegen Schäuble

Der Schweizer Bund der Steuerzahler fordert mehr Transparenz bei den Konten deutscher Politiker. Der Chef der Organisation sagte dem Newsportal „20 Minuten“, man solle unbedingt schauen, wie sauber Schäuble und Co. sind. Er warf der Bundesregierung zudem vor, ihre Bürger zu kriminalisieren.

Auch wenn ich zur Schweiz wegen DJ Bobo immer noch ein gespaltenes Verhältnis habe, das ist mal ein hübscher Kommentar aus der Alpengemeinde.

My email contacts list is not a social graph

My email contacts list is not a social graph. It is not a group of people I have chosen to follow, […]

Mediengestaltung im Umbruch

Die Welt der vernetzten elektronischen Geräte und Plattformen befindet sich in einer aufregenden Phase des Umbruchs und der Neu(er)findung. Während wir die letzten Jahre damit verbracht haben, alle möglichen Computertätigkeiten, für die wir vormals individuelle Programme benutzten, in den Browser und immer mehr Daten von der eigenen Festplatte in die Wolke zu verlagern, startete an anderer Stelle, nämlich auf den i- und Android-Phones, der Krieg um den prominentesten Icon-Platz auf dem Tatschbildschirm der Aufmerksamkeitslieferanten. Apps sind die neuen Bookmarks.

Allerdings glaube ich den letzten Satz des Artikels nicht. Also den mit dem „auf’s iPad müssen“. Das ist vermutlich schon vorher rum.

Paul im Puff

Ich habe nichts gegen Puffs. Also nicht aus ideologischen Gründen. In Coupling heißt es, Stripbars seien der Albtraum eines Mannes, „Porno der dich ansieht“. Der Autor von Coupling ist der einzige Mensch, der mich versteht. Zum ersten Mal heute spüre ich meinen Schwanz nicht.

Ich mag ja Maltes Texte sehr gerne. Sollte er ein Buch über Paul rausbringen, ich glaube ich würde es kaufen. Weil ich will, dass er mehr davon schreibt.

Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland

Deutschland fehlt der öffentliche Diskurs, die angemessene Gesetzgebung und eine entsprechende Mentalität, um mit den Veränderungen durch das Internet zurechtzukommen. Ergebnis: Ein Umgang mit dem Internet von Seiten der Regierung und der Wirtschaft, der uns mittel- bis langfristig auf globaler Ebene in ein Entwicklungsland verändern wird.

Eine Vermutung die ich auch schon hatte. Teil 1, Teil 2, Teil 3

Projekt Traumbett: Der Rahmen

Der Rahmen des Betts wird Mit OSB-Platten, Dachlatten und Vierkanthölzern zusammengespaxt. Das bildet die Auflagefläche für den Lattenrost, der Rahmen ist exakt so groß wie der darauf gehörige Lattenrostrahmen.

Aussparungen für Schubladen sind vorhanden.

Ich finde, das ganze sieht relativ zuverlässig aus, wenn man bedenkt, dass wir momentan auf einem Rahmen schlafen, der aus 4 Eckpfeilern, 4 Metallstücken und einer Stütze in der Mitte besteht und in echt nur einen halb so guten Eindruck hinterlässt.

Außerdem werden wir, je nach Stabilität eine weitere Querstrebe aus einer OSB-Platte einbauen, wenn der Rahmen zu instabil wirkt.

Die Bilder sind momentan Skizzen, die ein wenig ausgearbeitet sind, allerdings sind die Maße noch nicht endgültig. Die Skizzen sind auf 200 ×  200  und 40cm Rahmenhöhe eingestellt (zuzüglich Lattenrost + Matratze).

Gibts unter meinen Lesern ein paar Experten, die die Stabilität einer solchen Konstruktion beurteilen können? (Nach dem Klick gibts auch ein paar Bilder…)

„Projekt Traumbett: Der Rahmen“ weiterlesen

Hilfe: Microblogging-App gesucht

Ich suche eine Microblogging-Anwendung für Windows. Diese Anwendung sollte nativ sein, kein Adobe Air, über Java kann ich mit mir reden lassen. Statuzer/Tweetdeck oder Gwibber wären so meine Vorstellungen einer GUI.

Das ist aber nicht alles, denn: Ich möchte mehrere Accounts da drin haben, und zwar von Twitter und Identi.ca, ausserdem soll die Anwendung beides lesen aber nur mit einem Posten. Also im Prinzip ein Seesmic Windows inklusive Identi.ca Plugin.

Ach ja: Wenn die Anwendung portable wäre, wäre es ganz großes Kino, aber kleines Kino reicht auch. qTwitter ist übringens ganz nett, wenn es wenigstens die Accounts gleichzeitig anzeigen würde.

Was mir bei Google grade gar nicht Buzzt

Was bei Google Buzz alles stinkt und welche Schwächen Buzz in anderen Google-Produkten aufzeigt.

Klar, Google weiss einiges über jeden von uns und sie machen daraus auch kein Geheimnis. Das ist zwar unangenehm, aber nicht immer ganz so problematisch, solange Google die Infos für sich behält.

Wenn allerdings ein „Social Network“ anfängt, seine Fühler in meine Mails und meine Lesegewohnheiten einzumischen, mit Empfehlungen und „Buzz“-Empfehlungen, dann habe ich damit ein Problem. Denn Buzz hat dafür gesorgt, dass diverse Personen auf meinen Reader-Follower-Listen gelandet sind, die ich dort nicht haben wollte. Normalerweise gehen meine Share-Items nur über Identi.ca/Twitter raus und dadurch auch zeitverzögert. Wenn die Leute mittels Buzz und dem Reader direkt angekoppelt sind, dann habe ich eine Echtzeitverfolgung, die mir persönlich schon ganz schön aufstößt. Und das nur, weil diese Personen in meinem Mailfile existieren.

Dazu kommen, nach dem ersten kurzen Test mit den Kollegen, auch ein paar Fehler, die teilweise besorgniserregend sind:

1. Die Picasa-Unsicherheiten

Zwei der Kollegen haben Bilder aus „unlisted“-Picasa-Alben gepostet. Interessant war, dass bei beiden jeweils ein Link zum gesamten Album vorhanden war bei dem man dann auch das ganze Album ansehen konnte.

Sorry, aber sowas erwarte ich bei StudiVZ oder WKW, aber nicht bei Google. Das ist ein absolutes No-Go und nicht akzeptabel. Warum kann man keine Authkeys für einzelne Bilder vergeben oder nicht wenigstens den Link zum Album weglassen?

2. Die Unblockbaren

Warum kann ich meine Follower nicht blocken? Ich habe nach ner Stunde Buzz schon den ersten Spam in meiner Timeline gefunden. Und nicht nur dass, ich bekomme, wie schon erwähnt, alle möglichen Leute aus meinem Mailfile als Follower angehängt.

Was ich erstens ja nicht unbedingt will und zweitens auch nicht verhindern oder rückgängig machen kann. Was bei Twitter und Identi.ca ja ganz gut funktioniert, auch bei WKW, um nur mal die „größeren“ Netzwerke, ich ich von innen kenne, zu bemühen.

Noch schlimmer ist dabei, dass diese User gleichzeitig auch zu anderen Diensten, bei denen Informationen teile, wie z.B. beim Google Reader geschickt werden.

***

Vielleicht ist das dem einen oder anderen egal, mir ist es nicht. Und darüber hinaus ist es bei Buzz ohne Probleme möglich, längere Artikel einzustellen, was bei Twitter und Co. nicht passiert, was dazu führt, dass man kreativ werden muss. Kreativität entsteht aus Einschränkungen und Restriktionen.

Außerdem ist das ganze Buzz-Mail-Verhalten ziemlich nervend, auch wenn man das halbwegs komfortabel wegfiltern könnte. Man muss es selbst tun. Und das finde ich nicht angemessen, wenn mir der Dienst einfach mal eben so untergeschoben bekommt.

Link-Ecke #8

Keine Halterhaftung für Internetzugänge

Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke führt zu zivilrechtlichem Ärger. Die Rechteinhaber lassen Tauschbörsen überwachen. Sie mahnen ab und verlangen Schadensersatz. Ihre Schreiben sind regelmäßig an den Anschlussinhaber gerichtet, obgleich damit natürlich keineswegs feststeht, dass der Anschlussinhaber auch tatsächlich selbst in der Tauschbörse war. (lawblog.de)

BRAIN FREEZE

Eiswürfel in Form von… GEHIRNEN!!! (via Nerdcore)

Unfailbar?

Kai Müller vom Stylespion nimm die neue Seite „Bewegungsmelder“ von JvM auseinander. Mit Recht.

Die Piratenpartei und der Rechtsbruch

Die Piratenpartei hat die aktuell diskutierten Steuerdaten aus der Schweiz in einer Pressemitteilung thematisiert. Die Frage selbst interessiert mich nicht besonders – ob Kapitalgewinn vom Staat für die Interessen einer Gruppe eingesetzt wird oder direkt bei dieser Gruppe verbleibt ist für mich eher eine Frage der Ästhetik als politisch relevant. Die Antwort zum Thema finde ich jedoch in der Beschäftigung mit der Piratenpartei interessant. (via lallus.net)

Googles großer Fehler

Immer wenn man den Namen „Google“ erwähnt, schwirrt der Begriff „Datenkrake“ in den meisten Köpfen. Wenn ich mir das mal genauer anschaue, ist der größte Fehler, den Google gemacht hat: Transparenz.

und weiter:

Vergleicht man das mal mit einem anderen großen deutschen Webmailer GMX, bekommt man da schon etwas mehr Panik

Den Rest lest ihr dann bei Martin Thielecke.

Einen deutschen Bogen spannen – Kleine Anekdoten aus öffentlichen Diskursen

Morgen beginnt die Berlinale. Der neue Film von Roman Polanski wird gezeigt, die Darsteller werden da sein. Nur Polanski nicht. Der sitzt mit Fußfessel in seinem Schweizer Anwesen, weil er vor rund 30 Jahren eine 13-Jährige mit Drogen und Alkohol gefügig machte, sie stundenlang missbrauchte, das darauffolgende Verfahren als unzulässig erklärt wurde, Polanski aus den USA flüchtete und vor einiger Zeit entschieden wurde, das Verfahren neu aufzurollen.

MergeList-Fehler bei apt-get nach abgewürgtem Update

E: Encountered a section with no Package: header
E: Problem with MergeList /var/lib/apt/lists/de.archive.ubuntu.com_ubuntu_dists_karmic_universe_i18n_Translation-de
E: Die Paketliste oder die Statusdatei konnte nicht eingelesen oder geöffnet werden.

Wen ein ähnliches Problem wie dieses plagt, weil er z.B. ein apt-get update abgewürgt hat oder der Rechner abgeschmiert ist, der kann folgendes versuchen:

  1. sudo mv /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.old
  2. sudo apt-get clean
  3. sudo apt-get update (sollte dann nur ein „OK“ kommen)
  4. sudo mv /etc/apt/sources.list.old /etc/apt/sources.list
  5. sudo apt-get update (sollte viel laden und länger dauern, aber ohne Fehler)

Projekt 2010: Das Traumbett

Meine Freundin und ich haben uns für 2010 einiges vorgenommen. Da wären zum einen zwei größere motorisierte Anschaffungen, als auch, und das schieben wir seit dem Umzug vor uns her, ein neues Bett. Nun ist es so, dass Betten an und für sich keine günstige Sache sind.

Daher haben wir uns entschlossen, das Geld und etwas Zeit in den Bau eines eigenen Bettes zu stecken. Ich bin sicher kein Heimwerker, mit Bohrmaschinen und Wänden mag ich nicht so viel anfangen, das ist mir zu dreckig und ungenau, aber ein Bett, ein paar (mehr) Bretter aus Holz stellen für mich kein so großes Problem dar, denke ich. Außerdem habe ich notfalls Hilfe von sehr kompetenter Seite. Und das Gefühl in einem Bett zu schlafen, dass man selbst entworfen und gebaut hat, ist garantiert deutlich besser, als in einem Bett zu schlafen, dass man „nur“ für teures Geld gekauft hat.

Und da ich meine bzw. unsere Fähigkeiten in der Hinsicht glaube, ganz gut einschätzen zu können, werden wir darauf verzichten, einen Lattenrost selbst da rein zu bauen, der wird gekauft.

Die Key-Features sollten dann wie folgt aussehen:

  • Größe: 140 × 200 oder 200 × 200
  • Rahmen: Holz, naturfarben gebeizt oder geölt, kein Lack
  • Sonderausstattung:
    • Schubladenfähig
    • Kopfteil mit „Wand“
    • evtl Halterung für Nachttisch
    • nach Möglichkeit einfach zusammen- und auseinanderzubauen

Auch wenn ich denke, dass bis zum Projektstart noch einige Wochen oder Monate ins Land gehen werden, sammle ich bereits Ideen und Konzepte für eine einfache und stabile Bauweise. Wer da entsprechend Hilfe und Tipps hat, darf sie gerne abgeben, hier in den Kommentaren.

Eine Schachtel voller Rock

Lange ist es schon her, dass mir den Sansa E280 zugelegt habe. Und das alles nur wegen Rockbox. Rockbox, die Linux-basierende quelloffene Alternativfirmware, mit der ich spielen kann, das Last.FM unterstützt, dateibasiertes Browsing, Radiostationen mit Namen anstelle nur mit Frequenzen. Außerdem gibts einige Spiele, sprachbasiertes Menü, das Menübefehle ansagen kann, verschiedene Themes und die Datenbank mit den MP3-Tags ist deutlich besser, sortiert die Lieder nicht, wie die Sansa-Software trotz korrekter Tags durcheinander.

Nicht so Rockbox, dessen einzige Nachteile momentan für mich nur darin bestehen, dass die Akkulaufzeit etwas kürzer ist, aber ganz ehrlich: Der Unterschied zwischen 16 und 20 Stunden ist im Prinzip ja ziemlich wurscht.

Der zweite Nachteil ist, das der USB-Modus nur mit der Original-Firmware funktioniert, allerdings ist auch das, weil es ja nur zum Befüllen des Players genutzt wird, relativ egal.

Es ist nur schade, dass es knapp 2 Jahre gedauert hat, bis ich den Player endlich so nutzen kann, wie ich es wollte, als ich ihn Anfang 2008 gekauft habe, nachdem ich mir bei einem Bekannten die Alternativfirmware auf dem E250 angeschaut habe.

Man kann sich vorstellen, wie sehr man das kotzen bekommt, wenn man mal eben 120€ für einen MP3-Player ausgibt, der nicht mal richtig funktioniert, und der dann, aufgrund eines versteckten Hardwarewechsels im Jahr 2007, seit dem die Geräte der E-Serie ein kleines „v2“ neben der Modellbezeichnung auf der Rückseite haben, nicht mal mit der kaufentscheidenden Alternativfirmware bespielt werden kann.

Aber das ist vorbei, ich kann spielen und Musik hören, Radio hören und davon aufnehmen. Und die Radiostationen haben jetzt Namen. Und die Reihenfolge der Lieder ist sowohl über die Datenbank als auch über das Dateisystem richtig.

Danke, Rockbox.  (Ich habe gerade 5$ gespendet…)