Hamburg, Hamburg

Hamburg ist groß – nicht so groß, dass man bestimmten Menschen nicht mehrmals über den Weg laufen würde, aber schon groß (leider).

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Der Hamburger Hafen ist natürlich auch schön. Bei gutem Wetter jedenfalls. Aber das hatten wir zum Glück meistens. Und ein bisschen Nieselregen ist auch nicht so schlimm, wenn ich das mal so sagen darf.

Das Miniaturmuseum ist sehr beeindruckend. Eine verdammt große Modelleisenbahn, wenn man so sagen will.

Nun, die Reeperbahn ist nicht schön aber selten. Und so oft wie an diesem Abend wurde mir (mit Freundin dabei) auch noch nicht angeboten, nackte Mädels anzugaffen. Die Angebote haben wir allerdings rundum abgelehnt. Vielleicht beim nächsten Mal.


Wir waren dann doch lieber im Panoptikum.

Was mich in Hamburg beunruhigt, sind die vielen Kameras. 6 Stück pro S-Bahn-Wagen, eine pro Haus, 3 pro (Roll-)Treppe in der Innenstadt, 1 pro (Roll-)Treppe etwas außerhalb der Innenstadt. Mindestens zwei pro Bahnsteig, im Normalfall vier. Zwei doppelte in jede Richtung. Man kann sich in Hamburg nicht mal am Arsch kratzen, ohne dabei von mindestens 3 Kameras gleichzeitig gefilmt zu werden.

Warum die letzten Tage hier nichts los war…

Eigentlich ganz einfach: Ich war im Urlaub. In Hamburg. Und weil es so schön war, gibts ein Bilder-Best-Of bei 23. Wird im Laufe der Tage noch ein bisschen gefüllt. Und einen richtigen, echten Beitrag gibt’s natürlich auch. Im Laufe der Woche.

Fotografie mit Linux

First things first

Ich habe vergleichsweise spät angefangen zu fotografieren. Mein erstes eigenes digitales Bild entstand am 14. März 2005 mit einer Kodak CX7430. 4 Megapixel, 3fach Zoom. Nichts besonderes, aber damals relativ gut. Die Bilder sind teilweise heute noch beeindruckend.

Danach kam eine Kodak Z710. 7 Megapixel, 10fach Zoom, ziemlich handlich. Allerdings war die Kamera verdammt langsam und machte auch (ich habe damals hauptsächlich im Automatikmodus fotografiert) sehr schnell verwischte Bilder.

Dummerweise kam kurz nachdem ich die Z710 raus war, eine ZD740 raus. Schwarz und mit Bildstabilisator. Heute weiss ich, dass ein Digitaler Stabi schwachsinn ist, aber damals… Ende vom Lied: Die Bilder waren schön, aber die Geschwindigkeit war gegenüber der Z710 noch langsamer, die JPG-Kompression fest eingestellt. Der Support erklärte mir, das würde man auch nicht ändern.

Also habe ich die ZD740 wieder verkauft und mir dafür die Fuji Finepix S5700 gekauft. Nach 10 Minuten mit der Kamera war für mir klar: Bis zu dem Tag, an dem ich mir eine DSLR-Kamera hole, keine andere. 10fach Zoom, 7 Megapixel und zwei Macromodi bis zu einem Abstand von 1cm.

Sieben Monate habe ich die Kamera benutzt, bevor meine Träume in Form einer Nikon D80 wahr wurden. Und ich bereue keinen davon. Allerdings fand ich am Ende die manuelle Bedienung was Belichtung und Blende angeht ziemlich gewöhnungsbedürftig, weil umständlich. Allerdings hatte ich bei MeetTheGimp und anderen Seiten und Quellen zum Thema Fotografieren, insbesondere auch den Austausch mit einigen Zooomr-Usern einiges an Wissen angesammelt, das ich möglichst auch anwenden wollte.

DSLR unter Linux

Ich war ja nicht ganz unvorbereitet, wie ich schon erwähnte. Blende und Verschlusszeit, Bearbeitung mit GIMP und bei Rolf hatte ich auch RawStudio und UFRAW gesehen und die Prinzipien der Bedienung grob erklärt bekommen. Um es kurz zu sagen, ich war heiss, endlich die ganze Welt der Fotografie zu Füßen liegen zu haben. Im manuellen Modus hatte ich mit der Fuji die letzten 3 Monate gearbeitet, was ich auch in ca. 95% aller Fälle auch bei der Nikon tue. Die übrigens auch im Automatikmodus RAWs abspeichert. Die zwei Einstellräder vorne und hinten ersetzen übrigens die Fummelei im Fuji-Menü zur Blenden und Verschlusszeitregelung extrem gut.

Von der Kamera auf den Rechner

Meine Fotos importiere ich mit gtkam, da die D80 leider nicht im MSC-Modus funktioniert, blieb dieser Workflow beim alten beim Umstieg. Allerdings kann ich mit der D80 den PTP-Mode besser nutzen, sprich den PC als Fernauslöser nutzen. Allerdings stürzt gtkam beim Versuch, das geschossene Bild gleich anzusehen, ab. Für mich sowieso ziemlich egal, das Feature ist für mich momentan unwichtig. Die Geschwindigkeit, in der die D80 die Bilder an den Rechner liefert beim download ist allerdings deutlich mehr an USB 2.0, als die Fuji.

Anschauen und ablegen

Eine Lösung, um die Bilder ordentlich zu verwalten, suche ich derzeit noch, F-Spot erfüllt meine Anforderungen da nicht ganz. Ordnerüberwachung (automatisches Erkennen neuer Bilder) sollte schon funktionieren, ebenso sollte das Programm, wenn ein JPG und RAW vorhanden sind, entweder ein Bild nicht anzeigen, oder die Anzeige anderweitig trennen. Doppelte Bilder in Slideshows kommen nicht so gut.
Daher benutze ich meine Datumsbasierte Ordnerstruktur und je nach Notwendigkeit EOG oder gThumb als Betrachter und Slideshow-Tool.

Entwicklung

Ich habe mir die drei (soweit ich weiss) wichtigsten Programme für RAW-Entwicklung unter Linux angeschaut: RawStudio, RawTherapee und UFRAW. Bisher komme ich mit UFRAW am besten zurecht, allerdings bin ich auch noch nicht ganz überzeugt, die Sache mit dem „direkt in GIMP bearbeiten“ funktioniert bei mir nicht so richtig. Momentan zumindest.

Bearbeitung

Wie ich schon vorweg erwähnt habe, bearbeite ich meine Bilder mit GIMP. Dabei möchte ich ganz besonders Rolf Steinort für „MeetTheGimp“ danken, bei welchem ich (für mich) gelernt habe, dass auch ein guter Fotograf seine Bilder nachbearbeiten kann und muss, denn bis vor einem halben Jahr habe ich den Gedanken an Bearbeitung jenseits von Cropping eigentlich verpönt. Allerdings habe ich bei MTG gesehen, wie man auch aus nicht optimalen Bildern (aus welchem Grund auch immer) immer noch ein ziemlich ansehnliches Bild zaubern kann. Und das alles relativ simpel und einfach erklärt.

Allerdings denke ich, da ist nach oben noch einiges an Spielraum. Sowohl was die Programme und ihre Erweiterungen, die mit Sicherheit kommen werden angeht, als auch meine Fertigkeiten in Bezug auf Komposition beim Fotografieren selbst als auch, was die Nachbearbeitung angeht.

Ich komme damit zu dem gleichen Schluss, wie Joel Cornuz, auf dessen Posting zum Thema Linux und Fotografie Rolf neulich hingewiesen hat: Für mich als Amateur mit Spass an der Sache ausreichend. Für Profis wird es dann doch Lightroom und Photoshop. Allein aus Zeitersparnis und Featurereichtum (Farbraum u.ä.) beim bekanntesten Schminkkasten der Welt.

Aber auch das wird sich ändern, da bin ich ziemlich sicher.

Jubiläumspost

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Wir sind 100. Also: Dieses Blog hier. Das hier (dieser Post) ist der aktuell 100ste Post, der online geht.

Ich freue mich schon auf die nächsten 100.

Dabei noch einmal danke für die freundliche Verlinkung durch den ubuntuusers-Planet, durch den ein paar (mehr) Besucher den Weg zu mir finden.

Wir seh’n uns dann hoffentlich in Zukunft wieder. Beim nächsten Posting oder auch gerne beim nächsten Kommentar. Die haben zur Hundert übrigens noch ein bisschen Luft.

Synergie-Effekte nicht ausgeschlossen

Neulich mal, da hatte ich meinen kleinen Mephisto auf dem Schreibtisch (Mephisto ist mein Notebook). Und da hab ich doch glatt versucht, mit meiner Maus auf den anderen Bildschirm zu hüpfen. Der Versuch war natürlich dämlich. Kein VNC (was in dem Fall auch blöd gewesen wäre) oder ähnliches, X over SSH war und ist zwar nett, aber auch nicht das, was ich suchte. Ich wollte einfach nur meinen Desktop auf mein Notebook erweitern.

Und wer jetzt denkt, ich spinne, der sollte sich mal Synergy angucken. Bei ubuntuusers.de gibts im Wiki sogar ne Anleitung und ein Tool, um sich die Config-Datei zu ersparen. Klappt hervorragend, solange die WLAN-Verbindung nicht abreisst und man sich auch genau durchliest, wie man das benutzt. Die Sache mit den Rechnernamen ist nämlich richtig, bei den eingetragenen Desktops, denn der Client identifiziert sich bei der Anmeldung am Server nicht mit der IP, sondern seinem Namen.

Im übrigen funktioniert das Tool mit Unix, Linux und quasi allen *x-Systemen, Win9x und WinNT-Systeme und Mac OS X. Getestet bei mit 2 Ubuntu-Rechnern.

Der Apfel fällt nicht weit vom Fenster…

Gut, man kann das iPhone mögen. Sieht nett aus, reagiert schnell, surfen im Web macht Spaß und das 3G ist garantiert ziemlich fix unterwegs.

Wie gesagt: Man kann. Muss aber nicht. Mich als potentieller Geschäftsanwender würde es persönlich abschrecken, wenn der Hersteller des Telefons eine Verfügungsgewalt hat, was ich auf dem Telefon installiert habe zu löschen, wenn ihm die Anwendung nicht passt.

Und ich dachte bisher früher immer, die Jungs aus dem sonnigen Redmond wären der Teufel. Aber der Rolli-Stevie treibts mit dem iPhone auf die Spitze. DRM in Musik ist schon scheisse mehr als zweifelhaft, aber wenn mir der Handyhersteller Zeuch löschen kann, was ihm nicht passt, dann hört für mich der Spass auf. Aber bei den Plattenbossen über das DRM heulen, dass ihm sein Geschäftsmodell gar erst ermöglicht hat.

Software, die den Zugriff auf die besagte Blacklist verhindert, dürfte im AppStore nie auftauchen, was zur Folge hat, dass man, will man sein ach-so-tolles Handy richtig benutzen, es „cracken“ bzw. „jailbreaken“ muss, was wiederum den Verlust der Garantie seitens des Herstellers (noch verständlich) und eine Vertragsverletzung beim Telefonanbieter (absolut schwachsinnig) zur Folge hat. Vor allem wenn man diese Vertragsverletzung schon beim Nutzen der auf dem Telefon befindlichen Software begeht. V.ö.l.l.ig. b.e.h.ä.m.m.e.r.t!

Und da könnt ihr euch eure „Mein iPhone ist so toll„-Postings aber sowas von sparen. Ihr kauft doch auch keine Autos, bei denen vom Autohersteller für bestimmte Strecken einfach der Motor deaktiviert werden kann, oder? Und dann ist da noch die Geschichte mit der Demokratie. Seid ihr da eigentlich dafür? Wenn man euren Telefonen so glauben kann, irgendwie nicht.

Und ich sag’s euch klipp und klar: Mir ist ein beschissenes Windows tausendmal lieber als so ne Diktatoren-Mac-Scheisse, ganz egal wie toll das aussehen soll. Und das lasst euch von MIR gesagt sein. Linux-User und MS-Hasser.

What’s next?

Mit großen Schritten nähert sich einiges, ganz besonders in dieser Woche. Der 100ste Beitrag ist nicht mehr weit entfernt, der100ste Kommentar auch nicht wurde um 1:40 heute morgen geschrieben. nähert sich langsam.

Und wenn alles soweit ist, gibt’s hier vielleicht noch ein Special Making of mit Logo- und Webdesign unter Linux. Da muss ich allerdings den „Auftraggeber“ nochmal fragen, ob das für ihn ok ist. Aber wer würde mir diesen Wunsch abschlagen? Ist ja auch Werbung für ihn und sein Projekt, irgendwie.

Zum Thema Fotografie, insbesondere der Workflow mit Linux bei RAW-Entwicklung und Nachbearbeitung sollte im Laufe des Monats (vielleicht wird’s auch September, nach dem Urlaub) auch noch ein bisschen was kommen, ich aber erst machen kann, wenn ich alles beisammen habe, was ich dazu brauche – ist ja klar, oder?

Wenn jemand Tipps und Ressourcen zum Thema RAW mit Linux (Ubuntu flavored) und Nikon D80 hat, lasse ich mir da gerne weiterhelfen.

Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.

Die Bundesregierung schimpft auf China, das IOC schimpft auf China, wegen der Zensur und der Verletzung von Menschenrechten und eingeschränkter Pressefreiheit.
Selbst die Amerikaner schimpfen ob der vorgegebenen Jubelperserkeit in Werbung Amerikanischer Unternehmen und der vorgeschriebenen Berichterstattung. Aber wer im Glashaus sitzt… „Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.“ weiterlesen