Kino: Das A-Team

Ich war neulich im Kino und habe mir mit einem Freund und A-Team-Fan den A-Team-Film angesehen. Ich bin enttäuscht.

Einerseits sind die Rollen/Charaktere von Face und Murdock ziemlich gut getroffen. Andererseits ist B.A. ziemlich flach gegenüber dem guten alten Mr. T. Mein Hauptkritikpunkt an der Besetzung ist aber eigentlich Hannibal, der von Liam Neeson gespielt wird.

Keine Frage, Liam Neeson passt perfekt in die Rolle, die er spielt. Rauhbeinig, streitlustig, intelligent. Nur: Er passt nicht zu Hannibal. Hannibal, der in der Serie aussieht, wie ein General, der 20-30 Jahre Bürodienst hinter sich hat, der nicht aussieht, als wäre er fähig einen Kampf mit Fäusten zu überstehen.

B.A., der zwischendrin aussieht wie Jules in Pulp Fiction, macht dabei auch nichts besser, als er mit dem gleichen Erleuchtungspfad wie Jules in Pulp Fiction macht. Unfreiwillig komisch, vermutlich.

Jessica Biel. Hm. Nett anzuschauende Nebenrolle. Machts nicht besser. Aber auch nicht schlechter.

Aber der Hammer, das fatale an dem Film ist eigentlich:

Das A-Team tötet Menschen.

Was ist denn da los? Ist nicht der schräge Humor und die Tatsache, dass ehemalige Soldaten, die mit allerlei schwerem bis schwersten Geschütz um sich ballern wie wild, ohne jemanden zu erschießen einer der herausragenden Punkte der Serie?

Schade, dass der Film soweit von der Serie abweicht. Etwas leichter, etwas lustiger hätte dem Film nicht geschadet. Ein korrektes Timesetting übrigens auch nicht. Mit GPS und so kann ja jeder. Und das die Szene in der B.A. das A-Team-Theme pfeift wurde leider auch geändert.

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Piratensommerfest 2010

Schön war es, das Sommerfest der Piraten 2010. Das Wetter war heiter bis mies, Leute waren für ein hessenweites Fest meiner Meinung nach zu wenige da, aber das sollte die Laune nicht trüben.

Lagerfeuer (nein, das sind nicht alle Anwesenden auf dem Bild. Da waren ein paar mehr da)

Das Bild vom Lagerfeuer war das letzte, das ich gemacht habe, bevor wir (Frau Schatz und ich) uns leider relativ früh auf den Rückweg von Bürstadt machen mussten. Allerdings habe ich die Zeit bis dahin sehr genossen und möchte an dieser Stelle Dirk und Mimi für die Auswahl der wunderbaren Location und die wunderbare Orga danken. Die Wegbeschreibung war Weltklasse und für die A3 und die A5 und deren Zustand können die beiden ja nix.

Obligatorische Piratenfahne und das Hessen-Special

Auch und vor allem muss ich mich bei den beiden für mein „Gastgeschenk“ bedanken, die beiden haben mir auf vielfachen Wunsch meiner einzelnen Person eine Flasche „Fritz kola-kaffee-brause“ organisiert.

Trotzdem auch Dank an den Rest der Helfer. Soweit ich erkennen konnte war das ganze wirklich top-organisiert und hätte auch locker den 3-fachen Gästelistencount ausgehalten.

Wahnsinn

Das letzte Mal war ich vor fast 10 Jahren mit Browserspielen beschäftigt. Damals war es Galaxywars, ein Weltraum-Echtzeitspiel auf PHP-Basis. Die Entwicklung von Flashgames habe ich zwar Wahrgenommen, aber seit ich mich mal mit Poisonville und DarkOrbit beschäftigt habe, ist mir klar geworden, wie sehr sich das doch geändert hat.

Früher mit dem Modem konnte man ein Pack runterladen, lokal installieren, so dass das Spiel die Bilder lokal geladen hat, um nicht das Internet zu bremsen. Heute hat man Flash- und Javabasierende MMOG-Spiele, die im Brower ohne Installation laufen und sich synchronisieren.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Branche fortentwickelt hat.

Allerdings will ich auch nicht verschweigen, warum sich das so rasant entwicklen konnte. Anbieter wie BigPoint, die qualitativ hochwertige Spiele anbieten und betreiben, schalten Werbung ohne Ende, haben Verträge mit ProSieben und Sat.1, bieten Möglichkeiten, durch Zahlung von Geld bessere Chancen im Spiel zu bekommen.

Und da sag einer, mit Spielen lässt sich kein Geld verdienen.

Sommerurlaub Dänemark

Nachdem der letzte „Urlaub“ ja mehr oder weniger ins Wasser fiel und alles, was wir vorhatten ausschließlich an den Wochenenden funktioniert hat, bin ich momentan zuversichtlich, dass der „Sommerurlaub“ deutlich besser wird. Na gut, das ist eigentlich großes Kunststück.

Aber der Plan sieht vor, mit Frau Schatz 3 Tage an der Ostsee in der Nähe von Damp eine Ferienwohnung zu bewohnen und danach mit Freunden von Kiel aus nach Dänemark aufzubrechen.

Eine Woche Ferienhaus, mit Terasse, Grill und großem Garten. Der einzige bisher wirklich feste Programmpunkt ist momentan das Legoland und vermutlich ein Besuch in Kopenhagen oder København wie der Däne zu sagen pflegt. Hat hier noch jemand Tips, was man in Dänemark unbedingt gesehen oder gemacht haben sollte?

Individualproblem oder systemischer Fehler?

Wenn ich zu einem Arzt gehe und dieser mich nicht fragt warum ich da bin, sondern ohne große Worte rumuntersucht, mich nach meinen Blutdruckwerten fragt und mir nur eine IGeL-Untersuchung empfiehlt,ein Blatt gibt, mit dem ich mich informieren kann/soll und die Arzthelferin an der Theke beim rausgehen mir dann auch gleich noch den Termin aufschwatzt, dann fühle ich mich

  1. nicht als Patient respektiert und
  2. verschaukelt bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Und ich war ich das letzte Mal in der Praxis.

Allerdings frage ich mich nun, warum das so ist, wie es ist. Verdient man als Arzt wirklich so schlecht, dass man auf so eine Abzocke angewiesen ist oder bin ich da einfach nur an eine extrem abzockerische Unternehmung gestoßen?

Verdächtig weil verdächtig?

Der Artikel „Der kurze Weg zum Superkriminellen“ von Udo Vetter sagt genau das aus, was ich auch neulich beim Thema De-Mail und „Sicherheit“ schrieb:

Was waren die Gründe für den Staatsanwalt, von erhöhter krimineller Energie und konspirativem Vorgehen zu sprechen?

Nun, es war festgestellt worden, dass mein Mandant auf seinem Rechner TOR nutzen kann. Außerdem hatte er Truecrypt installiert. Zudem fand sich auf der Festplatte zu allem Überfluss noch ein extrem gefährliches Spurenverwischungs-Tool namens CCleaner (man beachte die Donwload-Charts Platzierung für das Programm bei Chip Online).

Das nur als Info an alle, die im Falle eines Falles als “normale” Verdächtige behandelt werden wollen.

Noch Fragen? Ich geh‘ mal kotzen. Hier wird ein Selbstschutz als Straftat ausgelegt, Grundgesetz und jeglicher gesunde Verstand fässerweise über Bord geschmissen.

Jungejunge. 200 Puls und 180 Blutdruck bekomm ich bei sowas.

Warum die De-Mail und der E-Postbrief und ihr Scheitern so wichtig sind

Neulich am Stammtisch hatten wir eine kleine Diskussion darüber, warum DE-Mail so stark beworben wird, trotz aller bekannten Fehler und Lücken und trotz bereits erfolgreicher Systeme wie PGP und GPG. Meine Meinung hat vielleicht etwas von Verschwörungstheorie, aber dennoch:

Es geht meiner Meinung nach nicht darum, die Mails/Briefe vertraulich zu bekommen. Für den (unbedarften) Endkunden und die Behörden sieht das System sicher toll aus. Der Pluspunkt für den Bürger: die unkomplizierte Kommunikation mit den Behörden, die anscheinende Sicherheit. Der Pluspunkt für die Behörden: mit der Versendung gilt ein Schreiben als zugestellt, da sich ein Bürger mit Benutzung der Dienste verpflichtet, die Mails täglich abzurufen.

Ginge es alleine um eine sichere Ende-zu-Ende Kommunikation, wäre die einfachste Möglichkeit, das GPG/PGP-Prinzip (wieder weiter) auszubauen und Bürgern einfachere Software zur Verfügung zu stellen. Das BMWi und das BMI kennen sich damit ja schon aus, auch andere Behörden benutzten PGP zur verschlüsselten Kommunikation.

Und spätestens nach der Feststellung, dass es in den letzten 10 Jahren schon Anstrengungen in die Richtung gab, Bürgern eine Verschlüsselung nachezulegen, sie bei der Benutzung zu bestärken, ihnen überhaupt zu helfen, Verschlüsselung einzusetzen, fragt man sich, warum man 8 Jahre nachdem das Projekt eingestampft wurde, eine so lückenhafte Implementierung von „Verschlüsselung“ zulässt. Und auch, warum ein mündiger Bürger, der Verschlüsselung einsetzt, damit schon als Verdächtiger gilt.

Wie ich schon sagte: der Sinn und Zweck ist es bei De-Mail (vermutlich), dem Bürger Sicherheit und Vertraulichkeit vorzugaukeln und im Hintergrund die Kontrolle bzw. eine so genannte „Backdoor“ zu haben, um  die Benutzer des Dienstes zu kontrollieren/überwachen. Im Sinne eventuell zukünftig geplanter Vorstöße gegen das Brief- und Fernmeldegeheimnis ist man hier dann schon vorbereitet.

Ach ja: Geld verdienen kann man damit auch. Auch das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn mit GPG und Thunderbird verdienen Behörden kein Geld. Warum aber eine vertrauliche Mail, die man kostenlos mit GPG bekommen kann, jetzt ausgerechnet Geld kosten soll, ist mir weiterhin unbegreiflich. Vor allem, wer dieses System am Ende nutzen wird.

Bei dem E-Postbrief kommt dabei dann nicht nur die Möglichkeit einer Öffnung eines vertraulichen Schreibens hinzu, nein, wenn ich den Brief an eine Offline-Adresse schicke, wird der Brief von der Post gedruckt. Erschreckend. Von der grausigen Werbung mal ganz zu schweigen. Vertraulich geht anders.

Aber spätestens sobald die ersten mit ACTA-Regelungen oder anderen Three-Strikes-Direktiven vom Netz getrennt werden und somit ihren De-Mail-Account nicht mehr abrufen können, die Behörden (u.a. ja auch die Gerichte) dann mittels De-Mail die Gerichtsdaten etc. an den Angeklagten schicken, werden wir lustige Fälle haben, die vermutlich vor dem BVerfG landen werden. Wahrscheinlich wird es aber schon vorher genut Furore geben. Ich vertraue den Jungs vom CCC dabei voll und ganz. Ich warte auf den großen Knall.

Ich für meinen Teil bleibe bis auf weiteres bei GPG.

Fehler, Lücken und offene Fragen im Konzept von De-Mail und dem E-Postbrief

  1. Die Mails werden nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt – wer kontrolliert die Post hierbei?
  2. Warum implementiert man nicht ein Public-Private-Key-Verfahren?
  3. Die Wahrung des Briefgeheimnisses wird hier mit „Features“ ausgehebelt.
  4. Sendung wird mit Zustellung gleichgesetzt
  5. Was ist mit Urlaub ohne Internetzugang?
  6. Was ist, wenn die von der EU/ACTA geforderten Regelungen mit der Kappung des Internetzugangs durchgesetzt werden?
  7. Die Adressen werden nach dem Muster <vorname>.<nachname>.<id>@<provider>.de-mail.de erstellt.
    Was machen Nutzer von bsp. T-Online-Email-Adressen wenn sie den Provider wechseln? Und was ist mit Mails die während der Übergangszeit ankommen?

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