Mein 2010

Was habe ich erreicht

  • Motorrad gekauft
  • Eigene Projekte vollendet
  • Teilnehmer an der Kommunalwahl 2011 mit Platz 5 der Liste PIRATEN
  • Umzug meiner Homepages auf einen eigenen Server
  • Gemeinsamer Urlaub mit Frau Schatz und Freunden im Ausland
  • Ein endgeiles Plugin zum ersetzen von Standard-Dropdowns geschrieben.

Was habe ich nicht erreicht

  • Das Bett-Projekt
  • Kleinigkeiten
  • Meine geplante Zertifizierung als CLP
  • Mehr Bücher zu lesen
  • den 27c3 zu besuchen

Verlangen³

CC-BY von flickr.com/photos/toastyken

Ich halte derzeit ausschau nach einem geeigneten Nachfolger für mein Nokia E71.

Ein iPhone will ich nicht, was man sich sicherlich denken kann. Auch wenn ich mal kurz darüber nachgedacht habe. Was mich selbst verwundert hat, wenn ich ehrlich bin. „Verlangen³“ weiterlesen

Der Terrortest

http://www.youtube.com/watch?v=XXn11XBPOCE

Be-schäm-end. Mehr kann man dazu nicht sagen. Ach nein, kann man doch: gefährlich. Und das auf mehrere Weisen nicht zu knapp. Erstens legt das auf den ersten Blick eine Fremdenfeindlichkeit nahe (oder offen?), welche in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht vorhanden sein sollte.

Zweitens zeigt das schon sehr deutlich auf, dass man mit der Terrorabwehr-Wache keinesfalls auf die Gefahr aus dem inneren gewappnet ist.

Und das der „komisches Verhalten“-Sensor nur in Verbindung mit langen Kleidungen und langen Bärten getriggert wird, ist einfach nur arm. Aber das sagte ich ja schon.

Zeitmanagement und Organisation

Okay, ich gebe zu, ich war in der letzten Zeit etwas desorganisiert und zeitlos. Das will ich ändern. Ziel ist, am Ende mehr Zeit frei einteilen zu können, den Stapel ungelesener Bücher abzuarbeiten (immerhin sind die bezahlt) und mehr Zeit für Friends’n’Family zu haben.

Schritt 1: First Things first

Unwichtige Trödelsachen nach hinten schieben. Zeitfresser bei mir: IM, eMail und RSS-Reader. Gehen wir’s also an:

IM

Meine Instant-Messaging-Konfiguration habe ich vor ca. einem Jahr umgebaut. Einen Bericht über irssi, bitlbee & co. hatte ich auch hier im Blog veröffentlicht. Ich fahre damit in 90% aller Fälle besser als mit Pidgin & Co.

eMail

Die Angst vor dem „mark all as read“ habe ich mittlerweile erfolgreich abbgebaut. Nun fehlt noch eine Sortierung in Newsletter etc. in meinen eMail-Clients. Auf dem Netbook nutze ich praktischerweise das IMAP-Interface von Google Mail, zuhause noch POP3, was eigentlich für mich sinnvoll ist.

RSS-Reader

Zuerst habe ich neue Tags im Google Reader angelegt, um priorisieren zu können. Damit fliegen Artikel dann in Zukunft einfacher aus der Timeline bzw. werden nur noch bei Zeit gelesen.

Schritt 2: Todo-Liste

Effektiver arbeitet sich mit einer ToDo-Liste. Ich für meinen Teil setze dabei auf das Consolen-Tool „task“, das auf dem gleichen Server/Rechner wie meine IM-Installation läuft. Das Update auf 1.9.3 erwarte ich hierbei mit Spannung, weil es den Erfassungs-Prozess nochmal deutlich einfacher macht, vor allem die Fristsetzungen für die Tasks. Das Update auf 1.9.3. hat einiges etwas einfacher gemacht, was die Verwaltung angeht, es ist nun möglich, mehrere Installationen zu syncen und Abhängigkeiten zu definieren.

Vorteil hierbei: ständiger Zugriff via Rechner und Handy, auch bei langsamen Verbindungen.

Schritt 3: Terminverwaltung – Back to the roots

Das „back to the roots“ ist hierbei durchaus wörtlich zu sehen: Ich werde für 2011 einen Kalender aus Papier verwenden.

Überschneidungen mit der Todo-Liste wird es hier sicher geben, was ich aber nicht als negativ sehe.

Und bei euch so?

Wie mir das Dosenpfand ein Stückchen Nostalgie zerstörte

Wir, das heisst in diesem Fall: meine Eltern hatten auf dem Wochenmarkt einen Stammimbiss, an dem wir ab und zu waren. Dort gab es an kalten Tagen immer ein warmes Florida Boy Orange, eine Orangenlimonade ohne Kohlensäure.

Der Versuch, heute mit meiner Freundin ein wenig Kindheitserinnerung zu teilen, war ich auf dem Weihnachtsmarkt an besagtem Imbissstand um ein warmes „Florida Boy Orange“ zu bestellen. Doch aus dem Stück Erinnerung wurde nichts, die Damen vom Stand sagten mir, dass die Linie vor einigen Jahren anlässlich der Einführung des Dosenpfands aufgrund der geringen Nachfrage eingestellt wurde.

Schade irgendwie.

Letzter Infostand 2010

Heute war ich auf dem letzten Infostand des Jahres 2010. Die Spinnerquote betrug nach der ersten halben Stunde ca. 3/15 Minuten, die haben sich teilweise die Klinke in die Hand gegeben.

Die ersten kamen als Paar und eine der beiden beschwerte sich, dass wir keine Ahnung hätten, was Armut bedeutet, während die andere ihr immer wieder erklärte, wir (also die Piraten) wollten es ja besser machen woraufhin die andere dann wieder meinte, wir hätten ja keine Ahnung… So ging das ca. 5 Minuten.

Kurze Zeit später besuchte uns ein älterer Herr, der relativ direkt unterschreiben wollte, uns im Nachgang seine Historie bei der Bundeswehr erklärte – selbstverständlich sehr lautstark – und dabei besonders bei der Erwähnung von Beschimpfungen von Vorgesetzten und an Vorgesetzte an der Lautstärke nicht sparte. Ein lautes „Du blöder, blöder …  Wichser“ (er beschrieb da ein Ereignis, ich dachte schon er beschimft den Mit-Piraten am Stand) in Gegenwart von anderen wirkte auch auf andere Passanten etwas verstörend.

Kurz darauf kam ein Infostand-Stammgast, der uns mal wieder ein Toffee-Bonbon schenkte und dafür 2 Nikoläuse mitnahm, uns noch erklärte, dass es Moslems und den Islam in seiner Jugend nicht gegeben hätte. Die Jungend ist auch schon etwas länger bei diesem Mann.

Ihn ersetzte ein Mensch, der im Vorbeigehen mit „guten Morgen“ auch seine Manieren vergaß und die nächsten 10 Meter ähnliches wie der Besucher vor ihm vor sich hin meckerte, allerdings in deutlich erhöhter Lautstärke.

Nichts desto trotz, war der Infostand ein voller Erfolg mit 6 gesammelten Unterschriften, mit denen wir bereits mit 3 Unterschriften im Pufferbereich angekommen sind.

Sehr schön war, dass es Leute gab, die direkt auf uns zu kamen und direkt unterschreiben wollten, sprich: Die also schon informiert waren. Das zeigt, dass die Arbeit sich wenigstens ein bisschen gelohnt hat.

Bitlbee selber bauen? Nein Danke!

Ich bin ja bitlbee-Nutzer. Und das bin ich auch ziemlich gern, allerdings hätte ich gern mal die neueste Version von dem Gateway ausprobiert, allerdings ist das nicht ganz ohne für einen eher „Advanced-User“. Kompilieren, Startscripte schreiben und so. Das ist mir dann einfach zu viel Aufwand für „mal eben probieren“.

Gibts da nicht irgendwas von PPA oder backports?

Backscatter – Man wird alt wie ’ne Kuh

… und lernt immer noch was dazu.

Thema der letzten Tage: Postfix. Am Wochenende (Sonntag) schaute ich mal in mein Munin, um zu gucken, ob der Server noch läuft und war über die Postfix-Grafik etwas verwundert:

Nun, sagen wir mal so: Bis auf die 2 pinken Peaks, die beim Test von Abusenet und einer anderen Seite entstanden sind, habe ich von dem Traffic kaum etwas verursacht. Nun weiß ich, was es war, ich zweifelte erst an meiner SASL-Authentifizierung. Aber im Grunde war der Auslöser für den „delivered“-Traffic keine einzige normal gesendete Nachricht.

Das Zauberwort an dieser Stelle nennt sich „backscatter“ und war mir bisher kein bewusster Begriff, wenngleich ich vermute, dass mein GMX-Konto auch einer solchen Attacke zum Opfer gefallen ist.

Nun habe ich mit dem Tutorial von Alex Langer mal einen backscatter-Filter gegen die Russenmails, die Uhren verkaufen wollen, eingebaut, mal sehen ob das hilft. Ansonsten muss ich mich mal weiter kundig machen, ob man die „User not recognized“-Mails nicht irgendwie komplett abschalten kann. Ist zwar nicht die feine englische Art, aber mir lieber, als das andere zugespammt werden.

Wenn Postfix also einfach ist, dann will ich never ever einen komplizierten Mailserver aufsetzen müssen…