Verkaufe: Synology DS411slim

Social Flohmarkt mal wieder:

Verkaufe ein Synology NAS DS411slim mit 2 WD5000BPVT Platten (je 500GB). In das NAS passen nur 2,5″-Festplatten! DAs Gerät ist top leise und wohnzimmertauglich!

Das NAS wurde Ende Februar 2012 erstmalig in Betrieb genommen. Eine Rechnung über das NAS habe ich nicht (war ein Hochzeitsgeschenk), der Neupreis war über 250€. Die Platten hatten einen Neupreis von 80€/Stück.

Die Festplatten sind zwar nicht in der Kompatibilitätsliste von Synology aufgeführt laufen aber zuverlässig und haben recht niedrige LLCs. Das NAS war auch nicht dauerhaft 24 Stunden an, sondern zwischen 18 und 8 Uhr unter der Woche und nur am Wochenende dauerhaft.

OVP ist vorhanden!

= Die Laufzeit/LLC der mitverkauften Platten:

Platte 1: 5343Stunden / 3352 LCC
Platte 2: 5343Stunden / 3362 LCC
(Stand Dezember 2012; mehr SMART-Daten kann ich bei Interesse gerne senden.)
// Die in diesem Blog erwähnten „falschen“ Platten verkaufe ich nicht mit.

= Warum ich das NAS verkaufe obwohl es TOP IN ORDNUNG ist:

Ich habe mich für eine größere Ausbaustufe entschieden und musste dabei nicht mehr auf Wohnzimmertauglichkeit achten.

Ich hätte gerne 300€ für das Gerät inklusive der Platten. Ohne Platten für 200€.

Verkauft! Ich habe die Kommentare daher geschlossen.

Wohlstand

Gestern hatte ich ein Päckchen im Briefkasten, genauer: Eine Büchersendung. Das vorbestellte und signierte Exemplar von TeMels Wohlstand. Ich bin bei Kwimbi darauf aufmerksam geworden, wo ich eigentlich nur Astrum Nocturnis  von Sarah Burrini vorbestellen wollte.

Wohlstand von TeMel

Jörg von Kwimbi ist ein Servicemensch. Beide bestellten Bücher waren Vorbestellungen, allerdings habe ich nicht auf die Veröffentlichungsdaten geschaut. Das andere Buch wird erst im Juni erscheinen. Neulich kam dann eine Mail von Jörg, dass „Wohlstand“ verfügbar sei und weil das andere Buch ja noch dauert, ob ich das eine schon haben wolle. Das ist Service! Also wenn ihr Comics aus der deutschen Webcomic-Szene kaufen wollt, kauft Sie bei Kwimbi!

Aber kommen wir zum Thema:

2033 – Nach einer schweren Staatsinsolvenz wurde ein neues System zur Rettung des Staates eingeführt. Fortan werden die Arbeitsleistungen der Menschen in sogenannten Leistungspunkten von der Wohlstands-Sicherungs-Behörde (kurz WSB) erfasst. Jeder Mensch bekommt mit der Geburt einen Chip eingepflanzt der diese Punkte und sämtliche andere Daten speichert. Menschen mit wenig Leistungspunkten werden mit Sanktionen bestraft und schließlich aufgefordert, sich in Thanatoszentren selbst zum Wohle der Gesellschaft das Leben zu nehmen. Kommen sie dem nicht nach, können sie durch den implantierten Chip mit einer tödlichen Giftkapsel auch aus großer Entfernung umgebracht werden – zum Schutz der Bevölkerung.

Mirabelle Rapace leidet unter diesem System, das sich nicht für den Wert des Menschen an sich, sondern nur für den Wert seiner Wirtschaftskraft interessiert. In dieser Gesellschaft wird das Leben immer schwieriger und dann kommt es zur Eskalation…
TeMel über Wohlstand

Wohlstand ist eine Dystopie. Ganz eindeutig. Anleihen an den Film „Just in Time“ und das Buch „Brave New World“ sind deutlich erkennbar, auch der Name der Hauptfigur kam mir irgendwie bekannt vor, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Die Zeichnungen sind handgetuscht, mit Wasserfarben coloriert und insgesamt wunderschön, man kann sehen, wie viel Arbeit und Herzblut darin steckt.

Die Story des Buchs ist eher eine Kurzgeschichte, ich hätte sie auch in 3mal länger ausgeführt spannend gefunden. So hatte ich es direkt innerhalb einer halben Stunde gelesen. Aber ich mag ja Kurzgeschichten sehr und spannend ist es trotzdem. Auf jeden Fall hat sich der Kauf gelohnt.

Ich habe für diesen Artikel von niemandem Geld oder Geschenke bekommen. Ich bin einfach ein glücklicher Kunde und wollte das auch mal loswerden. Ist ja kein Rant-Blog hier.

Die US-Schulbehörde will „geistiges Eigentum“ an Schülerwerken

Der PGCPS-Sprecherin Verjeana Jacobs zufolge zielt man mit der Regel aber nicht auf die Kinder krebskranker Eltern, sondern auf einen „wachsenden Online-Markt“ für Unterrichtsablaufpläne und Lehrmaterialien, die von Lehrern auf schuleigenen iPads erstellt werden. Darauf sei man durch eine Präsentation der Firma Apple aufmerksam geworden.
Feudale Formulierung | Telepolis

Ich bin ja nun bekanntermaßen kein Freund der Firma Apple. Ich finde den exzessiven Einstieg in die Bildung durch Apple ein wenig befremdlich. Schulliteratur via iBooks? Das stelle ich mir in gewissen Bereichen etwas schwierig vor. Biologie zum Beispiel. Oder Kunst(historie). „Oh, eine nackte Brust in einem Bild von Michelangelo, dieses Buch muss gesperrt werden.“ Puritanismus und Kontrollwahn im Bildungssystem gab es schon einmal. Sie nennen es heute „das dunkle Mittelalter“. Demnächst kommt dann das iMiddleAge.

Und dann die Schulbehörden anzustiften „geistiges Eigentum“ an Lehrer- und Schülerwerken gleich mal in den Bestand der Schulbehörden zu integrieren ist ein wenig übertrieben, oder? Schulhardware hin, Schulhardware her. Als nächstes kommt das „geistige Eigentum“ an allen Texten, weil man den Schülern ja das Lesen und Schreiben beigebracht hat… Vielleicht hat man die Präsentation seitens der Behörden auch überinterpretiert. Man weiß es nicht. Die fragliche Präsentation wäre hier sicher hilfreich.

Umzug auf den Asteroiden – Uberspace

Ich zog gerade zu Uberspace um. Dort ist für mein Seelenheil gesorgt, und ich kann wieder ein wenig ruhiger schlafen, anstatt mir Gedanken um die Pflege eines Servers zu kümmern. Nicht dass ich das nicht könnte oder das Netcup einen miesen Service gehabt hätte, nein. Ich gehe als zufriedener Kunde.

Für mich ist es einfach entspannter, wenn sich um Updates, Mailing und Co. jemand kümmert, der mehr Ahnung und Know-How hat als ich. Wenn er mir darüber hinaus noch einen SSH-Zugang und eine ziemlich gute Doku für ihre Funktionen, Features und Möglichkeiten gibt, bin ich sehr zufrieden.

Und die Möglichkeit, in Zukunft auch mit Docpad auf dem Uberspace arbeiten zu können, ist gegeben. Etwas umständlicher als auf dem eigenen Server, aber irgendwas ist ja immer.

Wer keine Angst vor schwarzen Fenstern hat, ist bei Uberspace gut aufgehoben. Ich habe auch bei einem etwas schwierigeren Problem mit Rewrite-Rules einen schnellen Support und eine gute Erklärung für das Problem und wie man es umschiffen kann, bekommen.

Das ist mehr als man bei anderen Hostern für mehr Geld bekommt. Ich erinnere mich da an lustige Erlebnisse eines Bekannten bei einem großen Massenhoster, der als einer der wenigen auch in bezahlbaren Tarifen SSH anbietet.

Neue Schuhe drücken aber immer ein bisschen und wenn euch hier irgendwas komisches auffällt, lasst es mich wissen.