Energieeffizienz

Wer braucht schon ein Stromausleser-Grid?

Ich mache das selbst. In einigermaßen regelmäßigen Abständen lese ich meinen Strom ab. Warum liegt auf der Hand. Ich hatte da so meine Differenzen mit E.OFF. Zum einen habe ich so relativ zeitnahe Stände und ich kann mit mehreren Messpunkten schöne bunte Diagramme wie oben malen (lassen).

Interessant an der obigen Grafik ist für mich zum Beispiel, dass der scheinbar größte Durchschnittsverbrauch in unserem Haushalt zwischen März und Juni lag. Das hätte ich deutlich anders vermutet (im Winter braucht man ja z.B. mehr Licht), kann aber auch daran liegen, dass wir in der Zeit relativ viel zuhause gekocht haben. Das scheint sich hier also eher bemerkbar zu machen als unser Licht.

Leider habe ich keine Verbrauchswerte aus der Zeit vor dem 27. August 2009, daher kann ich nicht einschätzen, welchen Anteil der Server an meinen Stromkosten hat. Viel dürfte das eigentlich nicht ausmachen, die Box zieht lt. Herstellerangabe maximal 20 Watt unter Vollast.

Jedenfalls behaupte ich mal, dass ich nach meinen aktuellen Hochrechnungen mit knapp 2000 kWh Jahresverbrauch gar nicht mal schlecht abschneiden, wenn man bedenkt, dass bei gängigen Preisportalen für Stromanbieter bei einem Zweipersonenhaushalt mit 2500-2800 gerechnet wird. Das sind also bei ca. 500 kWh und 18,5ct/kWh „nur“ 92,50€ Unterschied, bei 800 kWh sogar 148€.

Wie man sowas macht, ist relativ einfach:

  • Nur Licht in den Räumen in denen man sich aufhält.
  • Energiesparlampen in allen Lampen die über längere Zeit laufen.
  • Geräte mit physischen Ausschalter
  • Wahlweise eine abschaltbare Steckerleiste (Kommt bei unserem Fernseher und beim Rechner ganz gut)
  • Schon beim Gerätekauf auf Stromspareigenschaften / Energieeffizienz achten.
  • Protipp: Ein Wasserkocher verbraucht weniger Strom dabei einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen als ein E-Herd. Klar kann man den Liter Wasser dann auch in einen Toopf schütten, um entweder das gekochte Wasser direkt zu nutzen oder das Kochen einer größeren Menge Wasser zu beschleunigen.

Sicher, auch wir sind nicht perfekt und mit mehr Disziplin könnte man sicher noch ein paar kW rausholen. Aber insgesamt schaut der Plan recht erfolgreich aus.

Link-Ecke #16

  1. Peng

    Wenn also behauptet wird, durch die angeblich wirklichkeitsnahe, interaktive Darstellung von Gewalt würde das Töten trainiert, kann man höchstens davon ausgehen, dass vor allem beim Kritiker das Verständnis von Realität und Fiktion durcheinander geraten ist! → weiterlesen

  2. Eva Herman vermutet Gott hinter Massenpanik

    Wenn es noch eines Symbols für die Radikalisierung der früheren Nachrichtensprecherin Eva Herman bedurft hätte, hat sie es heute mit ihrem Kommentar zur Katastrophe auf der Love Parade selbst geliefert. Eva Herman vermutet, dass vielleicht ein Akt Gottes dafür gesorgt hat, dass es zu der tödlichen Massenpanik kam, um auf diese Weise die sündige Veranstaltung, das „Sodom und Gomorrha”, für immer zu beenden.

  3. Mobbing eines Behinderten

    Auf einem städtischen Bauhof im Siegerland quälten Arbeiter jahrelang ihren körperlich behinderten Kollegen.

    Ich könnte Galle kotzen wenn ich sowas lese. Ich kenne leider Menschen, deren Behinderung offensichtlich ist und weiß leider auch aus eigener Erfahrung, wie grausam Menschen sein können, wenn jemand augenscheinlich „schwächer“ ist.

  4. Berlin: Die Hauptstadt der Niedrig-IQ-Verbrecher

    Berlin ist die Hauptstadt der dummen Gauner. Jeder, der eine Machete hat oder einen Baseballschläger, denkt, er könne reich werden, indem er in einen Supermarkt spaziert und Geld verlangt.

    Sozialstudie über Berlins Kriminelle. Sehr erheiternd, auf eine traurige Art und Weise.

  5. Fefe will ein Notebook kaufen…

    Ansonsten geht der Trend zur kleinen Display-Auflösung. Die Branche scheint sich geeinigt zu haben, dass 1366×768 eine akzeptable Auflösung ist. Ist es nicht. Und was für eine Frechheit, an so eine Knauser-Auflösung auch noch „HD“ dranzuschreiben!

    Er spricht mir dabei einfach aus dem Herzen.

Canonical hat den Firefox 3.6.7 auf Ubuntu ausgerollt

Gerade eben hat Ubuntu meinen Browser geupdated.  Von 3.5.x auf 3.6.7. Endlich. Nachdem das ganze ja schon etwas länger angekündigt war, endlich der neue Browser mit besserer CSS-Unterstützung und mehr Power. Für mich als Webentwickler/Designer ist das manchmal wirklich ärgerlich, nicht upgraden zu können.

Der Lizenzpolitik von Mozilla sei Dank, dass auch Ubuntu-User in den Geschmack einfach aktualisierter Browser kommen.

Und Dank Dirk Deimekes heutigem Blogpost über Taskwarrior läuft nun auch endlich eine zentrale Taskliste auf meiner eeeBox.

Link-Ecke #15

  1. Zehn Thesen

    Die folgenden zehn Thesen sind eine Antwort auf die vierzehn Thesen, die Innenminister Thomas de Mazière am 22.6.2010 veröffentlicht hat. Im Gegensatz zu den Thesen von de Mazière, bei denen es sich nicht um falsifizierbare Thesen im wissenschaftlichen Sinn handelt, sondern um mehr oder weniger aus den Fingern gesogene Leitsätze, erheben die folgenden Thesen den Anspruch, untermauert oder widerlegt werden zu können. → weiterlesen…

    Auch wenn ich mindestens den Thesen 6 und 7 nur teilweise zustimme und These 10 etwas skeptischer, und die Thesen 4 und 8 ziemlich kritisch sehe, lesen und drüber nachdenken sollte man den Artikel (und die Kommentare darum herum), auch wenn man (auch als Pirat), (viel)leicht andere Schlüsse über die Sinnhaftigkeit ziehen könnte, als es sich der Bundesvorstand vielleicht erhofft.

  2. 42 finale Thesen zum Internet

    1. Das Netz ist groß.
    2. Das Netz ist größer als du dir vorstellen kannst.
    3. Es ist größer als der Ölteppich im Golf von Mexiko.

    weiterlesen…

  3. Das Internet: Der größte Tatort der Welt

    Im virtuellen Raum liegt der Blutzoll seit Bestehen im übschaubaren Rahmen von Null Millilitern: Kein Mensch wurde jemals am Körper verletzt, niemand vergewaltigt, niemand verlor auch nur ein Kilo Gewicht.
    Jeder Beleidiger verschwindet hier durch simples Ignorieren, durch gezieltes Nichtansteuern ist alles Unangenehme für immer aus den Augen verschwunden. Ginge das bloß in der U-Bahn! → weiterlesen…

    Der unvergleichliche Malte Welding analysiert die Behauptung des BKA, dass das Internet der größte Tatort der Welt sei.

  4. Merkel: Das Web macht es der Politik schwerer

    Vor allem junge Menschen informierten sich „ausschließlich über das Internet“ – „und das oft sehr punktuell“. Diese jungen Leute könne die Politik über Zeitungen oder Nachrichtensendungen von ARD und ZDF immer weniger erreichen.

    Sowas. Jemand hat’s gemerkt.Verdammt. Nun wird der Internet-Beschuss noch mehr. Es holt ja schließlich die Jungendlichen aus der Verdummung der Massenmedien. Zumindest hat es das Potential dazu. Dieses Internetz.

  5. shiver me timbers: 10 «Thesen» zur Netzpolitik

    Wenn es also in diesen 10 Thesen heißt: «Das Netz braucht keine neuen Straf– und Sicherheitsgesetze.», dann ist dies korrekt. Vice versa jedoch benötigt das «Netz» auch keine Sonderrolle, keine «Seligsprechung», keine Forcierung a la primus inter pares, die Forderung danach ist schlicht infantil und kontraproduktiv. Man arbeitet damit jenen in die Hände, die dem «Netz» ob biederer Absichten eine Sonderrolle zuschreiben möchten, um dieses «Netz» als staatlich kontrolliertes Habitat zu installieren. → weiterlesen…

  6. BKA, Bitkom, BDK, Stadlmaier: Lauter Missverständnisse!

    Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen. Was wäre, wenn ich die guten Absichten der Menschen einfach missverstehen würde? Zum Beispiel die guten Absichten des BKA im Kampf gegen die Kinderpornografie im Internet? Oder den Segen, den ein System wie De-Mail für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutet? → weiterlesen…

  7. CSU-Ministerin macht Spiele und FDP für Missbrauch verantwortlich

    Bayerns Justizministerin Merk hat einen Verantwortlichen für die Fälle sexuellen Missbrauchs in einem Ferienlager auf Ameland ausgemacht: den eigenen Koalitionspartner. Weil die Liberalen Kinderpornografie im Internet lieber löschen als sperren wollen.

    Herrlich. Einfach nur herrlich. Trotz des Tragischen Anlasses komme ich nicht drumherum die Dame herzlich auszulachen und wie Nelson mit dem Finger auf sie deutend dazustehen. → weiterlesen…

Außer Konkurrenz:

http://www.youtube.com/watch?v=Txo8pqw-1yw

Der „E-Postbrief“. Eine absolut wiederliche Werbung.

Wellness

Bild bei 23hq

2 Stunden durch die Gegend fahren, Landschaft genießen, kein konkretes Ziel haben. Abschalten von allem was nicht direkt um mich herum vor, hinter oder neben mir auf der Straße liegt.

Benzingeruch beim starten, nach Motorrad riechen beim ankommen. Verschwitzt aber glücklich unter der Dusche. Was ist das, wenn nicht Wellness?

Geheimhaltung der ACTA Verhandlungen – offener Brief der Piratenpartei

Offener Brief
an die EU-Kommission und
an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und Staatenbünde unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Handelsabkommen ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse durch. Erst jüngst hat das Europäische Parlament diese Vorgehensweise kritisiert und gefordert, die Parlamente über den jeweiligen Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten. „Geheimhaltung der ACTA Verhandlungen – offener Brief der Piratenpartei“ weiterlesen

Link-Ecke #14

  1. Interview mit mir beim Parkrocker

    Was soll ich dazu groß sagen?

  2. Neue Referenz für flexible Layouts: Hicksdesign

    Wir Webkrauts predigen ja seit langer Zeit, dass sich wahrhaft gute Webdesigns anpassen müssen an ihre Umgebung. Anders als gedruckte Zeitungen nehmen sie immer die Form an, die gerade am besten zur Nutzungssituation passt.

    Kleine Demontration von CSS Media Queries, die jetzt auch hier im Blog zum Einsatz kommen um den Netbook-Usern mehr Content auf den Screen zu bringen indem der Header für sie ausgeblendet wird.

  3. Watchblogs: Wächter über dem Mainstream

    All diese Seiten verbinden Expertise und aufklärerische Leidenschaft mit den Stärken der Blogs: Geschwindigkeit, Vernetzung, flexible Formen. Doch Watchblogs sind mehr als eine Plattform, auf der Medienmenschen über miese Kollegen und Verlage schimpfen. Viele Interessen- und Randgruppen dokumentieren durch Media Monitoring Diskriminierung und schaffen klare Gegenstimmen.

    Wahnsinn. Hat da eine Zeitung mal nachgedacht? Es scheint so.

  4. eEtiquette – 101 Leitlinien für die Digitale Welt

    Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute?

    (via @michaeloeser)

  5. RIAA Accounting: Why Even Major Label Musicians Rarely Make Money From Album Sales

    It starts off with a band getting a massive $1 million advance, and then you follow the money […]

    Interessanter Artikel darüber, was ein Künstler am Ende von seinem Vorschuss hat und was er von dem produzierten Album noch so reinbekommt. Oder auch nicht. (via fefe)

  6. Bürger, nutzt die Informationsfreiheit!

    Eine Revolution in Richtung Transparenz: Das Informationsfreiheitsgesetz. Doch ohne wissbegierige Antragsteller keine Informationsfreiheit: Eine Kultur der Informationserteilung hängt auch von Bürgern und Journalisten ab, die das Recht nutzen.

    via bildblog