What’s next? Was kommt nach Ubuntu?

Demnächst steht die Renovierung meines Rechners an, derzeit läuft ein Ubuntu 10.04 darauf. Wie ich schon verkündet habe, und nach dem was ich bisher so von Unity und Co. gesehen habe, ist meine Zeit mit Ubuntu demnächst dann wohl rum.

Ich habe mir Unity angeschaut und es überzeugt mich nicht. Aus mehreren Gründen. Weil versucht wird, die Mac-Oberflächte mit dem Global Menu nachzubauen, zum Beispiel. Ebensowenig sieht Gnome3 aus, als würde es mir gefallen können.

Die Suche nach Alternativen wird mittlerweile schwerer, was mir eventuell gefallen könnte, ist Crunchbang oder direkt Debian 6. Schlüssig bin ich mir da allerdings noch nicht, vor allem da mein Desktop-Rechner nach wie vor „familienkompatibel“ bleiben sollte, sonst müsste ich einen zweiten Rechner hinstellen und eigentlich will ich das eher weniger.

Aurora wird nicht fertig, Mint ist noch scheinbar noch unentschieden und testet verschiedende Window Manager / Desktopvarianten. Ich werde mir dann demnächst mal Crunchbang angucken, sowohl in der OpenBox als auch in der Xfce-Variante. Reduktion ist ja manchmal auch nicht das schlechteste.

Fallobst oder: Jugendsünden

Ich muss es jetzt beichten: Ich hatte mal Apple-Hardware.

Ich weiss, es gibt dafür wenig bis gar keine Entschuldigung,ich schäme mich zutiefst und bereue heute die Entscheidung, für das Abo der Fernsehzeitung einen iPod Shuffle 1st Generation genommen zu haben. Wenn es eine Entschuldigung gäbe, das Gerät zu nehmen, dann nur die, das ich das Gerät geschenkt bekommen habe.

Das zugehörige iTunes auf meinem damaligen Windows-Rechner wurde nur kurz genutzt um den Stick in den Plattenmodus zu schalten, das Bespielen des Gerätes übernahm ich dann mit dem Plattenmodus und einem Python-Skript. Damals musste man das noch selbst kompilieren, irgendwann später gabs dann auch eine Exe-Datei mitgeliefert.

Den Player selbst habe ich nicht mehr, allerdings fand ich neulich das Handbuchpäckchen beim Aufräumen. Und obwohl man bei Apple ja normalerweise jegliche Devotionalien extra kaufen muss, diese unsäglichen Aufkleber legen sie immer bei.

Jetzt habe ich so ein „Blatt“ mit 2 Aufklebern und überlege, was ich sinnvollerweise damit tue. Bei ebay verkaufen? Eher nicht. Einfach wegwerfen ist zu wenig Drama. Einem iBoy schenken? Macht mir doch mal nen Vorschlag.

WordPress 3.2

Ich mag dieses neue WordPress-Backend irgendwie, ganz besonders den neuen Fullscreen-Modus. Er wirkt sehr beruhigend beim Schreiben, genau das, was man sich eigentlich immer gewünscht hat.

Einfach Schreiben, nichts anderes auf dem Bildschirm. In Verbindung mit der F11-Taste für den Browser bleibt auch nichts anderes übrig. Durchdacht, dass der Hintergrund nicht reines Weiss und die Schrift kein reines Schwarz ist. Dadurch ist der Kontrast stark genug, aber ermüdet nicht ganz so schnell.

Beim Bewegen der Maus werden einige wenige (eigentlich die nötigsten) Bedienelemnte sichtbar. Bisschen Formatierungshilfe, Media-Knöpfe, der Save Button und der Word-Count. Und, was ich großartig finde: Im Vollbildmodus kann zwischen HTML und Rich-Text-Ansicht umgeschaltet werden.

Auch der Rest des Backends wurde weitgehend umgestaltet, worauf ich jetzt aber nicht eingehen werde. Ich wollte mich bloß mal über den neuen Editor freuen.

Tokenkonzept wird zu Google-Sicherheits-Lücke

Der Spiegel schreibt über „Sicherheitslücke in Android“ und dass „Forscher“ sie ausfindig gemacht haben. Eine bahnbrechende Neuigkeit. Nur, dass es keine ist, und das Szenario auch anderen (und immer noch) passiert. Facebook und Twitter, um mal die zwei verbeitetsten zu nennen. Und dass es bei Logins, die nicht über https gehen auch möglich ist, die kompletten Anmeldedaten, nicht nur die Tokens mitzulesen, geht auch keiner ein.

Wer sich also in einem offenen W-LAN auf seinem 0815-Blog per HTTP-Formular einwählt, hat ein deutlich fetteres Problem. Wer ein offenes W-LAN benutzt sollte sich genrell darüber im klaren sein, worauf man sich dabei einlässt.

Offenes W-LAN verwende ich nur noch mit einem SOCKS5-Proxy über SSH. Wahlweise über zuhause oder meinen vServer. Sicher ist eben sicher.

Wenn Werbung überheblich wird

Habe nur ich das Gefühl oder wird Werbung immmer arroganter?

Natürlich will man mit einem Werbespot einen (potentiellen) Konsumenten davon überzeugen, dass sein Produkt besser ist, als das, was er vermutlich bereits hat. Und natürlich will man dem Konsumenten, der ein Kunde ist, auch weiter darüber informieren, dass sein Produkt besser ist (ein Faktor, der oft unterschätzt wird) als der Rest, um den Wohlfühlfaktor des Kunden zu erhalten. „Wenn Werbung überheblich wird“ weiterlesen

ebay erhöht die Preise saftig – mal wieder

Mit dem alten Provisionsmodell ist der maximale Provisionsbetrag erst bei
1.425€ Verkaufspreis erreicht, mit dem neuen „einfacheren“ Provisionsmodell ist der Betrag bereits bei 500€ Verkaufserlös erreicht.

Da die neue Grundprovision generell höher ist als alte, ist die Provision bis 50€ zwar nur geringfügig höher, während die alte Provisionskurve danach merklich abflacht, geht die neue, einfache Provision weiter munter weiter munter bergauf.

Generell fühle ich mich als Privatverkäufer bei ebay immer schlechter aufgehoben. Ich habe wenige bis gar keine Möglichkeiten, etwas gegen „schlechte“ Käufer zu tun und bezahle dafür immer mehr Geld.

Von dem Paypal-Zwang für Privatverkäufer will ich da jetzt gar nicht größer anfangen, aber ich bezweifle, dass man die Paypal-Gebühren für den Zwang erlassen bekommt.

Ich schätze mal, ich werde mich nach geeigneten Alternativen umsehen. Heisetreff als Anzeigenplattform und evtl. hood.de als Auktionsplattform.

Quelldokument für das Diagramm: 2011-05-Ebay-Preise.ods

(Oh, ich war schneller als Golem)

Fast & Furious Five

Gestern war ich dann – nach langer Zeit mal wieder – im Kino, zusammen mit Frau Schatz. Wir haben uns „Fast & Furious Five“ angeschaut, dank eines Gutscheins ein günstiges Vergnügen. Oder so.

Wer den Film noch sehen will und nichts gespoilert bekommen mag, sollte hier aufhören zu lesen. „Fast & Furious Five“ weiterlesen