Eine Hutschnur, eine Hutschnur

Die ist mir heute geplatzt. Mehrmals.

Zum einen, weil irgendwelche hirnverbrannten Verwertungsfuzzis meinen, auf eBooks auch die Buchpreisbindung anzuwenden. Nur mal so: WARUM? Kann doch jeder günstig anbieten wie er will. Die Kosten für die Bereithaltung eines eBooks sind ja wohl heutzutage kaum mehr das Thema, oder? Angst vor Amazon? Selber schuld, liebe Wirtschaft. Anstelle mit Klagen und Abmahnungen den eigenen Tod nur rauszuzögern, solltet ihr Innovativ sein, vielleicht mal den Arsch hochkriegen und selbst was auf die Beine stellen. Ihr macht den gleichen Fehler wie eure Kollegen aus der Musikbranche. Weiterhin zitiere ich mich selbst, ein paar Stunden früher im Heiseforum: „Eine Hutschnur, eine Hutschnur“ weiterlesen

WTF? – Geschäftspraktiken #2

Ich bin ja nicht ganz sicher, inwieweit man den Informationen aus der Fritzbox so trauen kann, aber eine signifikante Abweichung ist zwischen der Nennleitungskapazität der Fritzbox und des Briefes von 1und1 ist da festzustellen. Oder „misst“ die Fritzbox einfach nur den vorhandenen abgeschlossenen Vertragswert als „maximale Leitungskapazität“ aus?

Vom Verlust des Fingerspitzengefühls

Warum denken alle Handy- und MP3-Player-Hersteller, dass Touchscreens die Lösung aller Probleme sind? Ersetzt die Flexibilität eines Touchscreens jetzt die strukturierte Führung durch ein Menü? Und wer hat behauptet, dass diese komische Lösung von Apple das Nonplusultra schlechthin ist?

Ich persönlich mag Tasten. Die sind in der Tasche erfühlbar, um zum nächsten Track zu springen, muss ich nicht mein Handy oder meinen MP3-Player aus der Hose holen und publikumswirksam die Hülle entfernen, draufrumwischen, Hülle wieder draufziehen und wieder einstecken.

Ich mag auch eine Volltastatur auf Handys. Mein xda Cosmo leistet beim SMS schreiben verdammt gute Dienste.

Ein Touchscreen ist ja grundsätzlich auch nicht verkehrt, aber dieser absolute Verzicht auf prinzipiell alle Tasten, ist, meiner Meinung nach der falsche Weg.

Der gehd! Ich hab auf den Knöpp gedrüggt ün der gehd!

Da fällt es einem wie Schuppen aus den Augen Haaren! Nicht das Acer-Notebook meiner Schwester und der verkorkste WLAN-Chip von Broadcomm waren schuld, sondern mein komischer alter ehemaliger WLAN-Router. Der mit 11 MBit und WEP-Only-Verschlüsselung.

Mit dem Interims-Router von TP-Link hatte ich das gar nicht ausprobiert, mit dem Acer und dem WLAN, ich dachte ja, es liegt am Notebook, aber gestern in der Küche hat es mich mal kurz gereizt, zu gucken, ob das nicht doch funktioniert. Und der Broadcomm fragte und die FritzBox! antwortete.

Und zack, war ich im Netz. DHCP-IP und alles paletti. Da hätte ich auch früher drauf kommen können. Vielleicht demnächst malgleich  mit Alternativen WLAN-Routern gegenchecken, ob das nicht doch funktionieren könnte. Interessant ist aber, dass mein Notebook da noch nie Probleme hatte.

Help me, Reader

Ich hab da ein Problem. Ich brauche ein neues Handy, in absehbarer Zeit. Folgende Vorraussetzungen und Anforderungen habe ich:

  • QWERTZ-Tastatur, notfalls schiebend
  • W-Lan
  • Bluetooth
  • UMTS
  • einen guten (blogfähigen/identi.ca-fähigen) Browser oder Programme um das nachzurüsten.
  • Kamera (gerne auch mit Licht dabei)
  • mindestens QVGA (320×240) Auflösung
  • erweiterbaren Speicher
  • Eine Möglichkeit, Sachen zu schreiben und später irgendwie auf einen Rechner zu bekommen, gerne auch als Word Dokument
  • mindestens USB-MSC-Zugriff auf Photos/Videos/Musik unter Linux,
  • synchronisation mit Evolution oder Lightning wäre perfekt, aber keine Pflicht
  • Vielleicht ein netter Mailclient

Natürlich habe ich mich auch kundig gemacht. Und das Nokia E71 sieht nett aus, die Featureliste sagt mir, dass passt schon so ungefähr. Mit Opera mini kenne ich mich ja schon ein wenig aus. Momentan habe ich einen o2 cosmo (HTC S620 „Excalibur“), ein Blackberry-ähnliches Gerät auf Windows mobile-basis. Windows mobile muss das Gerät aber nicht haben. Ich bin da offen und lernfähig.

Und wer iPhone in die Kommentare schreibt, wird hier schon gar nicht ernst genommen.

Nackt

Gut, die Überschrift mag ein wenig Provokant sein, aber nackt trifft den Grundzustand einer Windows XP-Installation ziemlich treffend, auch wenn es nur in einer VM ist. Dann lieber ein Linux-System von CD oder DVD installieren und loslegen können – mit Office, ordentlichem E-Mail-Programm und einem richtigen Browser.

Warum ich mir jetzt ne neue VM aufgesetzt habe, erfahrt ihr demnächst an anderer Stelle. Und dann gibts auch was zu gewinnen.

Geschäftspraktiken #1

Wir waren neulich auf der Suche nach einem Provider für unseren Internetzugang. Nach einiger Sucherei bekamen wir von unserem aktuellen Provider ein neues Angebot: 1und1 Doppelflat 6000. Mit Telefonflatrate für Festnetz inklusive. Das ganze bei Entkopplung von der Telekom mit übernahme der Rufnummer und einer neuen Fritzbox.

Das ist wäre natürlich deutlich besser als DSL 1000 zum gleichen Preis und zusätzlich einer Telekom-Rechnung die mindestens genauso hoch ist. Dachten wir uns. Und haben verlängert. In einem Brief vom Tag danach oder so, der hier eintrudelte, haben wir dann erklärt bekommen, dass unsere Bandbreite schon maximal ist, und keine weitere Erhöhung derzeit möglich ist.

Kein Wort von einer günstigeren Doppelflat 2000, die 5€ weniger kostet. Ähnliches habe ich neulich bei der Verlängerung meines Handyvertrags auch erlebt. Service ist scheinbar immer noch ein Fremdwort, hier in Deutschland.

Ich finde, die Sache mit der Erhöhung der Bandbreite nicht ganz so mies, eher die Tatsache, dass man – obwohl der Provider ja scheinbar weiss (oder es wissen müsste), dass eine Erhöhung nicht möglich ist – trotzdem mit diesem Angebot beworben wird.

Nun, da bin ich ja mal gespannt, wie diese Sache weitergeht.

Danke, Acer

Acer Aspire OnePhoto by mpolla

Ein Freund von mir hatte neulich das Acer Aspire One 150L gekauft. Also das mit Linux und so. Die Oberfläche ist an und für sich nicht schlecht, aber:

  • Out Of the Box war es nicht möglich, ein verschlüsseltes WLAN zu betreten. Auch nicht nach einem Update per Kabel. Offene und unverschlüsselte WLANs funktionierten problemlos. Nicht aktzeptabel.
  • Das Anschließen einer mit NTFS formatierten externen Festplatte wurde mit einem „unknown Filesystem: NTFS“ kommentiert. Ebenfalls nicht akzeptabel.

Zwar sind das vielleicht „Kleinigkeiten“, aber aus Anwendersicht extrem wichtige. Denn wie oft bekommt man denn bitte eine FAT32 oder EXTn-formatierte Platte in die Hand gedrückt? Und wie oft surft man in unverschlüsselten WLANs? Vor allem, wenn man sich das Notebook speziell zum Einsatz in einer Uni kauft?

Und warum schafft es Acer nicht, solche Dinge in sein Linux-Betriebssystem zu integrieren? Sollte ja nicht allzuschwer sein. Bei Asus geht es ja auch. Und bei allen meinen Ubuntu-Rechnern auch. Jetzt hat er – obwohl der Wille, sich mit Linux anzufreunden da war – sich die Windows-version gekauft. Und von Linux will er auch nichts wissen, erstmal.

[ironie] Danke Acer. Sehr gut gemacht. [/ironie]