Plugin „WordPress Post Update Links“ Preview

Nachdem ich meine Probleme bezüglich Filter und Shortcodes gelöst habe, stelle ich das „fertige“ (0.1) Plugin vorab auf Github bereit, um einen Review-Zeitraum von ca. 1 Woche zu haben, bis ich das Plugin im WordPress Plugin Repository anmelde.

Die Funktion ist im Prinzip einfach erklärt: Nutzt man den Shortcode „[update]“ oder „[update title=“mein titel“]“, werden Links zu den Update-Abschnitten automatisch am Beginn des Postings eingefügt.

So sieht das in einem Standard Twenty-Eleven Theme aus

Anmerkungen, Fragen? Ich bin kein PHP-Experte, daher darf man mir gerne schlechten / unperformanten Stil vorwerfen, ich passe sowas gerne an. Fehler bitte im Bugtracker von Github melden.

Update 2: Und noch ein Bugfix.

WordPress Plugin Fragen…

codex.wordpress.org/Shortcode_API

do_shortcode() is registered as a default filter on ‚the_content‘ with a priority of 11.

Das sollte bedeuten, wenn ich einen Filter wie in codex.wordpress.org/Function_Reference/add_filter beschrieben mit

 <?php add_filter( 'the_content', 'meine_filter_function', 12 ); ?>

einfüge, sollte der Filter erst nach den Shortcodes ausgeführt werden, anstatt wie standardmäßig, wenn die Priority mit 10 eingestellt ist, davor, sollten sich meine Probleme erledigt haben.

Ich prangere die mangelnde Doku in diesem Bereich an.

Autorepublik Deutschland

In Anbetracht der letzten 2 Tage frage ich mich echt, wo das noch hinführt. Vielleicht sollte beim Autokauf in Zukunft der Führerschein verlangt werden. Vorgestern Drängler und Idioten, die bei 160 Km/h auf 1-2 Meter Abstand auffahren und dann drängeln und Lichthupe machen. Auf einer 2-spurigen Autobahn, auf der man gerade auf der Überholspur fährt (berechtigt).

Heute morgen haben wir dann festgestellt, dass wir Spiegel an Spiegel eingeparkt wurden. Morgens um 5 besonders lustig, wenn man noch ne Frostschutz-Folie auf der Scheibe hat und vorfahren muss, um die Folie entfernen zu können.

Wie man mit falsch abgerechneten Digitalen Gütern verfahren kann – oder auch nicht.

Ich hatte es ja bereits im Artikel über eBooks angekündigt, etwas über falsch abgerechnete Digitalgüter und die Gunst des Verkäufers zu schreiben.

Ich stolperte also über ein Angebot von Amazon, MP3-Alben für 2,98€ zu kaufen. Ich, der ja sonst keine MP3s kauft, fand ca. 3€ für eine Red Hot Chili Peppers Album aber erstmal einen Preis, zu dem man auch mal MP3s kaufen kann.

Da Amazon selbst es nicht gebacken bekommt, den eigenen Downloader für Linux auch nur halbwegs aktuell zu halten, habe ich das Album in der MP3-Downloader-App gesucht, gefunden und heruntergeladen.

Auch in der Android-App stand das Album um 22:43 für 2,98€ zum Download. Allerdings wurden mir von Amazon 12,99€ abgerechnet. Eine normale Bestellung von physikalischen Gütern hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch canceln können. Oder, falls es zu spät gewesen wäre, immer noch zurücksenden können. Die MP3s befanden sich allerdings schon bei mir.

Der Versuch der Beschwerde gestaltete sich schwierig. Zwar ist die Hotline bei Amazon scheinbar rund um die Uhr besetzt (also auch um 23.00 Uhr), allerdings offenbarte man mir, ich möge mein Problem direkt der „MP3-Abteilung“ darlegen. Diese war wohl allerdings schon „im Feierabend“.

Ich habe dann am 7. November seit morgens um 7:30 mehrmalig versucht, einen Ansprechpartner zu finden. Das ganze endete dann damit, dass jemand um 18:18 versuchte bei mir anzurufen, ich aber zu diesem Zeitpunkt auf dem Motorrad unterwegs war. Es soll Menschen geben, die zu so einer Zeit auf dem Heimweg von der Arbeit sind. Das ganze endete dann in folgender Mail (Hervorhebung von mir):

Guten Tag, Herr xxx.

und herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung an Amazon.de.

Ich hätte Sie gerne bezüglich Ihres MP3-Downloadproblems gerne persönlich gesprochen, um zu einer für Sie zufrieden stellenden Lösung zu kommen.

Daher habe ich soeben versucht, Sie unter der bei uns hinterlegten Telefonnummer 01791453505 anzurufen. Aber leider konnte ich Sie nicht erreichen.

Zu Ihrem Anliegen:

Es tut mir sehr leid, dass die Bestellung xxx-xxxxxxxx-xxxxxxx nicht zufriedenstellend verlaufen ist und es zu einem Abrechnungsfehler kam. In diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme und erstatte Ihnen den Differenzpreis.

Ich habe soeben eine Erstattung in Höhe von EUR 10,01 veranlasst. Dieser Betrag wird auf das bei Ihrer Bestellung angegebene Bank- beziehungsweise Kreditkartenkonto zurückgebucht.

Wir bestätigen die Erstattungsbearbeitung noch einmal per automatische E-Mail.

[…]

Der Gefahrenübergang bei digitalen Gütern ist also scheinbar mit dem Klick auf den Kaufen-Button passiert. Im Falle von Amazon bedeutet das: wenn der Tansfer schiefgeht, ist es meine Verantwortung. In Kombination mit der direkten Bereitstellung der Ware ergibt sich also aus Käufersicht eine Beweislastumkehr im „Garantiefall“. Das halte ich für bedenklich.

Im konkreten Fall stört mich allerdings die Formulierung des Agenten:

In diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme und erstatte Ihnen den Differenzpreis.

Wieso sollte das eine Ausnahme sein, dass im Falle eines Abrechnungsfehlers die Differenz erstattet wird?

Amazon hat geantwortet:

Guten Tag, Herr Jung,

vielen Dank für Ihr Feedback an Amazon.de.

Ich möchte mich vielmals für das entstandene Missverständnis entschuldigen.

Leider bestand zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung ein Fehler auf unserer Webseite, wodurch der vergünstigte Preis Ihres MP3-Albums nicht berücksichtigt wurde.

Die Erstattung ist natürlich keine Ausnahme gewesen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen und wünsche noch einen schöne Tag.

Ich hatte irgendwie auch nicht erwartet, dass Amazon hier näher drauf eingeht.

eBooks, Stand der Dinge

Da ich eigentlich gerne lese und hintergrundbeleuchtete Screens dafür nicht allzu praktisch sind (auf Dauer), habe ich mich am Wochenende mal angeschaut, was die derzeit aggressiv beworbenen Konkurrenten zum Kindle und der König der eBook-Reader so bringen.

Amazon Kindle

Der Branchenprimus. Der Kindle ist gebunden an Amazon und den Kindle-Shop, andere Systeme und Formate sind da schwer unterzubringen.

Thalia OYO / OYO 2

Integrierter Thalia-Shop, kann aber ePUB und einfach per USB befüllt werden. Alle Thalia-Bücher sind trotzdem mit DRM versehen, können aber direkt vom Gerät geladen werden.

Weltbild / Hugendubel eBook-Reader 3.0

Hintergrundbeleuchtetes Display und Bücher müssen über USB und Adobe Digital Editions (oder so) auf den Reader gespielt werden. Eigentlich mehr ein Pad ohne Touchscreen, der einen Windows-PC voraussetzt.

andere

Sony, Trekstor und einige andere Firmen haben auch eBook-Reader im Programm. Diese sind in der Regel mit keinem Store verbunden.


Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es zum derzeitigen Stand der Dinge keinen Sinn macht, einen eBook-Reader zu kaufen. Da das eBook-Geschäft derzeit noch stark mit DRM verbunden ist, und gleichzeitig die Bücher der Buchpreisbindung unterliegen und damit zwar Volltext-durchsuchbar, aber sonst extrem eingeschränkt sind, was Weitergabe der Bücher angeht, halte ich den Markt für nicht fähig, sich in der Breite durchzusetzen.

Dazu kommt, dass ich mit dem Kauf von digitalen Gütern immer wieder der Gunst des Verkäufers ausgeliefert bin, was Rückgabe und ähnliches angeht (ich werde dazu demnächst noch etwas schreiben). Und in den meisten Fällen, in denen Reader mit einem Shop verbunden sind, kann der Verkäufer die Werke meistens auch fernlöschen. Das hat Amazon ja schon 2009 ausgerechnet mit George Orwells „1984“ demonstriert.

Prinzipiell würde ich aus praktischkeitsgründen und technikbegeisterung so ein Gerät kaufen. Aber mit dieser Gängelung kann ich mich derzeit eher nicht anfreunden.

Fedora 16 mit Gnome 3.2 – Mal sehen

Ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass Gnome 3.2 schon ein System ist, welches ich benutzbar empfinde, aber ich werde dann demnächst mal Fedora 16 auf nen USB-Stick zaubern und es nochmal ausprobieren…

Die Unity- und Gnome-Versionen in Ubuntu 11.10 sind ja nicht so das wahre, habe ich neulich bei meiner Schwester festgestellen müssen. Meine zentralen Kritikpunkte bezüglich Unity und Gnome 3 haben sich nicht dort noch nicht geändert. Mal schauen wie das bei Fedora jetzt ausschaut.

MP3s falsch abgerechnet, was nun?

Frage an die digitale Elite hier im Internet:

Wenn ich eine CD/DVD/Bluray kaufe, man mir dafür den falschen Preis berechnet, dann schicke ich die CD/DVD/Bluray zurück.

Was mache ich, wenn ich via App eine CD im MP3-Format erwerbe, und mir dafür der falsche Preis berechnet wird? Sprich: Die App sagt: 2,98€, am Ende zieht der Händler mir dann 12,99€ ab. Was macht man da? Angewiesen sein auf die Kulanz des Händlers finde ich in diesem Zusammenhang ziemlich bescheiden.

Tschüß, 1&1

So wie es ausschaut, bin ich demnächst dann (nur noch) Unitymedia-Kunde.

Fast zweieinhalb Jahre war ich ein zufriedenener 1&1-Kunde, ich hatte DSL6000 und immer ca. 4-5 Mbit Downstream. 3 Telefonnummern, VOIP und ne schicke Fritzbox mit der ich ein paar nette Sachen machen konnte.

Bis vor ein paar Wochen, als über Nacht aus 4,5 Mbit 1 Mbit wurde. Zuerst vermutete ich, dass die Fritzbox mal wieder neugestartet werden wollte. Auch das brachte allerdings nur 2,3 Mbit zurück.

Also bemühte ich mich um den Support von 1&1, was im nachhinein betrachtet mein größter Fehler war. Die „Technikabteilung“ „prüfte“ meine Leitung, was bedeutet: Man schraubte meine DSLAM-Werte auf 2,3 Mbit fest. „Da gibt’s ne stabile Leitung, darüber nicht“. Die Leitungskapazität, die die Fritzbox beschrieb, sagte das gleiche. Ich war empört, aber was will man machen, wenn mehr nicht geht, geht nicht mehr. Vermutlich hat man an meinen Port einen zweiten User angeklemmt, so dass wir uns die Bandbreite ab nun teilen.

Ich habe mich dann ein bisschen bei anderen Providern umgehört:

Vodafone bietet 1 Mbit für 29€ per DSL und ISDN-Rufnummern-Übernahme, oder 7,2 Mbit per UMTS für 19€ (mit Drosselung nach 5GB), allerdings nur mit einer portierbaren Rufnummer. Alice ließ sich über ca. zu erwartende Bandbreiten erst gar nicht aus, erklärte aber, ich müsse den mitgelieferten Router nehmen, mit der Fritzbox ginge da nix. Die Telekom kann 2Mbit und will dafür 35€. Möglich wäre auch per UMTS, dann kostets 40€ und wird ab 10GB gedrosselt.

UMTS wäre ja theoretisch ganz cool, aber: Shared Medium, schlimmer als DSL und T-Mobile-UMTS-Nutzer können meine Bandbreite kaputtmachen. Dazu kommt: technisch bedingt habe ich ca. 20-30 GB Traffic pro Monat. Ganz ohne Warez und Torrents.

Klingt erstmal ziemlich beschissen, wenn man sich auf DSL versteift. Denn: seit geraumer Zeit gibt ja auch Internet über Kabel, wie bei Unitymedia, Kabel Deutschland, KabelBW etc. das ganze auch ohne Kabelanschluss, solange Kabel vorhanden sind. 30/35€ für 32 Mbit. Fritzbox Kabel wird kostenlos gestellt, 3 Rufnummern und Festnetzflat. 1 Jahr Vertragsbindung (zzgl. für einen Wechselwilligen wie mich, der früh genug wechselt: 6 Monate frei, also 18 Monate Bindung).

Gestern war ein Techniker von UnityMedia da und hat mir die Fritzbox 6360 installiert. Seit ca. 19.00 Uhr gestern bin ich mit 32Mbit/s am Netz. Breitband, wirklich. Heute Abend fülle ich dann mal den Antrag auf Rufnummernportierung aus.

Disclaimer: Ich bekomme von keiner der erwähnten Firmen Geld, Zuwendungen oder Sonderkonditionen die über Neukundenangebote hinausgehen. Dieser Artikel spiegelt nur meine persönlichen Erfahrungen zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung dar.